Hoch spannender und origineller Roman, der ein Porträt unserer Welt in Zeiten von KI, Social Media und Globalisierung bietet.
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The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding
Als April ein Video von einer mysteriösen Skulptur auf YouTube hochlädt, steht sie schlagartig im Zentrum der globalen Aufmerksamkeit. Denn weltweit sind identische Statuen aufgetaucht und sie scheinen nicht von der Erde zu stammen. April verschreibt sich dem Ziel, das Geheimnis um jeden Preis zu lösen. Sie teilt all ihre Erlebnisse auf Social Media, wird Dauergast in Talkshows und sogar die Regierung nimmt Kontakt mit ihr auf. Schon bald ist April kein Mensch mehr, sondern eine Marke, ein Symbol – und sie wird im kompromisslosen Kampf um Berühmtheit Opfer und Täterin zugleich. Denn als sie merkt, wie sehr die mediale Aufmerksamkeit sie verändert hat, ist es zu spät, um einen Rückzieher zu machen. Währenddessen entwickelt sich die Lösung des Rätsels zu einem Wettlauf gegen radikale Verschwörungstheoretiker – und deren Angriffe beschränken sich nicht nur auf die virtuelle Welt.
»Einfach brillant – das beste Buch, das ich über die Frage, wie sich unser ›Hier und Heute‹ anfühlt, gelesen habe.« John Green
»Popularität als Droge: Hank Greens Debütroman handelt von den unseligen Nebenwirkungen des Ruhms. […] Die Lektüre entwickelt einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Das [...] Spannende sind die Beobachtungen, die der Roman zu Viralität, sozialen Medien und Popularität macht.« Süddeutsche Zeitung
»Ein rasanter und zutiefst menschelnder Roman am Puls der Zeit, der direkt die Bestsellerliste der ›New York Times‹ stürmte.« Kulturnews
»Green sprengt die Grenzen des Genres.« Spiegel Online
»Hank Greens Buch ist auf den Fiction-Starts direkt auf Platz Eins gestiegen – und das zurecht.« jetzt.de
»Blockbuster-verdächtig! Originell, hochaktuell, schnell.« SRF 1
Bibliografische Daten
1. Auflage
Hank Green
Hank Green wurde in Birmingham, Alabama geboren, seine Familie zog jedoch früh nach Orlando, Florida. Er studierte Biochemie und absolvierte seinen Master in Umweltwissenschaften an der University of Montana, wo er mit seiner Familie lebt. Gemeinsam mit seinem Bruder John Green startete er 2007 den Videokanal »Vlogbrothers« und wurde so zum Social-Media-Star. Allein auf TikTok folgen ihm 8 Mio. Nutzer*innen und der Hashtag #hankgreen wurde über 260 Mio. Mal aufgerufen. Mit seinen YouTube-Kanälen erreicht Hank Green 22 Millionen Abonnent*innen. Gemeinsam mit der sog. »Nerdfighter-Community« initiierten Hank und John Green das karitative »Project for Awesome«, das inzwischen jährlich Millionen von Dollar für Charityprojekte (z.B. »Save the Children«) einspielt. Darüber hinaus setzt er sich für viele weitere wohltätige Zwecke in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales ein.
Mehr über Hank Green unter www.hankgreen.com
Katarina Ganslandt
Katarina Ganslandt hat schon als Kind angefangen zu übersetzen (Schlagertexte in die Schäli-Geheimsprache) und kann sich keinen Beruf vorstellen, der ihr mehr Spaß machen würde. Hoffentlich verliert ihr nie die Lust an Büchern!
7 - 10 von 153 Leserstimme
Sonderbar und trotzdem besonders
April führt ein ganz normales Leben: Nach ihrem Studium in Produktdesign ist sie bei einem Start-Up gelandet. Nicht unbedingt ihr Traumjob, aber immerhin kann sie es sich so leisten, weiterhin in Manhatten zu leben. Zwar teilt sie sich ihre Wohnung weiterhin mit ihrer Mitbewohnerin Maya, aber gegen deren Gesellschaft hat sie eh nichts einzuwenden. Als sie eines nachts mal wieder später das Büro verlässt, als sie sollte, entdeckt April eine ungewöhnliche Skulptur, mitten auf dem Gehweg. Beinahe wäre April vorbei gelaufen, doch als Kunstliebhaberin schämt sie sich direkt dafür, wie wenig Aufmerksamkeit sie diesem einzigartigen Werk geschenkt hat. Also ruft sie kurzerhand ihren Freund Andy an – diese Skulptur wäre doch ein tolles Thema für ein Video auf seinem YouTube-Kanal, den er seit einer Weile betreibt. Andy ist zunächst nicht begeistert, lässt sich jedoch breitschlagen, ein kurzes Video zu drehen und lädt es auch direkt hoch. Die beiden verabschieden sich, April fällt todmüde in ihr Bett – und am nächsten Morgen ist nichts mehr, wie es vorher war. April und Andy werden überrannt von Anfragen von Journalisten, denn die Skulptur in Manhatten ist nicht die einzige ihrer Art: Weltweise sind in großen Städten Dutzende von ihnen aufgetaucht. Keiner weiß wer sie aufgestellt hat, zu welchem Zweck, oder wie das ganze logistisch funktioniert hat. Auf mysteriöse Weise gibt es keinerlei Material von Überwachungskameras. Und Andy und April waren die ersten, die ihr Erscheinen auf Video festgehalten haben, noch vor den großen Nachrichten-Magazinen oder Lokalreportern. Ich wusste nicht genau, was ich von der Geschichte erwarten sollte, wie sie sich entwickeln würde, oder was im Zentrum der Erzählung stehen würde. Entsprechend hatte ich keine konkreten Erwartungen an den Verlauf der Geschichte. Dachte ich zumindest, denn das, was April und Andy widerfährt, hat mich trotzdem überrascht. Tatsächlich werden eigentlich zwei Geschichten erzählt: Die plötzliche Bekanntheit von April, was es mit ihr macht, mit ihrem Alltag aber auch ihren Beziehungen. Und der Auslöser für ihre Bekanntheit, die Skulpturen, die Spurensuche nach ihrem Ursprung und ihrem Zweck. Beide Erzählstränge sind natürlich tief miteinander verwoben und können nicht isoliert voneinander betrachtet werden. Sie bedingen sich gegenseitig, was ich mir beim Lesen immer mal wieder bewusst machen musste, wenn mich die Entwicklungen um die Skulpturen stutzig werden ließen. Umso besser hat mir die Schilderung von Aprils kometenhaftem Aufstieg gefallen. Ihre Geschichte steht dabei exemplarisch für so viele Phänomene unserer Zeit, die von der Macht der Aufmerksamkeitsökonomie geprägt ist. Mehr als es vielen von uns bewusst ist bringen wir jenen Macht, häufig sogar Geld, denen wir unsere Aufmerksamkeit schenken. Die Schilderung ihrer Erfahrungen und auch ihre eigene reflektierte Erzählweise hat mich gefesselt, und nur so durch die Seiten fliegen lassen. Am Schluss hat mich das Buch jedoch etwas unzufrieden zurück gelassen. Doch vielleicht ist es genau das, was ich aus dem Buch mitnehmen sollte: Dass wir selbst in unserer heutigen Zeit, die uns so viele Informationen zugänglich macht wie nie zuvor, nicht alles wissen und verstehen können.
April ist da!
Die Geschichte von April war für mich eine unerwartete Entdeckung. Obwohl das Äußere des Buches eher schlicht erscheint, offenbart der Inhalt eine faszinierend verrückte Welt. Erzählt aus der Perspektive der Hauptfigur, besticht das Werk durch einen humorvollen Stil. April und ihr Freund Andy gehören zu den Ersten, die Zeugen einer Begegnung mit roboterähnlichen Aliens werden, was April über Nacht berühmt macht und ihr Leben komplett umkrempelt. Die Geschichte packt den Leser vor allem durch das Rätsel um den Roboter "Carl" und eingewobene Elemente der Spannung. Interessante Parallelen zu unserer realen Welt sind geschickt in eine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen eingebettet. April, die stark auf soziale Medien und Berühmtheit fixiert ist, dient dabei als Spiegel der Gesellschaft. Das Buch lädt ein, den eigenen Umgang mit sozialen Netzwerken zu reflektieren. Zwar mögen die Science-Fiction-Elemente anfangs befremdlich wirken, sie verleihen der Geschichte jedoch eine einzigartige Note.
Ganz anders als erwartet
The April Story Ich weiß nicht, was ich erwartet habe - aber das war es definitiv nicht.Das Cover wirkt recht unscheinbar… aber der Inhalt… abgedreht, anders kann man es nicht sagen. Das Buch wird aus der Sicht der Protagonistin geschrieben, durch eine sehr humorvolle Schreibweise. Es tauchen Roboterartige Aliens auf und April ist mit ihrem Kumpel Andy einer der ersten, die sie gesehen haben. Dadurch wird sie berühmt und ihr ganzes Leben ändert sich. Insgesamt war es sehr spannend zu lesen, weil wir natürlich auch wissen wollten, was es mit diesem Roboter „Carl“ auf sich hat und es einige Gefahrenelemente gab. Dabei gibt es einige Parallelen zu unserer Welt, verpackt in einer scharfen Gesellschaftskritik, wofür April als Symbol steht, die nur die sozialen Medien und den Ruhm im Fokus hat. Das Buch regt definitiv zum Nachdenken des eigenen Umgang mit den sozialen Medien an. Die Sci-Fi Elemente kommen vielleicht ein wenig „irre“ rüber, wenn man nicht damit rechnet, aber das hat das Buch natürlich auch zu etwas Besonderem gemacht. Ein kleiner Kritikpunkt waren für mich die langen Kapitel, wodurch sich alles manchmal leider auch etwas langgezogen angefühlt hat. Dennoch war es spannend und gerade das Ende hat es in sich - und macht neugierig auf Band 2.
ich konnte es nicht mehr weglegen
Als ich angefangen habe diese Buch zu lesen hatte ich eigentlich gar nicht so hohe Erwartungen aber alles, was ich von einem Buch erwarten würde, wurde hier übertroffen. Diese Buch hat mich nicht nur während dem Lesen, sondern auch Tage später immer noch nicht losgelassen. Ich konnte es nicht mehr weglegen, weil es mich so gefesselt hat.Das Cover wahrt den geheimnisvollen Charakter des Buches unglaublich gut und zeigt trotzdem das essentielle Thema der Geschichte. Den Schreibstil fand ich von Anfang an total mitreißend, weil der so unglaublich frisch war und die Protagonistin perfekt widergespiegelt hat. Vor allem, weil sich der Schreibstil mit der Charakterentwicklung verändert, was durch die Schreibperspektive dazu führt, dass man in ein totales Emotionschaos bezüglich der Protagonistin geschmissen wird. Das hat sie für mich so menschlich gemacht, als würde sie mir wirklich ihre Geschichte erzählen.Was den Plot angeht möchte ich nichts verraten, damit da keine einzige Überraschung vorweggenommen wird. Aber was ich sagen kann, ich hab mit nichts von dem, was dort passiert ist gerechnet, jeder einzelne Plot Twist kam komplett unvorhergesehen um die Ecke und hat mich noch mehr in das Buch reingezogen. Auch das Ende kam für mich total unerwartet und lässt mich bis jetzt nicht mehr los. Ich weiß nicht, ob es einen zweiten Teil geben wird, aber wenn ja muss ich sagen würde ich vor dem Buchladen campen um es als erstes in die Hände zu bekommen. Und bis dahin zwinge ich vermutlich alle in meinem Umfeld dieses Buch auch zu lesen.
So schnell kann es gehen…
Cover: Das Cover und der Klapptext haben mir sehr gut gefallen! Es wirkt auf den ersten Blick unscheinbar: eine junge Frau mit einem Telefon in der Hand und im Hintergrund eine große Stadt... Dabei ist dies das Szenario, in dem die ganze Handlung erst richtig begonnen hat. Der Moment, welcher Aprils Leben verändern wird. Schreibstil/ Inhalt: Ein Post und schon ist man berühmt: die Leute erkennen einen und man verschwindet nicht mehr in der Masse der Menschen. Es kann Fluch und Segen zugleich sein. Bei April ging es ganz schnell. Ein mysteriöser Fund, ein kurzes Video und ZACK: sie ist über Nacht berühmt. Dieser Rum steigt April aber langsam zu Kopf. Die Likes und die Aufmerksamkeit sind ein Kick. Der Schreibstil und die Story selber haben mir wirklich gut gefallen! Es ist einfach ein aktuelles Thema, wie schnell sich doch das Leben verändern kann. Fazit: Ein wirklich gelungenes und spannendes Buch!
Tolle Geschichte
„The April Story - ein wirklich erstaunliches Ding“ von Hank Green ist eine super Geschichte. Es geht um eine Frau die plötzlich im Internet berühmt wird und wie es ihr damit ergeht. Der Autor selbst ist im Internet bekannt geworden und hat viele Follower. Sicher sind auch seine eigenen Erfahrungen in das Buch eingeflossen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, das Buch hat mich gefesselt und ich wollte unbedingt wissen wie es mit April und ihren Freunden weitergeht, was sie als nächstes tun und wie sie sich in der Situation fühlen. Die Geschichte ist sehr aktuell, immer wieder werden Menschen dank den sozialen Medien über Nacht zu Stars. Aber die Geschichte zeigt auch die Schattenseiten eines Lebens in der Öffentlichkeit auf. Und wie Menschen von Likes und Klicks abhängig werden können. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert.
Abgedreht und skurril
Von jetzt auf gleich ändert sich das Leben der 23jährigen Grafikdesignerin April May, als sie zusammen mit ihrem guten Freund Andy ein Video dreht und ins Netz stellt über einen geheimnisvollen überdimensionalen Roboter, der plötzlich in New York aufgetaucht ist und den sie Carl nennt. Identische Carl-Skulpturen sind zeitgleich in weiteren Städten erschienen. Schlagartig werden April und Andy über Nacht berühmt, verdienen einen Haufen Geld und sind omnipräsent in den Medien. Doch rätselhaft bleibt nach wie vor, wie Carl aufgetaucht ist und welche Mission er hat…Das vorliegende Buch ist eine Neuauflage des 2019 erschienenen Romans „Ein wirklich erstaunliches Ding“. Schade nur, dass dies bei der Neuauflage mit keinem Wort erwähnt wird, sondern das Buch als etwas völlig Neues erscheint. So mancher mag seine Lektüre von vor einigen Jahren beim Lesen wiedererkennen…Eine völlig überraschende Geschichte hat Hank Green mit seiner April Story geschrieben. Die Wendungen, die seine Erzählung nimmt, sind völlig unvorhersehbar, dafür beschreibt er treffend den Hype, den eine Erscheinung wie Carl auslösen würde. Die Geschichte nimmt immer mehr an Fahrt auf, sie ist völlig überdreht, dies aber konsequent bis ins letzte Detail. So entsteht eine völlig abgedrehte und spannende Geschichte, mit leichter Gesellschafts- und Medienkritik versetzt, die man nicht so ganz ernst nehmen darf – um dann mit Wonne einzutauchen in diesen skurrilen, absurden Roman. Nur mit dem Ende habe ich etwas gehadert.Diese völlig überdrehte Geschichte ist so konsequent bis ins letzte Detail erzählt, dass das Buch zu einem erstaunlichen Roman gerät. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.
Moderne Sci-Fi-Geschichte
In April Story verknüpft der Autor eine Science Fiction Geschichte mit aktuellen gesellschaftlichen Themen. Die junge April entdeckt eine mysteriöse Skulptur und veröffentlicht als erste dazu ein Video in den sozialen Medien. Was folgt ist eine Schilderung darüber, wie man online (schnell) berühmt werden kann. April ist nun sowohl online als auch offline sehr gefragt und verdient schnell ein kleines Vermögen. Langsam zeigen sich die Nachteile: Überarbeitung, die Suche nach dem nächsten Tweet, die Abhängigkeit von immer mehr Likes. Plötzlich gibt es nicht nur Follower sondern auch Hater. Und dann ist da ja auch noch die mysteriöse Statue, die nicht von dieser Welt zu sein scheint.April ist eine menschliche Hauptfigur mit Fehlern und Schwächen, die sie nicht uneingeschränkt sympathisch machen. Der Schreibstil ist eher locker und jugendlich, da das Buch aus der Sicht der 23-jährigen Hauptfigur erzählt wird. Möglicherweise wissen jüngere Lesende das mehr zu schätzen als ich. Die anderen Figuren wirken weniger ausgearbeitet und agieren eher im Hintergrund. Der Fokus liegt eindeutig auf April.Die Schilderungen der Protagonistin auf dem Weg ihres Ruhmes sind sehr eindrücklich. So erfahren die Lesenden, wie sie die sozialen Medien bespielt, wie sie davon abhängig wird und welche Veränderungen mit April dabei passieren. Hinter den Kulissen wird manipuliert und inszeniert. Schnell hat sie eine Agentin und wird Spielball von Machtinteressen, Geldgier und Sensationen. All dies ist sowohl faszinierend als auch schockierend. Leider drängt es die Handlung um die außerirdischen Carls, deren Erscheinen der eigentliche Aufhänger des Ganzen ist, in den Hintergrund. Hier hätte ich mir mehr gewünscht. Das Ende empfinde ich als unbefriedigend für dieses sonst so gelungene Buch. Trotzdem würde ich es definitiv weiterempfehlen, da es den heutigen Zeitgeist gut einfängt und dabei einen Einblick in die negativen Aspekte der sozialen Medien gibt.
Könnte ein wenig mehr sein
Ich muss leider sagen, dass ich mir ein wenig mehr erwartet habe. Das Cover ist modern und ansprechend; der Klappentext und die Leseprobe waren gewinnend, die Story dahinter eine super fiktive Idee, eine gelungene Mischung zwischen Fantasy und moderner, harter Realität; aus welcher man allerdings etwas mehr herausholen hätte können. Bislang kannte ich den Autor nicht und kann daher nicht beurteilen, ob dieses Buch seiner typischen Schreibweise und seinem Stil entspricht, ich fand es relativ flüssig und leicht zu lesen, in einer fraglos lockeren und auch teilweise unterhaltsamen Ausdrucksform.Die Protagonisten waren mir außer der Hauptfigur etwas zu schwach ausgeprägt und zu sehr im Hintergrund, April May selbst ist eine mir nicht besonders sympathische Gestalt.Die stark im Vordergrund wirkenden Sozialen Medien, ja das hatte schon etwas, das wird ja immer mehr zu einem starken und aktuellen Thema, Segen und Fluch; daher finde ich es gut, dass es hier so in den Vordergrund gerückt wurde. Dass plötzlich überall riesige Skulpturen auftauchen, gehört natürlich sofort online verbreitet und untersucht. Die Konsequenzen dieses „Viral-gehen“ sind nicht vorhersehbar und nicht mehr zu bremsen, sie bilden den Hauptteil der Handlung. Für die Idee, die Schreibweise und die doch lange andauernde Spannung (leider nicht bis ganz zum Ende) vier Sterne, ob ich einen eventuellen Nachfolgeband lesen werde, weiß ich noch nicht. Ein wenig blieb für mich am Ende offen.
Aktuell, spannend und gesellschaftskritisch
"The April Story - Ein wirklich erstaunliches Ding" von Hank Green ist eine Sci-Fi Dystopie, die sich mit den Auswirkungen von Social Media und Verschwörungsideologien auf unsere Gesellschaft, der Diskussionskultur und der gesellschaftlichen Zugehörigkeit mit gleichzeitiger Abgrenzung andersdenkender Gruppen auseinandersetzt. Die Geschichte wird aus der verzerrten Perspektive durch die Protagonistin April May erzählt, was sie selber zu Beginn der Geschichte an die Leserschaft gerichtet anmerkt.Kurz zum Inhalt:April findet eine mysteriöse Statue, die sie “Carl“ tauft. Diese wurde auch in verschiedenen anderen Städten rund um die Welt gesichtet, die “Carls”, und sind in ihrer elementaren Beschaffenheit wissenschaftlich nicht zu erklären. Da April als Erste in den sozialen Medien darüber postet, findet sie sich plötzlich im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit wieder. Sie wird von vielen Leuten gefeiert, aber auch gehasst und gefürchtet und so entsteht eine Folge von immer extremeren Ereignissen, die zum Ende der Geschichte in eine Katastrophe münden. Den Genremix aus Sci-Fi Dystopie mit Gesellschaftskritik finde ich besonders gelungen, da viele aktuelle Themen aufgegriffen, überspritzt und dadurch kritisiert werden. Hank Green zeigt eindrucksvoll, welchen Einfluss die sozialen Medien bereits auf uns haben und wie leicht sich durch Manipulation und Inszenierung gegenteilige Lager immer weiter radikalisieren können. Der Konflikt von einem (Nicht-) Glauben, den die Unerklärbarkeit der “Carls” mit sich bringt, ist dabei auf unzählig vielen gesellschaftlichen Ebenen interpretierbar und macht das Buch in meinen Augen so vielschichtig und beeindruckend.Durch die spannende Handlung und die aktuellen Themen hatte das Buch eine starke Sogwirkung auf mich und hinterlässt auch noch lange Zeit nach dem Lesen einen Eindruck, der weiterhin zum Nachdenken anregt. Nicht zuletzt trägt auch der Cliffhanger dazu bei, dass ich sehr auf eine zeitnahe Übersetzung von Band 2 hoffe.Insgesamt kann ich "The April Story - Ein wirklich erstaunliches Ding" sehr empfehlen. Besonders durch die gesellschaftliche Relevanz und die interessante Erzählperspektive ist dieses Buch in meinen Augen ein Meisterwerk und definitiv eine Empfehlung wert.
Pressestimmen
Hank Green macht Digitalisierung und Globalisierung unfassbar gut greifbar und erzählt mitreißend ei...ne kluge Geschichte über die Angst vor und die Hoffnung auf die Technologien der Zukunft. mehr weniger
Silvia Feist
Furiose Mediensatire über die Radikalisierung im Netz und die Tücken des Berühmtseins.
Günter Keil
Mit ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist Vlogger Hank Green (Bruder von Bestsellerautor John Green)... ein wirklich fesselnder Sociial-Media-Thriller gelungen. mehr weniger
01.09.2019
Das eigentlich Spannende an ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ sind die Beobachtungen, die der Roman ...zu Viralität, sozialen Medien und Popularität macht. mehr weniger
Karin Janker, 29.03.2019
Blockbuster verdächtig! Originell, hochaktuell, schnell.
Annette König, 01.03.2019
Green sprengt die Grenzen des Genres.
Elisa von Hof, 01.03.2019
›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist das Debüt von Hank Green tatsächlich.
28.02.2019
Hank Greens Buch ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist letztes Jahr zunächst in Amerika erschienen u...nd auf den Fiction-Starts direkt auf Platz Eins gestiegen - und das zurecht. mehr weniger
Jasmin Schneider, 28.02.2019
Er schafft es, mit ungeheurer Leichtigkeit und jeder Menge überraschender Wendungen und Action, nich...t nur zu unterhalten, sondern auch viele Gegenwartsprobleme anzusprechen. mehr weniger
Michael Wildauer
Klug spiegelt Greene eine medial durchsetzte Welt, die vernetzt auf jedes Ereignis reagiert, auf das... sich die Menschheit wohl seit jeher unbewusst vorbereitet hat. mehr weniger
Christina Pfeiffer-Ulm
Eine mitreißende, kluge Geschichte über die Angst vor den, aber auch die Hoffnung auf die Technologi...en der Zukunft. mehr weniger
Ein rasanter und zutiefst menschelnder Roman am Puls der Zeit, der in den USA direkt die Bestsellerl...iste der ›New York Times‹ stürmte. mehr weniger
Wie ein Buch besprechen, das sprachlos macht? The April Story ist der brillante Versuch eine so auße...rgewöhnlich wie unglaubliche SciFi-Geschichte zu schreiben und dabei seinen Leser/innen einige unangenehme Wahrheiten vor Augen zu führen. mehr weniger
Andrea Schnepf, 01.06.2024
Hank Green hat mit diesem klugen und skurrilen Debütroman ›ein wirklich erstaunliches Ding‹ geschaff...en, das man so schnell nicht wieder vergisst und an dessen Fortsetzung der Autor glücklicherweise schon arbeitet. mehr weniger
Alicia Fuchs, 09.08.2019
Mit seinem Romandebüt ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ belegt YouTube-Star Hank Green, wie verheere...nd verführerisch soziale Netzwerke sein können. mehr weniger
Peter Grubmüller, 09.05.2019
Dieses Buch hat mich uneingeschränkt begeistert!
Bettina Armandola, 24.04.2019
Wer wissen will, wie Digital Natives eigentlich ticken, muss dieses Buch, dass sich im ›Social-Media...‹ dreht, unbedingt lesen. mehr weniger
23.03.2019
Er schildert eindrücklich, wie ein Mensch durch den Wunsch nach Bedeutung in den sozialen Medien zur... Marionette wird und Gefahr läuft, seine Menschlichkeit zu verlieren. mehr weniger
Maren Schürmann, 07.03.2019
Der Debütroman von Hank Green ist ein rasant inszeniertes Medienspektakel.
Barbara Hoppe, 01.03.2019