Vierzig glückliche Ehejahre und vier Töchter auf Abwegen
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Der größte Spaß, den wir je hatten
Vierzig glückliche Ehejahre: Für die vier erwachsenen Sorenson-Schwestern sind ihre Eltern ein nahezu unerreichbares Vorbild – und eine ständige Provokation! Wendy, früh verwitwet, tröstet sich mit Alkohol und jungen Männern. Violet mutiert von der Prozessanwältin zur Vollzeitmutter. Liza, eine der jüngsten Professorinnen des Landes, bekommt ein Kind, von dem sie nicht weiß, ob sie es will. Und Grace, das Nesthäkchen, bei dem alle Rat suchen, lebt eine Lüge, die niemand ahnt. Was die vier ungleichen Schwestern vereint, ist die Angst, niemals so glücklich zu werden wie die eigenen Eltern. Dann platzt Jonah in ihre Mitte, vor 15 Jahren von Violet zur Adoption freigegeben. Und Glück ist auf einmal das geringste Problem.
Bibliografische Daten
2. Auflage
Claire Lombardo
Claire Lombardo, 1989 geboren in Oak Park, Illinois, arbeitete als Sozialarbeiterin und PR-Agentin, bevor sie am renommierten Iowa Writers' Workshop studierte. Ihr Debütroman ›Der größte Spaß, den wir je hatten‹ war ein New York Times-Bestseller, wurde für den Women's Prize for Fiction nominiert und in ein Dutzend Sprachen übersetzt. Sie lebt in Iowa City.
Sylvia Spatz
Sylvia Spatz arbeitet als freie Lektorin und Übersetzerin aus dem Englischen, Italienischen und Französischen. Sie lebt mit ihrer Familie in Italien.
3 - 10 von 74 Leserstimme
Großartige Familiengeschichte!
Marilyn und David haben sich während ihrer Studienzeit kennen und lieben gelernt. Sie haben vier gemeinsame Töchter, die inzwischen erwachsen sind: Wendy, die bereits verwitwet ist, von dem geerbten Geld lebt, zu viel Wein trinkt und sich mit jungen Männern vergnügt. Violet, die Juristin ist und sich um ihre beiden kleinen Söhne kümmert. Liza, die beruflich ebenfalls erfolgreicht ist, von ihrem depressiven Ehemann schwanger ist und nicht weiß, ob sie das Kind überhaupt will. Und das Nesthäkchen Grace, die sich nicht traut ihrer Familie mitzuteilen, dass sie keinen Studienplatz bekommen hat. Als dann noch Violets 15-jähriger Sohn Jonah, den Violet geheim auf die Welt gebracht hat und nach der Geburt zur Adoption freigegeben hatte, in ihr Leben tritt, ist das Chaos perfekt.Das Buch beginnt am 15. April 2000, an dem Wendy im Haus ihrer Eltern ihre Hochzeit feiert. Während Marilyn und David einen Moment Ruhe unter dem Ginkgo im Garten suchen, werden sie von ihren Töchtern beobachtet. Die Töchter fragen sich wie ihre Eltern so viel für einander empfinden können und sich immer noch lieben wie am ersten Tag.Die Geschichte springt regelmäßig in die Vergangenheit, wodurch man viele Dinge besser versteht. Denn auch wenn die Ehe von Marilyn und David für deren Kinder perfekt erscheint, erfährt der Leser, dass es natürlich auch in dieser Ehe Höhen und Tiefen gab.
Hintergründige Familiengeschichte
"Der größte Spaß, den wir je hatten" hat mich bis zum Ende gefesselt. Die Handlung vermittelt mir als Leserin die zum Teil verblüffenden Hintergründe der Familie Sorenson. Ich lerne die Eltern und ihre vier Töchter genau kennen und etlebe, zwar nicht in chronologischer Reihenfolge, mit, wie alle älter und erwachsener werden. Wie es sich für ein spannendes Buch gehört, gibt es zahlreiche überraschende Wendungen. Die Persönlichkeiten der Hauptdarsteller sind so vielschichtig dargestellt, da ist für jeden was dabei als Identifikationsmöglichkeit. Das Buch eignet sich sowohl als Geschenk für lang Verheiratete als auch für solche mit vielen Geschwistern. Insgesamt ist es meines Erachtens eher ein Buch für Frauen.Verwirrung haben bei mir die Recht häufigen Abbrüche von Sätzen erzeugt, die dann von neuen Gedanken abgelöst wurden. Da musste ich des öfteren nochmal lesen und nachdenken, was nun eigentlich gemeint sein soll. Dieses Stilmittel hätte auch wegbleiben können.
Eine berührende Familiengeschichte
Das Buch erzählt die Geschichte der Familie Sorensen über viel Jahre. Vater, Mutter und vier Töchter.Mutter Marilyn und Vater David haben eine besondere Liebesbeziehung. Ihre Töchter Wendy, Violett, Liza und Grace haben damit zu kämpfen an diese besondere Beziehung heranzukommen und können doch nur scheitern. Trotzdem geben sie nicht auf und kämpfen sich, im Wahrsten Sinne der Wortes, durchs Leben.Am Anfang habe ich etwas gebraucht bis ich im Buch angekommen bin. Bei sechs Protagonisten auch verständlich und dann gibt es ja noch eine Menge Nebenrollen. Nachdem man das aber geschafft hat, wird man mit einer besonderen Geschichte belohnt. Man begleitet die Familie durch viele Höhen und Tiefen. Fesselnd und berührend zugleich.Das Buch wird aus Sicht der Elter, der Töchter und einem Enkel erzählt. So bekommt man Einblick, in die verschiedenen Charaktere und versteht ihr handeln besser. Mal in der Gegenwart und auch auch der Vergangenheit. Ich bin damit gut klar gekommen. Ich finde das hält das Buch lebendig. Es ist flott geschrieben und die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten.Es ist nicht alles Gold was glänzt aber letztendlich wird fest zusammengehalten.Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Ein schöner Roman, der sich langsam entwickelt
Worum geht es in dem Buch?Marilyn und David Sorensen sind seit 40 Jahren verheiratet. Sie haben vier Töchter, die jede mit ihren eigenen Problemen zu tun haben. Wendy, die Älteste, ist Witwe, hat keine Kinder. Sie ist wohlhabend, dennoch unglücklich und trinkt immer wieder zu viel Alkohol. Sie kommt offenbar mit sich selbst nicht zurecht. Violet war schon immer strebsam und ehrgeizig. Sie hat Jura studiert, kümmert sich aber seit Jahren vorwiegend um ihre beiden Söhne. Sie liebt sie abgöttisch, während ihre Ehe mit Matt an einem Tiefpunkt angekommen ist. Einem Tiefpunkt, in dem die Kommunikation nicht mehr stimmt. Zudem kann Violet es nicht verkraften, ihren dritten Sohn Jonah, den sie vor Jahren zur Adoption freigab, der aber immer wieder in ihrem Leben auftaucht, zu sehen. Auch Liza hat studiert. Auf einmal ist sie schwanger. Der Vater ihres Kindes verlässt sie, und sie muss sehen, wie sie mit dieser Situation alleine klarkommt. Grace, die Jüngste, macht ihrer Familie etwas vor. Sie lässt sie denken, dass sie – Grace – Jura studiert. Dabei kassierte sie bisher nur Absagen diverser Universitäten und schlägt sich mit Jobs mehr schlecht als recht durchs Leben. Bei Marilyn und David lief ebenfalls nicht immer alles glatt im Leben. Marilyn hat wegen ihrer Kinder auf viel verzichtet, aber letztendlich hat sich ihre Liebe zu David gefestigt – die beiden wollen miteinander alt werden und Familienfeste, wie zum Beispiel Weihnachten, mit ihren Töchtern und deren Familien feiern. Die Stabilität in der Beziehung von Marilyn und David ist ebenfalls der Grund dafür, dass sie ihrem Enkel Jonah Geborgenheit bieten, für ihre Töchter immer ein offenes Ohr haben und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Vorausgesetzt natürlich, dass die Töchter das wollen. Meine Meinung zu diesem Buch: Ich habe das Buch gerne gelesen, auch wenn ich lange Zeit nicht wusste, worauf das Buch hinauswill. Dadurch gestaltete sich die Lektüre nicht immer flüssig. Im letzten Drittel fand ich das Buch am mitreißendsten, weil dann auch mehr passierte. Der Schreibstil und die Sprache der Autorin gefällt mir. Das Buch ist aus der auktorialen Erzählperspektive (also kein Ich-Erzähler) in der Vergangenheit verfasst. Es gibt Kapitel, die in der Gegenwart spielen, andere Kapitel sind Rückblenden. Beispielsweise auf den Beginn der Beziehung zwischen Marilyn und David und auch die Zeit, als die Kinder klein waren – und auf Ehekrisen. Die Handlung bietet lange Zeit wenig Action – die Spannung wird eher erzeugt durch die Probleme der Personen in dem Roman. Es hat mich interessiert, wie und ob diese Probleme gelöst werden. So wollte ich beispielsweise wissen, wie lange Grace ihre Familie glauben machen kann, sie sei Studentin. Ich wollte auch wissen, welchen Platz im Leben Jonah letztendlich finden wird. Jonah tut mir leid – er wird hin und her geschubst. Seine leibliche Mutter Violet will mit ihm nichts zu tun haben, sie reagiert übertrieben unfreundlich, wenn er sich beispielsweise mit ihren Jungs – seinen Halbbrüdern – beschäftigt. Wendy, die sich eine Zeitlang um Jonah kümmern will, kommt mit ihm nicht klar, weil sie mit sich selbst nicht klarkommt. Violet und Wendy mochte ich lange Zeit nicht besonders – und erst im letzten Drittel des Romans erfahre ich die wahren Gründe für Wendys und Violets Verhalten. Das macht sie mir sympathischer. Ich hätte mir eine Schilderung dieser besonderen Geschichte zwischen Wendy und Violet schon früher in diesem Roman gewünscht. Liza und Grace mag ich dagegen sofort, und Jonahs Schicksal berührt mich. Besonders sympathisch finde ich Marilyn – sie ist wie ein Fels in der Brandung, ein Halt für ihre Familie. Eine Frau, die auch mit schwierigen Situationen klarkommt – und bei der Geburt von Grace fast ihr Leben verloren hätte. Viele Personen in dem Roman entwickeln sich – und das ist es, was diesen Roman ausmacht. Probleme schweißen die Familie zusammen, weil man sich Sorgen macht. Für die Töchter sind die Eltern und ihre Ehe ein Vorbild – aber jede der Töchter muss ihren eigenen Weg finden. Ich vergebe vier Sterne.
Ein tolles Buch!
Nachdem mir schon das Design des Covers sehr gut gefiel, als ich das Buch auspackte, war ich sehr froh, dass ich es vorablesen konnte. Die Handlung erschien mir recht interessant und schon auf den ersten Seiten merkte ich, dass mir der Schreibstil sehr gut gefällt und er flüssiges Lesen ermöglicht, was mir immer sehr wichtig ist bei solch dicken Büchern.Also machte ich mich daran weiterzulesen und wurde nicht enttäuscht. Die Handlung erwies sich als tatsächlich sehr interessant und ich wollte das Buch teilweise gar nicht weglegen. Man konnte sich gut in die Personen hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen, was nicht bei jedem Buch möglich ist.Alles in allem würde ich also sagen, dass es ein tolles Buch ist, das man gemütlich vorm Kamin, wenn es nun so langsam herbstlich wird, lesen sollte.
Familiengeschichte
Wie kann man auf das Glück seiner Eltern neidisch sein?Diese Frage stellte sich mir, als ich den Klappentext von „Der größte Spaß, den wir je hatten“ gelesen habe.Marilyn und David sind nach 40 Ehejahren und vier Töchtern noch immer glücklich und verliebt.Ihre Töchter schauen, egal ob als Jugendlichen oder bereits Erwachsene, teils misstrauisch/genervt, teils wohlwollend auf die Beziehung ihrer Eltern.Alle haben ihre Probleme mit dem Leben und beneiden ihre Eltern um den Zusammenhalt und die scheinbar bedingungslose Liebe, welche die beiden noch immer füreinander empfinden.Doch es gibt in jeder Beziehung auch dunkle Wolken, schwere Zeiten, welche eine Herausforderung sind.Gekrönt wird alles durch das Auftauchen eines 15jährigen, den eine der Töchter nach der Geburt heimlich zur Adoption freigegeben hat.Das Buch begleitet die Familie Sorenson über viele Jahre.An die Zeitsprünge musste ich mich erst mal gewöhnen und einprägen, welche der Töchter nun in welchem Jahr wie alt ist und wie viele Jahre die Schwestern jeweils auseinander liegen. Der lockere Schreibstil macht es leicht in diese Familiengeschichte einzutauchen und sie zu genießen.Wir lernen alle Familienmitglieder durch ihre inneren Monologe und Erinnerungen kennen, jeder ist anders und jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen.Ganz besonders hat mich die Geschichte von Wendy, der ältesten Tochter der Sorensons berührt. Sie wirkte zuerst unsympathisch und schwierig, am Ende, nachdem ich ihre Geschichte erfahren habe, konnte ich sie ein bisschen besser verstehen und fast mögen.Einfach ein schöner Roman mit Charakteren, die mir lange in Erinnerung bleiben werden.
Eine lebhafte Familiengeschichte
In diesem Roman geht es um das turbulente Leben der Familie Sorenson: die Eltern Marilyn und David sind glücklich verheiratet doch bei den vier bereits erwachsenen Töchtern läuft es nicht so wie man es sich wünscht. Zum Inhalt gemäß Buchbeschreibung: Vierzig glückliche Ehejahre: Für die vier erwachsenen Sorenson-Schwestern sind ihre Eltern ein nahezu unerreichbares Vorbild – und eine ständige Provokation! Wendy, früh verwitwet, tröstet sich mit Alkohol und jungen Männern. Violet mutiert von der Prozessanwältin zur Vollzeitmutter. Liza, eine der jüngsten Professorinnen des Landes, bekommt ein Kind, von dem sie nicht weiß, ob sie es will. Und Grace, das Nesthäkchen, bei dem alle Rat suchen, lebt eine Lüge, die niemand ahnt. Was die vier ungleichen Schwestern vereint, ist die Angst, niemals so glücklich zu werden wie die eigenen Eltern. Dann platzt Jonah in ihre Mitte, vor fünfzehn Jahren von Violet zur Adoption freigegeben. Und Glück ist auf einmal das geringste Problem.Die Autorin Claire Lombardo erzählt diese Geschichte auf über 700 Seiten im Wechsel jeweils aus der Sicht der einzelnen Familienmitglieder zwischen den Jahren 2000 und 2017. Man erlebt die Höhen und Tiefen der Akteure so wie das Leben sie uns immer mal schenkt. Man fühlt, lacht und weint mit den Personen. Der flüssige Schreibstil der Autorin bewirkt aus meiner Sicht, dass dieses Buch trotz der vielen Seiten nicht langatmig oder gar langweilig wird. Das Cover ist schlicht aber sehr treffend gestaltet: es zeigt vier Blätter in den Farben der vier Jahreszeiten welche symbolisch für die vier Schwestern stehen. Ich finde dieses Buch absolut lesenswert!
Spannend, fesselnd und obendrein humorvoll
"Der größte Spaß, den wir je hatten" erzählt die Geschichte der Familie Sorenson. Vier Töchter, zwei Eltern, die schon seit 40 Jahren miteinander verheiratet sind und als größtes Vorbild für ihre Kinder gelten. Violet, Wendy, Liza und Grace haben Ziele und Visionen. Doch, wie es im Leben oftmals ist, haben auch sie mit Stolpersteinen und anderen Hindernissen auf ihrem Weg zu kämpfen. Dieses Buch beleuchtet all ihre Geschichten, ihre eigenen Probleme und sogar das Kennenlernen der Eltern, somit beinhaltet es einige Zeitsprünge. Auf diese Weise erlangt der Leser ein umfassendes Bild über die Gesamtheit der Familie. Wie in wohl jeder gibt es auch bei den Sorensons einige Geheimnisse. Dinge, von denen die Eltern besser nichts wissen sollen. Violet beispielsweise bekam vor Jahren im Geheimen einen Sohn, von dem kaum einer wusste und den sie zur Adoption freigab. Dieser Sohn taucht innerhalb der Handlung wieder auf und sorgt für viele Veränderungen. Die Familie beginnt sich und ihre Handlungen zu hinterfragen. Ich finde die Geschichte ist in der Gesamtheit, sowie im Einzelnen, spannend und umfassend dargestellt. Der Leser gelangt schnell in die Handlung und wird im Folgenden von ihr mitgenommen, auch die Zeitsprünge sind schlüssig und leicht nachzuvollziehen. Durch die unterschiedlichen Höhen und Tiefen, Schattenseiten und goldenen Zeiten der einzelnen Charaktere erhält die Geschichte eine besondere Spannung, die sich über das komplette Buch hinweg erstreckt. Zudem gründet hierauf ebenfalls die Unterhaltsamkeit, an einigen Stellen muss man beim Lesen leicht schmunzeln.Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, vor allem für all diejenigen, die gerne etwas über "ganz normale" Lebensgeschichten lesen.
Eine Familiengeschichte mit zahlreichen berührenden Momenten
Marilyn und David Sorenson haben sich während ihrer Studienzeit kennen und lieben gelernt. Sie sind seit vielen Jahren verheiratet, in denen ihre Töchter Wendy, Violet, Liza und Grace zur Welt gekommen sind. Inzwischen sind die vier erwachsen. Wendy ist bereits verwitwet, trinkt zu viel Wein und lebt vom geerbten Geld, Violet kümmert sich um ihre zwei Söhne, Liza ist beruflich erfolgreich, verzweifelt aber an ihrem depressiven Ehemann und Grace traut sich nicht, ihrer Familie mitzuteilen, dass sie keinen Studienplatz erhalten hat. Als die Familie plötzlich Zuwachs in Form von Violets fünfzehnjährigem Sohn erhält, der damals zur Adoption freigegeben wurde, sorgt dessen Anwesenheit für ordentlichen Wirbel.Das Buch beginnt mit einem Tag im Jahr 2000, an dem Wendy ihre Hochzeit feiert, während ihre Schwester Violet betrunken ist und eine wilde Nacht hinter sich hat. Ihre Eltern suchen einen Moment für sich und werden dabei von ihren Töchtern beobachtet, die sich wieder einmal wundern, wie zwei Menschen so viel Liebe füreinander zeigen können.In der Gegenwart merkt man schnell, dass sich in den sechzehn Jahren seit dieser Szene so einiges getan hat. Wendy bringt Violets fünfzehnjährigen Sohn Jonah zu einer Verabredung mit. Seine Adoptiveltern sind vor einigen Jahren gestorben und er braucht nun eine neue Pflegefamilie, sonst muss er zurück ins Heim. Doch Violet möchte ihn nicht in ihrem Haus haben, das bereits mit einem Mann und zwei kleinen Jungs gefüllt ist. Also kommt er bei Wendy unter, die sich als reiche Witwe ihre Zeit mit dem Besuch von Benefizveranstaltungen vertreibt und Sex mit wechselnden Partnern hat.Jonahs Auftauchen hat einen Einfluss auf jedes Mitglied der Familie Sorenson. Er will nicht anecken und das richtige Tun, kann aber schwer einschätzen, welche Dinge er lieber für sich behalten sollte. Seine Unsicherheit und das Gefühl, ständig zurückgewiesen zu werden, lassen ihn häufig auf eine Weise reagieren, die nicht jedes Familienmitglied nachvollziehen kann. Ohne es zu beabsichtigen löst er Veränderungen aus. Aber auch ohne sein Zutun passieren einige Dinge bei den Schwestern und ihren Eltern, die Entscheidungen nötig machen.Die Geschichte springt regelmäßig in die Vergangenheit und berichtet chronologisch die Geschichte der Sorensons von der ersten Begegnung Marilyns und Davids im Jahr 1975 bis zu den Ereignissen der Gegenwart. Dadurch erhält man zahlreiche Hintergrundinformationen und versteht immer besser, durch welche Ereignisse die Charaktere geprägt wurden. Man erfährt beispielsweise, welche Krisen auch die scheinpar perfekte Ehe der Eltern durchlebt hat, wie Violets erste Schwangerschaft unentdeckt bleiben konnte und warum sich Grace als Nesthäkchen oft außen vor fühlt.Auch wenn es viele schöne Szenen gibt, sind mir die berührenden Momente der Niederlage und des Verlusts besonders im Gedächtnis geblieben. Diese haben starken Einfluss auf die Familienstruktur. Wer war für den anderen da, als es wichtig war? Für mich ergab sich ein immer vollständigeres Bild der Familie und mein Verständnis für das Verhalten der einzelnen wuchs. Die Geschichte erzählt in unaufgeregter, einfühlsamer Sprache über vierzig Jahre Familiengeschichte voller Höhen und Tiefen. Sehr gern empfehle ich diesen Roman weiter!
schön geschrieben
In dem Buch "Der größte Spaß, den wir je hatten" von Claire Lombardo geht es um die Familie Sorenson. Die Eltern Marilyn und David sind seit vierzig Jahren sehr glücklich miteinander verheiratet. Ihre vier Töchter haben mit ihren Beziehungen offentsichtlich nicht ganz so viel Glück. Wendy wird früh Witwe. Sie sucht Trost in Wein und jungen Liebhabern. Violet ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Doch plötzlich kommt ihr erstgeborener Sohn zurück in ihr Leben. Sie hatte ihn zur Adoption freigegeben. Liza, erfolgreiche Jungprofessorin, bekommt mit ihrem Lebenspartner, der an Depressionen leidet, Nachwuchs. Grace, das Nesthäkchen hat keinen Universitätsplatz erhalten und diese kleine Neuigkeit für sich behalten. Die Geschichte ist schön geschrieben. Es wird nicht langweilig, nicht langatmig. Sie bietet alles, was eine Familie hat. Schöne Seiten, Harmonie, Sticheleien, Intrigen. Das Cover passt zu den Bäumen, die im Garten der Familie stehen. Der Titel zu einer Aussage der jungen Marilyn.
Pressestimmen
Lombardo fängt die Komplexität einer großen Familie in Figuren ein, die die Seiten des Buches mit ih...ren Rivalitäten, Geheimnissen und Sorgen zum Leuchten bringen. [...] Eine üppig Familien-Saga, deren Lektüre absolut lohnend ist. mehr weniger
Ein Roman von epischer Größe – in emotionaler, psychologischer und erzählerischer Hinsicht. [...]. E...in selbstbewusstes und höchst unterhaltsames Debüt. mehr weniger
Eine außergewöhnliche, fesselnde Familien-Saga, gespickt mit Bosheiten, wie es sie nur unter Schwest...ern gibt. […] Dezent unterläuft Lombardo die üblichen Erwartungen an einen Familienroman. mehr weniger
Dieser Familienroman erzählt furios von einem in Liebe glühenden Paar, um das vier Töchter wie einsa...me Satelliten kreisen. mehr weniger
Ein scharfsinniger Roman über weibliche List und Schuld.
Ein Debüt wie eine richtig gute Soap, man muss einfach dranbleiben.
Annalena Lüder
Welch ein Vergnügen, diesen Roman zu lesen!
Christine Westermann & Andreas Wallentin, 29.02.2020
Selten habe ich in den letzten Monaten ein Buch so begierig gelesen wie dieses und dass es ab sofort... auf der Liste meiner Allzeitfavoriten steht, versteht sich ja wohl von selbst, oder? mehr weniger
Christine Westermann, 27.02.2020
Tolles US-Debüt!
19.12.2019
Dieser Roman von Claire Lombardo ist so mitreißend und witzig, dass einem das Weinen im Halse stecke...n bleibt. mehr weniger
Torsten Unger, 15.12.2019
Bewegend, fesselnd, komödiantisch: Der Familienroman ›Der größte Spaß, den wir je hatten‹ ist ein er...staunliches Debüt. mehr weniger
Claudia Voigt, 14.12.2019
Lachen, Schmunzeln und nachdenklich sein liegen in diesem Buch immer ganz nah beieinander.
Sabine Abel, 02.12.2019
Claire Lombardo gelingt es in ihrem klug komponierten Debüt, von einer Familie zu erzählen, die ihre... ganze Dramatik aus dem Kampf ums Gesehenwerden jedes Einzelnen bezieht. mehr weniger
01.12.2019
Auch glückliche Familien haben ihre Geheimnisse: Jene der Sorensons erkundet Claire Lombardo in ihre...m gelobten Debüt leichtfüßig, aber nicht trivial. mehr weniger
30.11.2019
Zumindest aus deutscher Sicht hat er in seiner enormen Könnerschaft, in der der Versiertheit seiner ...Spannungskonstruktion nichts von einem Erstling an sich. mehr weniger
Ursula März, 21.11.2019
›Der größte Spaß, den wir je hatten‹ fängt auf 500 Seiten fast 50 Jahre Familienleben ein - mit emot...ionalen Höhen und Tiefen, vor allem aber mit viel Liebe. mehr weniger
11.11.2019
Raffinierte Zeitsprünge, spannungsreiche Cliffhanger und ein plastisch gezeichnetes Charakterensembl...e: Claire Lombardo gelingt in ihrem Roman sehr viel. mehr weniger
Ursula März, 02.11.2019
Dieser Familienroman erzählt furios von einem in Liebe glühendem Paar, um das vier Töchter wie einsa...me Satelliten kreisen. mehr weniger
Meike Schnitzler, 01.11.2019
Claire Lombardo wirft uns in die Welt dieser Sippe und damit mitten in den emotionalen Ausnahmezusta...nd, den wir Familie nennen. mehr weniger
01.11.2019
›Der größte Spaß, den wir je hatten‹ ist eins der besten Debüts, das ich je gelesen habe.
Angela Wittmann, 23.10.2019
›Der größte Spaß, den wir je hatten‹ von Claire Lombardo ist ein großartiger Familienroman mit Figur...en, die auch in einer amerikanischen Daily Soap vereint sein könnten. mehr weniger
Biggi Müller, 21.10.2019
Ein Roman wie eine richtig gute amerikanische Serie, mit sympathischen, glaubwürdigen Menschen.
Stefan Keim, 15.10.2019
Der neueste Hype in den USA ist das Debüt ›Der größte Spaß, den wir je hatten‹ mit satten 720 Seiten.... mehr weniger
01.10.2019
Eine vielschichtige Familiengeschichte mit kleinen und größeren Problemen, kurzweilig und unterhalts...am. mehr weniger
Die Charaktere sind so präzise beschrieben, die Dialoge so spritzig, die dramatischen Ereignisse so ...gleichmässig verteilt, dass man nicht aufhören kann, immer weiter zu lesen. mehr weniger
Ein süffig zu lesender(typisch) US-amerikanischer Familienroman, der allen Büchereien empfohlen werd...en kann. mehr weniger
Susanne Steufmehl
›Der größte Spaß, den wir je hatten‹ ist eine wunderbare Familiengeschichte.
Edda Scharfe, 26.06.2020
Kein Wunder, dass ›Der größte Spaß, den wir je hatten‹ in Amerika zum Bestseller wurde.
04.05.2020
Dieser Roman motiviert dazu, die eigene Liebe mit anderen Augen zu sehen.buchszene.de
Stephanie Pointner, 27.03.2020
Einmal mehr bewundert man das geschmeidige amerikanische Storytelling.
Hansruedi Kugler, 07.12.2019
Der Debütroman der US-Amerikanerin Claire Lombardo unterhält auf über 700 Seiten.
Uschi Loigge, 16.11.2019
Ein warmherziger Roman, der alles mitbringt für viele Stunden Lesevergnügen.
Daniel Seitz, 06.11.2019
Lombardos Debüt nimmt die Perspektiven der unterschiedlichen Protagonist*innen ein, springt zwischen... den Jahren und rollt die Familiengeschichte inklusive ihrer Dysfunktionalität unterhaltsam auf. mehr weniger
01.11.2019
Claire Lombardo hat mit ›Der größte Spaß, den wir je hatten‹ eine einfühlsame Familiengeschichte ges...chaffen, die aber weit darüber hinaus geht. mehr weniger
31.10.2019
Ein süffig zu lesender, (typisch) amerikanischer Roman inklusive der Höhen und Tiefen eines Familien...lebens. mehr weniger
Susanne Steufmehl, 27.10.2019
Ein scharfsinniges und fesselndes Familienepos - man kann nicht aufhören weiter zu lesen.
15.10.2019
Liebe, Trauer, Hoffnung und Humor – Claire Lombardo präsentiert die Essenz, die eine Familie ausmach...t. mehr weniger
Nadine Döring, 02.10.2019
›Der größte Spaß, den wir je hatten‹ ist ein wundervoller, warmherziger und großartig geschriebener ...Debütroman, dem hoffentlich noch viele weitere folgen werden. mehr weniger
Stefanie Rufle, 24.09.2019
Ein so wundervolles Buch!
Alex Dengler, 23.09.2019