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Special Teaser Menger Finster
Special Teaser Menger Finster

Liebe Leserin, lieber Leser,

den Ort Katzenbrunn werden Sie auf keiner Landkarte finden – und das ist auch besser so. Doch haben Sie keine Angst, ich werde Sie sicher durch die Finsternis führen. Ich wünsche Ihnen spannende Thriller-Unterhaltung in den Achtzigern: mit Ex-Kommissar Stahl, einer Handvoll Treets, vielleicht einem Raider und der Musik von Falco, Nena und A-ha. Sehen Sie sich ruhig in allen Häusern um, doch halten Sie sich besser von der Psychiatrie fern, dem Schwarzen Palast. Der ›Greifer‹ könnte überall lauern!

Warnende Grüße aus dem Odenwald

Ivar Leon Menger
Im Dorf der Verlorenen

Finster

Mai 1986. Ein 13-jähriger Junge verschwindet spurlos vom Jahrmarkt in Katzenbrunn. Das passiert nicht zum ersten Mal. Seit Jahren werden in dem kleinen Dorf im Odenwald immer wieder Kinder als vermisst gemeldet. Hans J. Stahl, Kriminalkommissar a. D., beschließt daraufhin, die Ermittlungen an den seither ungelösten Fällen wieder aufzunehmen und auf eigene Faust weiterzuführen. Er kehrt zurück nach Katzenbrunn, das vor allem für seine psychiatrische Klinik bekannt ist. Dabei stößt er auf verstörende Geheimnisse. Während er den wenigen Spuren nachgeht, verschwindet ein weiterer Junge. Stahl läuft die Zeit davon.

»Ivar Leon Mengers dritter Thriller – und zum dritten Mal schlaflose Nächte für mich. Der Kerl ist wirklich eine Bereicherung für den deutschen Thrillermarkt.« 
Romy Hausmann

»Dieser Thriller verführt dich. Wunderbar leicht kommt er daher, dann packt er dich, macht dir Angst und raubt dir den Schlaf.« 
Bernhard Aichner

Bibliografische Daten

EUR 13,00 [DE] – EUR 13,40 [AT]
ISBN : 978-3-423-22081-1
Erscheinungsdatum: 22.08.2024
3. Auflage
384 Seiten
Format : 12,3 x 19,1 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Ivar Leon Menger

Ivar Leon Menger, Jahrgang 1973, ist Schriftsteller, Diplom-Designer und Regisseur. Bekannt wurde er durch seine erfolgreiche Hörspielserien ›Ghostbox‹ sowie ›Monster 1983‹, für die er mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde. 2022 erschien sein Thrillerdebüt ›Als das Böse kam‹, das in mehrere Sprachen übersetzt und für den französischen Krimipreis 2025 als „Finaliste“ ausgezeichnet wurde. Sein dritter Thriller ›Finster‹ wurde SPIEGEL-Bestseller. Ivar Leon Menger ist Mitglied im Syndikat e.V. und lebt mit seiner Familie in Darmstadt.

Mehr unter www.ivarleonmenger.de

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161 von 161 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.71 von 5 Sternen


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7 - 10 von 161 Leserstimme

la calavera catrina am 21.08.2024 18:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Finsteres Katzenbrunn

Das Buch spielt in einem 80er Jahre Setting in einem kleinen Dorf namens Katzenbrunn. Der zehnjährige Nikolaus Kämmerer verschwindet spurlos. Der Greifer hat wieder zugeschlagen. Zwei Monate sind seit dem vergangen. Den pensionierter Kommissar Hans J. Stahl haben die erfolglosen Ermittlungen nie losgelassen, und er kehrt nach Katzenbrunn zurück. Ein sehr atmosphärischer Thriller, der in einem Dorf spielt, welches allmählich ausstirbt, und in dessen Zentrum eine psychiatrische Klinik steht. Die Kapitel sind kurz, mitreißend geschrieben und es gibt eine Vielzahl an Figuren, die alle ihre Geheimnisse zu haben scheinen. Diese mehrperspektivische Betrachtungsweise mochte ich ausnahmsweise, weil sie spannend umgesetzt ist und jede für sich interessant. Die verwitwete Wirtin des Dorfes ist herzlich und offen. Es ist wirklich entzückend, auf wen sie ein Auge geworfen hat und welche Rolle sie noch spielt, während ich sehr mit dem Opfer gebannt habe, wobei mich schockiert hat, wozu die Frau des Pfarrers fähig war, um den Wunsch am Ende aufzugreifen. Es ist wirklich finster und trotzdem tun sich immer wieder Lichtblicke auf. Schön fand ich auch, dass es keine Längen hat, sondern einfach spannende Unterhaltung bietet, die einem auch Gänsehaut beschert, ohne das es übermäßig grausam wird. Lediglich die große Enthüllung erfolgte für meinen Geschmack zu früh. Glücklicherweise bleibt es nicht bei einer. Empfehlenswerter Thriller!

andreagarwing am 21.08.2024 10:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Nostalgisch, spannend, überraschend, kurzweilig – einfach ganz großes Kino.

„Ja, Katzenbrunn ist ein Quell düsterer Mysterien. Deshalb liebte er dieses Dorf.“Es ist 1986. In Katzenbrunn sind bereits mehrere Kinder spurlos verschwunden. Die Vermisstenfälle sind bis heute ungeklärt. Als erneut ein dreizehnjähriger Junge vom Jahrmarkt nicht nach Hause kommt, ist der ehemalige Kriminalkommissar Hans J. Stahl alarmiert. Hat der Greifer wieder zugeschlagen? Stahl kehrt nach Katzenbrunn zurück, um die Ermittlungen an den ungelösten Fällen wieder aufzunehmen. Doch wie soll er den Greifer finden, wenn nahezu jeder der Dorfbewohner ein dunkles Geheimnis hat?Meine persönliche Lesermeinung:Da ich selbst ein Kind der 80er bin, fühlte ich mich in diesem Buch natürlich gleich zu Hause. Zurückerinnert an diese besondere Zeit habe ich meinen Aufenthalt in Katzenbrunn sehr genossen. Klar, was die verschwundenen Jungs betrifft, war ich natürlich froh, nur stiller Beobachter zu sein. Fakt ist aber, dass Herr Menger die 80er ganz wunderbar zwischen den Buchdeckeln eingefangen hat.Was mir an diesem Thriller sonst noch gut gefallen hat:- die kurzen, knackigen Kapitel, die den Leser nur so durch die Seiten fliegen lassen.- Hans J. Stahl als Ermittler, der mich ein wenig an Kommissar Matthäi aus „Es geschah am hellichten Tag“ erinnert.- Die psychiatrische Einrichtung als Nebenschauplatz (sorgt für einen hohen Gruselfaktor).- Die Dorfbewohner mit ihren „Leichen im Keller“. Absolut spannend, wie die kleinen und großen Geheimnisse nach und nach ans Licht kommen.- Ein flüssiger Schreibstil und viele Überraschungsmomente...Mehr möchte ich euch eigentlich gar nicht verraten. Nur so viel: Ich war schon nach der Hälfte so überzeugt, dass ich „Finster“ für meine Thriller-Damen aus der Buchhandlung einfach auf Verdacht vorbestellt habe, obwohl ich das Ende noch gar nicht kannte. Eine absolute Premiere. Ich bin mir aber sicher, sie werden genauso begeistert sein, wie ich.Kurz: Nostalgisch, spannend, überraschend, kurzweilig – einfach ganz großes Kino.

katze102 am 20.08.2024 16:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

fein gewoben und gut erzählt

Im Juli 1986 verschwindet ein Junge vom Jahrmarkt in Katzenbrunn im Odenwald. Zehn Jahre zuvor geschah schon etwas Ähnliches; der damals ermittelnde Kommissar Stahl, jetzt in Rente, reist nach Katzenbrunn um diesen Fall aufzulösen und den Cold case abzuschließen. In Katzenbrunn gibt es eine Psychatrie, aus der ein Patient seit Längerem verschwunden ist, eine Trinkerheilanstalt, gut beschriebene Bewohner, die allerdings meistschon etwas älter sind, denn in Katzenbrunn wird wohl nur gestorben und nicht geboren – als wäre es ein verfluchtes, finsteres DorfIvar Leon Menger beschreibt die Bewohner, die manchesmal auch ein wenig sonderbar daherkommen, und es gibt viele von ihnen mit Geheimnissen, Auffälligkeiten oder anderen Spuren, die zu ihnen führen. Der Thriller wird fein gesponnen und der Leser gerät vielleicht auch manchmal auf eine falsche Fährte; wer weiß? Der Autor bittet extra darum, nicht zu spoilern – daran halte ich mich jetzt!Mich hat dieser Thriller bis zum Schluss sehr gut unterhalten und mitermitteln lassen.

jethro am 20.08.2024 16:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannend

“Katzenbrunn ist kein Kinderdorf. Sondern ein Dorf mit drei Dutzed lebenden Toten”Eigentlich sagt diese Beschreibung des kleinen Ortes im Odenwald alles aus. Im Mai 1986, wenige Tage nach der Katastrophe von Tschernobyl, verschwindet ein Junge während des Jahrmarktes spurlos. Seit Jahren verschwinden in Katzenbrunn Jungen, deren Verschwinden nie geklärt werden konnte. Für die Bewohner ist klar, dass der Täter in der psychatrischen Klinik ist. Hans J. Stahl, der Kriminalkommisar, der die damaligen Vermisstenfälle untersuchte, kehrt mittlerweile im Ruhestand nach Katzenbrunn zurück, um den Täter endlich zu überführen und erkennt, dass in Katzenbrunn fast jeder seine Leichen im Keller hat.Auch Mengers dritter Roman ist ein absoluter Pageturner, kurze Kapitel und ein einfach zu lesender Stil bringen großen Lesespass. Die Kapitel werden aus vielen wechselnden Perspektiven geschrieben, einige aus der Sicht des Greifers, in ihrer Art verstörend, aber neben dem auf eigene Faust ermittelnde Hans J. Stahl, bekommen viele Katzenbrunner ihre Kapitel und was man von denen erfährt, ist oftmals noch viel verstörender, so dass man keinen wirklich mag und alle verdächtigt. Menger schafft es mühelos, mit wenigen Worten alle Personen zu charakterisieren.Die Handlung selbst ist schnell und wendungsreich, ständig tauchen neue Informationen auf, die einen rätseln lassen, was in Katzenbrunn vor sich geht, bis Menger dem Leser mit voller Wucht auflaufen lässt. Einfach eine geniale Wendung ! (und ja ich habe genau das getan, was Menger sich im Nachwort erhofft hat). Vielleicht hat durch diese Wendung das letzte Drittel des Buches etwas an Spannung verloren, aber Menger erzählt die Geschichte konsequent und mit vielen Details (und einer Romanze) gekonnt zu Ende, so dass man am Ende fast bedauert, Katzenbrunn wieder zu verlassen.Ganz großer Pluspunkt neben der finsteren Atmosphäre ist der Zeitgeist der 80er Jahre, den Menger gekonnt einfängt, und mich immer wieder an meine eigene Kindheit erinnerte. Bravo-Starschnitts, der Braune Bär, Videokassetten und Fotos, die man noch zum Entwickeln brachte, die Eltern hörten Freddy Quinn und Roland Kaiser, Jungs spielten mit Big Jim, junge Leute hiessen noch Günther und Gisela und Tatort-Kommissare trugen Anzug und erinnerten an den eigenen Opa. Fazit: Eine verstörende Zeitreise in die 80er Jahre, die einen bis zum Schluss fesselt.

lese_freiheit am 20.08.2024 16:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Thriller mit Zeitreise

1986, kurz nach der Tschernobyl-Katastrophe:Ein junger Teenager wird nach einem Besuch auf dem Jahrmarkt plötzlich vermisst. Grund genug für den pensionierten Kriminalkommissar Stahl, sich zurück nach Katzenbrunn zu begeben, um erneut Ermittlungen anzustellen.Dabei beschäftigt ihn nicht nur der aktuelle Fall. Bereits in der Vergangenheit sind Kinder von hier verschwunden, ohne dass man dem „Greifer“ auf die Spur gekommen ist.?Sobald man sich in das Thriller-Vergnügen hereinstürzt, freut man sich insgeheim, dass Katzenbrunn lediglich ein fiktiver Ort ist.Denn, in dem düsteren Kaff leben ein paar seltsame Bewohner, die hinter ihren blickdichten Gardinen einige dunkle Geheimnisse verbergen, es gibt außerdem eine unheimlich wirkende, abgelegene psychiatrische Klinik, die sicherlich nicht grundlos auch als der „Schwarze Palast“ bezeichnet wird. Und dann ist da noch der finstere Wald in unmittelbarer Nähe, von dem dringend abgeraten wird, ihn zu betreten.?Achtung Suchtfaktor!Da sich zahlreiche Erzählperspektiven immer wieder gegenseitig abwechseln, wird der Geschichte noch zusätzlich eine besondere, spannungsgeladene Dynamik verliehen. Einmal angefangen, fällt es unfassbar schwer, das Buch nochmals aus der Hand zu legen. Die Kapitel sind kurz und knackig, und enden häufig mit einem aufregenden Cliffhänger.So wird aus „Nur noch ein Kapitel…“ unversehens schnell mal das ganze Buch an einem Stück fertiggelesen.?Freunde des Rätselratens kommen hier ebenfalls voll auf ihre Kosten, da eine Stange an potenziell Verdächtigen und falschen Fährten geboten wird, die es schier unmöglich machen, dem wahren Täter und seinem Motiv auf die Schliche zu kommen.Dem Autor bin ich dieses Mal (zu meiner großen Freude) vollkommen auf den Leim gegangen. ??Insgesamt eine atmosphärisch stimmige, spannend konstruierte Story, die beim Lesen einfach Spaß macht! Daher eine klare Leseempfehlung!

michaela 71 am 20.08.2024 15:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannung pur

Das bedrückend düstere Cover leitet einen gut in die Handlung, denn auch die ist bedrückend und bedrohlich, was durch den Schreibstil in " Finster" ganz wunderbar zum Ausdruck kommt.Der Kommissar a.D. ist ein ganz sympathischer Mann, der seinen letzten Fall nicht ungelöst zurück lassen will, schon alleine wegen der Eltern der verschwundenen Jungen. Er ist sehr empathisch und traut sich einiges, um in seiner Ermittlung voran zu kommen.Durch ständig wechselnden Perspektiven und extrem kurze Kapitel springt man als Leser in der Handlung zusätzlich zwischen vielen Überraschungen hin und her, was die Handlung sehr temporeich und sehr spannend macht, das hat mir richtig, richtig gut gefallen. Auch durch die lebendigen Schilderungen der Gegend und Handlungsorte fühlt man sich sehr mitgenommen nach Katzenbrunn, als ob man dabei wäre.Fazit: toller Krimi, super geschrieben wie die zwei Vorgänger Was mir übrigens überhaupt nicht gefallen hat ist die kleine Exkursion in Stahls Weltkriegszeit, das hat mich sehr gestört

kaisbuecherkiste am 19.08.2024 22:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Kurzatmiger Thriller

Das dritte Buch von Ivar Leon Menger hat mich vom Klappentext bereits angesprochen - auch das Cover macht wieder einmal einiges her. Abgesehen davon - an Mengers Büchern kommt man mittlerweile nicht mehr vorbei!Die Handlung hat mir sehr gefallen. Durch viele Perspektiven und kurz gehaltene Kapitel vergeht nie die Lust, weiter zu lesen. Den Schreibstil empfand ich ebenfalls als sehr angenehm - kurze prägnante Sätze, welche auch zu den Charakteren passen. Den Anfang empfand ich aber ein wenig holprig, ich brauchte doch ein paar Kapitel, um mich zu sammeln und ganz in der Handlung anzukommen. Dennoch hat Menger hier einen wunderbaren Thriller geschaffen - ich möchte gar nichts groß zum Inhalt sagen, das sollte jeder selbst erleben. Es lohnt sich auf alle Fälle!Daher gibt es ganz klar eine Leseempfehlung von mir - für mich bis jetzt das beste Buch von Menger, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Hier macht man definitiv absolut nichts falsch!

maunzerle am 19.08.2024 22:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

WOW was bitte war das denn wieder?!?!?

FinterAutor: Ivar Leon MengerVerlag: dtv VerlagKlappentext:Mai 1986. Ein 13-jähriger Junge verschwindet spurlos vom Jahrmarkt in Katzenbrunn. Das passiert nicht zum ersten Mal. Seit Jahren werden in dem kleinen Dorf im Odenwald immer wieder Kinder als vermisst gemeldet. Hans J. Stahl, Kriminalkommissar a. D., beschließt daraufhin, die Ermittlungen an den seither ungelösten Fällen wieder aufzunehmen und auf eigene Faust weiterzuführen. Er kehrt zurück nach Katzenbrunn, das vor allem für seine psychiatrische Klinik bekannt ist. Dabei stößt er auf verstörende Geheimnisse. Während er den wenigen Spuren nachgeht, verschwindet ein weiterer Junge. Stahl läuft die Zeit davon.Meinung: Ok, ich habe ja schon öfter gesagt, dass der Autor für mich echt mega Thriller schreibt! Die vorherigen Bücher habe ich so weg gesuchtet und konnte es kaum erwarten, dass sein neustes Werk „Finster“ endlich erscheint. Der Prolog macht einen schon so neugierig und nachdem dann die meisten Charaktere vorgestellt werden geht es auch gleich schnell zu Sache.Eins muss ich sagen, ich möchte bitte niemals nach Katzenbrunn – auch nicht wenn es ein fiktiver Ort ist. Das Setting ist einfach finster und bereitet mir immer ein gewisses Unwohlsein. Als müsse man ständig über die Schulter schauen ob auch wirklich niemand hinter einem her ist. Auch die Bewohner sind einfach so gruselig und mir alles andere als sympathisch.Aber Hans J. Stahler traut sich erneut nach Katzenbrunn. Schon vor Jahren hat er an einem Fall gearbeitet der nie aufgeklärt wurde. Er ist inzwischen pensioniert und findet trotzdem keine Ruhe. Während seiner Ermittlungen verschwindet wieder ein Kind….Schnell ist einem klar was mit den Kindern passiert ist und auch der Täter wird nicht bis zum Schluss geheim gehalten. Aber der Autor hat mich mit der Wendung völlig überrumpelt! Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen obwohl mich das ganze Vorgehen so geschaudert hat. Durch den leichten Schreibstil der es aber dennoch in sich hat und die kurzen Kapitel hetzt man hier wirklich durch das Buch um endlich Gewissheit zu haben wer der Täter ist und ob das vermisste Kind gefunden werden kann. Ivar Leon Menger hat es geschafft mir ein Bild von den Charakteren zu zeichnen die es so einfach nicht gibt. Wahnsinn! Der Wechsel des Blickwinkels sorgt für eine spannende Dynamik und fordert die volle Aufmerksamkeit.Ich habe oft das Gefühl gehabt, dass sich von Kapitel zu Kapitel ein Puzzelteil zum nächsten fügt bis man es fertig hat. Die Atmosphäre wird dabei zunehmend finsterer und wirkt schon fast bedrohlich, sodass ich das Gefühl hatte, Katzenbrunn versinkt in der Dunkelheit. ?????:Ein Ende was ich nicht habe in der Form kommen sehen - Psychologisch mega interessant. Wieder ein Thriller der einen fesselt und bewegt.

silke2207 am 19.08.2024 17:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Düsteres Katzenbrunn

Wir schreiben das Jahr 1986, in Katzenbrunn ist die jährlicheWaldkerb in vollem Gange, als der dreizehnjährige Nikolaus Kämmerer spurlos verschwindet. Doch dieser Fall ist nicht der einzige seiner Art, denn immer wieder verschwinden Jungs in diesem Alter aus der Gegend und tauchen nie wieder auf. Kommissar Stahl a.D. war zehn Jahre zuvor an den Ermittlungen beteiligt und trotz aller Mühen wurde auch damals keinerlei Hinweis auf den Verbleib des Jungen gefunden. Nun ist auch er zurückgekehrt nach Katzenbrunn, denn so wirklich hat ihn diese Geschichte nicht losgelassen. Allerdings trifft er auch heute auf eine Wand des Schweigens in dem merkwürdigem Dorf, an dessem Rand die Nervenheilanstalt thront. Wird Stahl dieses Mal rechtzeitig kommen?Mit Finster erschien der bereits dritte Thriller aus der Feder des Autors Ivar Leon Menger und da ich beide vorherigen Thriller bereits gelesen hatte, war ich gespannt, ob er auch dieses Mal wieder mit einer guten Story punkten kann.Der Einstieg ist gleich spannend, gemeinsam mit dem Jungen besucht man die Kirmes und bekommt somit auch einen ersten Blick auf den Entführer geliefert. Mit vielen kurzen Kapiteln und schnell wechselnden Perspektiven begibt man sich dann gemeinsam mit dem Kommissar a.D. Stahl auf die Suche. Da wir hier auch die Perspektive des Täters erleben, hat das Buch auch defintiv einige Momente, die im höchsten Maße verstörend und abstoßend sind.Der Schreibstil ist fesselnd und es gelingt dem Autor sehr gut, die Stimmung des Jahres 1986 einzufangen, indem er auch auf damals aktuelle Ereignisse zurückgreift. Zum Beispiel geschah kurz zuvor die Exlosion im Atomreaktor Tschernobyl, inwieweit sich das z. B. auch hier in Deutschland bemerkbar machte, war mir nicht bewusst.Auch in dem fiktiven Ort Katzenbrunn herrscht eine düstere Atmosphäre. Die Bewohner machen alle einen sehr zwielichtigen Eindruck, jeder scheint verdächtig oder hat etwas zu verbergen oder wirkt einfach nur unheimlich. Zusätzlich auf die, trotz eines heißen Sommers, tostlose Atmosphäre, hat man den Eindruck, dass die Nervenklinik fast schon unheilbringend am Rande der Stadt ruht.Insgesamt hat dieser Thriller in erster Linie mit dieser Atmosphäre gepunktet. Der Plottwist, der für mich leider schon viel zu früh kam, habe ich allerdings nicht vorhersehen können und wurde hier absolut überrascht. Chapeau, Herr Menger, da hatten Sie mich definitiv mit verblüfft.Ansonsten begleitet man Stahl und lernt dabei so einige Bewohner des düsteren Ortes kennen. Ich hatte hier nahezu jeden Mal in Verdacht, zumindest was die Männer betrifft. Hier verhält sich einfach jeder verdächtig und ich habe eine ganze Weile mitgerätselt, wer der sogenannte Greifer des Ortes sein könnte.Die Charaktere sind also absolut vielschichtig angelegt und viele handelten auch nicht vorhersehbar. Stahl fand ich richtig gut gelungen und ich mochte seine Art.Mein Fazit: Insgesamt hat Ivar-Leon Menger hier einen vielschichtigen Thriller geschrieben, der vor allem durch seine größtenteils merkwürdigen Bewohner des kleinen Ortes lebt. Mein größtes Manko war die recht frühe Aflösung, denn ich hätte hier gerne noch länger mitgerätselt, was da wirklich hintersteckt. Wer eine düstere Zeitreise ins Jahr 1986 erleben möchte und dabei auf viele dnkle Gestalten treffen möchte, sollte sich hier mit Herrn Menger auf die Reise begeben. Für Thrillerfans eine tolle Unterhaltung!

daniela88 am 19.08.2024 14:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein perfekter Thriller

Was für ein super spannender Thriller, Ivar Leon Menger nimmt uns in seinem neuen Thriller Finster mit in das Dorf Katzenbrunn. Wo im Jahr 1986 ein dreizehnjährige Junge spurlos verschwindet, aber es ist nicht der erste Junge, der verschwindet. Der Kriminalkommissar a.D Hans J. Stahl hat damals schon versucht die spurlos verschwunden Jungen zu finden. Leider hatte der Kriminalkommissar damals keinen Erfolg weswegen er jetzt nochmal die Ermittlungen aufnimmt und in das Dorf zurück kehrt. Was hat die Psychiatrische Klinik zu verheimlichen und warum verhalten sich einige Bewohner von Katzenbrunn so merkwürdig?Das sind nur zwei der Fragen, die sich mir beim lesen gestellt haben. Aber die ganz große Frage ist natürlich, wer ist der Greifer?Die Kapitel sind in dem Buch Finster mal etwas anderes aufgebaut, was ich sehe gut finde. Jedes Kapitel handelt von einem anderen Bewohner des Dorfes und jeder von Ihnen hat seine ganz eigene Geschichte. Die Kapitel sind alle recht kurz gehalten, was aber beim lesen überhaupt nicht störend ist. Ich finde den Schreibstil sehr angenehm, was dafür gesorgt hat, dass ich das Buch sehr schnell gelesen habe. Ich kann den Autor und das Buch Finster nur weiterempfehlen. Es ist auch das perfekt Buch, für Leute die gerade anfangen Thriller zu lesen.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

TO GO Berlin
Erneut perfekt geschrieben und voller Twists, die einem schnell den ein oder anderen Schauer den Rüc...ken runterjagen. mehr weniger

01.11.2024

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Müsste ich diesen Thriller mit nur 3 Worten beschreiben, wären diese: Atmosphärisch, heftig, gut!

@lesebegeistert_, 11.10.2024

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Für mich ist die Zeichnung dieser Figuren das eigentlich tolle an diesem Buch. Die Figuren haben all...e ihre Eigenheiten, ihre Schwächen, die sie wiederum so normal erscheinen lassen wie aber auch skuril. mehr weniger

@sir.gerry.liest, 06.10.2024

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Aktuell gibt es hier kein vorbei an FINSTER... also mache ich doch mit und muss sagen, dass wir hier... einen wirklich gelungenen Thriller haben. mehr weniger

@books_of_sven, 15.08.2024