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Foto Anika Decker, Buch Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben und Zitat „Was für eine schöne Geschichte! Ganz leicht erzählt, aber nie leichthin!“ von Christine Westermann
Foto Anika Decker, Buch Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben und Zitat „Was für eine schöne Geschichte! Ganz leicht erzählt, aber nie leichthin!“ von Christine Westermann

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»Geh raus, Schatz, und leb mal wieder. Heute wird geknutscht.«

Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben

Nina: bald fünfzig, geschieden, Mutter von zwei Kindern. Ihren Zustand beschreibt sie so: leichte Aggressionen, aufkommender Zynismus, Brustspannen. Nicht, dass sie ihrem Ex die Ehe mit der jungen Influencerin und »Zwillings-Mama« missgönnen würde, ihr sind lediglich einige Details aufgefallen, die in ihrem Kopf herumgeistern: ihre Anderthalb-Zimmer-Wohnung im Vergleich zur repräsentativen Villa ihres angeblich bankrotten Ex beispielsweise. Doch dann geschieht, was Nina nicht glauben will: Sie verliebt sich in den zwanzig Jahre jüngeren David und bringt damit ihre fragile Lebenskonstellation ins Wanken. Denn jeder hat eine Meinung dazu, inklusive sie selbst, und wenn sie glücklich werden will, muss sie ihr Leben neu aufrollen.

Bibliografische Daten

EUR 10,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44515-3
Erscheinungsdatum: 01.01.2025
1. Auflage
480 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Anika Decker

Anika Decker, geboren 1975 in Marburg, arbeitet als Drehbuchautorin und Regisseurin in Berlin. 2007 gelang ihr mit ihrem sensationellen Drehbuchdebüt Keinohrhasen der Durchbruch. 2015 debütierte sie als Regisseurin, der Film Traumfrauen, nach eigener Vorlage, war eine der erfolgreichsten Kinoproduktionen des Jahres. Ihre zweite Regiearbeit High Society eroberte Platz eins der Kinocharts. Anika Deckers Romandebüt Wir von der anderen Seite stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Auch ihr aktueller Roman Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben stand monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Die Hörfassung war sieben Monate in den Top Ten von Audible.

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120 von 120 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.53 von 5 Sternen


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9 - 10 von 120 Leserstimme

forst am 03.01.2025 14:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Frau mit 50 und das Recht auf Liebe

Nina, die Protagonistin aus Anika Deckers Roman „ Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben „ist eine fast fünfzigjährige Frau, die von ihrem Ehemann Phil geschieden ist. Vor ihrer Scheidung ging es ihr finanziell sehr gut .Sie lebte mit Phil und ihren beiden Kindern in einem großen Haus und hatte alles, was sie sich nur wünschen konnte. Da sie einen Ehevertrag unterschrieben hat, ist ihr nach der Scheidung jedoch nichts mehr geblieben. Sie lebt allein in einer kleinen Wohnung und kommt mit ihrem jetzigen Dasein nicht klar. Phil lebt zusammen mit seiner neuen, jüngeren Frau und den gemeinsamen Zwillingen in einer Villa. Da sie ihren inzwischen erwachsenen Kindern versprochen hat, sich gegenüber deren Vater und seiner neuen Partnerin gut zu benehmen, macht sie gute Miene zum bösen Spiel. Auf einer Geburtstagsfeier bei ihrem Exmann lernt sie durch Zufall David kennen. Einen jungen Mann, der sich von ihr angezogen fühlt ,für den sie Gefühle empfindet und trotz Bedenken wegen des Altersunterschiedes eine Beziehung mit ihm anfängt. Annika Decker schreibt mit viel Humor über dieser Liebesbeziehung und den Vorbehalten der anderen Menschen, wenn eine ältere Frau eine Beziehung zu einem jüngeren Mann hat. Sie räumt in ihrem Buch einige Vorurteile gegenüber solchen Beziehungen auf und macht auch Mut für einen Neuanfang. Ein sehr schöner Roman mit einem besonderen und absolut treffenden Titel.

lamanü am 03.01.2025 10:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Was eine Frau dürfte, sollte und müsste - oder eben nicht

Die Kinder erwachsen, der Ex-Mann mit einer Jüngeren liiert und eine Mutter, die dem Alkohol viel zu nahesteht. Mit fast 50 steht Nina definitiv mitten im Leben und scheint das meiste unter Kontrolle zu haben. Bis sie den 20 Jahre jüngeren David kennenlernt. Anika Deckers neustes Werk taucht ein in das Leben einer ziemlich durchschnittlichen Frau. Dabei greift die Autorin wichtige Themen auf, über die sonst gerne unter vorgehaltener Hand geredet wird: die Arbeitswelt ü50, Sexismus in Grosskonzernen, Menopause und die Akzeptanz der Gesellschaft, wenn Frau einen frappant jüngeren Mann an ihrer Seite hat. Damit steht das Frausein im Zentrum dieses erfrischenden Romans und das ist gut so. Werden gewisse Aspekte auch nur oberflächlich angeschnitten, liefert Decker dennoch eine Perspektivenvielfalt, die uns teilweise gnadenlos den Spiegel vorhält und uns unsere eigene Engstirnigkeit aufzeigt und das das Ganze immer mit einer grossen Prise Selbstironie. Herrlich! So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass sich das Buch locker-flockig liest und neben einigen Lachern auch Stirnrunzeln und Selbstreflexion erzeugt. Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben, ist eine moderne Geschichte, wie sie so jederzeit und überall stattfinden könnte. Gemeinsam mit der Protagonistin räumt man Vorurteile auf und wird am Ende vielleicht ein wenig weitsichtiger und toleranter.

kruemel-testet am 02.01.2025 22:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Zeitgemäß und erfrischend

Mit großer Leichtigkeit und klarem Blick beleuchtet der Roman die gesellschaftlichen Konventionen, die Nina plötzlich einholen: Altersunterschiede, Rollenerwartungen und die Meinungen von Familie, Freunden und sogar Fremden. Der Autorin gelingt es, Ninas innere Zerrissenheit und die widersprüchlichen Gefühle auf authentische und einfühlsame Weise darzustellen. Dabei ist die Geschichte nicht nur tiefgründig, sondern auch herrlich erfrischend und oft zum Schreien komisch.Die Mischung aus bissigem Humor, scharfsinnigen Beobachtungen und einer berührenden Liebesgeschichte macht das Buch zu einer unterhaltsamen und zugleich nachdenklichen Lektüre. Es zeigt, wie wichtig es ist, sich selbst treu zu bleiben, alte Muster zu hinterfragen und den Mut zu haben, auch im scheinbar falschen Moment einen Neuanfang zu wagen. Dieses Buch ist eine wunderbare Hommage an die Selbstfindung, die Liebe und die Freiheit, sich neu zu erfinden – egal, was andere sagen.

malli007 am 02.01.2025 14:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Zynisch und einfach ehrlich

Der Autorin ist es gelungen, einen Roman zu verfassen, der so zynisch, lebendig, wortgewandt und spannend ist, dass man ihn kaum aus der Hand legen möchte. Ich habe ihn innerhalb weniger Tage verschlungen und das hat folgende Gründe:1. Der Schreibstil: Die Autorin hat eine unglaublich überzeugende Art und Weise, die Handlungen zu schildern. Man taucht direkt ein und außerdem ist der Schreibstil sehr unterhaltsam und humoristisch.2. Die Figuren: Die Protagonistin ist Nina und aus ihrer Perspektive bekommen wir den größten Teil der Geschichte erzählt. Nina ist eine geschiedene Frau mittleren Alters, die ihr Leben neu ausrichtet. Dabei ist sie so sympathisch und herzlich, dass man einfach mitfiebern muss. Teils wird die Geschichte auch aus der Perspektive von Lena (Ninas Schwester), David (Ninas jüngerem Crush) und Florian (Lenas Mann) erzählt, was die Erzählung noch spannender macht.3. Die Themen: Zum einen thematisiert der Roman persönliche Themen, die ein jeder von uns gut nachvollziehen kann: Eheprobleme, Neustart, Zugehörigkeit. Zum anderen thematisiert er jedoch auch gesellschaftlich relevante Themen wie Sexismus und sexuelle Übergriffe. Aus diesem Grund geht er einem nahe und hat einen großen Mehrwert.Ich kann den Roman voll und ganz empfehlen und hoffe auf weitere Werke der Autorin!

jezebel_maureen am 02.01.2025 13:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Witzig und hintergründig

Was für ein Lesevergnügen! Anika Decker schafft mit ihrem Roman "Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben" die Balance zwischen Witz und Ernsthaftigkeit, in den Themen sowohl als auch im Stil. Decker kreiert mit ihrer Protagonistin Nina eine tolle Frau, die trotzdem die normalen Probleme der Durchschnittsfünzigerin kennt.Ninas Mann verlässt sie für eine junge Momfluencerin, die kleine Schwester Lena führt vermeintlich eine Bilderbuchehe und ist die perfekte Mutter, und in der Produktionsfirma, in der Nina arbeitet deckt sie die Vertuschung einiger Fälle von sexuellen Übergriffen auf. Als sich Nina in den zwanzig Jahre jüngeren David verliebt und ihre Mutter auch noch stürzt und Unterstützung braucht scheint das Chaos perfekt. Doch Nina findet trotz aller Widrigkeiten einen Weg durch alle Probleme und Wechseljahrsbeschwerden.Toll geschrieben, mit Bezügen zu vielen aktuellen Themen, liest sich der Roman kurzweilig und bietet immer die richtige Dosis Ernsthaftigkeit.

fandsy am 02.01.2025 12:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Humorvoll, ehrlich und mitten aus dem Leben

Dieses Buch hat mich sofort neugierig gemacht – schon der Titel bringt einen zum Schmunzeln und verspricht eine erfrischend andere Geschichte. Und genau das liefert die Autorin Anika Decker auch: ein witziges, ehrliches und berührendes Porträt moderner Beziehungen und alltäglicher Herausforderungen.Nina, fast 50, geschieden und Mutter zweier erwachsener Kinder, steckt in einer klassischen Midlife-Krise. Ihr Ex-Mann genießt sein neues Leben mit einer deutlich jüngeren Frau, während Nina zwischen einem stressigen Job, einer fordernden Familie und ihrem eigenen Bedürfnis nach Glück hin- und hergerissen ist. Als sie auf einer Party den 20 Jahre jüngeren David kennenlernt, beginnt sie, das Leben wieder aus einer anderen Perspektive zu sehen. Doch der Altersunterschied bleibt nicht ohne Komplikationen – sowohl in ihrem Umfeld als auch in ihrem eigenen Kopf.Anika Decker beschreibt all das mit viel Humor, Charme und einem feinen Gespür für gesellschaftliche Themen. Ob es um die subtilen Erwartungen an Frauen nach einer Scheidung, die Dynamiken zwischen Geschwistern oder den Druck in der Arbeitswelt geht – jede Situation ist nah am Leben und dabei herrlich zugespitzt. Besonders gefallen hat mir, wie realistisch die Figuren sind: Nina und ihre Schwester Lena könnten genauso gut Nachbarinnen oder Kolleginnen sein.Das Buch ist nicht nur humorvoll, sondern auch tiefgründig und regt dazu an, über Rollenbilder, gesellschaftliche Vorurteile und das Streben nach dem eigenen Glück nachzudenken. Ohne erhobenen Zeigefinger. Absolut lesenswert!

aurelia23 am 02.01.2025 09:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Frau sein heute

Der sperrige Titel ist humorvoll und auch der Covergestaltung nach zu urteilen wird es sich hierbei eher weniger um die ganz große Schnulze als um Humor handeln.Stimmt auch zum Teil, aber:Ich erwartete eine ungewöhnliche Dating- und Liebesgeschichte und bekam letztlich sehr viel mehr. Der Fokus liegt eigentlich ebenso so sehr auf dem alten und doch auch leider sehr heutigem Themenkomplex "Me too/Feminismus/female empowerment" und geht damit doch über die übliche Romanze weit heraus. Der Schreibstil ist flüssig und unterhaltsam, die Beobachtungen oft beissend und den Nagel auf den Kopf treffend. Manchmal wird mir dieser Stil für die schriftstellerische Langform etwas zu viel und ich komme mir vor wie bei Zeitschriftenkommentaren auf der letzten Seite im Magazin. Fans von Ildiko von Kürthy kommen hier voll auf ihre Kosten.Insgesamt totzdem einereine runde Sache die ich sehr schnell und gerne gelesen habe und bei der ich mich gut amüsiert und informiert gefühlt habe. Ein Zeitgeist Roman der vermutlich keine lange Lebensdauer haben wird aber aktuell den Punkt trifft.

vo.nicole am 01.01.2025 17:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Sehr humorvoller und stimmiger Roman!

Der Roman " Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben" von Anika Decker erzählt die erfrischende Geschichte von Nina. Nina ist fast fünfzig Jahre alt, ihr Ehemann hat sie mit einer deutlich jüngeren Influencerin betrogen, sie hat eine extrovertierte Mutter mit kleinem Alkoholproblem und noch das ein oder andere Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen. Dann trifft sie den 20 Jahre jüngeren David. Kann man sich mit 50 nochmal so richtig verlieben? Anika Deckers Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und gleichzeitig unglaublich humorvoll. Ich musste mehrmals beim Lesen laut lachen. Nina ist sehr sympathisch skizziert. Ich mag vor allem ihren Zynismus. Bei der Bewertung ihrer Umwelt habe ich mich oft wiedererkannt - das Buch bietet also auch großes Identifikationspotenzial. Durch den Erzählstil erhält man als Leserin nicht nur Einblick in Ninas Perspektive, sondern auch von ihrer Schwester Lena und von David. Dadurch werden spannende Nebenschauplätze und Handlungsstränge eingewoben, die die Geschichte unterstützen und für mich sehr stimmig eingearbeitet sind. Neben der Entwicklung von Nina gefällt mir auch sehr der Weg von Lena. Alles in allem ein großartiger Roman, dem ich jedem empfehle, der mal wieder so richtig in ein Buch eintauchen und es nicht mehr aus der Hand legen möchte.

smile66 am 01.01.2025 14:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ironisch, spritzig, humorvoll

Ich las den Titel des Buches, musste schmunzeln und wollte sogleich wissen worum es bei diesem Roman geht. Die Leseprobe war sehr spritzig, nah am Leben und ganz toll geschrieben und deshalb habe ich dieses Buch gelesen. Nina, 50, versucht seit der Scheidung ihr Leben auf die Reihe zu bekommen und es dabei allen recht zu machen. Dabei denkt sie viel zu selten an sich selbst, an ihr Leben und daran auch etwas glücklich zu sein. Die Autorin nimmt in diesem Roman einige gesellschaftliche Sichtweisen unter die Lupe und dies mit viel Fingerspitzengefühl, spitzer Zunge und derart humorvoll, dass niemand direkt auf dem Pranger steht und doch jeder Leser genauer darüber nachdenkt. Wirklich Niemand nimmt daran Anstoß, dass Ninas Ex mit einer Frau Kinder hat, die 25 Jahre jünger ist als er. Als sich Nina jedoch in einen ebenso alten jungen Mann verliebt, hat sie plötzlich ALLE gegen sich. Der Punkt, dass nach einer Scheidung die Frau im Freundeskreis plötzlich ausgegrenzt wird, hat wohl jede Frau in solch einer Situation schon mal erlebt. Sehr gut hat die Autorin auch die Problematik auf Ninas Arbeit herauskristallisiert und das Für und Wider der verschiedenen Sichtweisen beschrieben. Schließlich noch das Hausfrauenleben der Übermütter im Grundwald - einfach herrlich!!! Ein humorvoller Roman mit sehr tiefgründiger Herangehensweise auf alltägliche Probleme und sehr empfehlenswert!!!

lena-liest am 31.12.2024 17:12 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Kurzweilig

Die Geschichte ist sehr kurzweilig. Der Schreibstil ist umgangssprachlich und lässt sich daher leicht runterlesen. Trotzdem klingt auch ein ernstes Thema an, nämlich was das Leben als Hausfrau und Mutter in unserer Gesellschaft wert ist und was für die Frau bleibt, wenn es dann zu einer Scheidung kommt. Die einzelnen Kapitel sind aus den Perspektiven verschiedener Personen geschrieben. Wobei die Geschichte aber immer am selben Punkt weitererzählt wird, an der die letzte Person endete. Es ist daher leicht der Geschichte zu folgen. Die Protagonistinnen, die den Großteil der Geschichte erzählen, sind Nina (eine geschiedene Frau in den Wechseljahren, die auf eine neue Liebe trifft) und ihre jüngere Schwester Lena (eine verheiratete Frau mit zwei kleinen Kindern). Das Buch handelt vom Verhältnis der Schwestern zueinander, der Schwestern zur Mutter, von Nina zu ihrem Ex-Mann und dessen neuer Frau Lulu, zu ihrem neuen Freund, von Lena zu ihrem Mann und zu Lulu. Außerdem von Nina und ihrer Kollegin, die an ihrem Arbeitsplatz Missbrauch zwar nicht selbst erleben aber bemerken und wie sie damit umgehen. Alle diese Geschichten passieren gleichzeitig und zeigen auf in welcher Rolle sich die Frauen selbst sehen und in welcher Rolle die Menschen um sie herum sie sehen. Zwischendurch hat es mich beim Lesen richtig sauer gemacht, wie schlecht die Figuren kommunizieren. Die Figuren reden aneinander vorbei, sagen nicht was sie denken, denken sich dann den Rest und interpretieren Worte der anderen ohne nachzufragen. Ohne das Ende zu spoilern, kann ich sagen dass es mir etwas zu platt war, die Autorin hat es sich meiner Meinung nach etwas zu leicht gemacht, als würde sie einfach zum Ende kommen wollen.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Podcast "Fest und Flauschig"
Das ist eines der unterhaltsamten Bücher, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Anika Decker kann wi...rklich so gut schreiben. (…) Alles, was ich an Berlin hasse, ist in diesem Buch drin. Es ist aber kein Zeigefingerbuch (…), es ist das Buch von einer Frau mit Erfahrung, die einen auf witzige Art und Weise mitnimmt und ich schwöre euch, kauft euch dieses Buch. (…) So eine leichte und trotzdem deepe Unterhaltung kriegt nicht jeder hin. mehr weniger

Olli Schulz, 25.01.2025

Brigitte
Anika Deckers Frauenfiguren erstarren nicht in Rollenklischees, sondern sind echte Menschen, die ihr... Leben nicht immer im Griff haben. Eine wie Nina, Protagonistin in ihrem neuen Roman. Der ist komisch, wie das Leben selbst. mehr weniger

Andrea Benda, 15.01.2025

Cosmopolitan
Funtastisch! Das neue Buch (…) der deutschen Drehbuchautorin Anika Decker spielt mit den Normen der ...Gesellschaft – und veranschaulicht auf albern-schlaue Weise was passiert, wenn die eigene Welt plötzlich auf den Kopf gestellt wird. mehr weniger

02.02.2024

Neues für die Frau
Eine etwas andere Liebesgeschichte mit viel Witz.

31.05.2025

ippen.Media
Ein Roman voller Witz und Wärme.

17.03.2025

Zwei Seiten - Der Podcast über Bücher (WDR)
Auf den ersten zehn Seiten immer mal ein Ufff… Aber dann hat sich das Uff in ein WOW verwandelt. Was... für eine schöne Geschichte! Ganz leicht erzählt, aber nie leichthin. Sie ist witzig, lustig, amüsant, fröhlich, traurig, hat Tiefgang. Und während man das liest, fragt man sich, warum das alles im richtigen Leben nie passiert. Wenn’s doch mal so wäre! mehr weniger

Christine Westermann, 11.03.2025

Zwei Seiten - Der Podcast über Bücher (WDR)
Es ist vor allem eine bezaubernde Liebesgeschichte, bei der ich mitfühlen und mitleiden konnte, bein...ahe fast körperlich. mehr weniger

Christine Westermann, 11.03.2025

Zwei Seiten - Der Podcast über Bücher (WDR)
Das Buch ist einfach hinreißend gut!

Christine Westermann, 11.03.2025

Emotion
Anika Decker lesen, fühlt sich an wie Deep Talk, mit einer Freundin, die, wie man selbst, in der Mit...te des Lebens steckt - sämtliche Herausforderung inklusive. mehr weniger

01.03.2025

myself
Ein humorvolles, warmherziges Chaos.

01.03.2025

Stuttgarter Nachrichten
Eine humorvolle, kluge Geschichte über die Liebe, gesellschaftliche Erwartungen und das Glück in der... zweiten Lebenshälfte. mehr weniger

Katrin Jokic, 17.02.2025

BR Fernsehen, Wir in Bayern
Eine wunderbare Mischung aus Liebesgeschichte, Emanzipationsroman und Familiengeschichte. Annika Dec...ker gewährt einen eindringlichen und manchmal gnadenlos ehrlichen Blick in die Gefühlswelt und den Alltag ihrer Hauptfigur. An manchen Stellen absurd, schräg und witzig, an anderen Stellen bleibt einem das Lachen im Hals stecken, mehr weniger

11.02.2025

Podcast Family Feelings
Autorin Anika Decker erzählt Marie von ihrem neuen Roman – eine bissige, ehrliche Geschichte über Li...ebe, Familie und Macht in der Medienbranche. mehr weniger

06.02.2025

Österreich
Zwischendurch zum laut Auflachen, macht die Lektüre einfach Spaß.

Judith Leopold, 05.02.2025

Berliner Morgenpost
Dieses Buch ist genauso amüsant, wie der Titel es verspricht.

01.02.2025

Berliner Morgenpost
Dieses Buch ist genauso amüsant, wie der Titel es verspricht.

Andreas Kurtz, 01.02.2025

Berliner Morgenpost
Dieses Buch ist genauso amüsant, wie der Titel es verspricht.

Andreas Kurtz, 01.02.2025

ORF TV
Eine sehr witzige und sehr vielschichtige Geschichte. (…) Ein tolles, kluges Buch, dass immer wieder... zum Lachen anregt. mehr weniger

Johannes Kössler, 28.01.2025

Podcast "Fest und Flauschig"
Das ist eines der unterhaltsamten Bücher, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Anika Decker kann wi...rklich so gut schreiben. (…) Alles, was ich an Berlin hasse, ist in diesem Buch drin. Es ist aber kein Zeigefingerbuch (…), es ist das Buch von einer Frau mit Erfahrung, die einen auf witzige Art und Weise mitnimmt und ich schwöre euch, kauft euch dieses Buch. (…) So eine leichte und trotzdem deepe Unterhaltung kriegt nicht jeder hin. mehr weniger

27.01.2025

Podcast "Fest und Flauschig"
Die Bibel ist ein schwaches Buch, da lese ich lieber das neue Buch von Anika Decker.

Olli Scholz, 25.01.2025

Welt am Sonntag
Anika Deckers neuer Roman widmet sich neben dem Altern und der Liebe einem Thema, das man im komödi...antischen Fach eher nicht vermuten würde: dem Machtmissbrauch in der Filmindustrie. Er liefert eine gewitzte und kluge Analyse des Systems. mehr weniger

Marie Luise Goldmann, 12.01.2025

Stern
Ein lustiger und manchmal zynischer Roman über gesellschaftliche Erwartungen, Rollenbilder und die H...erausforderungen des Alterns. mehr weniger

Amelie Graen, 09.01.2025

wunderweib.de
Erzählt mit Witz, Biss – und viel Gefühl: einfach perfekt zum Ein- und Abtauchen.

09.01.2025

Gala
„Keinohrhasen“-Drehbuch-Autorin Anika Decker erzählt in „Zwei vernünftige Erwachsene...“von Nina fas...t 50, geschieden, sauer auf das Älterwerden und ihren Ex bei der Männersuche. Lustig, klug. mehr weniger

09.01.2025

Für Sie
Berührend und voller Situationskomik. Eine hinreißende Komödie zum Verlieben!

02.01.2025

Zitat Wie gesagt, ich hasse es, dass ich fünfzig werde, und ich hasse es, dass ich es hasse.
Zitat Ich kann nicht fassen, wie sehr es mich erwischt hat, weiß nicht, ob ich mich darüber freuen oder schreiend vor meinem Leben davonlaufen soll.
Zitat Wenn das Steak gut ist und die Pommes und die Extrabeilagen, die ich gleich bestellen werde, nimmst du mich dann mit nach Hause?
Zitat So sitze ich zwischen zwei supercoolen jungen Männern in ironischen Neunzigerjahre-Klamotten und fühle mich wie ein original Vintage-Stück.
Zitat Brauche ich jetzt auch noch einen jungen Liebhaber, um mir zu beweisen, dass da noch so viel auf mich wartet?
Zitat Was immer da gerade beginnt, ich habe das Gefühl, dass es das Beste ist, was mir jemals passiert ist.
Zitat In meiner Erinnerung hießen die meisten meiner Ex-Geliebten Michael oder Stefan, was im Prinzip der gleiche Name ist.
Zitat Tja, und plötzlich ist man verheiratet und schreit sich wegen der vermeintlich unkorrekten Anbringung einer Klorolle an.
Zitat So ist das also, wenn man sich heftig verliebt. so hätte das wohl immer sein müssen. Schade, dass mir das so spät passiert.
Zitat Ich frage mich, ob die neue Libido eventuell von den Cremes kommt, die ich mir jetzt immer morgens auf die Arme schmiere.