Hoch spannender und origineller Roman, der ein Porträt unserer Welt in Zeiten von KI, Social Media und Globalisierung bietet.
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The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding
Als April ein Video von einer mysteriösen Skulptur auf YouTube hochlädt, steht sie schlagartig im Zentrum der globalen Aufmerksamkeit. Denn weltweit sind identische Statuen aufgetaucht und sie scheinen nicht von der Erde zu stammen. April verschreibt sich dem Ziel, das Geheimnis um jeden Preis zu lösen. Sie teilt all ihre Erlebnisse auf Social Media, wird Dauergast in Talkshows und sogar die Regierung nimmt Kontakt mit ihr auf. Schon bald ist April kein Mensch mehr, sondern eine Marke, ein Symbol – und sie wird im kompromisslosen Kampf um Berühmtheit Opfer und Täterin zugleich. Denn als sie merkt, wie sehr die mediale Aufmerksamkeit sie verändert hat, ist es zu spät, um einen Rückzieher zu machen. Währenddessen entwickelt sich die Lösung des Rätsels zu einem Wettlauf gegen radikale Verschwörungstheoretiker – und deren Angriffe beschränken sich nicht nur auf die virtuelle Welt.
»Einfach brillant – das beste Buch, das ich über die Frage, wie sich unser ›Hier und Heute‹ anfühlt, gelesen habe.« John Green
»Popularität als Droge: Hank Greens Debütroman handelt von den unseligen Nebenwirkungen des Ruhms. […] Die Lektüre entwickelt einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Das [...] Spannende sind die Beobachtungen, die der Roman zu Viralität, sozialen Medien und Popularität macht.« Süddeutsche Zeitung
»Ein rasanter und zutiefst menschelnder Roman am Puls der Zeit, der direkt die Bestsellerliste der ›New York Times‹ stürmte.« Kulturnews
»Green sprengt die Grenzen des Genres.« Spiegel Online
»Hank Greens Buch ist auf den Fiction-Starts direkt auf Platz Eins gestiegen – und das zurecht.« jetzt.de
»Blockbuster-verdächtig! Originell, hochaktuell, schnell.« SRF 1
Bibliografische Daten
1. Auflage
Hank Green
Hank Green wurde in Birmingham, Alabama geboren, seine Familie zog jedoch früh nach Orlando, Florida. Er studierte Biochemie und absolvierte seinen Master in Umweltwissenschaften an der University of Montana, wo er mit seiner Familie lebt. Gemeinsam mit seinem Bruder John Green startete er 2007 den Videokanal »Vlogbrothers« und wurde so zum Social-Media-Star. Allein auf TikTok folgen ihm 8 Mio. Nutzer*innen und der Hashtag #hankgreen wurde über 260 Mio. Mal aufgerufen. Mit seinen YouTube-Kanälen erreicht Hank Green 22 Millionen Abonnent*innen. Gemeinsam mit der sog. »Nerdfighter-Community« initiierten Hank und John Green das karitative »Project for Awesome«, das inzwischen jährlich Millionen von Dollar für Charityprojekte (z.B. »Save the Children«) einspielt. Darüber hinaus setzt er sich für viele weitere wohltätige Zwecke in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales ein.
Mehr über Hank Green unter www.hankgreen.com
Katarina Ganslandt
Katarina Ganslandt hat schon als Kind angefangen zu übersetzen (Schlagertexte in die Schäli-Geheimsprache) und kann sich keinen Beruf vorstellen, der ihr mehr Spaß machen würde. Hoffentlich verliert ihr nie die Lust an Büchern!
9 - 10 von 153 Leserstimme
Unterhaltsam
Der fesselnde Roman " The April Story " von Hank Green überzeugt nicht nur durch sein frisches Coverbild, sondern vor allem durch die hochaktuelle Handlung.Die Protagonistin ist April, eine Jugendliche, deren Leben sich radikal ändert, als sie auf dem YouTube Kanal das Bild einer mysteriösen Skulptur namens Carl hochlädt.Sie wird zum Social Media Star mit allen schönen und üblen Konsequenzen und nur so von der Medienwelt und ihren Usern überrannt.Auf der ganzen Wlt tummeln sich auf einmal ganz viele Carls und keiner weiß, warum und was es bedeuten soll.Dieser Roman ist eine Mischung aus Science Fiction und einer Handlung in der Socila Media Welt und sehr spannend und gut lesbar geschrieben.Die Protagonistin April ist sehr liebenswert und ich konnte mich sofort in ihre Handlungen und Reaktionen hineinversetzen.Ein unterhaltsamer Roman, den nicht nur Jugendliche lesen können.
Toller Genremix
Hank Green, Bruder des berühmten Autors John Green, hat mit seinem Debütroman "The April Story" eine Geschichte geschaffen, die sich wunderbar zwischen Science Fiction und Gesellschaftssatire bewegt.Im Mittelpunkt steht die junge Protagonistin April May, die eines Abends auf dem Heimweg eine mysteriöse Skulptur entdeckt, die wie aus dem Nichts aufgetaucht ist. Ihre spontane Entscheidung, ein Video davon zu drehen und es ins Internet zu stellen, verändert ihr Leben für immer. Denn wie sich herausstellt, sind diese Skulpturen - genannt "Carls" - überall auf der Welt aufgetaucht, und April wird plötzlich zur Protagonistin eines globalen Phänomens.Green gelingt es meisterhaft, die Auswirkungen von Ruhm, die Macht der sozialen Medien und die menschliche Natur zu erforschen. Die Geschichte ist nicht nur spannend und unterhaltsam, sondern regt auch zum Nachdenken über unsere heutige Welt und die Art und Weise, wie wir miteinander umgehen, an. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich werde auf jeden Fall noch den Fortsetzungsband lesen.
Ein wichtiges Buch!
Meine Meinung : Obwohl mich das Cover des Buches leider so gar nicht ansprechen konnte, stolperte ich als großer Fan von John Green, natürlich über den Namen des Autos von "Ein wirklich erstaunliches Ding". Denn Hank Green ist nicht nur Bruder des erfolgreichen Schriftstellers John Green, sondern selbst Teil eines wahren Internetphänomens, dies setzt natürlich eine gewisse Affinität und Wissen über die Thematik des Buches voraus, die der Autor hat und mich nur noch gespannter auf dieses Romandebüt blicken ließ. Und was soll ich sagen, ich war begeistert, denn Hank Green gelingt es auf eine so famose Art ein Abbild unsere Generation und dem medialen Druck zu erstellen, das teils erschreckend realistisch und dennoch grundlegend spannende Züge beinhaltet, die den Leser gerade aufgrund der realitätsnahen Schilderungen absolut gefesselt lesen lässt. Auf eine ganz ambitionierte und stets literarische Art schafft es der Autor, die üblichen Grenzen des Genres zu durchbrechen und geht dabei ganz andere eigensinnige und gerade deshalb so spannende und faszinierende Wege. Nicht nur dass er dabei die üblichen Geschlechterrollen überspringt und diese ganz neu in Szene setzt, gerade unsere taffe Protagonistin ist erfrischend heldenhaft und dennoch so detailreich realistisch gestaltet, dass man mitfiebert und vor Freunde an der Kreativität stets ein Lächeln auf den Lippen hat. Ich denke das dieses Buch nicht nur ein Unterhaltungsroman ist, sondern die Brillanz des Erzählens etwas viel wichtigeres zu übermitteln weiß. Eine Detailgenauigkeit unserer Zeit, die teils realistisch, manchmal auch stilistisch überspitzt dargestellt wird, die uns sicherlich in einigen Punkten die Augen öffnet, ohne dabei die erzählerische Spannung zu verlieren. Ein Buch für jung und alt, ein Buch das beeindruckt.Wer denkt John Green sei talentiert... Hank Green ist es nicht weniger. Ein absolut überzeugendes Debüt, welches gerade unsere Generation gelesen haben sollte !
Spannend
"The April Story" von Hank Green ist ein fesselnder Jugendroman, der die heutige Welt der sozialen Medien und des Ruhms in all ihren Facetten einfängt. Die Geschichte dreht sich um April, eine gewöhnliche Jugendliche, die über Nacht zur weltweiten Berühmtheit wird, als sie ein Video von einer mysteriösen Skulptur auf YouTube hochlädt. Dies führt dazu, dass sie nicht nur das Geheimnis hinter den fremden - außerirdischen? - Statuen zu lüften versucht, sondern auch mit den unerwarteten Konsequenzen ihres plötzlichen Ruhms konfrontiert wird. Die Geschichte wirft damit wichtige Fragen auf über die Auswirkungen von Viralität, sozialen Medien und Popularität auf das individuelle Selbst und die Gesellschaft als Ganzes. April ist dabei eine sympathische Protagonistin, mit der sich sicher viele junge Leserinnen und Leser identifizieren können. Der Erzählstil von Hank Green, dem Bruder des berühmten Autors John Green, ist packend und dynamisch, wodurch die Leserinnen und Leser von Anfang an in die Geschichte hineingezogen werden. Die Verwendung von Social-Media-Plattformen und modernen Kommunikationsmitteln verleiht dem Roman eine zeitgemäße Note, auch wenn einige Elemente, wie Facebook Live, mittlerweile etwas veraltet wirken. Dazu muss man wissen, dass der Roman bereits vor fünf Jahren erstmals erschienen ist.Insgesamt ist "The April Story" ein Jugendroman, der auch Erwachsene nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken über die heutige Gesellschaft und ihre Obsession mit Berühmtheit und Gefolgschaft auf Social Media anregt. Obwohl ich normalerweise kein Fantasy lese, ist der Roman insgesamt so realistisch angelegt, dass ich die vorkommenden Science Fiction-Elemente interessant und spannend fand. Zusätzlich ist wichtig zu wissen, dass die Geschichte mit diesem Band noch nicht abgeschlossen ist, der zweite Band allerdings noch nicht ins Deutsche übersetzt wurde.
Innovative Geschichte über Aliens und Social Media
Hank Green hat bis ins tiefste Verstanden, wie die sozialen Medien funktionieren. Wir verfolgen April May, eine junge Frau, die über Nacht zur Berühmtheit wird, weil sie eine erstaunliche Entdeckung macht. Sie hat eine außerirdische Lebensform entdeckt, auch wenn ihr das selbst nicht direkt klar war. Sie sieht plötzlich nachts, mitten in New York City eine riesige Roboter-Statue, die vor Kurzem noch nicht dort stand und ruft ihren besten Freund an, um das ganze zu filmen. Von da an führt sie ein leben in der Öffentlichkeit, was ihr leben fast mehr durcheinander bringt als der Alien vor ihrer Haustür. Sie erfährt die Vor- und Nachteile des plötzlichen Social Media Erfolgs. Der Roman überzeugt mit einer innovativen Geschichte und einem absolut spannenden Finale, nach dem man es kaum erwarten kann die Fortsetzung aufzuschlagen.
Auch der Bruder kann schreiben!
Cover:Optisch finde ich dieses Buch sehr cool gemacht. Generell finde ich das neu gegründete Label vom dtv Verlag "Bold" eine spannende Sache, da die ersten Titel des Programms mich thematisch sowie von den Autorinnen und Autoren her sehr ansprechen. Bekannte Namen wie Colleen Hoover werden hier verlegt und die Themen treffen den Zeitgeist der Internet und Social Media Welt, kontroversen Gesellschaftsdiskussionen und jungen, neuartigen Trendthemen.Das Buch kommt als Hardcover mit Lesebändchen in kräftigem Blau mit gelben Akzenten. Das Robotermuster ist sehr passend zur Geschichte und verleiht dem Buch ein ebenso schlichtes wie treffendes Aussehen, indem Technik und Sci-Fi einen großen Fokus einnehmen und Liebhaber von romantischen oder "typischen" Jugendgeschichten hier vielleicht erst einmal eine Leseprobe zur Hand nehmen, um zu sehen, ob die Geschichte etwas für sie sein könnte...Darum geht's: Unsere Protagonistin April ist eine dreiundzwanzigjährige Designstudentin in New York. Ihre Eltern sind nicht, wie die meisten ihrer Kommilitonen, übermäßig betucht, aber sie unterstützen ihre Tochter gerne bei ihrer Studienwahl und mit Maya und Andy hat April auch zwei sehr tolle Freunde an der Uni gefunden. Alles verändert sich, als April eines Nachts auf der Straße auf eine merkwürdige, über drei Meter große Metallfigur trifft, die sie als polarisierendes Kunstprojekt einordnet und Andy anruft, der mit ihr ein YouTube Video über den seltsamen Fund dreht und noch am gleichen Tag hochlädt. Als April am nächsten Tag erwacht ist ihr Leben nicht mehr wie vorher. Zig Millionen Leute haben ihr Video gesehen, alle TV Sender wollen Interviews mit ihr und in jeder großen Stadt auf der ganzen Welt steht eine dieser mysteriösen Metallfiguren. April gerät in einen Strudel aus Social Media-Wahnsinn, Ruhm, Reichtum und Rätsel um die Metallfiguren, die ein großes Geheimnis zu sein scheinen...Idee/Umsetzung:Wenn ich dieses Buch mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es definitiv "anders". Ich kann diesen Roman weder einem Genre zuordnen, noch einer Altersklasse, noch einer richtigen Thematik. Ich habe mich mit Anfang zwanzig sowohl mit der zum Teil sehr jugendlichen Sprache als auch mit der Protagonistin wegen der Altersgleichheit identifizieren können, weshalb ich das Buch eher jungen Erwachsenen empfehlen würde.Für mich beinhaltet das Buch zwei große Themenstränge. Zum einen lernen wir April vor und nach dem "großen Ereignis" kennen, weshalb man an ihr großartig beobachten kann, was die sozialen Netzwerke in Verbindung mit viel Aufmerksamkeit, Views und Klicks mit einer Person anstellen können. Es ist ein Warnschuss an alle User, doch trotz aller Followerzahlen auf dem Boden zu bleiben und sich als Mensch treu zu bleiben, statt zu einer "Marke" zu werden, wie es hier drin beschrieben wird. Obwohl diese Gefahren des Internets natürlich kein Geheimnis mehr sind, fand ich es sehr anschaulich, April bei ihrer Reise zur Berühmtheit zu begleiten und zu beobachten, wie sie sich dadurch verändert. Dabei wird die Beziehung zu ihren Millionen Fans der Beziehung zu ihren Freunden und ihrer Liebesbeziehung gegenübergestellt, was ich als sehr bezeichnend, wenn auch etwas überspitzt, empfand.Der zweite große Themenkomplex beschäftigt sich mit den Metallrobotern, die von April "CARLS" getauft werden. Auch, wenn diese hier symbolisch für so etwas wie Andersartigkeit und etwas polarisierendes stehen, scheut der Autor sich nicht, den Leserinnen und Lesern Antworten zu liefern, was es mit den Figuren auf sich hat, was sich sehr positiv fand. Oftmals reißen Autorinnen und Autoren solche Phänomene nur an und überlassen es dann den Lesenden selber zu spekulieren und zu fantasieren, wo diese Objekte herkommen würden und warum sie da sind. Hier bekommt man zumindest eine Idee davon, was der Autor sich dabei gedacht hat und das ganze nimmt wirklich abstruse und höchst merkwürdige Gestalt an, soviel möchte ich sagen.Zuerst dachte ich, entweder man liebt oder man hasst dieses Buch, doch das muss ich zurücknehmen, denn ich bin genau in der Mitte. Zum Schreibstil kann ich nur Gutes sagen, auch wenn die Sprache jugendlich ist, passt das sehr gut zu den Figuren und dem Inhalt der Geschichte. Es liest sich sehr schnell und ich konnte von Anfang an in die Geschichte eintauchen und auch wenn nicht viel passiert hing ich an den Worten des Autors, weil die ganze Zeit eine Grundspannung herrscht, was die Auflösung sein wird und wie es weitergeht, was ich für einen Debüt Roman sehr bemerkenswert fand. Die Kommentare von April aus der Zukunft haben noch ein wenig mehr Pepp und Fahrt in die Story gebracht. Figuren:April ist keine typische Figur, die man sympathisch finden oder mögen muss. Mit ihr bin ich schon nicht so warm geworden, bevor sie über Nacht berühmt wurde, und mit der Zeit verwandelt sich das eigentlich ganz normale Mädchen von nebenan in ein ziemlich manipulatives und nach Aufmerksamkeit gierendes junges Mädchen, das man entweder verabscheut oder sie einem sehr leid tut. Ich finde dahingehend die Frage sehr spannend, ob sie denn nach dem ersten Video überhaupt eine Wahl hatte oder ob sie letztendlich selber daran Schuld ist, wie alles gekommen ist. Wenn ihr das Buch gelesen habt, schreibt mir sehr gerne eure Meinung in die Kommentare. Zu Maya, Andy und Co. kann ich sagen, dass mir die Figuren an sich gut gefallen haben, aber mir niemand besonders sympathisch war. Das ist mit mein größter Kritikpunkt, dass alle Charaktere außer April doch etwas blass waren und ich gerade Andy, obwohl er eine so tragende Rolle spielt, nicht greifen konnte und auch nicht wirklich emotional mit den Figuren verbunden war.Trotz all der Fantasie des Autors muss ich aber sagen, dass hier wirklich vieles sehr abgedreht und unplausibel ist. Damit meine ich natürlich nicht das Mysterium um die Roboter, sondern einige Passagen, bei denen ich nur den Kopf schütteln konnte. Meine Schlagworte dazu sind Präsidentencall, Traubengelee und Traumrätsel. Mit Spoilerwarnungen können wird uns auch darüber gerne austauschen.Das Ende hat mir gut gefallen, weil es ziemlich abgeschlossen war und nur wenige Fragen unbeantwortet blieben. Gerade zum Ende hin ging die Spannungskurve nochmal ordentlich nach oben und so freaky der Inhalt dieses Buches auch ist, er ist auch verdammt spannend. Fazit:Ein Buch, das bei mir vor allem Redebedarf hinterlassen hat. Ich kann das Buch nicht bewerten und will es auch gar nicht. Ich kann alle Stimmen zu diesem Buch verstehen, seien sie reißerisch negativ oder total begeistert. In erster Linie polarisiert dieses Buch und wenn man an die Definition von Kunst denkt, soll genau das beim Betrachtenden, in dem Fall dem Lesenden, ausgelöst werden. Die Geschichte um April lässt einen nicht kalt zurück, jeder hat eine Meinung dazu und das ist das spannende bei dieser Lektüre.
ganz cool
Dieses Buch handelt von April, die ein Video über eine Roboterstatue ins Internet stellt. Sie nennt diese Carl. Das ist genau das eine Video, welches sie berühmt macht. Nicht nur in ihrer Stadt sondern auf der ganzen Welt tauchen diese Carls auf. Das Cover an sich hat mich durch diese blaue Farbe sofort angesprochen. In einem Buchladen hätte ich es sofort in die Hand genommen um herauszufinden worum es genau geht. Ich mag auch sehr diese Roboter, die im Stil älterer Computerspiele sind.Der Klappentext verspricht auch Spannung.Die Story ist aus der Sicht von April geschrieben. Der Schreibstil ist einfach und verständlich sodass man schnell Seite um Seite lesen kann. Mit der Hauptperson bin ich leider nicht so warm geworden, auch wenn man durch den Erzählstil viel nähe zu ihr aufbauen soll. Auf mich wirkt sie sehr egoistisch und an manchen Stellen sogar etwas verletzend anderen Charakteren gegenüber. Das Buch handelt nicht nur von diesen Carls sondern kritisiert auch die heutige Zeit mit social Media. Für mich ein tolles Buch, dass es sich lohnt zu lesen.
Guter Genre Mix
INHALT:Stell dir vor, Außerirdische kommen auf die Erde – und du postest das allererste Video davon.Genauso verläuft »Tag X« für die 23-jährige April. Ihr Clip von »Carl«, einer mysteriösen, aber beeindruckenden Roboter-Skulptur, geht über Nacht viral und katapultiert sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Überall auf der Welt sind Carls aufgetaucht – und niemand weiß, woher oder warum.Die Ungewissheit lässt eine mediale Hysterie ausbrechen – Schock, Neugier und Angst treffen auf Sensationslust und apokalyptische Fantasien.Immer mehr Verschwörungstheoretiker, die sogenannten Defender, sehen in der außerirdischen Intelligenz eine Bedrohung, gegen die es zu kämpfen gilt – und dazu gehört auch deren Entdeckerin April ...MEINUNG:Ich hatte nicht den Eindruck, dass man um dieses Buch in diesem Frühjahr vorbeigekommen ist, denn es war auch das erste Buch im Imprint Bold vom dtv Verlag. Ehrlich gesagt habe ich trotz der Kenntnis vom Klappentext keine so richtige Vorstellung gehabt, was mich hier inhaltlich erwartet.April und ihr guter Freund Andy finden eines Nachts den sogenannten „Carl“, eine Roboter-Skulptur, die auch in anderen Städten auftauchen, doch April und Andy sind die ersten, die ihr Video dazu ins Netz stellen. Was und wer die Carls sind ist unklar, rückt aber schnell in den Fokus von Wissenschaftlern und natürlich der halben Welt. April und Andy stehen plötzlich von jetzt auf gleich im Zentrum der Medien und natürlich gibt es auch Gegner als April beschließt sich als Marke mit ihrer Entdeckung des Carls zu verkaufen.Ganz groß im Fokus der Geschichte stehen soziale Medien, wie Facebook, Twitter, Instagram und YouTube. April und ihre Freunde nutzen alle Kanäle zum Austausch über die Entdeckung der Carls und ihnen schlägt auch ein wahnsinniges Interesse entgegen, was sie von jetzt auf gleich zu Personen des öffentlichen Lebens macht. Die Wucht des ganzen Medienrummels, denn besonders April natürlich auch entfacht, in dem sie sich öffentlich äußert, wird am Anfang etwas naiv eingeschätzt, besonders von April. Das störte mich auch etwas an ihrem Charakter. Ich empfand sie als viel zu gutgläubig und naiv, auch wenn ihre Absichten durch und durch gut und ehrenhaft waren.Die plötzliche Berühmtheit hat auch Konsequenzen auf ihr Privatleben, denn natürlich interessieren sich Medien nun plötzlich für alles an ihr. Der Autor stellt hier sehr gut den plötzlichen Aufstieg und auch Fall einer Person wie April auf, die durch ein Ereignis zur Berühmtheit wird, nur weil sie es als erste Person zu fällig entdeckt hat. Neben den Auswirkungen von Social Media, ist aber auch die Geschichte der Carls wirklich super konstruiert. Ich hatte nicht erwartet, dass sie in dieser Tiefe Teil des Romans sein wird. Denn es wird hier wirklich richtig analysiert, was es mit den Carls auf sich hat, wobei auch Träume eine große Rolle spielen. Durch die Geschichte der Carls wird die ganze Story auch zu einem modernen Sci-Fi-Roman.FAZIT:Ein wirklich erstaunliches Ding las sich für mich eher, wie ein Sci-Fi-Roman für junge Leute und dennoch gepaart mit vielen Aspekten aus unserer modernen Social-Media-Welt. Dem Autor gelingt es hier die guten und schlechten Seiten in einem ansprechenden Romankontext zu verpacken. Bin gespannt, was wir noch von Hank Green lesen werden. ?Ich vergebe 4 von 5 Sternen.
Abgedreht und skurril
Von jetzt auf gleich ändert sich das Leben der 23jährigen Grafikdesignerin April May, als sie zusammen mit ihrem guten Freund Andy ein Video dreht und ins Netz stellt über einen geheimnisvollen überdimensionalen Roboter, der plötzlich in New York aufgetaucht ist und den sie Carl nennt. Identische Carl-Skulpturen sind zeitgleich in weiteren Städten. Schlagartig werden April und Andy über Nacht berühmt, verdienen einen Haufen Geld und sind omnipräsent in den Medien. Doch rätselhaft bleibt nach wie vor, wie Carl aufgetaucht ist und welche Mission er hat…Eine völlig überraschende Geschichte hat Hank Green mit seinem Roman „Ein wirklich erstaunliches Ding“ geschrieben. Die Wendungen, die seine Erzählung nimmt, sind völlig unvorhersehbar, dafür beschreibt er treffend den Hype, den eine Erscheinung wie Carl auslösen würde. Die Geschichte nimmt immer mehr an Fahrt auf, sie ist völlig überdreht, dies aber konsequent bis ins letzte Detail. So entsteht eine völlig abgedrehte und spannende Geschichte, mit leichter Gesellschafts- und Medienkritik versetzt, die man nicht so ganz ernst nehmen darf – um dann mit Wonne einzutauchen in diesen skurrilen, absurden Roman. Nur mit dem Ende habe ich etwas gehadert, dennoch empfehle ich das Buch auf jeden Fall weiter.
Sehr futuristisch
Die ersten Seiten dieses Buches hab ich nahezu verschlungen, die Geschichte nahm erstaunlich schnell Fahrt auf. Alles wirkte zunächst sehr realistisch und ich könnte mir vorstellen, dass es wirklich passieren könnte. Doch dann wurde die Story zunehmend verwirrender. Bei diesem Buch hatte ich mich, nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, eher auf ein Science-Fiction-Abenteuer gefreut, dass doch relativ realistisch sei. Diese Geschichte driftete jedoch ab der Mitte sehr ins fantastische ab. Gut jedoch fand ich die Charaktere. Sie wurden erstaunlich detailliert beschrieben und handelten nicht immer grundlos. Man konnte sich sehr gut in die einzelnen Personen hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen.
Pressestimmen
Hank Green macht Digitalisierung und Globalisierung unfassbar gut greifbar und erzählt mitreißend ei...ne kluge Geschichte über die Angst vor und die Hoffnung auf die Technologien der Zukunft. mehr weniger
Silvia Feist
Furiose Mediensatire über die Radikalisierung im Netz und die Tücken des Berühmtseins.
Günter Keil
Mit ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist Vlogger Hank Green (Bruder von Bestsellerautor John Green)... ein wirklich fesselnder Sociial-Media-Thriller gelungen. mehr weniger
01.09.2019
Das eigentlich Spannende an ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ sind die Beobachtungen, die der Roman ...zu Viralität, sozialen Medien und Popularität macht. mehr weniger
Karin Janker, 29.03.2019
Blockbuster verdächtig! Originell, hochaktuell, schnell.
Annette König, 01.03.2019
Green sprengt die Grenzen des Genres.
Elisa von Hof, 01.03.2019
›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist das Debüt von Hank Green tatsächlich.
28.02.2019
Hank Greens Buch ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist letztes Jahr zunächst in Amerika erschienen u...nd auf den Fiction-Starts direkt auf Platz Eins gestiegen - und das zurecht. mehr weniger
Jasmin Schneider, 28.02.2019
Er schafft es, mit ungeheurer Leichtigkeit und jeder Menge überraschender Wendungen und Action, nich...t nur zu unterhalten, sondern auch viele Gegenwartsprobleme anzusprechen. mehr weniger
Michael Wildauer
Klug spiegelt Greene eine medial durchsetzte Welt, die vernetzt auf jedes Ereignis reagiert, auf das... sich die Menschheit wohl seit jeher unbewusst vorbereitet hat. mehr weniger
Christina Pfeiffer-Ulm
Eine mitreißende, kluge Geschichte über die Angst vor den, aber auch die Hoffnung auf die Technologi...en der Zukunft. mehr weniger
Ein rasanter und zutiefst menschelnder Roman am Puls der Zeit, der in den USA direkt die Bestsellerl...iste der ›New York Times‹ stürmte. mehr weniger
Wie ein Buch besprechen, das sprachlos macht? The April Story ist der brillante Versuch eine so auße...rgewöhnlich wie unglaubliche SciFi-Geschichte zu schreiben und dabei seinen Leser/innen einige unangenehme Wahrheiten vor Augen zu führen. mehr weniger
Andrea Schnepf, 01.06.2024
Hank Green hat mit diesem klugen und skurrilen Debütroman ›ein wirklich erstaunliches Ding‹ geschaff...en, das man so schnell nicht wieder vergisst und an dessen Fortsetzung der Autor glücklicherweise schon arbeitet. mehr weniger
Alicia Fuchs, 09.08.2019
Mit seinem Romandebüt ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ belegt YouTube-Star Hank Green, wie verheere...nd verführerisch soziale Netzwerke sein können. mehr weniger
Peter Grubmüller, 09.05.2019
Dieses Buch hat mich uneingeschränkt begeistert!
Bettina Armandola, 24.04.2019
Wer wissen will, wie Digital Natives eigentlich ticken, muss dieses Buch, dass sich im ›Social-Media...‹ dreht, unbedingt lesen. mehr weniger
23.03.2019
Er schildert eindrücklich, wie ein Mensch durch den Wunsch nach Bedeutung in den sozialen Medien zur... Marionette wird und Gefahr läuft, seine Menschlichkeit zu verlieren. mehr weniger
Maren Schürmann, 07.03.2019
Der Debütroman von Hank Green ist ein rasant inszeniertes Medienspektakel.
Barbara Hoppe, 01.03.2019