Hoch spannender und origineller Roman, der ein Porträt unserer Welt in Zeiten von KI, Social Media und Globalisierung bietet.
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The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding
Als April ein Video von einer mysteriösen Skulptur auf YouTube hochlädt, steht sie schlagartig im Zentrum der globalen Aufmerksamkeit. Denn weltweit sind identische Statuen aufgetaucht und sie scheinen nicht von der Erde zu stammen. April verschreibt sich dem Ziel, das Geheimnis um jeden Preis zu lösen. Sie teilt all ihre Erlebnisse auf Social Media, wird Dauergast in Talkshows und sogar die Regierung nimmt Kontakt mit ihr auf. Schon bald ist April kein Mensch mehr, sondern eine Marke, ein Symbol – und sie wird im kompromisslosen Kampf um Berühmtheit Opfer und Täterin zugleich. Denn als sie merkt, wie sehr die mediale Aufmerksamkeit sie verändert hat, ist es zu spät, um einen Rückzieher zu machen. Währenddessen entwickelt sich die Lösung des Rätsels zu einem Wettlauf gegen radikale Verschwörungstheoretiker – und deren Angriffe beschränken sich nicht nur auf die virtuelle Welt.
»Einfach brillant – das beste Buch, das ich über die Frage, wie sich unser ›Hier und Heute‹ anfühlt, gelesen habe.« John Green
»Popularität als Droge: Hank Greens Debütroman handelt von den unseligen Nebenwirkungen des Ruhms. […] Die Lektüre entwickelt einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Das [...] Spannende sind die Beobachtungen, die der Roman zu Viralität, sozialen Medien und Popularität macht.« Süddeutsche Zeitung
»Ein rasanter und zutiefst menschelnder Roman am Puls der Zeit, der direkt die Bestsellerliste der ›New York Times‹ stürmte.« Kulturnews
»Green sprengt die Grenzen des Genres.« Spiegel Online
»Hank Greens Buch ist auf den Fiction-Starts direkt auf Platz Eins gestiegen – und das zurecht.« jetzt.de
»Blockbuster-verdächtig! Originell, hochaktuell, schnell.« SRF 1
Bibliografische Daten
1. Auflage
Hank Green
Hank Green wurde in Birmingham, Alabama geboren, seine Familie zog jedoch früh nach Orlando, Florida. Er studierte Biochemie und absolvierte seinen Master in Umweltwissenschaften an der University of Montana, wo er mit seiner Familie lebt. Gemeinsam mit seinem Bruder John Green startete er 2007 den Videokanal »Vlogbrothers« und wurde so zum Social-Media-Star. Allein auf TikTok folgen ihm 8 Mio. Nutzer*innen und der Hashtag #hankgreen wurde über 260 Mio. Mal aufgerufen. Mit seinen YouTube-Kanälen erreicht Hank Green 22 Millionen Abonnent*innen. Gemeinsam mit der sog. »Nerdfighter-Community« initiierten Hank und John Green das karitative »Project for Awesome«, das inzwischen jährlich Millionen von Dollar für Charityprojekte (z.B. »Save the Children«) einspielt. Darüber hinaus setzt er sich für viele weitere wohltätige Zwecke in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales ein.
Mehr über Hank Green unter www.hankgreen.com
Katarina Ganslandt
Katarina Ganslandt hat schon als Kind angefangen zu übersetzen (Schlagertexte in die Schäli-Geheimsprache) und kann sich keinen Beruf vorstellen, der ihr mehr Spaß machen würde. Hoffentlich verliert ihr nie die Lust an Büchern!
11 - 10 von 153 Leserstimme
Eine wirklich erstaunliche Geschichte
Diese Buch ist mir immer wieder aufgefallen, aber es sprach mich nicht an. Dann habe ich es geschenkt bekommen. Ich las den Buchrücken und war ein wenig interessiert. Dann machte ich das Buch auf und 439 Seiten später wieder zu!April lebt in New York. Eines Abends steht sie vor einem riesigen Roboter der zuvor nicht dort stand. Sie ist begeistert und dreht ein kleines Video um der restlichen Welt von 'Carl' zu berichten. Was sie zu diesem Zeitpunkt nicht weiß :Überall auf der Welt stehen nun Carls, sie ist die erste die ihn gesehen hat und ihr bisheriges Leben verändert sich in rasantem Tempo.Die Geschichte ist gespickt voller Rätsel; Was ist Carl? Woher kommt er? Warum steht er dort?Ich fand das Tempo der Geschichte unheimlich gut. Fast immer passierten neue Dinge, Rätsel wurden gelöst, neue taten sich auf. Wir lernen ein wenig von Carl kennen, können aber viel von ihm lernen. Wird erleben die Entwicklung von April, welche über Nacht zur Berühmtheit wird. April hat gute Freunde welche sie unterstützen : Maya, Andy, Robin und Miranda. Alle Charaktere sind auf ihre Art besonders, sie sind alle sehr besonders und wachsen einem ans Herz. Hank Green hat eine erstaunliche Geschichte geschrieben. Sie ist witzig, besonders, lehrreich, spannend und niedlich. Das Ende ist sehr gut gelungen, alle Fragen sind mehr oder weniger geklärt, der Cliffhanger tut zwar ein wenig weh, aber so freue ich mich auf die Fortsetzung. Schreibstil und Kapitel sind sehr angenehm lesbar, die Seiten fliegen nur so dahin. Der Autor baut immer wieder Elemente wie Twitter ein und frischt das ganze so etwas auf. Die Szenen wirken so sehr real und könnten tatsächlich in der aktuellen Zeit spielen. Und dank der Rätsel lernt man sogar noch Einiges dazu. Die Geschichte kann ich nur vollkommen weiterempfehlen. Lernt Carl kennen! Danke Carl das du der Menschheit ein wenig mehr Zusammengehörigkeit lehren wolltest und uns wunderschön findest, obwohl wir dir das nicht immer bewiesen haben
#TheCarlsAreComing
April May ist Anfang, lebt in New York und arbeitet in einem dubiosen Start-Up. Sie kommt mitten in der Nacht, mitten in New York an einer beeindruckenden Roboterskulptur vorbei und hält sie für eine äußerst aufwändige Kunstskulptur. Sie ruft ihren Kumpel Andy, gemeinsam drehen sie ein Video darüber. April nennt die Figur „Carl.“ Das Video geht viral. Denn an 64 Orten auf der Erde ist gleichzeitig so eine Skulptur erschienen. Die Menschheit übernimmt den Namen und nennt sie die Carls.April und Andy wittern die Möglichkeit etwas Geld zu verdienen, entwerfen eine Kampagne und los geht es in den Medienwahnsinn.Sehr gewundert hat mich der Ansatz. April schreibt ein Buch für ihre Fans. Alles ist also aus der Sicht dieser jungen Frau. Warum hat Green eine Frau genommen? Kann sich ein Debütautor überhaupt richtig in eine junge Frau hineinversetzen? Das frage ich mich immer noch.Sprachlich ist der Stil eher schlicht. Meist kurze Sätze, der Wortschatz nicht immens. Doch für die Zielgruppe sehr geeignet. Durch den Stil bekommt das Buch auch viel Tempo und Spannung. Denn spannend, das war es für mich. Und das auf verschiedenen Ebenen.Zum einen die Carls. Ist es Kunst? Sind es Aliens? Was wollen sie? Was sollen die Menschen mit ihnen machen? Diese Gedanken führen auch direkt dazu, wie die Menschheit mit ihnen umgeht. Zum einen dienen sie als Touristenattraktionen, zum anderen polarisieren sie die Menschheit. Die einen befürchten eine gewalttätige Invasion. Die anderen, deren Ikone April ist, freuen sich daran und versuchen positiv gestimmt Kontakt aufzunehmen. Dadurch ist es auch ein Buch über Angst vor Fremden und Fremdenhass. April Gegenspieler Peter Petrawicki, Anführer der „Defender-Bewegung“.Doch das Hauptthema sind Medien, Berühmtheit und wie man damit umgehen kann. April und And haben beruflich schon ein wenig Ahnung wie man Konzepte erstellt, eine professionelle Managerin facht das Ganz noch weiter an. Aprils Leben und auch sie selbst ändert sie total. Spannend ist, dass sie in diesem Bericht den sie schreibt sich selbst nie schont. Sie klagt sich selbst an und nimmt dadurch mir als Leserin den Wind aus den Segeln wenn ich mir denke: wie fies verhältst du dich eigentlich? Weil sie das selbst aus ihrer rückblickenden Perspektive erkennt.Der Medienrummel ist weltweit. Und weltweit muss auch die Menschheit gemeinsam auf die Carls reagieren. Würden wir das wirklich schaffen, wenn uns eine solche Aufgabe gestellt wird? Ein blick in die Zeitung sagt mir: eher nicht. Schade. Das Ende ist schräg und riecht nach einer Fortsetzung. Anfang fand ich den Stil etwas platt und zu flapsig. Rückblickend wusste ich April offene und direkte Art doch zu schätzen. Das Buch ist auch voller Humor und nur selten bierernst, trotzdem keine Komödie, sondern ein gesellschaftskritisches Statement. Wie ich in der Situation einer plötzlichen Berühmtheit wohl reagieren würde? Nach diesem Buch hoffe ich, dass ich immer schön unbekannt bleibe.
Ein durchaus ungewöhnlicher Roman!
Ich war mir eine Weile nicht sicher, was ich von diesem Buch halte, denn an manchen Stellen ist es wirr und die sogenannten Carls sind ein sehr ungewöhnliches Mysterium, und ich war oft unentschlossen, ob ich das gut oder schlecht finde.Aber dann fand ich die ungewohnte Art doch erfrischend.April wendet sich regelmäßig direkt an den Leser und das von einem Standpunkt aus, der in der Zukunft der geschilderten Ereignisse liegt. So gibt es immer wieder sehr bedeutungsschwangere Aussagen über aktuelle oder kommende Geschehnisse, die zwar nicht wirklich zum Verständnis beitragen, dafür aber die Neugier und Spannung erhöhen.April May ist schon nicht die typische Protagonistin, aber das haben Hank Green und sein Bruder wohl gemeinsam. Sie hat Bindungsängste und wird nach anfänglicher Skepsis wird sie schnell süchtig nach dem Ruhm, den die Carls ihr einbringen. Für sie ist es nicht mehr als ein glücklicher Zufall gewesen und eigentlich ist sie auch nicht gerade eine Insiderin, aber bei der ganzen Aufregung nimmt man sie als eine Schlüsselfigur in diesem Mysterium wahr.Die "Carls", wie sie nach Aprils spontaner Idee genannt wurden, sind eigentlich eher die Kulisse um ein Medienspektakel darzustellen. Mir hat es wirklich gefallen, wie die verschiedenen Facetten von Ruhm beleuchtet und die unterschiedlichen Aspekte des Internet. Was man tun muss, um aktuell zu bleiben, Agenten, Fans und Hater. Das schien mir auch alles sehr realistisch ausgeführt, auch wenn das natürlich auch meine subjektive Meinung ist. Man kann jedenfalls über das Buch sagen, dass es die Dinge nicht verschönigt.Es ist durch Aprils Art und den Schreibstil schon ungewohnt, aber auf eine positive Art.Und dieses Mysterium um diese riesigen Roboter? Man bekommt eigentlich eher Hinweise, was sie nicht sind und erfährt nicht wirklich viel, was einleuchtend wäre. Natürlich habe ich auf eine logische Erklärung gehofft (auch Aliens wären für mich "logisch"), aber da es sich hier nur um den ersten Teil einer Dilogie handelt, bekommt man nur auf wenige Fragen eine Antwort und die meisten Geheimnisse bleiben im Dunkeln.Fazit"Ein wirklich erstaunliches Ding" ist ein durchaus ungewöhnlicher Roman! Mysterien, Geheimnisse und Ruhm in der Zeit des Internets interessant verpackt.
Ein wirklich erstaunliches Buch!
Hank Green, Bruder von John Green, YouTuber bei den vlogbrothers und Begründer der Vidcon; ein Autor, dessen Ruf ihm um Meilen vorauseilt und der, unabhängig vom Inhalt seines Buches, automatisch schon Millionen Leser in der Tasche hat - dieser Mann bringt also einen Roman heraus und wagt sich gleich an die ganz großen Themen: Aliens. Verschwörungen. Und die hinterhältige Medienwelt."Ein wirklich erstaunliches Ding" ist vieles: Ein Jugendbuch. Science Fiction. Und auch ein bisschen ein Thriller. Aber um all diese Aspekte genießen zu können muss der Leser sich erstmal durch die ersten Kapitel durchkämpfen. Was nicht immer ganz leicht ist. Hat man es jedoch geschafft, lohnt es sich, weiter zu machen. Die Geschichte um April May, die erst so langsam vor sich hin mäandert gewinnt später richtig an Fahrt und wird so spannend, dass man das Buch nicht mehr aus den Händen legen möchte.Was mich an diesem Roman besonders begeistert hat war die Kombination aus Verständlichkeit und Wissenschaft. Da werden Werkstoffe entschlüsselt (ein Themengebiet das ich vorher immer als trocken empfunden habe, hier aber spannend wird), Rauchmelder auseinander genommen und programmiert was das Zeug hält ohne dass der Leser gelangweilt wird - und das muss man erstmal hinkriegen.Der Roman ist ohne Frage spannend und unterhaltsam, mit einem offenen Ende das neugierig auf Folgebände macht. Empfehlen würde ich das Buch jedoch vor allem an Leser mit "Fan"hintergrund (weil man dann automatisch weiterlesen will und wenn es nur ist, um mitreden zu können) und solche, die genug Geduld habe um sich durch einen schwierigen Anfang durchgekämpfen, denn sonst wird der Einstieg ins Buch, meiner Meinung nach, ziemlich schwierig.
Verändern mysteriöse Wesen die Welt?
Plötzlich ist er da: Carl. Übermannsgroß, stumm, faszinierend, aus unbekanntem Material. April, 23, ambitioniert und aufgeweckt, entdeckt ihn als Erste. Das Video, dass sie mit einem guten Freund dazu dreht, geht viral. April wird zu Talkshows eingeladen, ihre Clickzahlen in den Social Accounts steigen, Interviews werden gut bezahlt. Alle wollen wissen: Wer/ was ist Carl, was ist sein Zweck? April wird Carl-Expertin. Geschickt gemanagt, unterstützt von Freunden, ändert sich ihr Wesen. Sie wird süchtig nach Anerkennung und Bedeutung. Sogar die Regierung mischt sich ein, möchte, dass April kooperiert und hilft.Und die inzwischen 64 Carls? Sie geben den Menschen Rätsel auf, senden mysteriöse Aufgaben in Träumen, die sich wie Viren ausbreiten. Um die Aufgaben zu lösen, müssen Menschen unterschiedlichster Interessen und Kenntnisse kooperieren. Können sie das? Und wozu wollen die Carls das? Hank Green hat ein interessantes Erstlingswerk mit einer spannenden Idee geschrieben. Die Ich-Erzählerin bezieht die Leser direkt in ihre Erlebnisse ein, macht die Geschichte durch ungewisse Voraussagen spannend. Ihr Verhalten und ihre Entwicklung wirken authentisch, das macht die Story lebendig und erschreckend realistisch.
Super Buch
"Ein wirklich erstaunliches Ding" von Hank Green erzählt die Geschichte von April May, dessen Leben sich schlagartig ändert, als sie als erster Mensch überhaupt Kontakt mit alienartiger Technologie hat. Während sie nachts durch New York nach Hause läuft, findet sie sich plötzlich einer gewaltigen Statue gegenüber. Als Kunststudentin ist sie sofort interessiert und ruft ihren besten Freund zu sich, um ein Video zu drehen. Weder April noch ihr Freund Andy wussten zu diesem Zeitpunkt, dass neben New York noch in dutzenden anderen Metropolen zu einer identischen Uhrzeit die Statuen aus dem Nichts aufgetaucht sind und der Menschheit ein absolutes Rätsel sind. April tauft die Statue in ihrem Video, das fortan viral ging und sie zu einem Internet Star macht, auf den Namen Carl. Über das Buch hinweg wird klar, dass April eine sehr spezielle Bindung mit Carl hat und als Botschafterin für die Menschheit auftritt.Insgesamt schildert die Geschichte zwei wesentliche Aspekte: Zum einen die Situation auf der Welt, wenn Alien mit uns in Kontakt treten und zum anderen das Phänomen, wenn jemand durch ein Video über Nacht viral sowie dementsprechend berühmt und reich wird. Green zeigt dabei auch unverblümt die Konsequenzen des Erfolges. April May ist als Protagonistin ehrlich, teilweise sogar richtig hart. Es gibt Stellen, in denen sie sich sehr unbeliebt macht, das jedoch auch direkt gegenüber den Leser anspricht. Der Schreibstil war locker, selten unterbrochen durch Aufzählungen oder anderen Formaten und ließ sich sehr gut lesen.Es war durchweg spannend erzählt und hatte grundsätzlich keine Hänger. Insgesamt würde ich dem Buch daher 5 von 5 Sternen geben.
abgefahrenes Buch
Es fängt damit an, dass sich das Buch anders anfühlt. Ich unterstellte mal, mein Exemplar ist nicht schlechter hergestellt als alle anderen und es gehört dazu, dass die Seien unregelmäßig sind, als wären sie auf die schnelle zusammengeheftet worden. Und das passt, denn die Geschichte erzählt von einer jungen Frau, fast noch einem Mädchen, die ohne eigenes zutun Protagonisten einer weltbewgenden Begebenheit wird und plötzlich mitten in einem Medienhype. Den die auch fleißig befeuert, ohne dich Gedanken um Konsequenzen zu machen. Die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, da steht ein Teenager neben mir und erzählt, wie angefahren das alles ist was ihr grade passiert. Ein wirklich erstaunliches Ding eben. Das Ganze ist so skurril und durchgeknallt, dass ich gar nicht weiß, wie ich den Inhalt sinnvoll zusammenfassen soll. Den in all den Irrwitz, der da auftaucht geht es um nichts Geringeres als die Frage: Was macht und zu Menschen?Wenn man sich auf das Format einlässt, ist es ein tiefgründiges, nachdenkliche, fesselnde Buch, das mir wirklich Spaß am Lesen gemacht hat.
Unglaublich anders
Nachdem ich 'Ein wirklich erstaunliches Ding' von Hank Green gelesen habe, musst ich erst mal meine Gedanken sortieren. So ganz komme ich immer noch nicht durch, denn es gibt einfach so viele Themen, die behandelt werden und so viele Fragen, die aufgeworfen werden. Aber ich glaube, dass es in seiner Dichte und seiner Intensität ein wichtiges Buch ist, besonders in der heutigen Zeit. Mit Themen wie Soziale Medien, Berühmtheit, Influencer, Manipulation, Gefahren des Internets, aber auch die Gesinnung der Menschheit und die Frage nach dem Menschen als Individuum und als Gemeinschaft trifft der Roman einfach ins Schwarze. Zudem ist es unglaublich klug geschrieben und jeder Satz, jede Wendung scheint mir besonnen durchdacht. In dem Roman ist kein Wort zu viel und jeder Satz trifft und regt zum Nachdenken an. So sollte gute Literatur sein!
Eine riesige Skulptur und ein Video, das Aprils Leben für immer ändert
April May staunt nicht schlecht, als sie mitten in der Nacht in New York über eine drei Meter große Skulptur in massiver Rüstung stolpert. Instinktiv klingelt die dreiundzwanzigjährige Produktdesignerin ihren Kumpel Andy wach, der mit einer Kamera anrückt. Er filmt ihre Berichterstattung und lädt es auf YouTube hoch. Doch was die beiden für ein innovatives Kunstprojekt hielten, sind in Wahrheit mysteriöse Roboter aus unbekanntem Material, die gleichzeitig an vierundsechzig Orten auf der ganzen Welt aufgetaucht sind. Über Nacht wird April, deren Video das erste war, zum gefragtesten Talkshow-Gast Amerikas. Für sie, die wenig Fernsehen schaut und bislang nicht mal einen Twitter-Account hatte, eine ganz neue Erfahrung, auf die sie sich zunächst mit gemischten Gefühlen einlässt. Doch allmählich findet sie Gefallen an ihrem neuen Ruhm. Was kann sie tun, um nicht so schnell wieder in Vergessenheit zu geraten? Als sich ein neues Rätsel rund um die Skulpturen herauskristallisiert, will sie wieder die erste sein, die das Geheimnis lüftet. Doch wer steckt hinter der Erschaffern der Figuren? Und wie klug ist es, ihre Rätsel im Alleingang anzugehen?Das Buchcover zeigt eine ganze Horde Roboter, welche die sogenannten Carls symbolisieren, die über Nacht auf der ganzen Welt auftauchen. Von einem Moment auf den nächsten sind sie da, und keiner Überwachungskamera ist es gelungen, die Installation der Skulpturen aufzuzeichnen. Protagonistin April wendet sich im Plauderton an den Leser und weist gleich darauf hin, dass es später noch spektakulär wird, sie aber erst beschreiben will, wie es so weit kam. Ihr Tonfall vermittelt den Eindruck, als wäre man selbst einer ihrer zahlreichen Follower, die sich in wenigen Tagen um sie geschart haben, nachdem sie mit ihrem Video der mysteriösen Skulptur berühmt wurde.Für April ist auf einen Schlag alles anders. Zuerst kann sie gar nicht realisieren, dass sie im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, weil sie als erste von den Skulpturen berichtet hat, die nun alle Welt die Carls nennt wie sie in ihrem Video. Der Rummel um ihre Person interessiert sie anfangs gar nicht, sie nimmt an den Talkshows teil um mit der Gage ihre Studienschulden zu begleichen und registriert sich auf Twitter, damit andere aufhören, sich für sie auszugeben.Von ihren Erlebnissen erzählt April in einem lockeren, sarkastischen Tonfall, mit dem sie sich nahbar macht. Rückblickend gibt sie zu, so manche Dummheit begangen zu haben, und macht sich dadurch nahbar. Dadurch wurde sie mir sympathisch, obwohl sie oft tatsächlich sehr kurzsichtig handelt und so manche Ecken und Kanten hat. Beispielsweise vermeidet sie klare Bekenntnisse, weshalb sie immer noch eine Matratze im Wohnzimmer hat, obwohl sie seit Jahren mit ihrer Mitbewohnerin Maya zusammen ist, und agiert immer wieder ziemlich selbstbezogen.Der Roman greift auf, dass man in der heutigen Zeit dank YouTube und Co. über Nacht berühmt werden kann. April kümmert das zunächst wenig, doch es wird gelungen beschrieben, wie sie schrittweise in die Welt der Berühmten hineingesogen wird, die viel Reizvolles zu bieten hat. Als Leser konnte ich gut nachvollziehen, was das mit April macht und warum sich diese schließlich überlegt, wie sie ihren Status noch ein wenig länger behalten kann und sich wie sie es im Studium gelernt hat selbst in eine erfolgreiche Marke verwandeln kann.Die unbeweglichen und unverrückbaren Carls geben der Menschheit ein Rätsel auf. Doch bald entdeckt April ein neues Rätsel, das in Zusammenhang mit ihnen steht. Sie muss sich entscheiden: Was behält sie für sich, was teilt sie mit ihrer wachsenden Followerschaft und damit der ganzen Welt, und worüber unterhält sie sich im Vertrauen mit Freunden oder gar hochrangigen Persönlichkeiten? Rat erhält sie dabei von Maya, die mit ihrer ausgeglichenen Art mein Lieblingscharakter war, Andy, der als Kameramann von Beginn an mit involviert ist und Miranda, von der sie online ganz zu Beginn einen entscheidenden Tipp erhält. Doch mit dem wachsenden Druck fällt es April schwer, andere an sich heranzulassen und gedanklich einen Schritt zurückzutreten, bevor sie handelt. So nehmen die Dinge schließlich ihren fatalen Lauf und konnten mich bis zum Schluss fesseln.„Ein wirklich erstaunliches Ding“ erzählt die Geschichte von April, die über Nacht ins Zentrum der weltweiten Aufmerksamkeit rückt. Die sarkastische Mittzwanzigerin, die auf ihre Bekanntheit zunächst mit einem Schulterzucken reagiert, wird bald hineingesogen in eine Welt des Ruhms, die sie schließlich nicht mehr missen will. Gleichzeitig gilt es, neue Rätsel der Carls zu lösen und ihre Absichten zu verstehen. Ein wirklich gelungener Roman über Freundschaft und Fame, über wachsende Followerschaften und der damit einhergehenden Verantwortung, über richtige und falsche Entscheidungen und natürlich über mysteriöse riesige Skulpturen, deren Geheimnis es zu lüften gilt.
Ein wirklich erstaunliches Buch
Ein wirklich erstaunliches Ding von Hank GreenAls die 23 Jährige Grafikdesignerin April May eines Nachts durch Manhattan läuft, stößt sie auf eine mysteriöse Skulptur eines gigantischen Roboters. Mit ihrem besten Freund Andy dreht sie ein Video dass nach wenigen Stunden viral geht. Schnell stellen sie fest das überall auf dem Globus in zig Städten die sogenannten "Carls" stehen. Doch wer sind sie, was wollen sie und wer hat sie aufgestellt? Meine Meinung:Dieses Buch hat für jeden etwas dabei und es deckt viele Themen ab. April May kommuniziert mit ihren Fans über Social Media: Hank Green zeigt alle Seiten über die moderne Technik. Er fasst auf 435 Seiten zusammen wie es ist im hier und jetzt zu leben und wie Menschen sich beeinflussen lassen. Die Welt in diesem Buch wird in zwei Seiten gespalten, desweiteren vermittelt uns der Autor zum Beispiel auch dass Vorurteile nur zu schlimmeren führen. Das sogar das Thema Sexualität angeschnitten wird hätte ich nicht erwartet. Hank Green schafft es so viele Themen anzuschneiden und das auch ohne Verwirrung und Überladung.Für mich ist dies ein wirklich gelungenes Buch und ich bin sehr gespannt auf Teil zwei!
Pressestimmen
Hank Green macht Digitalisierung und Globalisierung unfassbar gut greifbar und erzählt mitreißend ei...ne kluge Geschichte über die Angst vor und die Hoffnung auf die Technologien der Zukunft. mehr weniger
Silvia Feist
Furiose Mediensatire über die Radikalisierung im Netz und die Tücken des Berühmtseins.
Günter Keil
Mit ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist Vlogger Hank Green (Bruder von Bestsellerautor John Green)... ein wirklich fesselnder Sociial-Media-Thriller gelungen. mehr weniger
01.09.2019
Das eigentlich Spannende an ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ sind die Beobachtungen, die der Roman ...zu Viralität, sozialen Medien und Popularität macht. mehr weniger
Karin Janker, 29.03.2019
Blockbuster verdächtig! Originell, hochaktuell, schnell.
Annette König, 01.03.2019
Green sprengt die Grenzen des Genres.
Elisa von Hof, 01.03.2019
›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist das Debüt von Hank Green tatsächlich.
28.02.2019
Hank Greens Buch ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist letztes Jahr zunächst in Amerika erschienen u...nd auf den Fiction-Starts direkt auf Platz Eins gestiegen - und das zurecht. mehr weniger
Jasmin Schneider, 28.02.2019
Er schafft es, mit ungeheurer Leichtigkeit und jeder Menge überraschender Wendungen und Action, nich...t nur zu unterhalten, sondern auch viele Gegenwartsprobleme anzusprechen. mehr weniger
Michael Wildauer
Klug spiegelt Greene eine medial durchsetzte Welt, die vernetzt auf jedes Ereignis reagiert, auf das... sich die Menschheit wohl seit jeher unbewusst vorbereitet hat. mehr weniger
Christina Pfeiffer-Ulm
Eine mitreißende, kluge Geschichte über die Angst vor den, aber auch die Hoffnung auf die Technologi...en der Zukunft. mehr weniger
Ein rasanter und zutiefst menschelnder Roman am Puls der Zeit, der in den USA direkt die Bestsellerl...iste der ›New York Times‹ stürmte. mehr weniger
Wie ein Buch besprechen, das sprachlos macht? The April Story ist der brillante Versuch eine so auße...rgewöhnlich wie unglaubliche SciFi-Geschichte zu schreiben und dabei seinen Leser/innen einige unangenehme Wahrheiten vor Augen zu führen. mehr weniger
Andrea Schnepf, 01.06.2024
Hank Green hat mit diesem klugen und skurrilen Debütroman ›ein wirklich erstaunliches Ding‹ geschaff...en, das man so schnell nicht wieder vergisst und an dessen Fortsetzung der Autor glücklicherweise schon arbeitet. mehr weniger
Alicia Fuchs, 09.08.2019
Mit seinem Romandebüt ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ belegt YouTube-Star Hank Green, wie verheere...nd verführerisch soziale Netzwerke sein können. mehr weniger
Peter Grubmüller, 09.05.2019
Dieses Buch hat mich uneingeschränkt begeistert!
Bettina Armandola, 24.04.2019
Wer wissen will, wie Digital Natives eigentlich ticken, muss dieses Buch, dass sich im ›Social-Media...‹ dreht, unbedingt lesen. mehr weniger
23.03.2019
Er schildert eindrücklich, wie ein Mensch durch den Wunsch nach Bedeutung in den sozialen Medien zur... Marionette wird und Gefahr läuft, seine Menschlichkeit zu verlieren. mehr weniger
Maren Schürmann, 07.03.2019
Der Debütroman von Hank Green ist ein rasant inszeniertes Medienspektakel.
Barbara Hoppe, 01.03.2019