Wissensbuch des Jahres: Diese drei dtv-Bücher sind nominiert

Wir freuen uns, dass gleich drei unserer Bücher für das diesjährige Wissensbuch des Jahres – ausgezeichnet durch das Magazin ›Bild der Wissenschaft‹ – nominiert wurden.

Foto mit Nominierungen für Wissensbuch des Jahres mit den Büchern Survival of the Nettest und Die Evolution der Gewalt und Umlaufbahnen

Seit 1993 zeichnet das Magazin ›Bild der Wissenschaft‹ jährlich sechs herausragende Bücher aus, die Themen aus Wissenschaft und Forschung kompetent, verständlich und spannend darstellen. In diesem Jahr wurden 59 Bücher von der Wissensbuch-Jury nominiert. Anschließend durfte die Allgemeinheit entscheiden, welche Titel in den sechs Kategorien gewinnen. Das Ergebnis der Wahl wird am 27. November verkündet.

 Wir gratulieren Autor Prof. Dr. Dirk Brockmann. Sein Sachbuch ›Survival of the Nettest – Wie die Natur durch Kooperation unsere Welt gestaltet‹ wurde in der Kategorie ›Überblick‹ nominiert. Hier soll das Buch gewinnen, das den Hintergrund eines Themas am besten ausleuchtet. Dirk Brockmann führt uns ein in die Welt der Symbiosen, beschreibt die Macht der Bakterien und erklärt, wie revolutionäre Innovationen der Erdgeschichte erst durch Kooperationen möglich wurden. Er plädiert dafür, auf Kooperation und Diversität zu setzen, um die Krisen unserer Zeit zu meistern.

Herzlichen Glückwunsch! Auch das Autoren-Trio Harald Meller, Kai Michel und Carel van Schaik wurden mit ›Die Evolution der Gewalt – Warum wir Frieden wollen, aber Kriege führen. Eine Menschheitsgeschichte‹ in der Kategorie ›Zündstoff‹ nominiert. Hier soll der Titel gewinnen, der ein brisantes Thema am kompetentesten darstellt. Krieg, Mord und Totschlag: Ein Biologe, ein Archäologe und ein Historiker beschreiben die Evolution menschlicher Gewalt.

Und nicht zuletzt freuen wir uns mit Spiegel-Bestseller-Autorin Samantha Harvey. Ihr Roman ›Umlaufbahnen‹ wurde in der Kategorie ›Unterhaltung‹ nominiert. Hier geht es darum, ein Thema am spannendsten zu präsentieren. Das Buch wurde bereits mit dem Booker Prize 2024 ausgezeichnet. Sechs Astronauten und Astronautinnen aus unterschiedlichen Nationen umkreisen in einer Raumstation die Erde. Sechzehnmal an einem Tag sehen sie die Sonne auf- und wieder untergehen. Was passiert, wenn man seine Heimat nur aus weiter Ferne durch ein kleines Fenster sieht? Wie verändern sich Denken und Fühlen?