Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Wer bist du, wenn die ganze Welt dir zusieht?

The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding

Als April ein Video von einer mysteriösen Skulptur auf YouTube hochlädt, steht sie schlagartig im Zentrum der globalen Aufmerksamkeit. Denn weltweit sind identische Statuen aufgetaucht und sie scheinen nicht von der Erde zu stammen. April verschreibt sich dem Ziel, das Geheimnis um jeden Preis zu lösen. Sie teilt all ihre Erlebnisse auf Social Media, wird Dauergast in Talkshows und sogar die Regierung nimmt Kontakt mit ihr auf. Schon bald ist April kein Mensch mehr, sondern eine Marke, ein Symbol – und sie wird im kompromisslosen Kampf um Berühmtheit Opfer und Täterin zugleich. Denn als sie merkt, wie sehr die mediale Aufmerksamkeit sie verändert hat, ist es zu spät, um einen Rückzieher zu machen. Währenddessen entwickelt sich die Lösung des Rätsels zu einem Wettlauf gegen radikale Verschwörungstheoretiker – und deren Angriffe beschränken sich nicht nur auf die virtuelle Welt.

»Einfach brillant – das beste Buch, das ich über die Frage, wie sich unser ›Hier und Heute‹ anfühlt, gelesen habe.« John Green

»Popularität als Droge: Hank Greens Debütroman handelt von den unseligen Nebenwirkungen des Ruhms. […] Die Lektüre entwickelt einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.« Frankfurter Allgemeine Zeitung 

»Das [...] Spannende sind die Beobachtungen, die der Roman zu Viralität, sozialen Medien und Popularität macht.« Süddeutsche Zeitung 

»Ein rasanter und zutiefst menschelnder Roman am Puls der Zeit, der direkt die Bestsellerliste der ›New York Times‹ stürmte.« Kulturnews

»Green sprengt die Grenzen des Genres.« Spiegel Online 

»Hank Greens Buch ist auf den Fiction-Starts direkt auf Platz Eins gestiegen – und das zurecht.« jetzt.de 

»Blockbuster-verdächtig! Originell, hochaktuell, schnell.« SRF 1

Bibliografische Daten

EUR 16,00 [DE] – EUR 16,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-74106-4
Erscheinungsdatum: 18.04.2024
1. Auflage
448 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem amerikanischen Englisch von Katarina Ganslandt
Lesealter ab 14
Autor*innenporträt

Hank Green

Hank Green wurde in Birmingham, Alabama geboren, seine Familie zog jedoch früh nach Orlando, Florida. Er studierte Biochemie und absolvierte seinen Master in Umweltwissenschaften an der University of Montana, wo er mit seiner Familie lebt. Gemeinsam mit seinem Bruder John Green startete er 2007 den Videokanal »Vlogbrothers« und wurde so zum Social-Media-Star. Allein auf TikTok folgen ihm 8 Mio. Nutzer*innen und der Hashtag #hankgreen wurde über 260 Mio. Mal aufgerufen. Mit seinen YouTube-Kanälen erreicht Hank Green 22 Millionen Abonnent*innen. Gemeinsam mit der sog. »Nerdfighter-Community« initiierten Hank und John Green das karitative »Project for Awesome«, das inzwischen jährlich Millionen von Dollar für Charityprojekte (z.B. »Save the Children«) einspielt. Darüber hinaus setzt er sich für viele weitere wohltätige Zwecke in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales ein.

Mehr über Hank Green unter www.hankgreen.com

zur Autor*innen Seite
Übersetzer*innenporträt

Katarina Ganslandt

Katarina Ganslandt hat schon als Kind angefangen zu übersetzen (Schlagertexte in die Schäli-Geheimsprache) und kann sich keinen Beruf vorstellen, der ihr mehr Spaß machen würde. Hoffentlich verliert ihr nie die Lust an Büchern!

zur Übersetzer*innen Seite
Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

153 von 153 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.42 von 5 Sternen


42%

58%

0%

0%

0%


Geben Sie eine Leserstimme ab!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


13 - 10 von 153 Leserstimme

chrissi1982 am 15.02.2019 15:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

eine außergewöhnliche Geschichte!

Das Buch handelt von der 23jährigen April May, die ihr Studium vor kurzem beendet hat und in einem kleinen Start-Up Unternehmen arbeitet. Eines Nachts, als sie sich auf dem Weg nach Hause befindet, entdeckt sie eine kuriose Roboter Statue. Sie ruft ihren besten Freund an und bittet ihn herzukommen. Gemeinsam drehen sie ein Video über die Skulptur und nennen sie "Carl". Das Video stellen sie ins Internet, und über Nacht ist April berühmt und die Geschichte nimmt ihren Lauf! Mir hat der lockere Erzählstil aus Sicht von April gut gefallen. Es ist spannend mitzuerleben, wie sie mit ihrer plötzlichen Berühmtheit und den sozialen Medien umgeht. Es gab einige Passagen die mich schmunzeln ließen. Das Ende war überraschend und lässt Fragen offen. Es macht aber durchaus Lust auf weitere Bücher von Hank Green.Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten und daher empfehle ich es gerne weiter!

karin1966 am 14.02.2019 11:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein wirklich erstaunliches Ding

Das Cover des Buches ist eher unscheinbar. Der Titel verspricht eine interessante Lektüre. Von dem Schriftsteller habe ich bis jetzt noch nicht s gelesen.Der Schreibstil ist erfrischend und angenehm zu lesen. Die einzelnen Personen sind mit Bedacht ausgewählt und sehr speziell.Zur Geschichte, April entdeckt eines Nachts eine merkwürdige Skulptur, sie nennt sie Karl und macht zusammen mit ihrem Freund Andy ein Video davon und stellt es online. Doch daraufhin ändert sich ihr Leben schlagartig, sie ist berühmt und vielgefragt. Gibt Interviews und Statements, hatte eine Menge Anhänger, doch nicht alle sind von ihr begeistert. Doch mehr möchte ich hier von dem Inhalt nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.Ein wirklich sehr interessantes Buch, das ich gerne gelesen habe. Es hat mir unterhaltsame Stunden beschert. Ab der Mitte möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

milkysilvermoon am 12.02.2019 21:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Eines Tages sind sie einfach da

Übermüdet macht sich April May nachts um 3 Uhr auf den Nachhauseweg. Die 23-jährige Grafikdesignerin hat noch lange gearbeitet und sehnt sich nach ihrem Bett, als sie mitten in Manhattan eine überlebensgroße Roboterskulptur entdeckt. Schnell ist ihr Kumpel Andy Skampt zur Stelle, um ein Video fürs Netz zu drehen von dieser Art Kunstprojekt – so jedenfalls interpretiert es die junge Frau, die das Ding kurzerhand Carl tauft. Als April am nächsten Tag aufwacht, ist das Video über YouTube viral gegangen und wurde überall angeschaut. Mehr noch: Plötzlich sind auch in Dutzenden anderen Städten der Welt solche Carls aufgetaucht. Was hat es bloß mit ihnen auf sich? Unverhofft wird April May zur Expertin für die riesigen Skulpturen deklariert und steht im Zentrum des internationalen Interesses, was nicht nur positive Folgen hat… „Ein wirklich erstaunliches Ding“ ist der Debütroman von Hank Green. Meine Meinung:Der Roman besteht aus 25 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von April May. Dieser Aufbau funktioniert prima.Der Schreibstil ist flott, locker, flüssig und anschaulich. Die Sprache ist zum Teil ziemlich flapsig und frech, definitiv recht umgangssprachlich, was aber ganz gut zu dieser Generation passt. Hilfreich für die Lektüre ist die Kenntnis der modernen Jugendsprache. Normalerweise mag ich es nicht, wenn sich der Erzähler an den Leser richtet. In diesem Fall hat mich die direkte Ansprache aber nicht gestört, weil es gut mit dem restlichen Schreibstil harmoniert. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht.April May, deren Name ich übrigens nicht besonders originell finde, ist ein interessanter Charakter. Mir hat gut gefallen, dass sie als bisexuelle, etwas chaotische, aber durchaus selbstbewusste und aufgeweckte Person beschrieben wird. Auch wenn ich mich nicht in allen Punkten mit ihr identifizieren konnte, habe ich ihre Geschichte ganz gerne verfolgt. Sie wird etwas überspitzt und weniger realitätsnah dargestellt, ist aber eine unterhaltsame Protagonistin. Auch inhaltlich wirkt die kreative Geschichte stellenweise übertrieben und abgedreht. Aber im Großen und Ganzen habe ich mich dennoch gut unterhalten gefühlt. Trotz der eher umfangreichen Seitenzahl wird das Lesen nicht langweilig. Es gibt mehrere Überraschungen. Zudem kommt der Humor nicht zu kurz.Der wohl größte Pluspunkt des Romans ist seine sehr aktuelle Thematik. Es geht um das Internet, YouTube, die sozialen Medien und alles, was damit zusammenhängt. Dabei wird eine gesellschaftskritische Komponente deutlich: Die Gier nach Klicks, die negativen Folgen, die mit der Berühmtheit im Internet einhergehen können, und die Schnelligkeit, mit der sich Beiträge übers Netz verselbstständigen können, werden dargestellt.Das Cover entspricht nicht ganz meinem Geschmack, aber passt zur Geschichte. Positiv hervorzuheben ist, dass sich der Titel stark am amerikanischen Original orientiert. Mein Fazit:Seinem Bruder John kann Hank Green in schriftstellerischer Hinsicht (noch) nicht das Wasser reichen. Dennoch hat „Ein wirklich erstaunliches Ding“ mir unterhaltsame Lesestunden bereitet.

ealwyn am 11.02.2019 18:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wirklich erstaunlich ;)

Ein tolles Buch! Schreibstil, Charaktere, Thema, Art und Aufbau der Storyline - prima! April ist jung und steckt durch ihr teures Studium an einer Privatuni bis zum Hals in Schulden. Deswegen arbeitet sie 16-Stunden-Tage in einem Start-up, das ihr langsam die Seele aus dem Körper saugt. Es ist purer Zufall, dass sie als Erste auf dem Heimweg auf eine riesige Roboter-Skulptur mitten in New York aufmerksam wird und mit einem Freund ein Video darüber dreht. Das Video wird rasend schnell bekannt, sodass sie sich am nächsten Tag vor lauter Aufmerksamkeit kaum retten kann. April, Medien-Verächterin extraordinaire gibt plötzlich im Handumdrehen Fernsehinterviews und verdient horrende Summen an Geld innerhalb von nur wenigen Tagen, während sie über die Skulptur, die sie CARL getauft hat, redet. Niemand kennt das Geheimnis hinter CARL, dessen Brüder in jeder Weltstadt zu finden sind. Umso aufgeregter wird der Medienrummel, schraubt sich immer höher…Ein Buch über die Macht der Bedeutung. Geld, Aufmerksamkeit, Ruhm, das alles bekommt April innerhalb von kürzester Zeit zu spüren. Es ist, als würde sich die Welt nur noch um CARL drehen- und damit auch um sie. Dadurch verändert sich in Aprils Leben so Einiges, und nicht nur zum Guten. Wie ist das mit Ruhm? Wie geht man damit um? Wie begegnet man Neidern? Und vor Allem: Wer oder was steckt hinter CARL?Übrigens auch ein toller LGBTQ+-Roman mit subtiler Repräsentation des Spektrums: April lebt mit ihrer Freundin Mia zusammen.

waldeule am 10.02.2019 20:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ungewöhnlich, spritzig, "erstaunlich"

Nicht nur ein erstaunliches Ding, das April May da eines nachts mitten am Gehsteig entdeckt - sondern auch ein wirklich erstaunliches Buch, das Hank Green damit geschaffen hat! Sehr frisch, ganz ungewöhnlich und immer wieder überraschend und witzig kommt diese Geschichte um die „Carls“ und viel mehr noch um April May daher. Ich fand es toll und es ist für mich schon jetzt ein Highlight des Lesejahres! Das liegt nicht nur an der außergewöhnlichen Handlung, es liegt vor allem an der sehr spritzigen Erzählart der Ich-Erzählerin April May. Sie beschönigt nichts, erzählt schonungslos über ihr Erleben und auch ihre Fehler und macht durch ihre Andeutungen immer wieder neugierig. Ein richtiges „Kind“ ihrer Zeit, verbunden in sozialen Netzwerken und - auch wenn sie es anfangs nicht zugeben will – natürlich auf der Suche nach „Likes“ und „Klicks“. Gerade diese Verbindung zwischen Unterhaltung (durch die „Carl“-Geschichte) und Ernsthaftigkeit (Umgang mit sozialen Netzwerken) macht den Reiz dieses Buches aus. Hier ist eine Fantasy-Geschichte, die einfach Spaß macht, mit aktuellen Fragestellungen und Problemen verknüpft und als Leser ist man aufgefordert, sich seine eigenen Gedanken dazu zu machen. April May ist als Protagonistin und „Heldin“ wesentlich sperriger, als es zunächst aussieht. Sie ist nicht die Super-Heldin, die alles richtig macht. Ganz im Gegenteil: eher naiv, unbeholfen und manchmal auch sehr verletzend stolpert sie durch die Geschichte. Zumindest sieht sie ihre Fehler, auch wenn sie sie immer wieder macht. Trotzdem ist sie eine „perfekte“ Protagonistin, eben weil sie Ecken und Kanten hat wie jeder andere Mensch auch. Fazit: Ein ungewöhnliches Buch, das mich sehr überrascht und begeistert hat. Es macht einfach Spaß zu lesen, erzählt eine außergewöhnliche Geschichte und verbindet trotzdem ganz aktuelle Fragen damit. Sehr empfehlenswert und fünf Punkte auf jeden Fall wert!P. S. Und ein Buch, in dem so tolle Lieder wie „Don’t stop me now“ von Queen eine Rolle spielen MUSS einfach gut sein. :-)

xinchen am 10.02.2019 19:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

April May und der plötzliche Ruhm

April May, ihre Crew und diese merkwürdigen bzw. erstaunlichen Carls.Meine Meinung:Der Schreibstil in der Perspektive der Protagonistin geschrieben, befördert einen sofort in die Gedanken- und Gefühlswelt der Hauptfigur April May. Ich glaube, dass nicht unbedingt jeder Geschmack an diesem Stil findet. Er ist eher eigen. Und das natürlich mit der Protagonistin zu tun. April ist eher ein schwieriger Charakter, sie hat große Schwächen und teilweise fand ich es eher schwierig sie sympathisch zu finden. Aber vielleicht macht sie dies auch einfach erschreckend realistisch. Die Nebenfiguren waren teilweise super interessant und besonders. Bei anderen hätte ich mehr Substanz und einfach mehr Entwicklung gewünscht. Auch hätte ich mir mehr Interaktionen zwischen ihnen und April May gewünscht, um wirklich die einzelnen Beziehungen zu verstehen.Bemerkenswert macht dieses Buch, dass es die Wirkung und den Einfluss von sozialen Medien so in den Mittelpunkt stellt. Häufig wird dieses Thema in anderen Büchern gar nicht erwähnt oder wenn nicht sehr realistisch. Da hilft natürlich, dass der Autor Hank Green einer vom Fach ist. Dieses Buch mit seiner ganzen Thematik ist wirklich einzigartig. Es war definitiv nicht vorhersehbar. Fazit:Definitiv etwas anderes. Sollte man als Leser mal ausprobieren.

benne am 10.02.2019 18:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

5 Eigenschaften, die „Ein wirklich erstaunliches Ding“ einzigartig machen

Hank Greens Debütroman „Ein wirklich erstaunliches Ding“ ist ein Knaller. Optisch macht dieser Jugendroman sehr viel her und zieht jegliche Aufmerksamkeit auf sich, aber auch zwischen den Buchdeckeln versteckt sich eine große Portion Spaß, Abenteuer und fantastische Unterhaltung. Meiner Meinung nach ist der Erfolg des Buches begründet, da es realistisch, menschlich und verständlich, überraschend, lustig und höchst aktuell ist.In „Ein wirklich erstaunliches Ding“ bekommt man als Leser keine plakative Invasionsgeschichte von feindlich gesinnten Robotern geboten, sondern eine REALISTISCHE Story der jungen Produktdesignerin April, deren Leben eines Nachts auf den Kopf gestellt wird. Auf den Straßen New Yorks entdeckt sie eine übergroße, starre Roboterfigur, die sie mithilfe ihres Freundes Andy filmt und das Video im Internet hochlädt. Rasant verbreitet sich das Video, aber auch die überraschende Nachricht von dem Roboter, der nur einer von 64 Exemplaren auf der ganzen Welt ist. Folglich erntet sie Ruhm und Tausende virtueller Follower, die sie auf der weiteren Erfolgsreise um die imposante Skulptur begleiten. Bereits das Ausgangsszenario wirkt wirklichkeitsnah und selbst im Laufe der Handlung begreift man als Leser, dass die beschriebenen Situationen nicht schwer vorstellbar sind. Erwartet man große Gemetzel zwischen Invasoren und den Menschen wird man enttäuscht, denn dieses Buch setzt sich mit den realistischen Folgen auseinander, die vor allem auf die Protagonistin konzentriert sind, welche mit der Berühmtheit und ihrer besonderen Stellung in den Geschehnissen zurechtkommen muss.Des Weiteren zeichnet es sich durch MENSCHLICHKEIT und VERSTÄNDLICHKEIT aus. Das hat man vor allem der Hauptperson April zu verdanken. Sie trifft Entscheidungen im Roman, die häufig unbedacht, egoistisch und fahrlässig wirken. Einerseits fühlt man sich ihr damit verbunden, weil man sie als Menschen sieht, der auch falsche Entschlüsse fassen kann und genau dies das Leben kennzeichnet. Als Leser begegnet man vielen Situationen, die auch durch einen selbst hervorgerufen werden können. Die Handlung fährt dann fort, man begegnet neuen Menschen, findet sich an verschiedenen Orten wieder und muss mit der Entwicklung der Geschichte klarkommen. Irgendwann kommt aber wahrscheinlich der Moment, in dem Aprils voreilige Schlüsse sie nicht mehr konsequenzlos lassen. Und spätestens da entwickelte sich eine unterschwellige Unverständlichkeit ihr gegenüber, die mich an ihrer Vernunft zweifeln ließ. Die Handlung in „Ein wirklich erstaunliches Ding“ ist auf keinen Fall lahm, einfallslos oder unoriginell. Ich würde sie viel mehr als ÜBERRASCHEND beschreiben, denn sie schaffte es in jedem Kapitel eine andere Richtung einzuschlagen, die ich niemals erwartet hätte. Ein Spannungsbogen, der einer Achterbahn gleicht und ein Plot, der vielseitiger nicht sein kann, hielt mich ständig in Atem. Green schafft eine permanente Steigerung der Geschehnisse um April herum. Besonders hervorzuheben ist der Beginn, der direkten Bezug auf die Ereignisse ab Kapitel 13 nimmt, sodass der Leser mindestens bis zum Ende des zwölften Kapitels gespannt darauf wartet, was Spektakuläres anschließend passiert.Der Roman bietet neben ernsthaften und am Ende sogar philosophisch angeschnittenen Themen einen Haufen Humor und LUSTIGE Szenen! Normalerweise gefällt mir Humor in Büchern weniger, da er auf geschriebenen Seiten eher gezwungen wirkt und durch die fehlende Wirkung der gesprochenen Wörter der Effekt verloren geht. In „Ein wirklich erstaunliches Ding“ hat mich der Humor positiv überrascht, einige Male zum lauten Lachen in öffentlichen Plätzen – nicht der beste Ort dafür – und häufig zum Schmunzeln gebracht.Zuallerletzt ist ein besonders erwähnenswertes Merkmal des Romans hervorzuheben: der AKTUELLE Bezug zu den Geschehnissen in dieser Welt, besonders im Zusammenhang mit Social Media. „Ein wirklich erstaunliches Ding“ schafft es außerordentlich gut sich mit den sozialen Medien YouTube, Twitter und Facebook auseinanderzusetzen und im gleichen Atemzug Kritik an der ansteigenden Popularität dieser zu äußern. Selbstverständlich hilft das Internet April zu vielen Likes, einem wachsenden Ansehen und Menschen, die sich nun für sie interessieren. Hank Green belichtet ihre Geschichte jedoch nicht nur von dieser Seite, sondern auch von einem fraglichen, problembehafteten Blickwinkel, der den Lesern durchaus die Augen öffnen und deren Handeln beeinflussen kann.Ich bin vollkommen überzeugt von Hank Greens Debüt, welches viel mehr bietet, als es vorher den Anschein hat. „Ein wirklich erstaunliches Ding“ bietet Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite – versprochen – und punktet durch eine vielseitige Handlung, die nachvollziehbarste Protagonistin, die ich seit langem erlebt habe, und einer Menge Spaß. Eine Empfehlung für jedermann!

n.w. am 10.02.2019 12:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein gelungenes Erstlingswerk

Hank GreenEin wirklich erstaunliches Dingbold, ein Imprint der dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, München 2019Zum Autor:Ich muss ehrlich gestehen das ich noch nichts von Hank Green gehört hatte, bevor ich dieses Buch gelesen habe. Auch sein Bruder John Green, der bereits als Autor bekannt ist, war mir unbekannt. Obwohl Beide in den Sozialen Medien durchaus bekannte Größen sind. "Ein wirklich erstaunliches Ding" ist der erste Roman von Hank Green.Zum Inhalt:Es ist nicht verwunderlich, dass sich der Roman um die Phänomene des WWW dreht. Wie oben bereits erwähnt ist der Autor selbst Teil dieser Welt, nutzt Facbook, Twitter, etc. um sich selbst zu vermarkten und die Welt vielleicht ein bisschen mit zu beeinflussen...Die junge Protagonistin April gerät in die "Fänge" des WWW. Die Sozialen Medien bestimmen zunehmend ihr Leben und bringen sie immer wieder in schwierige Situationen. April vermarktet sich selbst, hat immer mehr Follower, wird in Talkshows eingeladen und trifft sogar die Präsidentin :-)) der Vereinigten Staaten von Amerika... Doch das Leben im Rampenlicht hat auch seine Schattenseiten..."Vor einem Jahr habe ich miterlebt, wie sich die Welt in meine beste Freundin verliebt hat. (...) Wir saßen allein in einem Hotelzimmer, April und ich, und schmiedeten einen Plan, wie wir sie von einem Menschen in eine Marke, in eine Story verwandeln könnten. Und unser Plan ging auf." (Zitat S. 432)Eindringlich, dramatisch und mit fantastischen Elementen schildert der Autor was das WWW alles bewirken kann, wie es die Menschheit allgemein und jeden Einzelnen beeinflussen kann, und das sowohl im positiven als auch negativen Sinn. Ein wirklich erstaunliches Ding was der Autor da als Erstlingswerk abgeliefert hat.

brianna am 09.02.2019 04:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

erstaunlich gutes Buch ?

Da ich die Jugendbücher seines Bruders John gern mag, war ich sehr neugierig auf Hank Greens Debütroman- sowohl Klappentext als auch Leseprobe zu "Ein wirklich erstaunliches Ding" waren sehr vielversprechend. Leider war das Buch ein sogenanntes Rohmanuskript, dafür war es schnell bei mir und ich konnte Aprils Geschichte weiterverfolgen. Die Kunststudentin April May entdeckt in N.Y. ein seltsames "Kunstwerk", den Riesenroboter CARL, und lädt ein mit ihrem Freund Andy gedrehtes Video von ihm bei youtube hoch. Noch merkwürdiger wird es, als in allen riesigen Großstädten CARLs auftauchen. Wer sind und was wollen sie? Muß man sie fürchten oder geht es um etwas ganz anderes? Wer steht auf welcher Seite?Was wir uns fragen müssen: wie kommunizieren wir mittlerweile- per Twitter, youtube, Insta usw.- wie sehr sind wir davon beeinfluss-, ablenkbar? Es geht auch um die Macht und den Einfluss von FakeNews, Millionen Followern, um Polarisierung, Shitstorms und Cybermobbing- und wie wir mit all dem umgehen.Der Roman bietet einiges an Erkenntnissen, die sowohl erschreckend als auch allzu wahr sind. Für mich gab es allerdings zuviel gesellschaftskritische Statements und zu wenig Romanhandlung. Zum Teil las sich das Buch wie Protokoll oder eine Dokumentation.Das Ende hingegen überraschte ;)

skandinavischbook am 07.02.2019 22:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wer denkt John Green sei talentiert... Sein Bruder Hank ist es nicht weniger!

Inhalt :Als an mehreren Städten der Welt die mysteriöse Roboter Skulptur des Carls gefunden wird und sich ein wahrer Mythos und Hype darum entwickelt, wird eine 23 jährige Frau über Nacht berühmt. Denn als April May eines Abends, gemeinsam mit ihrem besten Freund, mitten in Manhattan auf die gigantische Skulptur aufmerksam wird, sind sie so fasziniert, dass sie kurzer Hand zur Kamera greifen und das Video ins Internet stellen, doch was sich daraus entwickelt übersteigt jegliche Vorstellungskraft.Doch wird April dem Mysterium standhalten und wird sie mit dem Ruhm und der Aufmerksamkeit der neuen Medien umgehen können und welche Rätsel werden auf sie warte und wird sie sie lösen können ?Meine Meinung :Obwohl mich das Cover des Buches leider so gar nicht ansprechen konnte, stolperte ich als großer Fan von John Green, natürlich über den Namen des Autos von " Ein wirklich erstaunliches Ding". Denn Hank Green ist nicht nur Bruder des erfolgreichen Schriftstellers John Green, sondern selbst Teil eines wahren Internetphänomens, dies setzt natürlich eine gewisse Affinität und Wissen über die Thematik des Buches voraus, die der Autor hat und mich nur noch gespannter auf dieses Romandebüt blicken ließ.Und was soll ich sagen, ich war begeistert, denn Hank Green gelingt es auf eine so famose Art ein Abbild unsere Generation und dem medialen Druck zu erstellen, das teils erschreckend realistisch und dennoch grundlegend spannende Züge beinhaltet, die den Leser gerade aufgrund der realitätsnahen Schilderungen absolut gefesselt lesen lässt. Auf eine ganz ambitionierte und stets literarische Art schafft es der Autor, die üblichen Grenzen des Genres zu durchbrechen und geht dabei ganz andere eigensinnige und gerade deshalb so spannende und faszinierende Wege. Nicht nur dass er dabei die üblichen Geschlechterrollen überspringt und diese ganz neu in Szene setzt, gerade unsere taffe Protagonistin ist erfrischend heldenhaft und dennoch so detailreich realistisch gestaltet, dass man mitfiebert und vor Freunde an der Kreativität stets ein Lächeln auf den Lippen hat.Ich denke das dieses Buch nicht nur ein Unterhaltungsroman ist, sonder die Brillanz des Erzählens etwas viel wichtigeres zu übermitteln weiß. Eine Detailgenauigkeit unserer Zeit, die teils realistisch, manchmal auch stilistisch überspitzt dargestellt wird, die uns sicherlich in einigen Punkten die Augen öffnet, ohne dabei die erzählerische Spannung zu verlieren.Ein Buch für jung und alt, ein Buch das beeindruckt und auf weitere Folgebände hoffen lässt. Fazit :Wer denkt John Green sei talentiert... Hank Green ist es nicht weniger. Ein absolut überzeugendes Debüt, welches gerade unsere Generation gelesen haben sollte !

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Emotion
Hank Green macht Digitalisierung und Globalisierung unfassbar gut greifbar und erzählt mitreißend ei...ne kluge Geschichte über die Angst vor und die Hoffnung auf die Technologien der Zukunft. mehr weniger

Silvia Feist

Playboy
Furiose Mediensatire über die Radikalisierung im Netz und die Tücken des Berühmtseins.

Günter Keil

Schule
Mit ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist Vlogger Hank Green (Bruder von Bestsellerautor John Green)... ein wirklich fesselnder Sociial-Media-Thriller gelungen. mehr weniger

01.09.2019

Süddeutsche Zeitung
Das eigentlich Spannende an ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ sind die Beobachtungen, die der Roman ...zu Viralität, sozialen Medien und Popularität macht. mehr weniger

Karin Janker, 29.03.2019

SRF 1
Blockbuster verdächtig! Originell, hochaktuell, schnell.

Annette König, 01.03.2019

Spiegel Online
Green sprengt die Grenzen des Genres.

Elisa von Hof, 01.03.2019

Stern
›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist das Debüt von Hank Green tatsächlich.

28.02.2019

jetzt.de
Hank Greens Buch ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist letztes Jahr zunächst in Amerika erschienen u...nd auf den Fiction-Starts direkt auf Platz Eins gestiegen - und das zurecht. mehr weniger

Jasmin Schneider, 28.02.2019

bn Bibliotheksnachrichten (Salzburg)
Er schafft es, mit ungeheurer Leichtigkeit und jeder Menge überraschender Wendungen und Action, nich...t nur zu unterhalten, sondern auch viele Gegenwartsprobleme anzusprechen. mehr weniger

Michael Wildauer

1001 und 1 Buch
Klug spiegelt Greene eine medial durchsetzte Welt, die vernetzt auf jedes Ereignis reagiert, auf das... sich die Menschheit wohl seit jeher unbewusst vorbereitet hat. mehr weniger

Christina Pfeiffer-Ulm

Psychologie bringt dich weiter
Eine mitreißende, kluge Geschichte über die Angst vor den, aber auch die Hoffnung auf die Technologi...en der Zukunft. mehr weniger

Kulturnews
Ein rasanter und zutiefst menschelnder Roman am Puls der Zeit, der in den USA direkt die Bestsellerl...iste der ›New York Times‹ stürmte. mehr weniger

Buchkultur
Wie ein Buch besprechen, das sprachlos macht? The April Story ist der brillante Versuch eine so auße...rgewöhnlich wie unglaubliche SciFi-Geschichte zu schreiben und dabei seinen Leser/innen einige unangenehme Wahrheiten vor Augen zu führen. mehr weniger

Andrea Schnepf, 01.06.2024

Rezensöhnchen - Zeitschrift für Literaturkritik Bamberg
Hank Green hat mit diesem klugen und skurrilen Debütroman ›ein wirklich erstaunliches Ding‹ geschaff...en, das man so schnell nicht wieder vergisst und an dessen Fortsetzung der Autor glücklicherweise schon arbeitet. mehr weniger

Alicia Fuchs, 09.08.2019

Oberösterreichische Nachrichten
Mit seinem Romandebüt ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ belegt YouTube-Star Hank Green, wie verheere...nd verführerisch soziale Netzwerke sein können. mehr weniger

Peter Grubmüller, 09.05.2019

bookreviews.at
Dieses Buch hat mich uneingeschränkt begeistert!

Bettina Armandola, 24.04.2019

Dingolfinger Anzeiger
Wer wissen will, wie Digital Natives eigentlich ticken, muss dieses Buch, dass sich im ›Social-Media...‹ dreht, unbedingt lesen. mehr weniger

23.03.2019

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Er schildert eindrücklich, wie ein Mensch durch den Wunsch nach Bedeutung in den sozialen Medien zur... Marionette wird und Gefahr läuft, seine Menschlichkeit zu verlieren. mehr weniger

Maren Schürmann, 07.03.2019

feuilletonscout.com
Der Debütroman von Hank Green ist ein rasant inszeniertes Medienspektakel.

Barbara Hoppe, 01.03.2019