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»Ein grandioser Roman über Ruhm, Niedergang und den Körperkult in Cannes.« Christian Mayer, Süddeutsche Zeitung

Die Liebeshungrigen

Ein Jahr nachdem er den Élysée-Palast verlassen hat, ist der ehemalige Präsident Dan Lehman ein Schatten seiner selbst. Seine Ehe mit einer Schauspielerin ist nur noch Fassade. Er trinkt, wird in Gerichtsverfahren verwickelt und versucht mit einem Buch in die Medien zurückzukehren, während seine Frau die Rolle ihres Lebens spielt. Ihr Film ist ein Erfolg, wird für die Goldene Palme in Cannes nominiert. Und dort, in diesem Tempel des Kinos, in dem alles Illusion ist, vermischen sich Realität und Fiktion auf verheerende Weise.

Karine Tuil verbindet in einem packenden Gesellschaftsroman die Schicksale mehrerer Figuren miteinander und erzählt von den zerstörerischen Auswirkungen der Medienwelt auf Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen – aber vor allem von der Liebe.

»Kaum eine Bestseller-Autorin umkreist ethische Fragen so klug und spannend wie die zweimal für den Prix Goncourt nominierte Juristin Karine Tuil.« Kerstin Hellberg, Stern

Übersetzt von Maja Ueberle-Pfaff und Alexandra Baisch

Bibliografische Daten

EUR 25,00 [DE] – EUR 25,70 [AT]
ISBN : 978-3-423-28522-3
Erscheinungsdatum: 15.05.2026
4. Auflage
400 Seiten
Format : 12,8 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Französischen von Maja Ueberle-Pfaff und Alexandra Baisch
Autor*innenporträt

Karine Tuil

Karine Tuil, geboren 1972, ist Juristin und Autorin mehrerer gefeierter Bücher, darunter der Roman ›Die Gierigen‹. Zuletzt erschien ihr viel beachteter Roman ›Diese eine Entscheidung‹, der mit Preisen ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Karine Tuil lebt mit ihrer Familie in Paris.

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Übersetzer*innenporträt

Maja Ueberle-Pfaff

Maja Ueberle-Pfaff studierte Anglistik, Geschichte und Filmtheorie. Nach Anfängen als Verlagslektorin und Sprachdozentin übersetzt sie seit vielen Jahren Belletristik aus dem Englischen und Französischen.

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Übersetzer*innenporträt

Alexandra Baisch

Alexandra Baisch hat in Frankreich studiert und lebt in München, wo sie als Übersetzerin aus dem Englischen, Französischen und Spanischen und als freie Lektorin tätig ist.

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92 von 92 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.45 von 5 Sternen


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8 - 10 von 92 Leserstimme

pilese am 27.04.2026 08:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein ehrlicher Blick

Dieses Buch hat mich echt bewegt! Schon das Cover ist was ganz anderes und sticht richtig aus der Masse heraus. Ich bin beim Lesen nur so durch die Seiten geflogen, weil die Geschichte mich sofort gepackt hat. Es geht um Frauen in der harten Medienwelt und wie schwierig es für sie ist, für ihre Rechte einzustehen, ohne gleich die Karriere zu riskieren. Ich fühlte richtig mit, wenn sie in dieser Zwickmühle stecken: Auf der einen Seite ihr Stolz und Feminismus, auf der anderen Seite die Liebe zu einem Mann, der ihnen absolut nicht gut tut. Die Sprache ist einfach, geht aber tief und macht einen richtig nachdenklich. Es ist keine leichte Kost - eben ehrlich und ungeschönt. Wer keine Lust auf eine kitschige Liebesgeschichte hat, sondern mal was Wahres lesen will, sollte hier unbedingt zugreifen! Ein wirklich starkes Buch, das zeigt, wie viel Kraft es kostet, man selbst zu bleiben.

npower am 27.04.2026 00:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wenn Liebe zur Sehnsucht nach Anerkennung wird

Karine Tuil schreibt in "Die Liebeshungrigen" mit einer Kälte, die nicht gefühllos ist, sondern hellwach. Ihr Roman seziert Menschen, die nach Liebe suchen und doch oft etwas anderes meinen: Bestätigung, Einfluss, Bewunderung, einen Platz im Licht. Genau darin liegt seine Stärke. Tuil zeigt nicht das große Gefühl als romantische Erlösung, sondern als etwas Unruhiges, Hungriges, manchmal Beschämendes.Besonders beeindruckt hat mich, wie sicher sie die Mechanik zwischen Innenleben und Außenwirkung beherrscht. Ihre Figuren wirken nie einfach sympathisch oder unsympathisch. Sie sind eitel, verletzt, klug, bedürftig, selbstgerecht, manchmal geradezu verloren — und dadurch erstaunlich glaubwürdig. Man erkennt in ihnen keine Helden, sondern Menschen, die sich vor anderen inszenieren und dabei sich selbst immer weniger entkommen.Der Roman hat eine elegante Härte. Tuil schreibt präzise, ohne trocken zu werden, und sie vertraut auf Zwischentöne: auf Gesten, kleine Verschiebungen, Blicke, Machtverhältnisse, die nicht ausgesprochen werden müssen, um spürbar zu sein. Gerade diese Genauigkeit macht die Lektüre so intensiv. Nichts wirkt zufällig, und doch bleibt genug Luft für Ambivalenz.Was "Die Liebeshungrigen" für mich besonders lesenswert macht, ist seine Gegenwärtigkeit. Das Buch erzählt nicht einfach von Beziehungen, sondern von einer Welt, in der Liebe, Ruhm, Jugend, Körper, Erfolg und moralische Haltung ständig miteinander verrechnet werden. Tuil hält dieser Welt keinen erhobenen Zeigefinger vor, sondern einen Spiegel — und der ist stellenweise unangenehm klar.Ein kluger, scharf beobachteter und stilistisch sehr souveräner Roman. Nicht bequem, nicht gefällig, aber genau deshalb so stark. Für mich volle 5 Sterne.

celebraen am 25.04.2026 20:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Die Schattenseiten der Macht

In "Die Liebeshungrigen" verfolgt man das Leben des ehemaligen französischen Präsidenten Lehmann, der nach dem Verlust seiner Macht immer mehr in die Dunkelheit abgleitet. Auch die Auswirkungen auf die Personen in seinem Umfeld werden beleuchtet und wie diese mit ihm umgehen. Ich fand den Roman wirklich sehre gut zu lesen und obwohl die Handlung insgesamt gar nicht so spannend war und es keine großen Cliffhanger am Ende von Kapiteln gab, konnte ich das Buch kaum zu Seite legen.Die Autorin hat es sehr gut geschafft das Innenleben der verschiedenen Personen darzustellen, wie sie sich fühlen und was sie erleben zu beschreiben. Das hat mir gut gefallen. Der Roman war sehr emotional und ich habe auch mit den Charakteren mitgelitten.Anfangs fand ich es etwas verwirrend, dass manchmal mitten im Kapitel die Perspektive gewechselt hat, manchmal sogar in der Ich-Form. Aber als ich mich darauf eingelassen habe, fand ich es auch ein spannendes Erzählmittel um noch näher an den verschiedenen Figuren zu sein.

rebekah am 25.04.2026 16:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Intellektuell

Obwohl die Erzählung etwas ganz trauriges an sich hatte, hat mich der Roman überzeugt.Das Buch behandelt viele aktuelle Themen, u.a. wie sich Frauen in der Medienwelt behaupten müssen, was sie ertragen und aushalten müssen und wie schwer es ist, für ihre Rechte einzustehen weil sie gleichzeitig mit Nachteilen für Ihre Karriere rechnen müssen. Ich konnte mich in die beiden Protagonisten hineinversetzen und habe verstanden in welchem Dilemma sie stecken zwischen Feminismus und Selbstliebe und die Liebe zu einem Mann, der sie schlecht behandelt. Die Sprache ist verständlich aber tiefgründig. Es ist keineswegs eine leichte Lektüre, sondern nachdenklich und philosophisch, traurig aber auch realistisch. Mir hat das Buch gut gefallen und ich empfehle es allen, die keine heitere Liebesgeschichte suchen, sondern bereit sind auf etwas ernsteres.

gagiju am 25.04.2026 14:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ambivalent

Ich hatte mich sehr auf Die Liebeshungrigen gefreut, weil die vorherigen Bücher von Karine Tuil sehr gelobt wurden und die Kurzbeschreibung und der Schreibstil in der Leseprobe mir gefallen haben.Aber im Buch konnte ich mit den Figuren kaum warm werden – fast alle wirken egozentrisch, denken nur an sich selbst, suchen eher Bestätigung als echte Nähe. Einzig Marianne hat mich etwas berührt, stark und zugleich verletzlich. Dan Lehmanns Diktierpassagen sollen sein Innenleben zeigen, drehen sich für mich aber oft nur im Kreis. Die Mischung aus Machtverlust, Alkohol, Me-Too und gesellschaftlichen Themen ist interessant, war mir aber etwas zu überfrachtet. Trotzdem lohnt sich m.E. das Lesen, weil das Buch auf subtile Weise über Sehnsucht, Selbstbestätigung und gesellschaftliche Fragen spricht – es regt zum Nachdenken an, auch wenn ich weder emotional noch sachlich immer dabei war.

inya_loves_books am 24.04.2026 23:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Macht und Politik

Ich kann dir die Autoren vor diesem Roman nicht und wurde positiv. überrascht. Auch wenn das Buch nicht einfach zu lesen ist, ist es dennoch lesenswert, da es ein sehr interessantes Thema behandelt. Dieses Thema ist aktuell und trotzdem allgegenwärtig in jeder Epoche. Denn es geht um einen Ex-Präsidenten, der in die Leere fällt, nachdem er seine Macht als Oberhaupt verliert. Dieses Buch zeigt natürlich viele politische Spannungsverhältnisse aber auch sein Privatleben in dem es nicht einfacher zugeht. Das Buch ist sehr detailreich geschrieben und nehmt uns auf eine ganz konkrete Reise in politische Machtverhältnisse mit. Die zentrale Fragestelle was passiert nach der Macht ist allgegenwärtig. Und sehr spannend zu lesen. Ich habe dieses Buch gerne gelesen, auch wenn es wie schon gesagt. Nicht ganz einfach zu lesen war. Dennoch war es sehr spannend.

amelielielie am 24.04.2026 11:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Behutsam und direkt

Der Roman hat mich in jeder Hinsicht überzeugt. Das Cover ist ungewöhnlich und wirkt für mich nicht von aktuellen Trends beherrscht, das gefällt mir sehr gut.Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte gar nicht genug bekommen von der Geschichte. Besonders beeindruckt hat mich die Einfühlsamkeit, mit der die Autorin die verschiedenen Figuren erzählen lässt. Bei den allermeisten Figuren konnte ich auch eine Entwicklung erkennen, was dem Roman eine gewisse Tiefe gibt. Die Thematik und auch die Geschehnisse des Buchs sind natürlich nicht unbedingt einfach, aber werden meiner Meinung nach gleichzeitig behutsam, aber auch direkt auf den Tisch gebracht. Die Sprache ist nicht schwer zu verstehen, aber dennoch hatte ich als Leserin das Gefühl, ein sehr intellektuelles und bedeutsames Buch zu lesen, was vielleicht auch an den Figuren und deren Verhalten liegen könnte.Für mich hat die Geschichte einen realen, unverzerrten Blick auf eine künstliche, polierte Welt geboten, in der sehr menschliche Figuren leben und vor allem lieben. Der Aspekt der Liebe wurde sehr schön und vielschichtig aufgearbeitet, was beim Lesen aber auch ein bisschen wehtut.Ich kann das Buch empfehlen, wenn man auf der Suche nach einem schonungslosen, aber dennoch empathischen Roman ist.

kalligrafin am 22.04.2026 23:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Vielschichtiger Roman

"Die Liebeshungrigen" von Karine Tuil ist mein erster Roman der bekannten Autorin gewesen, der mich zum Teil gefesselt und zum Teil überfordert hat. Anfangs dachte ich, der Titel handle von Dan Lehmann, dem ehemaligen französischen Präsidenten und seiner zweiten Ehefrau, die nicht genug voneinander kriegen können. Doch der Schein trügt und die beiden spielen der Presse und den Medien die heile Welt nur vor. Stattdessen richtet sich der Titel an die Machtbesessenheit des Protagonisten, der mit allen Mitteln versucht, gegen die Leere nach seiner Wahlschlappe anzukämpfen. Sein Alkoholproblem und seine heimliche Schwärmerei für seine erste Frau sind dabei nicht gerade förderlich. Eigentlich wirkt er nur sympathisch, wenn er sich um seine jüngste Tochter, die gehörlos ist, liebevoll kümmert. Seine zweite Frau Hilda, eine deutsche Schauspielerin, steht dagegen ganz oben auf der Karriereleiter und bildet einen Kontrast zu ihm.Fazit: Der Roman ist sehr vielschichtig aufgebaut und wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Positiv finde ich die vielen literarischen Bezüge und die unterschiedlichen Schriftarten, die die Gedankengänge verdeutlichen. Unterschiedliche Themen, wie der soziale Aufstieg und Fall durch die Medien oder der jüdische Glauben, spielen eine Rolle. Ich muss noch einmal über das Gelesene nachdenken, was mir persönlich zeigt, dass es ein mitreißendes und unterhaltsames Buch für anspruchsvolle Leser mit frankophilem Bezug ist.

pixibuch am 22.04.2026 18:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Politik

Ein Buch, das mich total in den Bann gezogen hat, haben doch irgendwie die fiktiven Haupt-Protagonisten irgendwie eine Parallele mit der Realität. Dan Lehmann ist nicht mehr als Präsident von Frankreich gewählt worden. Er fühlt sich leer und verloren an, betäubt sich in seiner vielen Freizeit mit Alkohol. Seine wesentlich jüngere zweite Ehefrau Hilda beginnt wieder mit ihrer liegengelassenen Filmkarriere und spielt die Hauptrolle in einem Film nach einem Buch, das Dans erste Ehefrau Marianne geschrieben hat. Seine kleine Tochter Anna, taubstumm, hängt sehr an ihrem Vater. Zu allem Unglück ist Dan auch noch in ein Gerichtsverfahren verwickelt. Seine Ehe besteht nur noch auf dem Papier und Hilda beginnt eine Affäre mit dem Regisseur des Films. Nun sucht Dan immer wieder den Kontakt zu Marianne und seinen drei Kindern aus dieser Ehe. Hier wird uns ganz klar und deutlich geschildert, was mit Menschen passiert, die die Macht hatten, voll in der Öffentlichkeit standen und das Sagen über eine ganze Nation hatten. Dan wird immer mehr zum Alkoholiker, schon in der Früh fängt er an zu trinken. Hilda feiert große Erfolge, aber auch ihr Glück scheint nicht vollkommen, denn de Regisseur ist ein bestimmender Mann, auch am Set hat er die Leute beschimpft und erniedrigt. Hier wird auch das Thema eheliche Gewalt, von der der Film handelt, angesprochen. Die Autorin versteht es total, die Emotionen der einzelnen Personen darzustellen, von Gewalt, Sucht, Gier, Ruhm, Übergriffigkeit aber auch vermeintlicher Liebe. Die Übersetzung aus dem Französischen ist sehr gut gelungen. Besonders hervorzuheben ist, dass die Kapitel aus der Sichtweise verschiedener Personen geschrieben sind und so dem Leser einiges offenbaren. Das Cover zeigt ein elegantes Paar. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt.

eule2206 am 22.04.2026 16:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Gut beobachtet

Das Buch ist nicht einfach zu lesen, gibt aber wunderbar die tatsächlichen Vorgänge im Leben eines bekannten Politikers wieder. Gut beobachtet und recherchiert. Die Thematik ist mir nicht fremd. Es ist immer wieder zu beobachten, dass Menschen in führenden Positionen nach Beendigung ihrer Macht in ein tiefes Loch fallen und schwer wieder herauskommen. Irgendwie auch logisch, wenn man den ganzen Tag gesagt bekommt, man ist der Beste und sich keiner traut, Kritik zu üben. Irgendwann glaubt man es. Wenn danach dann keiner mehr da ist, der die tägliche Lobhuldigung übernimmt, kann man es schwer glauben. Die Presse, die Mitarbeiter, das Umfeld lassen diese Menschen wie eine heiße Kartoffel fallen. Es bleiben wenige übrig.Die Macht ermöglicht es, in eine andere, schillernde Welt abzutauchen. Es wird verkannt, dass nicht der Mensch interessant ist, sondern die Position. Im Buch ist es eine Schauspielerin, die diesen tollen Politiker für sich gewinnt. Mit einer Ehe fühlt sie sich dann am Ziel der Wünsche. Doch der Alltag sieht völlig anders aus. Im Buch merkt man deutlich, wie die bekannte Schauspielerin mit den Tatsachen kämpft, aber selbst wieder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken will.Die Exfrau, abgelegt wie ein alter Teppich, muss selbst sehen, wie sie klarkommt. Sie wird einfach vergessen, bis man sie eventuell braucht.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Bunte
Karine Tuil beschreibt die Figuren klug und ohne sie je zu denunzieren, und ihr Roman birst geradezu... vor Themen – Machtverlust, Politik und Lügen, alter Mann und junge Frau, Betrug, Alterssexualität, Antisemitismus, Behinderung, Alkoholismus, Einsamkeit –, und das alles verpackt in eine spannende Handlung. mehr weniger

Elke Heidenreich, 25.06.2026

Süddeutsche Zeitung
Ein grandioser Roman über Ruhm, Niedergang und den Körperkult in Cannes.

Christian Mayer, 23.05.2026

Deutschlandfunk
Karine Tuil beschreibt genau beobachtet und genüsslich zugespitzt eine realistisch grundierte Szener...ie aus Leidenschaften und Ich-Verwirklichungen, aus Maskeraden, Macht und Manipulationen in der feinen Pariser Gesellschaft. mehr weniger

Cornelius Wüllenkemper, 20.05.2026

DER SPIEGEL
Die Stärke des Buchs liegt darin, wie Tuil die Erfolgsmenschen auseinandernimmt.

Nadia Pantel, 16.05.2026

SWR Kultur
Unterhaltsam und mit glamouröser Garnitur.

Eberhard Falcke, 30.08.2026

Freundin
Das Dreiecksdrama um Macht, Liebe und Eifersucht ist scharfsinnig beobachtet und meisterhaft erzählt.... mehr weniger

29.07.2026

WDR 4
Ein kluger, hervorragend geschriebener Roman voller aktueller Themen und großer Gefühle. Packend erz...ählt und getragen von Figuren, die vor allem eines verbindet: der Hunger nach Liebe und Anerkennung mehr weniger

Elke Heidenreich, 19.07.2026

Kölner Stadt-Anzeiger
Ein großartiger, packender Roman.

Elke Heidenreich, 17.07.2026

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Man denkt mal an François Hollande, mal an Nicolas Sarkozy in dieser schön bösen Analyse von Macht u...nd Medien. mehr weniger

Julia Encke, 05.07.2026

Brigitte
Scharf, mitunter boshaft, komisch und zutiefst menschlich.

Ariane Heimbach, 01.07.2026

Münchner Merkur
Karine Tuil ist mit ›Die Liebeshungrigen‹ ein erstklassiger Gesellschaftsroman gelungen, der kühl di...e zerstörerischen Mechanismen von Polit-Business und Medienwelt beschreibt. mehr weniger

20.06.2026

denglers-buchkritik.de
Ein literarischer Geniestreich!

15.06.2026

Rheinische Post et al.
Tuil gelingt es, den Fall von Dan Lehmann so spannend und böse aufzuschreiben, dass die gegenwartssa...tten 400 Seiten wie eine Strandlektüre anmuten. mehr weniger

Philipp Holstein, 14.06.2026

SR 2 KulturRadio
Das Buch ist unglaublich unterhaltsam, Karine Tuil schreibt sehr, sehr gut und überrascht ihre Leser... immer wieder mit neuen Erkenntnissen. mehr weniger

Peter Henning, 11.06.2026

Nürnberger Nachrichten online
In Frankreich schlug der neue Roman von Karine Tuil wie eine Bombe ein. (…) Tuil schreibt sich indis...kret in diese Löwengrube, die mit dem alltäglichen Leben nichts zu tun hat, hinein. Dabei geht es ihr nicht um Voyeurismus, sondern um ethische Fragen. mehr weniger

Bernd Noack, 02.06.2026

Jolie
In dem klugen Gesellschaftsroman aus Frankreich geht es darum wie Menschen, die in der Öffentlichkei...t stehen von der unerbittlichen Medienwelt vernichtet werden können. mehr weniger

01.06.2026

IN München
Mit eiskalter Unerbittlichkeit, aber auch viel feinem Humor seziert Karine Tuil die Mechanismen der ...Mediendiktatur. Gruselig, gut. mehr weniger

Rupert Sommer, 01.06.2026

Straubinger Tagblatt et al.
Die Schriftstellerin Karine Tuil gilt als eine feine Beobachterin der französischen Politik und Gese...llschaft. mehr weniger

Birgit Holzer, 23.05.2026

Ruhr Nachrichten
Ein kluger, oft eindringlicher Roman über Macht und ihren Verlust.

Andreas Schröter, 20.05.2026

Hamburger Abendblatt
Genauso musste man mal über Macht, Ohnmacht und einen Ex-Präsidenten erzählen.

Thomas André, 19.05.2026

Podcast "Jetzt lass mich doch mal auslesen"
An Karine Tuils Roman ›Die Liebeshungrigen‹ kommt man nicht vorbei. Die Erzählerin seziert Politik, ...Medien und Kultur im Nachbarland. Ein Pageturner! mehr weniger

24.04.2026