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Special Teaser Menger Finster
Special Teaser Menger Finster

Liebe Leserin, lieber Leser,

den Ort Katzenbrunn werden Sie auf keiner Landkarte finden – und das ist auch besser so. Doch haben Sie keine Angst, ich werde Sie sicher durch die Finsternis führen. Ich wünsche Ihnen spannende Thriller-Unterhaltung in den Achtzigern: mit Ex-Kommissar Stahl, einer Handvoll Treets, vielleicht einem Raider und der Musik von Falco, Nena und A-ha. Sehen Sie sich ruhig in allen Häusern um, doch halten Sie sich besser von der Psychiatrie fern, dem Schwarzen Palast. Der ›Greifer‹ könnte überall lauern!

Warnende Grüße aus dem Odenwald

Ivar Leon Menger
Im Dorf der Verlorenen

Finster

Mai 1986. Ein 13-jähriger Junge verschwindet spurlos vom Jahrmarkt in Katzenbrunn. Das passiert nicht zum ersten Mal. Seit Jahren werden in dem kleinen Dorf im Odenwald immer wieder Kinder als vermisst gemeldet. Hans J. Stahl, Kriminalkommissar a. D., beschließt daraufhin, die Ermittlungen an den seither ungelösten Fällen wieder aufzunehmen und auf eigene Faust weiterzuführen. Er kehrt zurück nach Katzenbrunn, das vor allem für seine psychiatrische Klinik bekannt ist. Dabei stößt er auf verstörende Geheimnisse. Während er den wenigen Spuren nachgeht, verschwindet ein weiterer Junge. Stahl läuft die Zeit davon.

»Ivar Leon Mengers dritter Thriller – und zum dritten Mal schlaflose Nächte für mich. Der Kerl ist wirklich eine Bereicherung für den deutschen Thrillermarkt.« 
Romy Hausmann

»Dieser Thriller verführt dich. Wunderbar leicht kommt er daher, dann packt er dich, macht dir Angst und raubt dir den Schlaf.« 
Bernhard Aichner

Bibliografische Daten

EUR 13,00 [DE] – EUR 13,40 [AT]
ISBN : 978-3-423-22081-1
Erscheinungsdatum: 22.08.2024
3. Auflage
384 Seiten
Format : 12,3 x 19,1 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Ivar Leon Menger

Ivar Leon Menger, Jahrgang 1973, ist Schriftsteller, Diplom-Designer und Regisseur. Bekannt wurde er durch seine erfolgreiche Hörspielserien ›Ghostbox‹ sowie ›Monster 1983‹, für die er mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet wurde. 2022 erschien sein Thrillerdebüt ›Als das Böse kam‹, das in mehrere Sprachen übersetzt und für den französischen Krimipreis 2025 als „Finaliste“ ausgezeichnet wurde. Sein dritter Thriller ›Finster‹ wurde SPIEGEL-Bestseller. Ivar Leon Menger ist Mitglied im Syndikat e.V. und lebt mit seiner Familie in Darmstadt.

Mehr unter www.ivarleonmenger.de

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161 von 161 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.71 von 5 Sternen


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9 - 10 von 161 Leserstimme

bookilicious_de am 15.08.2024 20:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein unterhaltsamer und spannender Thriller mit einem 80‘er Jahre Setting

Mögt ihr Stories mit einem Setting aus den 80‘er Jahren?Wenn ja, dann ist „Finster“ definitiv der richtige Thriller für euch. Und wenn nicht, dann könnte das neuste Werk von Ivar Leon Menger dennoch etwas für euch sein :-) Wir begleiten den pensionierten Kommissar Hans J.Stahl in dem kleinen Örtchen Katzenbrunn, in dem seit Jahren immer wieder Jugendliche verschwinden. Der Kommissar a.D.möchte einem alten ungelösten Fall nachgehen und stößt prompt auf verschiedene verstörende Geheimnisse. Und glaubt mir, in diesem Dorf hat wirklich jeder ein Geheimnis oder irgendwie Dreck am Stecken. Der Thriller wird jedoch nicht nur aus Sicht des pensionierten Kommissars erzählt, sondern quasi vom gesamten Dorf. Immer wieder schlüpft der Leser in einen anderen Protagonisten und erlebt den Plot somit immer aus einem anderen Blickwinkel. Sei es aus Sicht der Wirtin Geli, der Schwester Bergmann oder auch mal aus Sicht des ominösen Oskars oder des Greifers selbst, der die Kinder und Jugendlichen verschleppt. Somit bleibt es auch immer etwas spannend und der Plot lädt quasi zum Miträtseln ein. Und das habe ich auch die ganze Zeit getan :-) Die Auflösung und der Täter haben mich dann leider nicht ganz so überraschen können, allerdings habe ich mich dennoch über den gesamten Thriller hinweg sehr gut unterhalten gefühlt. Auch die vielen kleinen Geheimnisse der einzelnen Dorfbewohner haben mich dann oftmals sprachlos zurückgelassen. Es scheint fast so, als wäre so gut wie niemand unschuldig ;-) Der Schreibstil ist wieder einmal sehr gut gewesen und hat mich wunderbar in das 80‘er Jahre Setting und somit in meine Kindheit zurückversetzt. Danke dafür an dieser Stelle :-) Ich vergebe daher dennoch am Ende gute 5 Fotoapparate für diesen gelungenen und unterhaltsamen Thriller, auch wenn mich das Ende nicht ganz so überraschen konnte.

kraberg am 15.08.2024 19:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

spannend bis zur letzten Seite

Nicht zum ersten Mal verschwindet in Katzenbrunn ein Junge. Jetzt, 1986 während des alljährlichen Jahrmarkts, verschwindet wieder ein Junge. Hans Jörg Stahl, der bereits vor 10 Jahren erfolglos nach dem Täter gesucht hatte, kommt kurz vor dem Verschwinden eines weiteren Jungen, nun als Kriminalkommissar a.D. wieder hier her. Wie groß die Bedrohung hier noch immer ist zeigt sich, als kurz nach Stahls Ankunft erneut ein Jugendlicher verschwindet. Gleich zu Anfang des Buchs wird der Leser mit einem hinterwäldlerischen kleinen Dorf im Odenwald und so einigen skurrilen Bewohnern von Katzenbruch bekanntgemacht. Die Beschreibungen hinterließen bei mir das Bild einer trostlosen Gegend. Schöne Natur und Stille, ja, aber die Atmosphäre ist Dorf empfand ich als erdrückend. Wen wundert‘s dass ich da Gänsehaut beim Lesen bekam. Gleichzeitig wurde aber meine Neugier geweckt. Es gibt einfach zu viele seltsame Bewohner. Jeder scheint im Dorf über jeden Bescheid zu wissen und doch weiß angeblich keiner, wer hinter dem Verschwinden der Jungen steckt. Die psychiatrische Klinik direkt im Umfeld des Dorfes mit ihrem seltsamen Leiter tut ein Übriges um die Spannung weiter anzuheizen. Ich fand den Thriller spannend von Anfang bis Ende und kam ihn allen Thriller-Fans uneingeschränkt empfehlen. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.

bücherela am 15.08.2024 17:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Absolutes Leseerlebnis

Im Jahr 1986 verschwindet ein Junge in Katzenbrunn. Er ist nicht der erste, denn seit Jahren werden immer wieder Jugendliche vermisst. Kommissar Hans J. Stahl, außer Dienst, hatte damals an den Fällen ermittelt, die nie aufgeklärt wurden. Nun kommt er nach Katzenbrunn zurück um den aktuellen Fall zu lösen…Das Jahr 1986, da war ich genauso alt, wie die verschwundenen Jugendlichen in diesem Buch? Von daher konnte ich mich schonmal total in das Buch einfinden ? Brauner Bär, eine Telefonbank die auch bei meinen Eltern stand ?Es war total meine Zeit ? Nun aber zum Buch, denn dort geht es weniger Harmonisch zu ?Der Schreibstil von dem Autor hat mir schon in seinen beiden anderen Büchern sehr gefallen. Leicht, bildlich und absolut fesselnd. Somit wurde ich auch sofort von der Geschichte völlig gepackt. Die Kapitel sind abwechselnd von den verschiedenen Charakteren und haben eine perfekte Länge ?Genau wie das Cover und der Titel des Buches ist die ganze Atmosphäre düster und geheimnisvoll.In kurzen Kapiteln haben wir einige Protagonisten, die uns durch das Buch führen.Immer wieder wird man durch die raffinierte Handlung auf die falsche Fährte gelockt.Der Greifer scheint zurück zu sein, denn wieder ist ein Junge spurlos verschwunden. Der Kriminalkommissar Stahl, außer Dienst, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, den Greifer zu finden. Ein Unfall kam damals dazwischen und nun kehrt Stahl zurück und versucht es erneut, privat.Ein unheimlicher Ort, mit ansässiger Psychiatrie und unheimlichen Dorfbewohnern, in die wir alle einen Einblick bekommen. Hier traut man jedem Bewohner alles zu ?Ich hatte absolute Gänsehaut, außerdem gab es Momente wo mir einfach der Mund offen stand ?Wieder ein grandioser Thriller von Ivar Leon Menger ??❤️Er schafft es einfach den Leser hochspannend zu unterhalten und faszinierend zurück zu lassen ?

stefan182 am 15.08.2024 16:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein filmreifer Thriller!

Katzenbrunn, ein kleines Dorf irgendwo im Odenwald, im Mai 1986. Nikolaus, ein 13-jähriger Junge, verschwindet spurlos vom Jahrmarkt. Ein Umstand, der im Dorf häufiger vorkommt: In unregelmäßigen Abständen schlägt der „Greifer“, wie der Entführer genannt wird, zu und nimmt Jungen mit sich. Die Polizei tappt im Dunkeln, sodass Hans J. Stahl, Kriminalkommissar a.D., seine früheren Ermittlungen aufnimmt und nach Katzenbrunn zurückkehrt. Doch während Stahl das Rätsel um Nikolaus‘ Verschwinden zu lösen sucht, schlägt der „Greifer“ wieder zu…Persönliche Meinung: „Finster“ ist ein Thriller von Ivar Leon Menger. Erzählt wird der Thriller aus zwölf unterschiedlichen Erzählperspektiven (hauptsächlich personal, z. T. auch aus der Ich-Perspektive). Aber keine Sorge: Die Perspektivwechsel werden deutlich markiert; jede Figur hat ihren eigenen Ton, sodass man während der Lektüre nicht durcheinanderkommt. In den verschiedenen Perspektiven wird gewissermaßen der gesamte kleinstädtische Mikrokosmos abgebildet: So kommen – neben Stahl – auch die Wirtin des lokalen Gasthofes, ein kürzlich Zugezogener, ein Arzt sowie der Pfarrer Katzenbrunns zu Wort (um nur ein paar Perspektiven zu nennen). Dabei wird schnell klar: Fast jede Figur besitzt ein Geheimnis, ist irgendwie suspekt, sodass eine hohe Spannungskurve entsteht und man permanent miträtselt, wer denn jetzt der „Greifer“ sein könnte. Falsche Fährten werden dabei geschickt gelegt, was die Spannung weiter erhöht. Daneben ist die Handlung – eiskalt – wendungsreich. Ohne hierzu zu viel verraten zu wollen: Wirklich ganz großes Kino! (Diejenigen, die den Thriller bereits gelesen haben, wissen genau, was ich meine; alle anderen: greift (no pun intended) zum Buch, ums zu erfahren ?). Zusätzlich ist „Finster“ sehr atmosphärisch: Katzenbrunn mit seinem verbarrikadierten Fotogeschäft, dem eigenartigen Brunnen, seinen Wäldern und absonderlichen Bewohnern wirkt permanent bedrohlich und bizarr. Der Schreibstil von Ivar Leon Menger ist anschaulich und sehr flüssig zu lesen; passagenweise auch beklemmend, was die Atmosphäre des Thrillers dichter macht. Kurz: „Finster“ ein wendungsreicher, fesselnder sowie atmosphärischer Thriller, den man kaum beiseitelegen kann.

heavenly_bookdreams am 15.08.2024 15:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Düsterer Thriller

Finster von Ivar Leon MengerErschienen am 15.08.2024 im dtv VerlagAnfang Mai 1986 verschwindet der erst dreizehnjährige Nikolaus spurlos vom Jahrmarkt in Katzenbrunn. Ex-Kommissar Hans J. Stahl hat vor 10 Jahren bereits in Katzenbrunn ermittelt, als ebenfalls Kinder verschwanden. Entgegen eines Versprechens konnte er den Täter damals nicht ermitteln. Doch jetzt, inzwischen pensioniert, versucht er das Rätsel der verschwundenen Jungen zu lösen. Im Dorf stößt er auf eine Mauer des Schweigens, und auch die Psychiatrische Klinik im Ort gibt ihm ein Rätsel auf. ——Nachdem mir die beiden ersten Thriller von Ivar Leon Menger, „als das Böse kam“ und „Angst“, schon sehr gut gefallen haben, war klar dass auch „Finster“ bei mir einziehen wird. Der Thriller spielt in einer Zeit an die ich mich noch gut erinnern kann. Kurz nach Tschernobyl, als wir nicht mehr in den Wiesen spielen durften, und eine große Unsicherheit herrschte was dieser radioaktive Wind und Regen mit sich bringt. So konnte ich mich auch sehr gut in die Zeit in welcher der Thriller spielt hineinversetzen. Es hat auch gar nicht lange gedauert da hatte mich Menger auch schon gefangen. In nur wenigen Seiten hat er es geschafft eine düstere Atmosphäre zu erschaffen, die in Katzenbrunn herrscht. Ein Dorf voller Geheimnisse bei dem ich das Gefühl hatte jeder weiß etwas, aber keiner rückt mit der Wahrheit heraus. Dieses düstere, geheimnisvolle, habe ich regelrecht körperlich gespürt. Dazu gab es natürlich wieder einige spannende Charaktere, und ihre Geschichten, die den Thriller sehr abwechslungsreich gestaltet haben. Außerdem ist Ivar Leon Menger ein Meister im falsche Fährten legen, oder sind diese gar nicht so falsch? Für mich war in diesem Buch jeder verdächtig. FazitWelche Rolle spielt die psychiatrische Klinik Waldfrieden? Welche Geheimnisse verbirgt Katzenbrunn? Wer steckt hinter dem verschwinden der Jungen? Ihr liebt eine düstere Atmosphäre in Thrillern? Wollt ihr das alles wissen, dann lest „Finster“ von Ivar Leon Menger. Ihr werdet es nicht bereuen.

melanies2211 am 15.08.2024 14:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Einfach nur WOW

Mit "FINSTER" ist dem Autor Ivar Leon Menger ein wahrhaft düsterer und spannender Pageturner gelungen. Schlaflose Nächte und Gänsehautmomente sind vorprogrammiert.Katzenbrunn, ein kleiner Ort im Odenwald ist Schauplatz des Thrillers. Auf der Dorfkirmes 1986 verschwindet ein Junge spurlos. Die bisherige Suche ist erfolglos. Da dies nicht der erste Fall ist und seit Jahren immer wieder Kinder verschwinden, begibt sich Ex-Kommissar Stahl, der früher mit dem Fall betraut war, in das unheimliche Dorf, um mit seinen Ermittlungen fort zu fahren. Es lässt ihm einfach keine Ruhe, den Fall um den "Greifer" (so nennen die Dorfbewohner den Bösewicht) nicht lösen zu können. Mehr möchte ich zu dem Inhalt auch gar nicht schreiben. Der Autor hat die einzelnen Kapitel jeweils den verschiedenen Charakteren gewidmet. Sodass man (zumindest am Anfang) schon mit "Köpfchen" dabei sein muss, um nicht den Faden zu verlieren. Auch sind diese angenehm kurz gehalten, was mir persönlich echt gut gefällt. Die Schreibweise von Menger ist spannungsgeladen, flüssig und mega gut zu lesen. Es tauchen ständig dunkle Geheimnisse der Dorfbewohner auf, sodass ich nur noch dachte: Wo bist Du denn hier gelandet? Unheimlich viele Wendungen lassen es einen nicht schaffen, irgendwelche Vermutungen anzustellen. Man wird in einen Bann gezogen und möchte das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Bis zu diesem einen Moment, wo Du denkst, Dich verlesen zu haben.... Ich musste einige Male vor und zurückblättern und habe echt gedacht, hier liegt doch ein Fehler vor :-) Aber nein, es ist kein Fehler, sondern einfach nur WOW, WOW, WOW. Wer das Buch gelesen hat, weiß mit Sicherheit genau, was ich meine. Für alle Thriller-Fans ist dieses Buch wirklich ein MUST-READ !

europeantravelgirl am 15.08.2024 13:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Clever konstruierter Thriller mit viel Zeitgeist

Ein idyllischer und friedlicher Ort im Odenwald, friedlicher Alltag mit ganz gewöhnlichen Menschen, die nichts zu verbergen haben. Schön wärs! Könnt ihr vergessen in Katzenbrunn, denn dieses Dorf ist absolut finster. Da treibt es einem die Gänsehaut über die Arme bis ins Genick, wenn man die Menschen dort mit ihren Eigenarten erlebt und das Gefühl nicht loswird, dass hier jeder ein Geheimnis verbirgt. Über allem thront düster der schwarze Palast, die psychiatrische Klinik. Und es verschwinden Kinder. Immer wieder.1986 steht die ganze Welt nach der atomaren Katastrophe in Tschernobyl Kopf, doch dem pensionierten Kriminalkommissar Hans Jörg Stahl raubt etwas anderes den Schlaf, nämlich der „Greifer“, der nach erneut zugeschlagen hat. Ein Unfall hat Stahl vor Jahren aus dem Verkehr gezogen und von der Lösung des Vermisstenfalls abgehalten, doch nun ist er zurück, um sein Versprechen einzulösen und dem „Greifer“ das Handwerk zu legen.Der Kriminalroman gibt mehr als einem halben Dutzend Beteiligter eine Stimme. In kurzen Abschnitten springen wir zwischen den Perspektiven und umkreisen dadurch das Thema, die Schlinge zieht sich langsam zu. Durch diesen Kniff gibt es in der Erzählung keine Längen, sondern Erzähltempo und Spannungsbogen profitieren davon maßgeblich. Die Handlung selbst ist raffiniert gestaltet und wohl durchdacht. Immer wieder werden falsche Fährten gelegt und man stolpert blind durch den finsteren Wald von Katzenbrunn. Im Verlauf der Story bekommt man das grausige Gefühl, dass es hier kaum einen Menschen ohne finsteres Geheimnis gibt. Raffiniert fand ich auch die Verbindungen zu den anderen Romanen des Autors, denn wahre Fans hören selbstverständlich nicht zum ersten Mal von Katzenbrunn!Besonders gut gefiel mir neben dieser grausigen Dorfgemeinschaft das Zeitgefühl, das der Thriller hervorragend transportiert. Das Jahr 1986 war für mich wirklich zu spüren, und so fühlte sich die Story wie eine finstere Zeitreise an.Ein wahnsinnig spannender Thriller, den ich beim Lesen kaum aus der Hand legen konnte!

lenis.worldofbooks am 15.08.2024 08:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannend und düster

Finster entführt uns in ein kleines Dorf mit sehr wenig Einwohnern und einer komischen Klinik. Finster wird aus den Sichten der Dorfbewohner geschrieben, womit es sehr viele unterschiedliche Perspektiven gibt.Durch die vielen unterschiedlichen Perspektiven fiel es mir zunächst etwas schwer in die Geschichte zu finden und am Anfang fehlte mir etwas die Spannung. Durch die recht kurzen Kapitel bin ich aber trotzdem recht gut durch die erste Hälfte des Buches gekommen. Es kommt recht schnell eine düstere und finstere Stimmung auf, die in Katzenbrunn herrscht. Die Dorfbewohner waren alle sehr besonders und gefielen mir, da sie irgendwie alle ihre Eigenarten hatten und meistens etwas verrückt wirkten. Dies hat sehr zur Spannung beigetragen, da ich nie jemandem trauen konnte und alle so ihre Geheimnisse hatten.Ab so ca. der zweiten Hälfte konnte mich das Buch dann aber doch total packen. Es wurde immer spannender, es gab einige gute Twists und so habe ich die zweite Hälfte in einem Stück gelesen. Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Thriller und die gesamte Handlung hat mir dann doch noch echt gut gefallen.

angi_molly am 15.08.2024 07:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Sehr spannend

Meinung: Wahnsinn! Schon zum zweiten Mal hat Ivar Leon geschafft, mich mit seinem Werk vollkommen zu begeistern. Bereits das Cover hat mich sofort angesprochen – es strahlt eine dunkle, geheimnisvolle Atmosphäre aus, die perfekt zur Geschichte passt. Es ist Mai 1986, und auf dem örtlichen Jahrmarkt verschwindet ein 13-jähriger Junge spurlos. Doch das Schlimme daran ist, dass dies kein Einzelfall ist. Seit Jahren verschwinden Kinder in diesem scheinbar idyllischen Ort, und niemand weiß, was mit ihnen passiert. Die Dorfbewohner leben in Angst vor dem „Greifer“, einer unheimlichen Gestalt, die nachts ihr Unwesen treibt und die Kinder verschleppt. Bisher wurde der Täter nie gefasst, und der Fall scheint ein ungelöstes Rätsel zu bleiben. Ex-Polizist Jans J. Stahl möchte diesen Fall lösen, koste es, was es wolle. Die Handlung ist spannend und unvorhersehbar, und ich möchte an dieser Stelle gar nicht zu viel verraten, um das Lesevergnügen nicht zu schmälern. Jede Wendung der Geschichte bringt neue Überraschungen mit sich, und man wird ständig dazu angeregt, eigene Theorien aufzustellen und mitzufiebern.Ivar nutzt verschiedene Perspektiven, um ein umfassendes Bild der Ereignisse zu zeichnen. Dieser Wechsel der Blickwinkel sorgt nicht nur für eine spannende Dynamik, sondern erfordert auch die volle Aufmerksamkeit des Lesers, um den Überblick zu behalten. Gerade am Anfang könnte man sonst leicht den Faden verlieren, aber genau das macht den Reiz dieser Erzählweise aus. Man fühlt sich, als würde man ein Puzzle zusammensetzen, bei dem jedes Kapitel ein neues Teil enthüllt. Die Atmosphäre wird dabei zunehmend dichter und bedrohlicher, sodass man förmlich spürt, wie sich die Dunkelheit über das Dorf legt. Der Schreibstil ist federleicht und flüssig, sodass man das Gefühl hat, förmlich über die Seiten zu fliegen. Die Spannung wird konstant hochgehalten, ohne dass es jemals langweilig wird. Die Kapitel sind sehr kurz, was ich persönlich sehr schätze, denn dadurch entsteht ein hohes Tempo, das es einem schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Man kann dieses Buch problemlos in einem Rutsch durchlesen, so fesselnd ist die Geschichte. Die Charaktere sind authentisch und vielschichtig dargestellt, jeder mit seinen eigenen Ecken und Kanten. Es sind keine glatten, makellosen Figuren, sondern Menschen mit Fehlern und Geheimnissen, was sie umso glaubwürdiger und interessanter macht. Jeder einzelne Charakter trägt seinen Teil zur Geschichte bei, und man spürt, dass sie alle auf die eine oder andere Weise in das dunkle Geheimnis des Dorfes verstrickt sind. Das Ende hat mich völlig überrascht und sprachlos zurückgelassen. Es ist eines dieser Enden, die man nicht kommen sieht und die einen tief berühren.Absolute Leseempfehlung!

häxli am 15.08.2024 05:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

…es wird Finster im Dorf Katzenbrunnen

„Also, der Ehemann von Schwester Bergmann, der war mir von Anfang an suspekt.“ (Seite 379)Es wird „Finster“Mai 1986, ein 13 jähriger Junge verschwindet spurlos vom Jahrmarkt in Katzenbrunnen…… leider, ist es nicht das erste Mal. Seid Jahren, werden in dem Dorf immer wieder Jugendliche als vermisst gemeldet. Hans J. Stahl, Kriminalkommissar, beschliesst daraufhin, auf eigene Faust, die Ermittlungen an seinem ungelösten Fall wieder aufzunehmen & kehrt nach Katzenbrunnen zurück….. ein weiterer Junge verschwindet & die Zeit läuft …. Wir werden in die Achtzigerjahre versetzt, wow, wie ich die Musik liebe, die ganzen Abenteuer draussen mit den Kids, Freunden & die ganze Nachbarschaftskinder (war ja da selber auch noch ein Kind) & überall & immer wurde graucht ?…wobei das absolut nicht meins ist oder war…?‍?…Nostalgi pur ?!! Einfach herrlich !! Habt ihr die Serie „Stranger Things“ gesehen, genau so, war einfach unsere Zeit & mit Finster, wurde ich gerade Wegs wieder dorthin gezaubert…. Der Autor versteht es absolut, die Leser dahin zu versetzen & das ganze wieder aufblühen zulassen oder es uns bildlich zu zeigen, wie es wahr !! Der Schreibstil, ich bin über das Buch geflogen. Die Charaktere, sind so genial beschrieben & dargestellt, echt klasse !! Am Anfang hatte ich Angst, dass ich mit diesen vielen Namen, nicht klarkomme, aber….. da die Kapitel so kurz sind & die Charaktere so einzigartig & individuell gezeichnet worden sind, bin ich durchgeflogen & hatte nie ein Chaos mit den Namen, im Gegenteil, man wusste sofort Bescheid ?!! Respekt!!! ✨Fazit ✨ Ein Thriller mit viel Abenteuer der achtziger Jahre, Spannung Pur, Nostalgie & der einem eine unglaubliche Lesezeit beschert!! Fazit, lest das Buch & ihr werdet mich verstehen….. ganz klare Leseempfehlung ?♥️!! Katzenbrunnen, ein Dorf voller Leichen im Keller ????Es wird „Finster“, sind wir nicht alle einbisschen „Schugge“ & dazu geniessen wir einfach die Katzenzungeschokolade & lasst euch sowas von überraschen ♥️….Lieber @ Ivar, ich freue mich schon sehr, über Deine Roten Haaren ??‍???‍??♥️Ich bin überzeugt, das Buch schafft es auf die Spiegel Liste ?

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

TO GO Berlin
Erneut perfekt geschrieben und voller Twists, die einem schnell den ein oder anderen Schauer den Rüc...ken runterjagen. mehr weniger

01.11.2024

Instagram
Müsste ich diesen Thriller mit nur 3 Worten beschreiben, wären diese: Atmosphärisch, heftig, gut!

@lesebegeistert_, 11.10.2024

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Für mich ist die Zeichnung dieser Figuren das eigentlich tolle an diesem Buch. Die Figuren haben all...e ihre Eigenheiten, ihre Schwächen, die sie wiederum so normal erscheinen lassen wie aber auch skuril. mehr weniger

@sir.gerry.liest, 06.10.2024

Instagram
Aktuell gibt es hier kein vorbei an FINSTER... also mache ich doch mit und muss sagen, dass wir hier... einen wirklich gelungenen Thriller haben. mehr weniger

@books_of_sven, 15.08.2024