Beste Freundinnen, die unzertrennlich sind. Und um niemals getrennt zu werden, gehen Miv und Sharon auf die Spurensuche nach dem Mörder, der ihr Heimatort Yorkshire unsicher macht ...
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Unser Buch der seltsamen Dinge
Miv und ihre beste Freundin Sharon sind unzertrennlich. Als Mivs Vater mit der Familie wegziehen möchte, bricht für sie eine Welt zusammen. Eine brutale Mordserie hält Yorkshire in Atem, doch ihr Zuhause und Sharon hinter sich zu lassen, kann Miv sich trotzdem nicht vorstellen. Egal, wie seltsam es dort auch geworden ist, seitdem ihre Mutter aufgehört hat zu sprechen und Tante Jean sich nun um alles kümmert.
»Was wäre, wenn der Mörder gefasst würde?, fragte ich mich, als ich allmählich eindöste. Was, wenn die Morde aufhörten? Und wir hierbleiben könnten? Dann müsste ich Sharon nicht zurücklassen, und wir könnten für immer beste Freundinnen bleiben.«
Also beginnen die beiden Mädchen, auf eigene Faust die Menschen in ihrer Nachbarschaft zu beobachten – und setzen dabei Dinge in Gang, die alles verändern werden.
Einfühlsam und klug erzählt Jennie Godfrey von Familie, Freundschaft und Zusammenhalt und eröffnet ein weites Gesellschaftspanorama, voll ergreifender Schicksale und liebenswerter Figuren.
»Packend und bewegend.« The Guardian
Bibliografische Daten
1. Auflage
Jennie Godfrey
Jennie Godfrey ist in Yorkshire geboren und aufgewachsen. Ihr Debüt ›Unser Buch der seltsamen Dinge‹ war in Großbritannien ein sensationeller Erfolg und stand wochenlang an der Spitze der ›Sunday Times‹-Bestsellerliste. ›Das Gartenfest‹ ist ihr zweiter Roman.
7 - 10 von 111 Leserstimme
Schönes Buch über Freundschaft und mehr...
Viele Ereignisse der 70-er Jahre: politischer Umbruch des Landes, bedürftige Lebenssituationen der Menschen und dann auch noch der Yorkshire-Ripper.Mich hat die Leseprobe durch Jennie Godfreys erfrischende Art zu schreiben gleich beeindruckt. Die Perspektive der 12-jährigen Miv mit all ihren Sorgen und Ängsten, aber auch ihrer Unbeschwertheit zu Anfang und ihrem reifer werden ist toll gewählt. Die Charaktere sind umfassend beschrieben, so dass sie authentisch wirken. Man bekommt Einblicke in die verschiedenen Haushalte der Kleinstadt.Auch wenn die Geschichte des Buches in einer anderen Zeit spielt, so greift die Autorin ganz aktuelle Themen auf: Mord, Tod, häusliche Gewalt, Gewalt an sich, Rassismus, psychische Erkrankung, Minderwertigkeitsgefühle und vieles mehr.Ganz vorne steht das Thema Freundschaft, die immer wieder unter Beweis gestellt werden muss. Bei der Leseempfehlung bin ich zwiegespalten. Diejenigen, die diese Art von Büchern mögen, werden es lieben. Für diejenigen, die lieber klassische Romane bevorzugen, ist es wahrscheinlich nicht das Richtige.
Seltsame Dinge
Das Buch "Unser Buch der seltsamen Dinge" von Jennie Godfrey ist gut gestaltet und fällt einem schnell ins Auge.Die Geschichte von Miv und ihrer besten Freundin Sharon spielt in Yorkshire. Dort hält die Menschen eine Mordserie in Atem und zwar so sehr, dass Mivs Vater mit seiner Familie wegziehen möchte. Das kommt ja nun schon mal für die beiden gar nicht in Frage. So beginnen die beiden auf eigene Fast den Mörder zu suchen und decken dabei Geheimnisse der Nachbarn auf, mit denen sie nicht gerechnet hätten. Das Buch ist sehr schön geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Es wird Spannung aufgebaut, die bis zum Schluss erhalten bleibt. Die beiden Protagonistin werden gut eingeführt und es wird viel von der Gedanken- und Gefühlswelt junger Heranwachsender erzählt. Zudem steht die Freundschaft der beiden mit im Mittelpunkt. Immer gemeinsam enthüllen sie Geheimnisse der Nachbarn und finden eine Lösung.Eine sehr gelungene Geschichte für junge Menschen.
Auf der Suche nach dem Mörder.
In diesem Buch geht es um die zwölfjährige Miv, die in einer britischen Kleinstadt lebt und deren Leben gerade etwas aus den Fugen gerät.Um nicht auch noch ihre beste Freundin zu verlieren, schmiedet sie mit ihr einen Plan!Ein wirklich wunderbares Jugendbuch, das auch ältere Leser anspricht. Mich hat vor allem das Buchcover neugierig gemacht mit dem Vogel. Aber auch die Buchbeschreibung hat ihren Teil dazu beigetragen. Sie klingt interessant und spannend zugleich.Die Geschichte vom "Yorkshire Ripper", einem britischen Serienmörder, der zwischen 1975 und 1980 sein Unwesen trieb, und hier fiktiv eingearbeitet wurde, fand ich aufregend.Die Nachforschungen der beiden Freundinnen bringen interessante Dinge hervor. Die beiden erfahren viel über ihre Nachbarn und Freunde und bekommen ein ganz neues Bild von ihnen. ...und so nimmt die Detektivarbeit einen ganz anderen Weg....Ein tolles, warmherziges, unterhaltsames Buch über das Miteinander, die Freundschaft und die verschiedenen Schicksale der Bewohner.
Liebe und Freundschaft
Im englischen Yorkshire häufen sich unaufgeklärte Morde. Als die junge Miv erfährt, dass ihr Vater mit der Familie wegziehen möchte, fragt sie sich, wie sie den Umzug verhindern kann, befindet sich doch ihr gesamter Lebensmittelpunkt, samt Schule und Freundin Sharon in Yorkshire. Da kommt ihr die Idee, die Mordserie, die die Ortschaft in Atem hält, könne der Auslöser für den Wunsch des Vaters sein. Zusammen mit Sharon versucht sie, das Unaufklärliche aufzuklären."Unser Buch der seltsamen Dinge" ist eine Ode an die Freundschaft. Der Leser begibt sich in die Situation der beiden Mädchen und betrachtet das Leben aus ihrer Perspektive. Miv und Sharon halten zusammen, selbst im Angesicht zerrüttender Umstände. Mir gefällt, wie authentisch der Erzählstil der Autorin ist und, dass sowohl die beiden Freundinnen, als auch Mivs Familienmitglieder zum Leben erweckt werden.
Ein einmalig schöner und empfehlenswerter Roman!
Inhalt:Mivs Leben in Yorkshire verändert sich augenblicklich, als mehrere Morde die Stadt erschüttern und man in den Medien, aber auch in ihrer unmittelbaren Umgebung kein anderes Thema mehr zu kenne scheint. Doch eigentlich hat sich Mivs Leben und das ihrer Familie bereits verändert, als ihre Mum verstummte und ihre Familie plötzlich in Traurigkeit stürzte. Und dann wäre da natürlich noch Sharon, die sie vor dem Mobbing bewahrte und die ihre beste Freundin wurde und dann ist da noch Ishtiaq Mr. Bashirs Sohn, der in der Nachbarschaft einen schweren Stand hat und die eigentlich auch ihre Freunde sind. Und dann wäre da noch diese Idee, die Idee den Yorkshire Ripper zu fangen, wer ? Na Sharon und sie....Meine Meinung:Dieses Buch ist ein so interessantes und wunderbares Buch, dass man seinen Inhalt nur schwer in Worte fassen kann. Ein zentrales Thema, dass sich natürlich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht, ist die Suche nach dem Yorkshire Ripper und dessen Morde. Doch wer hier nun eine einfach Kriminalgeschichte vermutet, der liegt falsch. Denn dieses Buch ist so viel mehr. Zum einen bildet dieses Buch die politischen und gesellschaftlichen Missstände der damaligen Zeit ab. Es beschäftigt sich auf ganz subtile und durch die Augen zweier Kinder wahrgenommene Form von Rassismus und Mobbing und schafft dies auf eine so reine, und dem Unrechtsbewusstsein geleitete Art, die mich sehr bewegte. Aber vor allem ist dieses Buch eines, welches zeigt, welchen Einfluss Freundschaft und Freunde, egal welchen Alters oder welcher Herkunft so wichtig sind und, dass diese Freundschaften in uns Berge versetzen können, auch wenn unser Umfeld oder unsere Familie zu zerbrechen droht. In meinen Augen ein beeindruckend kluger, spannender und wunderbar rührender Roman, der alles hat, was den Leser an dessen Lippen kleben lässt.Mein Fazit:Ein einmalig schöner und empfehlenswerter Roman!
Freundschaften, Kriminalfälle, Familiengeschichten
In Yorkshire in den 1970ern werden etliche junge Frauen vom Ripper ermordet. Mit und ihre Freundin Sharon machen sich auf, den Mörder zu finden. Das Buch Unser Buch der seltsamen Dinge erzählt nicht nur von der Suche der beiden Freundinnen nach dem Mörder, es erzählt auch vom Kleinstadtleben, erster Verlebtheit, Unterschiede durch unterschiedliche Hautfaben, Familienproblemen und Freundschaft. Hauptsächlich aus der Sicht von Miv wird die Geschichte in nicht zu langen Kapiteln erzählt und man erfährt immer wieder auch Hintergründe aus dem Leben, der Personen, die von Miv und Sharon auf ihre Verdächtigenliste gesetzt werden. Anfangs habe ich etwas gebraucht, um in die Geschichte hinein zu kommen, ich fand den Anfang etwaslangatmig, aber je weiter ich im Buch gelesen habe, desto mehr hat mich die Geschichte mitgenommen.
Von Freundschaft und dem Leben
Ich habe dieses Buch über mehrere Tage verteilt in Abschnitten gelesen - ein Pageturner ist es also nicht. Das muss es aber auch gar nicht sein.Denn obwohl der Handlung die Suche nach einem Serienmörder zugrunde liegt, geht es doch um viel mehr.Miv ist ein junges Mädchen auf dem Weg zum Erwachsenwerden und in ihrem Leben wird so einiges durcheinandergewirbelt. Stets an ihrer Seite: ihre beste Freundin Sharon. Als Miv davon erfährt, dass sie umziehen wird, denkt sie, dass es nur einen Weg gibt, dass alles beim Alten bleibt. Und das liegt Mivs Charakter zugrunde: Alles soll am Besten so bleiben wie es ist. Für uns als Erwachsene wirkt sie sicherlich an Stellen naiv, aber ich fand es sehr realistisch geschrieben von der Autorin Jennie Godfrey, deren Erstlingswerk hier zu lesen ist. Mivs Lösung: Sie muss den Yorkshire Ripper finden, der ihre Gegend terrorisiert.Tipp von mir an alle Leser: Googlet nichts darüber, ob und wie es den Yorkshire Ripper so gegeben hat - das Leseerlebnis ist dann etwas besser, würde ich denken!Aber wie schon gesagt, diese Suche liegt der Handlung zwar zu Grunde, einen Krimi haben wir hier jedoch nicht vorliegen. Stattdessen erleben wir mit Miv wie komplex das Leben ist, wie vielschichtig Charaktere sein können. Durch verschiedene Erzählperspektiven kommen auch andere Personen zu Wort und ich habe nun das Gefühl, alle wichtigen Menschen in Mivs Wohnort zu kennen. Das Buch ist meiner Meinung nach mit viel Liebe geschrieben und geht schonungslos mit wichtigen gesellschaftlichen Problemen und Herausforderungen um, bewahrt aber einen positiven Ausblick auf alles.Ich hatte nach Klappentext und Cover nicht ganz gewusst, was mich beim Lesen erwartet, bin nun aber positiv überrascht. Der Titel ist nicht ganz so passend gewählt im Deutschen, finde ich, dabei wäre es nicht so schwierig gewesen, den englischen zu übersetzen: "The list of suspicious things" hätte problemlos zu "Die Liste/Unsere Liste der verdächtigen Dinge" gemacht werden können.
"Unser Buch der seltsamen Dinge"
"Unser Buch der seltsamen Dinge" von Jennie Godfrey ist eine bewundernswerte Geschichte.Es spielt in den 1970er Jahren, Margaret Thatcher ist an der Macht und der Yorkshire Ripper ist unterwegs um Frauen zu ermorden. Die 12-jährige Miv soll umziehen. Um sich diesem Umzug entgegen zu stellen, beschließt sie gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sharon den Yorkshire Ripper zu finden. Dabei beobachten sie ihr Umfeld und notieren alles, was seltsam vorkommt. Dabei geraten sämtliche Protagonisten unter Verdacht und es tun sich einige Geheimnisse und Abgründe auf. Hinzu kommt die Pubertät, das erste Verliebtsein und vieles mehr. Der Roman zeigt sehr viel Herz und ist berührend. Mir persönlich war die Geschichte etwas zu langgezogen und der Twist am Ende hat mich etwas erschüttert. Dennoch ist es ein sehr gelungener Roman und empfehlenswert.
Fesselnde Coming-of-Age Geschichte
Hauptsächlich aus der Sicht der zwölfjährigen Miv erzählt, präsentiert das Buch ein Porträt vom Leben in der Kleinstadt, von alltäglichen Dingen, Geheimnissen und der verwirrenden und verwirrten Gedankenwelt eines heranwachsenden Mädchens.Vor der Kulisse Yorkshires und immer mit der Bedrohung durch den dort über mehrere Jahre agierenden Ripper im Hintergrund, erleben wir gemeinsam mit Miv und ihrer besten Freundin Sharon aufregende Abenteuer, als sie versuchen den Ripper aufzuspüren. Dabei finden sie jedoch vor allem vieles über die Leute aus ihrem täglichen Umfeld heraus - Nachbarn und Freunde, die oft ungeahnte Geheimnisse verbergen.Dabei stehen immer die unerschütterliche Freundschaft und der Zusammenhalt der beiden Mädchen im Vordergrund. Während man bei Miv regelrecht zuschauen kann, wie sie ihre zu Beginn noch kindliche Naivität und Unwissenheit nach und nach verliert, macht Sharon von Anfang an schon einen eher reifen Eindruck und es verwundert nicht, dass Miv zu ihr aufschaut.Die Handvoll Personen, die den direkten Kosmos von Miv bevölkern, wachsen einem immer mehr ans Herz, und man fühlt, leidet und freut sich mit ihnen.Und während sie so in den Fokus von Mivs Aufmerksamkeit treten, tritt ihr Plan den Ripper zu entlarven nach und nach in den Hintergrund und andere Dinge gewinnen an Priorität. Das Ende ist so unerwartet wie dramatisch und vereint sowohl Glück als auch Leid.Fazit: ein dramatisches Buch über eine Stadt in Angst und ein Mädchen auf dem Weg zum Erwachsenwerden.
Spannend und erschütternd
"Unser Buch der seltsamen Dinge" von Jennie Godfrey ist im dtv Verlag auf 455 Seiten erschienen. Die beiden mutigen Schülerinnen und Freundinnen Sharon und Miv leben in Yorkshire. Dort treibt der berüchtigte Yorkshire Ripper sein Unwesen und hält die gesamte Umgebung mit vielen brutalen Morden in Atem. Die beiden Mädchen tun sich zusammen und bilden das neue Ermittlerduo, da die Polizei bisher noch ratlos ist und im Dunklen tappt. Sie nehmen jeden genau unter die Lupe und versuchen, den Mörder zu finden, da Miv's Familie bereits darüber nachdenkt, wegzuziehen.Auch der nette pakistanische Kioskbesitzer, der eigene Lehrer, die Bibliothekarin und sogar der Vikar werden genau unter die Lupe genommen, da sie ihnen verdächtig vorkommen. Ihre neu gewonnenen Fakten tragen sie in ein Notizbuch ein, "Das Buch der seltsamen Dinge". Manchmal ist jedoch alles anders, als es den Anschein macht...Es handelt sich um ein kurzweiliges, spannendes Buch mit einer besonderen Atmosphäre, in die man entführt wird. Man kann sich prima in die Geschichte hineinversetzen, in das Yorkshire der 70er im Ausnahmezustand. Das dramatische und ereignisreiche Ende hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Das Cover ist prima: der Bezug zum Notizbuch der beiden Mädchen ist sichtbar und die Milchflaschen stehen für Großbritannien in früheren Zeiten, als die Milch noch an die Haustür geliefert wurde. Ein rundum gelungener Roman!! Ich bedanke mich dafür, dass ich vorab mitlesen durfte.