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Wer bist du, wenn die ganze Welt dir zusieht?

The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding

Als April ein Video von einer mysteriösen Skulptur auf YouTube hochlädt, steht sie schlagartig im Zentrum der globalen Aufmerksamkeit. Denn weltweit sind identische Statuen aufgetaucht und sie scheinen nicht von der Erde zu stammen. April verschreibt sich dem Ziel, das Geheimnis um jeden Preis zu lösen. Sie teilt all ihre Erlebnisse auf Social Media, wird Dauergast in Talkshows und sogar die Regierung nimmt Kontakt mit ihr auf. Schon bald ist April kein Mensch mehr, sondern eine Marke, ein Symbol – und sie wird im kompromisslosen Kampf um Berühmtheit Opfer und Täterin zugleich. Denn als sie merkt, wie sehr die mediale Aufmerksamkeit sie verändert hat, ist es zu spät, um einen Rückzieher zu machen. Währenddessen entwickelt sich die Lösung des Rätsels zu einem Wettlauf gegen radikale Verschwörungstheoretiker – und deren Angriffe beschränken sich nicht nur auf die virtuelle Welt.

»Einfach brillant – das beste Buch, das ich über die Frage, wie sich unser ›Hier und Heute‹ anfühlt, gelesen habe.« John Green

»Popularität als Droge: Hank Greens Debütroman handelt von den unseligen Nebenwirkungen des Ruhms. […] Die Lektüre entwickelt einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.« Frankfurter Allgemeine Zeitung 

»Das [...] Spannende sind die Beobachtungen, die der Roman zu Viralität, sozialen Medien und Popularität macht.« Süddeutsche Zeitung 

»Ein rasanter und zutiefst menschelnder Roman am Puls der Zeit, der direkt die Bestsellerliste der ›New York Times‹ stürmte.« Kulturnews

»Green sprengt die Grenzen des Genres.« Spiegel Online 

»Hank Greens Buch ist auf den Fiction-Starts direkt auf Platz Eins gestiegen – und das zurecht.« jetzt.de 

»Blockbuster-verdächtig! Originell, hochaktuell, schnell.« SRF 1

Bibliografische Daten

EUR 16,00 [DE] – EUR 16,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-74106-4
Erscheinungsdatum: 18.04.2024
1. Auflage
448 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem amerikanischen Englisch von Katarina Ganslandt
Lesealter ab 14
Autor*innenporträt

Hank Green

Hank Green wurde in Birmingham, Alabama geboren, seine Familie zog jedoch früh nach Orlando, Florida. Er studierte Biochemie und absolvierte seinen Master in Umweltwissenschaften an der University of Montana, wo er mit seiner Familie lebt. Gemeinsam mit seinem Bruder John Green startete er 2007 den Videokanal »Vlogbrothers« und wurde so zum Social-Media-Star. Allein auf TikTok folgen ihm 8 Mio. Nutzer*innen und der Hashtag #hankgreen wurde über 260 Mio. Mal aufgerufen. Mit seinen YouTube-Kanälen erreicht Hank Green 22 Millionen Abonnent*innen. Gemeinsam mit der sog. »Nerdfighter-Community« initiierten Hank und John Green das karitative »Project for Awesome«, das inzwischen jährlich Millionen von Dollar für Charityprojekte (z.B. »Save the Children«) einspielt. Darüber hinaus setzt er sich für viele weitere wohltätige Zwecke in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales ein.

Mehr über Hank Green unter www.hankgreen.com

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Übersetzer*innenporträt

Katarina Ganslandt

Katarina Ganslandt hat schon als Kind angefangen zu übersetzen (Schlagertexte in die Schäli-Geheimsprache) und kann sich keinen Beruf vorstellen, der ihr mehr Spaß machen würde. Hoffentlich verliert ihr nie die Lust an Büchern!

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153 von 153 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.42 von 5 Sternen


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10 - 10 von 153 Leserstimme

_ich.lese_ am 20.05.2019 17:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ganz anders als der Bruder

Stell dir vor, Außerirdische kommen auf die Erde – und du postest das allererste Video davon.Genau so verläuft »Tag X« für die 23-jährige April. Ihr Clip von »Carl«, einer mysteriösen, aber beeindruckenden Roboter-Skulptur, geht über Nacht viral und katapultiert sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Überall auf der Welt sind Carls aufgetaucht – und niemand weiß, woher oder warum.Die Ungewissheit lässt eine mediale Hysterie ausbrechen – Schock, Neugier und Angst treffen auf Sensationslust und apokalyptische Fantasien.Immer mehr Verschwörungstheoretiker, die sogenannten Defender, sehen in der außerirdischen Intelligenz eine Bedrohung, gegen die es zu kämpfen gilt – und dazu gehört auch deren Entdeckerin April ...Es ist zwar ganz anders als die Bücher seines Bruders, aber nicht schlechter. Ich muss zwar gestehen, dass ich ein Buch alà John Green erwartet habe, aber Hank hat seinen eigenen Stil, der durchaus lesbar ist.In diesem Buch geht es mehr um das technische, mehr um Multimedia. Ein Buch gerade für die hashtag Generation. Ich fand die Idee mit dem Roboter und vor allem die Geschichte, wie schnell es ein Selbstläufer wurde, sehe lesenswert. Denn genau s empfinde ich es. Man hat es nicht mehr im Griff.Für mich ein sehr lesenswertes Buch, das mich wunderbar unterhalten hat.

anman1 am 16.05.2019 15:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein wirklich erstaunliches Debüt

Mich hat dieses Debüt von Hank Green wirklich erstaunt. Es war deutlich, deutlich besser als ich zuerst angenommen hatte.Inhalt:April May ist eine 23-jährige Grafikdesignerin und langweilt sich in ihrem Job in New York.Als sie eines Nachts auf eine ca. 3 Meter hohe Roboter-Statue, einem Transformer sehr ähnlich, stößt, kommt ihr der geniale Gedanke, sofort ein Video davon zu machen.Und über Nacht wird sie so zur Berühmtheit, denn in der Zwischenzeit ist bekannt geworden, dass in allen größeren städtischen Regionen auf der Welt ein solcher Roboter gelandet ist und ganz offensichtlich war April die Erste, die darüber berichtet hat.Sie nennt ihn Carl und diese Terminologie setzt sich auch durch.Langsam wird April auch eine Persönlichkeit in den Medien, aber noch immer ist nicht klar, was es mit diesen Robotern auf sich hat.Dieser Roman hat mich aus mehreren Gründen begeistert.Die Charaktere sind hervorragend entwickelt worden, insb. April May.Man fühlt direkt mit Ihnen mit, wozu sicher auch die Erzählweise beigetragen hat. "Ein wirklich erstaunliches Ding" ist im Stile einer Autobiographie geschrieben; man ist April also an sich schon näher als anderen Charakteren.Auch der Aufbau und die Konzeption der Geschichte sorgen garantiert für Spannung, sehr geschickt arrangiert!Das Ende des Romans ist leider etwas unbefriedigend, ich will aber nicht zu viel verraten.Nicht zu vergessen ist der grandiose Humor, der an unzähligen Stellen deutlich wird und wirklich Spaß bereitet.Als Leser merkt man, dass ein Youtuber über eine Youtuberin schreibt. Es geht stark um das Internet, über das Produzieren von Videos für YouTube und Co. und auch um (Macht durch) Berühmtheit. Dass der Autor Hank Green persönliche Erfahrungen in diesem Buch verarbeitet, dürfte sehr wahrscheinlich sein.Auch die politischen Ansichten Hank Greens schlagen durch; es ist wahrscheinlich, dass er mit den Demokraten sympathisiert. Mit gefällt, dass sich April May aber auch selber hinterfragt, sodass durchaus (in geringem Maße) differenziertes Bild entsteht.So bleibt mir nur noch ein Fazit zu ziehen:Dieses Buch bietet großes Kino, vor allem wegen April May. Es ist durchgehend spannend und nimmt den Leser mit. Humor, Witz und auch genügend Lebensweisheiten bietet es. Nur das Ende lässt den Leser etwas ratlos und unschlüssig zurück.

buch-leben am 13.05.2019 18:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Mal etwas ganz anderes!

Schon von der ersten Seite an merkt man: Dieses Buch ist anders! Denn anstatt einen Roman vor sich zu haben, wird der Leser von der ersten Seite direkt angesprochen. April, die 23-jährige Protagonistin, erzählt ihre Geschichte und wendet sich dabei direkt an uns. Das war am Anfang etwas ungewohnt, aber mit der Zeit richtig gut. Denn man wird so direkt mit einbezogen und fühlt sich sehr nah am Geschehen.Auch die Sprache ist dementsprechend. Es gibt viele erzählende Passagen, aber diese sind trotzdem sehr locker gestaltet, so als würde uns April ihre Geschichte erzählen. Das wird auch optisch umgesetzt, in dem zum Beispiel Betonungen in Großbuchstaben geschrieben werden.Die Story an sich hat mir auch sehr gut gefallen. Man mag im ersten Moment denken, dass die außerirdischen Roboter-Figuren, die plötzlich auf der Erde auftauchen, im Mittelpunkt stehen. Das ist aber nur bedingt der Fall. Denn auch wenn sich alles um die Carls dreht, zeichnet das Buch doch eher ein Bild unserer aktuellen Gesellschaft nach: Es geht um Aufmerksamkeit, Social Media, schnelle Verbreitung von Informationen und unterschiedlicher Meinungen. Aber auch die Zusammenarbeit, dass man vor allem dann etwas erreicht, wenn jeder seine Stärken einbringt, wird hier thematisiert, ohne es mir erhobenen Finger zu tun.Über die Carls an sich erfährt man nur wenig. Das macht das ganze noch mysteriöser und man will endlich dahinter kommen, was es mit den Figuren auf sich hat. Alles muss man weiterlesen. Mir wurde auf jeden Fall nicht langweilig.Nicht ganz so gut klar kam ich mit der Protagonistin. Ich habe es zwar sehr genossen, durch Aprils Augen zu schauen und die Art des Schreibens gefiel mir super, charakterlich war mir April aber nicht sympathisch. Sie ist ziemlich egoistisch, teilweise verletzend und wird schließlich zu einer Person, die sie vorher eigentlich kritisiert hat. Ihre Freunde und Helfer waren da eher etwas für mich, somit wurde ich entschädigt.Das Ende war dann sehr überraschend, in sich aber schlüssig, hat mich trotzdem zum Nachdenken gebracht, aber sehr zufrieden zurückgelassen. So soll es sein!Insgesamt hat mich das Buch vor allem dadurch überzeugt, dass es wirklich mal etwas ganz anderes war. Die Schreibweise, der Inhalt... ich wurde überzeugt. Von mir gibt es 5 Sterne!

lovely_lila am 28.04.2019 19:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Gut, aber nicht großartig: hochinteressante Themen & eine unglaublich unsympathische Protagonistin

* Spoilerfreie Rezension! *InhaltApril May ist die Einzige, der die riesige Roboter-Skulptur mitten am Gehweg von New York City auffällt – alle anderen scheinen davon keine Notiz zu nehmen und gehen einfach daran vorbei. Nach einem anstrengenden Arbeitstag ist April übermüdet und erschöpft – aber als Kunststudentin ist sie trotzdem sofort fasziniert von dem ungewöhnlichen Stück Kunst. Kurzerhand ruft sie ihren besten Freund an, dreht mit ihm ein Video und lädt es auf Youtube hoch. Mit einem Schlag ist April berühmt, denn überall auf der Welt sind Roboter aufgetaucht, und niemand weiß genau, warum oder woher sie gekommen sind. Die Ungewissheit führt auf der einen Seite der Menschheit zu Neugier und Hoffnung, auf der anderen zu Angst und Misstrauen – und April ist mittendrin…ÜbersichtEinzelband oder Reihe: Band #1 einer Dilogie, der Folgeband wird (zumindest auf Englisch) voraussichtlich im Juli 2020 erscheinen. Um den drängenden Fragen zuvorzukommen, hat Hank Green übrigens Humor bewiesen und sich auf Twitter kurzerhand in „Hank (Yes, I'm Working on the Sequel) Green“ (dt. Hank (Ja, ich arbeite am Folgeband) Green) umbenannt. Ziemlich coole Idee!Verlag: bold, dtvSeitenzahl: 448Erzählweise: Ich-Erzähler, PräteritumPerspektive: hauptsächlich weibliche Perspektive, selten männliche PerspektiveKapitellänge: kurz bis sehr lang (60 Seiten)Tiere im Buch: + Im Buch werden keine Tiere verletzt oder getötet.Warum dieses Buch?Da ich John Greens Erzählungen liebe („Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist immer noch eines meiner absoluten Lieblingsbücher!) und generell die beiden Brüder und ihre lehrreichen Videos toll finde, war ich natürlich sehr neugierig, wie und was Hank Green schreibt. Zudem ist das Buch in Amerika bereits ein gefeierter Bestseller. Daher führte an diesem Werk kein Weg vorbei!Meine MeinungEinstieg (+/-)Ich muss leider sagen, dass ich nicht sofort in die Geschichte eintauchen konnte, was mit Sicherheit an der wenig zugänglichen Hauptfigur lag. Es dauerte einige Seiten – aber dann war ich in der Geschichte angekommen."Falls ihr am Ende aus alldem irgendwas mitnehmt, sollte das idealerweise nicht darin bestehen, dass ihr euch eher dem einen oder dem anderen Lager zurechnet, sondern verstanden habt, was ich in erster Linie bin (oder zumindest war) - nämlich ein Mensch." Seite 7Schreibstil (+/-)Vor allem was den Schreibstil betrifft, waren meine Erwartungen unglaublich hoch, denn auch wenn man es sich noch so oft vornimmt – es ist schwer, ein solches Buch tatsächlich absolut unvoreingenommen zu lesen. Bei John Green, der übrigens Englische Literatur studiert hat, merkt man meiner Meinung nach bei jedem Wort, dass er Sprache liebt und ihm Ästhetik wichtig ist. Hank Green hingegen kommt aus der Naturwissenschaft – genauso schreibt er auch: Sein Schreibstil ist anschaulich, sehr flüssig zu lesen und aufgrund seiner Lockerheit perfekt für die Zielgruppe geeignet. Aber: Seine Sprache ist auch pragmatisch, nüchtern, scheint für ihn nur ein Mittel zum Zweck zu sein und wirkt manchmal sogar ein wenig lieblos. Auf Poesie, sprachlichen Hochgenuss und gelungene sprachliche Bilder oder Metaphern wartet man hier vergeblich – stattdessen bekommt man flapsigen Humor und den einen oder anderen unangenehmen „Fremdschäm-Moment“ geboten. Zudem hätte es oft nicht geschadet, englische Begriffe kurz zu erklären – oder wisst ihr, was ein Elevator Pitch ist? Außerdem verstehe ich nicht, warum zunehmend englische Redewendungen, die es bei uns nicht gibt, wörtlich übersetzt werden, wie zum Beispiel: „Bist du okay damit?“ Warum nicht einfach: „Ist das okay für dich?“ Mein Tipp ist hier, die Erwartungen (was den Schreibstil betrifft) vor Beginn der Lektüre erst einmal drastisch runterzuschrauben.Inhalt, Themen, Botschaften & Ende (+)„Man kann nur bis zu einem gewissen Grad so tun, als wäre man jemand anders, ohne zu diesem anderen zu werden.“ Seite 97„Und ich hatte mir angewöhnt, meine Lebensqualität in Likes zu messen.“ Seite 220Hank Green hat sich für seinen Debüt-Roman auf jeden Fall eine sehr kuriose und kreative Geschichte ausgedacht, deren größte Stärke es ist, dass sie absolut niemals vorhersehbar ist. Zu keinem Zeitpunkt des Buches hatte ich das Gefühl, dass ich wüsste, was auf den nächsten Seiten passieren würde. Der Autor vermeidet Genre-Klischees und geht hier seinen ganz eigenen Weg – was sehr erfrischend ist, weil er einen damit tatsächlich immer wieder überraschen kann. Ich habe die Geschichte gerne gelesen, auch wenn vieles nur angerissen wird und man bei einigen Aspekten noch mehr in die Tiefe gehen hätte können und müssen. Begeisterungsstürme hat dieses gute, aber nicht großartige Buch leider trotzdem nicht in mir ausgelöst.„Ein wirklich erstaunliches Ding“ weist viele Parallelen zur realen Welt (zum Beispiel zur Flüchtlingsdebatte) auf und kritisiert auf diese Weise teilweise auch unsere Gesellschaft, was mir sehr gut gefallen hat. Immer wieder regt der Roman auch zum Nachdenken an, weil man sich unweigerlich fragt: Auf welcher Seite würde ich stehen? Wie würde ich reagieren? Aktuelle, für Jugendliche relevante Themen nehmen im Buch eine große Rolle ein – auch wenn man es bei einer Geschichte über Aliens eigentlich nicht erwarten würde. Es geht um die Angst vor dem Unbekannten, menschliche Neugier, Hetze, Radikalisierung, die Sucht nach Anerkennung, die Gefahren des Ruhmes und die Sonnen- und Schattenseiten der sozialen Medien. Da der Autor selbst seit Jahren zusammen mit seinem Bruder John in der Öffentlichkeit steht, konnte er hier natürlich aus seiner eigenen Erfahrung einiges zum Buch beisteuern. So erlaubt er uns einen Blick hinter die Kulissen von Video-Dreharbeiten und Auftritten in TV-Formaten. Ich finde es toll, dass er sich an dieses Thema herangetraut und solch einen modernen Jugendroman geschrieben hat, der perfekt für die Zielgruppe geeignet ist.Sehr enttäuscht hat mich jedoch das Ende. Es handelt sich beim Buch nämlich (wie mir vorher nicht bekannt war) um den ersten Teil einer Dilogie, die voraussichtlich 2020 fortgeführt wird. Leider war das Ende noch viel offener, als ich befürchtet hatte. Anstatt uns endlich Antworten zu liefern, werfen die letzten Seiten nur noch mehr Fragen auf. Das fand ich sehr unbefriedigend und schade! Den Folgeband werde ich wahrscheinlich trotzdem lesen – ich bin nämlich gespannt, wie Hank Green das alles erklärt und auflöst – außerdem ist er mir noch ein paar Antworten schuldig.Protagonistin (-!)„Ganz oben auf der ListeJa da stehe ichDu mußt mir schon verzeih'nAber ich liebe mich“ – Songtext: Falco – „Egoist“Falls ihr das oben zitierte Lied nicht kennt, solltet ihr es euch unbedingt anhören – April könnte es nämlich geschrieben haben. Mir ist schon lange keine dermaßen unsympathische Protagonistin mehr in einem Buch „begegnet“. Es ist zwar toll, dass April bisexuell ist und eine schwarze Freundin hat – denn Diversität in Romanen ist ziemlich cool – aber das war auch schon alles, was man hier loben kann. Mit der Wahl dieser prätentiösen Protagonistin (sie schaut zum Beispiel NUR Komödien aus den 80er-Jahren) hat sich Hank Green mit Sicherheit keinen Gefallen getan. Sogar sie selbst weiß, wie unsympathisch sie ist! Ich habe das ganze Buch über mit ihr gekämpft, habe versucht, sie zu verstehen (bin aber gescheitert!), konnte absolut keine Verbindung zu ihr aufbauen und habe sie bis zum Ende der Geschichte mit Leidenschaft gehasst. Warum? Ganz einfach: Sie tut ständig nur, was SIE will, nimmt auf niemanden Rücksicht, nutzt ihre Freunde aus, verletzt Leute, wie es ihr gerade in den Kram passt, kann ziemlich gemein sein und interessiert sich überhaupt nicht dafür, wie es anderen geht. Tut mir leid, aber mit einer Figur, die eigentlich nur aus schlechten Eigenschaften besteht (mit dem gelegentlichen Aufflackern von schlechtem Gewissen) kann ich leider nicht mitfühlen und mich identifizieren. „Aber was ist mit ihren guten Eigenschaften? Sie hat doch sicher auch gute Seiten!“, werdet ihr nun (zu Recht) fragen. Tja, nehmt eine Lupe mit und helft mir – ich suche nämlich immer noch.Figuren (+/-)Die anderen Figuren sind besser gelungen, aber auch nicht so liebevoll und einzigartig gezeichnet, dass sie mir ans Herz gewachsen sind. Viele von ihnen bleiben leider ziemlich blass, viel erfährt man nicht über sie. Sie scheinen nur aus jenen Fähigkeiten zu bestehen, die April weiterhelfen, und keine richtigen, lebendigen Menschen zu sein. Aber vielleicht ist das auch nur der Filter (Aprils Augen), durch den wir die Welt wahrnehmen – würde mich eigentlich nicht überraschen.Spannung & Atmosphäre (+)„Ein wirklich erstaunliches Ding“ ist zwar kein Buch, das von atemloser Spannung geprägt ist, aber ich habe die Geschichte mit großer Neugier verfolgt. Dadurch, dass Hank Green hier etwas Frisches, Neues erschaffen hat, wollte ich immer wissen, wie es weitergeht. Mit vereinzelten Spannungsmomenten, kryptischen Vorausdeutungen und unerwarteten Wendungen gelingt es dem Autor spielend, immer wieder neues Interesse zu entfachen. Zwischendurch gibt es allerdings schon ein paar ruhigere, vielleicht sogar ans Langatmige grenzende Abschnitte. Hier hätte man kürzen und die Geschichte straffen können – das hätte ihr gutgetan und mehr Tempo verliehen.Feministischer Blickwinkel (♥)Was diesen Aspekt betrifft, hat mich der Autor vollkommen überzeugt. Die zwei Szenen mit frauenfeindlicher Sprache verzeihe ich da („Medienhu++“, „Verräterhu++“) gerne. Die Frauen in seinem Roman sind stark, intelligent und oft sehr erfolgreich. Oftmals haben sie Führungspositionen inne: Es gibt zum Beispiel eine weibliche Präsidentin (wie cool ist das, bitte!), eine gefeierte Agentin und eine schlaue Materialwissenschaftlerin. Oft kehrt Hank Green das traditionelle Geschlechterbild, das man in Büchern und anderen Medien ja leider immer noch regelmäßig serviert bekommt, einfach um. So ist Aprils charmanter und aufopferungsvoller Assistent männlich. Dennoch wird er wegen dieser Position niemals lächerlich gemacht – im Gegenteil, seine Fähigkeiten und seine tolle Leistung werden immer wieder gelobt. Sehr gut gefallen hat mir natürlich auch, dass LBGTQIA-Themen und Diversität ganz selbstverständlich eingewebt wurden. Zudem hat April ein erfülltes Liebesleben, wofür sie als Frau niemals verurteilt wird, was ich super finde. Mit „Ein wirklich erstaunliches Ding“ hat Hank Green ohne Frage einen zeitgemäßen, modernen Jugendroman erschaffen, in dem er mutig und engagiert gegen Intoleranz, gläserne Decken und die Verurteilung von Frauen aufgrund ihres Liebeslebens anschreibt. Toll!Mein FazitIn „Ein wirklich erstaunliches Ding“ beschreitet Hank Green neue Wege und präsentiert uns eine kreative, frische und sehr kuriose Geschichte, die mich gut unterhalten konnte. Der Schreibstil ist zwar für die Zielgruppe gut geeignet, locker, anschaulich und flüssig lesbar, war mir jedoch oft auch zu pragmatisch, nüchtern und irgendwie auch zu lieblos. Von John Greens poetischer Sprache ist Hank jedenfalls weit entfernt. Was die Figuren betrifft, so können manche überzeugen, andere bleiben leider blass und farblos. Mit der Wahl seiner unglaublich egoistischen, unsympathischen Protagonistin hat sich Hank Green allerdings sicherlich keinen Gefallen getan: Sie hat mir viel ruiniert. Aktuelle und zeitgemäße Themen wie die Angst vor dem Unbekannten, Hetze und Radikalisierung, die Sucht nach Anerkennung, die Gefahren des Ruhmes und die Sonnen- und Schattenseiten der sozialen Medien werden gelungen und für Jugendliche ansprechend aufbereitet. Vieles wird jedoch nur angerissen, hier hätte man noch mehr in die Tiefe gehen müssen. Sehr enttäuscht hat mich das offene Ende, weil uns der Autor keine Antworten liefert, sondern nur neue Fragen aufwirft. Mit der Unvorhersehbarkeit der Geschichte, mit vielen unerwarteten Wendungen, vereinzelten Spannungsmomenten und kryptischen Vorausdeutungen gelingt es dem Autor, eine permanente Neugier zu erzeugen, die einen nur selten loslässt. Zudem schreibt der Autor in seinem Buch engagiert gegen Geschlechterstereotypen, Intoleranz und gläserne Decken an, was ich großartig finde! Fazit: „Ein wirklich erstaunliches Ding“ ist ein guter Jugendroman – aber kein großartiger. Deswegen kann ich den Hype nicht wirklich nachvollziehen.Den zweiten Band werde ich vermutlich lesen – der Autor schuldet mir nämlich noch einige Antworten!BewertungIdee, Themen, Botschaft: 4 SterneUmsetzung: 4 SterneWorldbuilding: 4 SterneEinstieg: 3,5 SterneSchreibstil: 3-4 SterneProtagonistin: 1 SternFiguren: 3,5 SterneAtmosphäre: 3,5 SterneSpannung: 3,5 SterneEnde / Auflösung: 2 SterneEmotionale Involviertheit: 3-4 SterneFeministischer Blickwinkel: ♥Regt zum Nachdenken an!Insgesamt:❀❀❀❀ LilienDieses Buch bekommt von mir knappe 4 Lilien!

annalenasbuecherwelt am 20.04.2019 17:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein wirklich erstaunliches Ding, das Hank Green da geschrieben hat

Durch den knallgelben Text auf dem dunkelblauen Hintergrund ist das Cover ein Hingucker. Beim zweiten Blick erkennt man dann das tatsächliche Muster auf dem blauen Hintergrund; lauter kleine, aneinandergereihte Roboter, bzw. „Carls“.Das mit dem Schreibstil war irgendwie so eine Sache. Zu Beginn konnte ich mich gar nicht damit anfreunden, doch nach etwa einem Drittel des Buches klappte dann alles. Ich denke das lag daran, dass der Leser in dem Buch mehrmals direkt angesprochen wird, was ja doch eher ungewöhnlich ist. Das Buch ist von der Protagonistin April für uns Leser geschrieben. April ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, bis sie quasi über Nacht zur Berühmtheit wird. Ab da verfolgt man hautnah, wie sie an Reichweite gewinnt, aber zum Beispiel ihre Menschlichkeit Stück für Stück verliert. Sie verhält sich oft egoistisch und auch ihre Mitmenschen müssen nicht nur einmal unter ihr Leiden. „Man kann nur bis zu einem gewissen Grad so tun, als wäre man jemand anderes, ohne zu diesem anderen zu werden:“ Sehr authentisch sind so aber die Folgen und sogar die Gefahren des Berühmtseins dargestellt. Die Handlung in diesem Buch ist schon sehr verrückt, immerhin tauchen plötzlich überall auf der Welt gigantische Skulpturen, die sogenannten „Carls“ auf. Doch gleichzeitig sind andere Teile der Geschichte gar nicht so abwegig, wie etwa die Mediensucht oder sogar die Spaltung der Menschen in verschiedene Fraktionen.Trotzdem gab es einige Stellen, die mir einfach zu langweilig und zu langatmig waren. gegen Ende hingegen wurde es nochmal sehr spannend. Ein wirklich erstaunliches Ding von Hank Green ist ein Buch, das aktuelle Themen mit abwegigen Sci-Fi Elementen verbindet und so etwas ganz besonderes daraus macht. Ganz überzeugen konnten mich andere Teile in Hank Greens Debüt jedoch nicht; mir hat ein vernünftiger roter Faden in dem Buch gefehlt, die Protagonistin April hat mich oft nur genervt und der Schreibstil war nicht direkt so ganz mein Ding.Alles in allem kann ich sagen, die Geschichte, die John Greens Bruder da erschaffen hat, ist interessant und gar nicht so abwegig, wie es auf den ersten Blick wirken mag, doch sind ein paar Dinge für mich noch ausbaufähig.

unyttigfolelser am 05.04.2019 14:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Faszinierend und neu

April ist ein wundervoller Charakter und passt perfekt in diese Rolle. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und habe ich ihre Entscheidungen verstanden, egal, ob sie mir jetzt gefallen haben oder nicht. Generell waren auch die anderen Charaktere unglaublich authentisch und haben dadurch gesorgt, dass auch das Erscheinen von Carl auf einmal nicht mehr so unrealistisch gewirkt hat.Obwohl das Buch, zumindest für meinen Geschmack, gar nicht mal actionreich war, gab es trotzdem eine gewisse Faszination, die dafür gesorgt hat, dass ich mich gar nicht mehr von den Seiten lösen wollte. Zum Ende hin gab es eine gewisse Länge in der Handlung, aber auch die war inhaltlich vertreten und hat zur Atmosphäre beigetragen. Ich selbst zähle mich zur Zielgruppe und hatte das Gefühl, das viele Faktoren angesprochen wurden, die von vielen Mitmenschen noch sehr verächtlich beäugt werden und auf der anderen Seite wurde mir Aspekte aufgezeigt, über die ich mir definitiv mehr Gedanken machen muss.Ein wirklich erstaunliches Ding ist eine Geschichte mitten aus dem Leben, authentisch, unterhaltsam und regt zum Nachdenken an. Gerade für einen Debütroman mehr als nur gelungen und eine klare Leseempfehlung.

pusteblume85 am 24.03.2019 13:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Wer ist Carl?

April entdeckt per Zufall eine große Skulptur, die aussieht wie ein riesiger Roboter. Mit ihrem Freund Andy dreht sie ein Video über ihre Entdeckung. Sie posten dieses Video im Internet und können sich in diesem Moment noch nicht vorstellen, was das für Folgen für die beiden haben wird. Von einem auf den anderen Tag verändert sich ihr Leben auf drastische Art und Weise. Eine skurrile, spannende und zugleich unvorstellbare Geschichte. Wer weiß, ob, wann und in welcher Form das wirklich passieren kann. Der Schreibstil ist sehr mitreißend und leicht zu lesen, sodass es ein tolles Buch für zwischendurch ist. Allerdings lässt es einige Fragen offen, was wohl daran liegt, dass es kein Einteiler ist.

poesielos am 19.03.2019 21:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Hallo, Carl!

Kunst im öffentlichen Raum – manchmal nimmt man sie wahr, aber häufig gehen wir doch einfach an ihr vorbei. Genau so ein Moment krempelt in Hank Greens Debütroman Ein wirklich erstaunliches Ding das Leben der 23-jährigen Graphikdesignerin April May komplett um: Auf den Straßen New Yorks entdeckt sie die Skulptur eines Roboters. Um dieses vermeintliche Kunstprojekt zu würdigen, filmen sie und ihr bester Freund ein kurzes Video zu Carl, wie sie den Roboter nennen, welches sie auf YouTube stellen – und am nächsten Morgen ist nichts mehr wie zuvor. 63 weitere Carls sind quasi über Nacht auf der ganzen Welt aufgetaucht, ihr Video ist viral und in aller Munde. Wie geht man mit so einer Situation um? Und was hat es nur mit den Carls auf sich?HALLO, CARL!Ähnlich wie April Mays Video plötzlich große Wellen schlägt, so schlug auch 2017 die Nachricht wie eine Bombe ein: Hank Green, Bruder des Autoren John Green und ein Teil der Vlogbrothers, wird ein Buch herausbringen. Nach der anfänglichen Begeisterung ist das Buch aber für ich gefühlt irgendwie aus dem Fokus verschwunden, und ich bin erst wieder durch die deutsche Veröffentlichung darüber gestolpert. Und dabei klingt die Ausgangssituation doch bereits genau nach einem Ding für mich!„Carl, bewegungslos, massiv und bei Berührung merkwürdig warm. Ein drei Meter großer Roboter, den die New Yorker offenbar nicht sonderlich spannend finden.“ | S. 24Die Carls haben mich immer wieder stark an den zweiten Band der Themis Files, Giants – Zorn der Götter, erinnert, wobei sie allerdings rasch in den Hintergrund treten und eigentlich mehr Mittel zum Zweck als Mysterium sind. Denn um die 64 Skulpturen und Mysterium entspannt sich rasch eine geladene Auseinandersetzung, die vor allem digital ausgetragen wird. Alle Welt spekuliert, wieso, weshalb, warum, woher diese Skulpturen aufgetaucht sind und lechzt nach Antworten – und die sozialen Netzwerke laufen dabei heiß.A DIGITAL GIRL IN A DIGITAL WORLDApril May gehört mit ihren 23 Jahren zu der Zwischengeneration, zu der ich auch zähle. Den Boom der digitalen Welt und wie diese immer mehr und mehr teil des Alltags wird, haben wir mitbekommen, aber wir sind noch nicht damit aufgewachsen wie die Generation nach uns. Das allein ist schon super spannend, und die Art, auf der sich Green dem Thema dadurch annähert, hat mir sehr gut gefallen. April hat zwar schon privat einige soziale Netzwerke ausprobiert, aber durch das plötzliche Bekanntwerden durch ihr Video muss sie sich viel intensiver mit diesen Netzwerken und welche Regeln dort gelten auseinandersetzen. Man merkt, dass Green für diese Thematiken aus seinen eigenen Erfahrungen schöpfen kann und Ahnung hat von dem, was er da schreibt. Dinge wie Branding, Marketing oder Interaktion mit Trollen müssen peu à peu gelernt werden, und dabei läuft mitnichten alles glatt. Immer wieder merkt April selber beim Erzählen der Geschichte an, dass sie an jener Stelle falsch reagiert hat oder teils süchtig nach der Anerkennung ihrer Follower war. Sie ist halt doch nicht nur die Marke April May, sondern eben auch ein Mensch, der Fehler macht.KLOPF, KLOPFZwar hatte ich eher eine Geschichte um die Carls erwartet, aber dieses fast spielerisch nebenbei vermittelte Wissen um Social Media fand ich großartig. Trotzdem habe ich mich zwischenzeitlich gefragt, wo die Geschichte eigentlich hin möchte. Die Carls und mit ihnen April und die Clique um sie sind eine Zeit lang in aller Munde, aber irgendwann flaut nun mal jede Geschichte wieder ab. Nur um sich ausführlich mit dem Danach zu beschäftigen waren es doch zu wenig Seiten, die ich noch vor mir hatte. So ist es irgendwie wenig überraschend, dass sich zum Ende hin die Ereignisse anfangen zu überschlagen und es gefühlt plötzlich endet. April warnt einen direkt im ersten Satz vor den Ereignissen des 13. Kapitels, wobei ich das 23. Kapitel fast noch als drastischer empfand und es gibt in den zwei darauf folgenden Kapiteln keine Antworten. Gefühlt entlässt einen Green mit einem riesigen Fragezeichen, und ich bin gespannt, wie es hier im zweiten Band weitergehen wird – denn eigentlich fängt die Geschichte jetzt erst so recht an."Die Carls waren mehr als mein Leben – sie waren meine Identität geworden." | S. 208

steffinchen am 19.03.2019 16:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Super Humor und aktuelles Thema!

Ein wirklich erstaunliches Ding ist ein wirklich erstaunliches Buch.Wir verfolgen unsere Protagonistin "April" durch ihre Karrierelaufbahn, nachdem Sie mit einer mysteriösen Skulptur ein Video auf YouTube hochgeladen hat. Und es steckt weit mehr hinter diesem anfangs seltsamen "Kunstprojekt", als es scheint.Ich war anfangs skeptisch. Doch von Seite zu Seite hat mich dieses Buch immer mehr gefesselt. Besonders toll fand ich das Alter unserer Protagonistin. Sie ist 23 und somit kann ich mich schon zu Beginn um einiges mehr mit ihr identifizieren. Der Autor lässt uns auch nicht lange zappeln und startet nach den ersten Seiten bereits mit dem Abenteuer.Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kann der Geschichte sehr einfach folgen. Ein gelungener Roman von Hank Green!

renate69 am 17.03.2019 19:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Tolle Diskussionsthemen

Das Buch wird in SciFi eingeordnet. Was auch passend ist, jedoch finde ich dass dies eher hintergründig ist. Viel mehr beschäftigt sich dieses Buch mit dem Thema Berühmtheit und wie es sich anfühlt plötzlich in der Welt etwas zu sagen zu haben und auch gehört zu werden.Was dem Buch wirklich viele Pluspunkte von mir einbrachte war die Protagonistin. Denn sie ist absolut nicht perfekt und steht auch dazu. Sie fühlt sich so wahnsinnig real an.Auch der Schreibstil hat mir total gut gefallen, sodass ich das Buch zeitweise gat nicht mehr aus der Hand legen wollte ;)Insgesamt find ich, ist dies ein perfektes Buch um es gemeinsam mit Freunden zu lesen und anschließend einige Themen zu diskutieren.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Emotion
Hank Green macht Digitalisierung und Globalisierung unfassbar gut greifbar und erzählt mitreißend ei...ne kluge Geschichte über die Angst vor und die Hoffnung auf die Technologien der Zukunft. mehr weniger

Silvia Feist

Playboy
Furiose Mediensatire über die Radikalisierung im Netz und die Tücken des Berühmtseins.

Günter Keil

Schule
Mit ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist Vlogger Hank Green (Bruder von Bestsellerautor John Green)... ein wirklich fesselnder Sociial-Media-Thriller gelungen. mehr weniger

01.09.2019

Süddeutsche Zeitung
Das eigentlich Spannende an ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ sind die Beobachtungen, die der Roman ...zu Viralität, sozialen Medien und Popularität macht. mehr weniger

Karin Janker, 29.03.2019

SRF 1
Blockbuster verdächtig! Originell, hochaktuell, schnell.

Annette König, 01.03.2019

Spiegel Online
Green sprengt die Grenzen des Genres.

Elisa von Hof, 01.03.2019

Stern
›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist das Debüt von Hank Green tatsächlich.

28.02.2019

jetzt.de
Hank Greens Buch ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist letztes Jahr zunächst in Amerika erschienen u...nd auf den Fiction-Starts direkt auf Platz Eins gestiegen - und das zurecht. mehr weniger

Jasmin Schneider, 28.02.2019

bn Bibliotheksnachrichten (Salzburg)
Er schafft es, mit ungeheurer Leichtigkeit und jeder Menge überraschender Wendungen und Action, nich...t nur zu unterhalten, sondern auch viele Gegenwartsprobleme anzusprechen. mehr weniger

Michael Wildauer

1001 und 1 Buch
Klug spiegelt Greene eine medial durchsetzte Welt, die vernetzt auf jedes Ereignis reagiert, auf das... sich die Menschheit wohl seit jeher unbewusst vorbereitet hat. mehr weniger

Christina Pfeiffer-Ulm

Psychologie bringt dich weiter
Eine mitreißende, kluge Geschichte über die Angst vor den, aber auch die Hoffnung auf die Technologi...en der Zukunft. mehr weniger

Kulturnews
Ein rasanter und zutiefst menschelnder Roman am Puls der Zeit, der in den USA direkt die Bestsellerl...iste der ›New York Times‹ stürmte. mehr weniger

Buchkultur
Wie ein Buch besprechen, das sprachlos macht? The April Story ist der brillante Versuch eine so auße...rgewöhnlich wie unglaubliche SciFi-Geschichte zu schreiben und dabei seinen Leser/innen einige unangenehme Wahrheiten vor Augen zu führen. mehr weniger

Andrea Schnepf, 01.06.2024

Rezensöhnchen - Zeitschrift für Literaturkritik Bamberg
Hank Green hat mit diesem klugen und skurrilen Debütroman ›ein wirklich erstaunliches Ding‹ geschaff...en, das man so schnell nicht wieder vergisst und an dessen Fortsetzung der Autor glücklicherweise schon arbeitet. mehr weniger

Alicia Fuchs, 09.08.2019

Oberösterreichische Nachrichten
Mit seinem Romandebüt ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ belegt YouTube-Star Hank Green, wie verheere...nd verführerisch soziale Netzwerke sein können. mehr weniger

Peter Grubmüller, 09.05.2019

bookreviews.at
Dieses Buch hat mich uneingeschränkt begeistert!

Bettina Armandola, 24.04.2019

Dingolfinger Anzeiger
Wer wissen will, wie Digital Natives eigentlich ticken, muss dieses Buch, dass sich im ›Social-Media...‹ dreht, unbedingt lesen. mehr weniger

23.03.2019

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Er schildert eindrücklich, wie ein Mensch durch den Wunsch nach Bedeutung in den sozialen Medien zur... Marionette wird und Gefahr läuft, seine Menschlichkeit zu verlieren. mehr weniger

Maren Schürmann, 07.03.2019

feuilletonscout.com
Der Debütroman von Hank Green ist ein rasant inszeniertes Medienspektakel.

Barbara Hoppe, 01.03.2019