Girls like girls – Sag mir nicht, wie ich mich fühle
Es ist Sommer und nach dem Tod ihrer Mutter fühlt sich die siebzehnjährige Coley allein. Bis sie Sonya trifft, in die sie sich Hals über Kopf verliebt. Doch in Gesellschaft anderer vermag Sonya nicht zu Coley zu stehen.
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Girls like girls – Sag mir nicht, wie ich mich fühle
Es ist Sommer und nach dem Tod ihrer Mutter fühlt sich die siebzehnjährige Coley allein. Bis sie Sonya trifft, in die sie sich Hals über Kopf verliebt. Immer wenn die beiden allein sind, spürt Coley, dass Sonya ihre Gefühle erwidert. Doch in Gesellschaft anderer vermag Sonya nicht zu Coley zu stehen. Vor allem nicht in Gegenwart von Trenton, mit dem sie eine On- und Off-Beziehung verbindet. Coley will sich so kurz nach dem Verlust ihrer Mutter nicht schon wieder das Herz brechen lassen und zieht sich von Sonya zurück – endgültig, das nimmt sie sich fest vor …
Bibliografische Daten
2. Auflage
Hayley Kiyoko
Hayley Kiyoko stammt aus Kalifornien und ist Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin. Weltweit bekannt wurde sie durch ihren Song „Girls like Girls“, dessen Video über 148 Millionen mal angesehen wurde. Er machte Hayley Kiyoko, die sich aktiv für gesellschaftliche Fragen engagiert, zur Ikone der queeren Pop-Community. „Girls like Girls“ ist ihr erster Roman.
Dr. phil. Yola Schmitz
Yola Schmitz übersetzt literarische Texte aus dem Englischen und dem Italienischen ins Deutsche. Sie hat eine große Leidenschaft für Sprache, ist Wortklauberin und Sprachtüftlerin. Mit jeder Übersetzung taucht sie in eine neue Welt ein, sammelt Eindrücke, Gerüche und Klänge. Um den deutschsprachigen Leser:innen diese Welten zugänglich zu machen, bringt Yola sie in Übersetzung an die Oberfläche. Klingt ein bisschen nach Zauberei? Ist es auch.
3 - 10 von 77 Leserstimme
Girls like Girls
Hayley Kiyokos "Girls like Girls - Sag mir nicht, wie ich mich fühle" ist ein Buch, das sich mit den Erfahrungen und Emotionen von queeren Frauen in der heutigen Welt auseinandersetzt. Das Buch enthält viele prägnante Passagen, die sich auf die Entwicklung von Sexualität und Identität fokussieren. Hayley beschreibt die Herausforderungen, die queere Frauen aufgrund ihrer Sexualität und ihres Andersseins in ihren Leben meistern musste - von den Unsicherheiten in ihrer Jugend bis hin zu unangenehmen Situationen auf ihren ersten Dates.Insgesamt hat mich das Buch tief beeindruckt. Es ist klug und erfrischend ehrlich erzählt und beleuchtet nicht nur die Schwierigkeiten von queeren Frauen in der heutigen Zeit, sondern zeigt auch, wie man zu sich selbst stehen und sich dabei verlieben kann. Ich empfehle dieses Buch jedem Leser, insbesondere jenen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder auf der Suche nach einer Erzählung sind, die ihnen ein besseres Verständnis vermittelt.
Coley
KlappentextWas, wenn Gefühle zuzulassen bedeutet, alles zu riskieren?Es ist Sommer und nach dem Tod ihrer Mutter fühlt sich die siebzehnjährige Coley allein. Bis sie Sonya trifft, in die sie sich Hals über Kopf verliebt. Immer wenn die beiden allein sind, spürt Coley, dass Sonya ihre Gefühle erwidert. Doch in Gesellschaft anderer vermag Sonya nicht zu Coley zu stehen. Vor allem nicht in Gegenwart von Trenton, mit dem sie eine On- und Off-Beziehung verbindet. Coley will sich so kurz nach dem Verlust ihrer Mutter nicht schon wieder das Herz brechen lassen und zieht sich von Sonya zurück – endgültig, das nimmt sie sich fest vor …Cover und SchreibstilDas Cover ist schön, ich bin eigentlich kein Fan von gelb aber hier ist es so stimmig und passend. Die Zeichnung auf dem Cover passt auch sehr gut zu dem Buch, ich bin wirklich mehr als begeistert davon. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und ich bin sehr schnell in das Buch rein gekommen.Fazit und InhaltDie Story sendet eine starke Massage aus und das hat mir wirklich gut gefallen, die Umsetzung war mir manchmal echt zu viel. Dies ist meine sehr persönliche Meinung und hat nichts damit zu tun, dass ich die Botschaft des Buches nicht toll finde.Coley ist ein so komplexer Charakter und sie wurde so gut ausgearbeitet, ich kann ihren Schmerz so sehr fühlen. Es gibt viele Situationen in denen ich mich als Teenager wieder gefunden hätte und genau das ist ja auch was das Buch tun soll. Es soll jungen Menschen Halt geben und das denke ich wird es sehr gut tun. Weil die Autorin die Gefühle der jungen Menschen so echt transportiert.Ich fand die Geschichte trotzdem hier und da etwas zu viel, es ist ein bisschen zu viel Drama und zu viel auf einmal passiert.Ich hab das Buch gut innerhalb eines Tages gelesen weil ichs wissen wollte wie es ausgeht.Ich finde hier ist Coley so stark in vielen Punkten, sie lässt sich ihre Gefühle nicht ansprechen und das ist gut! Weil genau das passiert jungen Menschen und vorallem noch Frauen. Also Mädels und Frauen ihr dürft alles fühlen und das ist OK. Ich danke dem dtv Verlag für das Rezi Exemplar welches meine Meinung nicht beeinflusst hat.
Ist die Liebe stärker als alle Ängste und Zweifel?
Hayley Kiyoko erzählt in Ihrer Liebesgeschichte "Girls like Girls" über das Gefühlschaos, dass bei zwei Mädchen bei dem ersten Kennenlernen ausbricht.Coley ist nach dem Verlust ihrer Mutter völlig neu in einer ihr unbekannten Stadt und auf der Suche nach Freundschaften als sie bei einem Unfall mit ihrem Fahrrad Sonya begegnet und sich sogleich in sie verliebt. Ab diesem Moment sucht Coley Sonyas Nähe und die Erwiderung ihrer Liebe. Doch wie wird Sonya sich entscheiden? Empfindet sie ähnlich wie Coley? Kann sie sich zu der gleichgeschlechtlichen Liebe bekennen?Hayley Kiyoko gelingt es in dieser Geschichte so ausgezeichnet, die Leser/innen an Coleys Hoffen und Bangen um Sonyas Liebe mitfühlen zu lassen. Genau darin besteht auch der Spannungsaufbau in diesem Buch, der sich durch die komplette Erzählung hindurchzieht. Es lässt die Leser/innen zu keiner Zeit los, zu erfahren, wie Sonya sich wohl letztendlich entscheiden wird und auch wie Coley mit dieser Ungewissheit der Gegenliebe umgehen kann.Es ist absolut bemerkenswert wie tief man dabei in beider Gefühlswelten auch als Mann eintauchen darf und kann.Das eher schlicht gestaltete Cover unterstreicht für mich diese Absicht noch sehr deutlich. Ein Mädchen, auf ihrem Fahrrad sitzend, fährt eine einsame Strasse entlang. Die Szenerie ist comic-ähnlich als Zeichnung dargestellt. In großen Lettern ist direkt über dem Mädchen der Buchtitel "Girls like Girls" gesetzt, wobei die beiden "Girls" in größeren Buchstaben geschrieben sind als das "like". Das Hauptaugenmerk fixiert sich somit auf zwei Mädchen, die Umgebung wird zur Nebensache.Selten habe ich mich mit einer jungen Frau derart verbunden gefühlt wie in dieser Liebesgeschichte. Dabei driftet der Schreibstil der Autorin nie ins Schnulzige oder zu Romantische ab, sondern bleibt sehr real und authentisch und ist passend in der Sprache der Jugendlichen verfasst.Allen Leser/innen, egal welchen Geschlechts, die sich einmal in die Gefühlswelt einer anderen Person komplett hineinversetzen wollen und spannende Liebesgeschichten lieben, ist dieses Buch ein Muss!
Wäre mehr drin gewesen
Coley muss bei ihrem Vater, den sie seit 13 Jahren nicht gesehen hat in einer Kleinstadt den Verlust ihrer Mutter verarbeiten und neu anfangen. Das reicht ihr zwar erstmal, aber dann lernt sie auch noch Sonya kennen, die Coley in ihren bisherigen Vermutungen zu ihrer Sexualität nur bestätigt. Die beiden kommen sich zwar näher, aber Sonya hat große Schwierigkeiten, diesen Teil an ihr zu verarbeiten und zu akzeptieren.Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Geschichte ist packend und emotional, genauso wie der Schreibstil und einige Passagen haben mich wirklich so berührt, wie mich ein Buch schon länger nicht mehr berührt hat. Und trotzdem kann ich leider nicht mehr als drei Sterne geben, weil ich zwei große Kritikpunkte habe.Zum Ersten die deutsche Übersetzung. Das Wort "girl" wurde nie übersetzt, sondern jedes Mal genauso übernommen, was auf mich wirklich extrem komisch rübergekommen ist und mich bei jedem Mal mehr gestört hat. Es hat meinen Lesefluss unterbrochen und für mich gar nicht in die Geschichte gepasst, was einige Sätze, die wirklich emotional und schön hätten sein können, ein wenig zerstört haben.Zum zweiten Sonya. Dass sie nicht unbedingt sympathisch sein muss passt in die Geschichte, aber was mich echt sehr genervt hat war, dass sie fast die ganze Zeit betrunken war. Der Alkohol- und Drogenkonsum im Allgemeinen hat die Gesamtwirkung des Buchs für mich persönlich wirklich runtergezogen, was extrem schade war, weil dieses Buch wirklich das Potenzial dazu gehabt hätte, eines der besten LGBTQ-Liebesgeschichten zu werden und ich nur zu gerne fünf Sterne gegeben hätte.Trotzdem spreche ich eine Empfehlung für das Buch aus, eben weil die Story an sich wirklich gut war und mich auch berührt hat.
Sehr schön
Ein Buch, was so anders war. Aber so fesselnd und mitreißend. Als ich es anfing, hätte ich niemals gedacht, dass es mich so überraschen wird. Der Schreibstil war so einnehmend und gefühlvoll und bildhaft schön. Man verlor die Realität um sich herum, befand sich in diesem Buch! Auch wenn es in dieser Geschichte um zwei Frauen geht, empfand ich es als normal. Kein Problem schlich sich durch meine Gedanken. Coley ein so zartes Wesen, mit einem so tiefen Verlust, mit diesen Gedanken: Ob sie jemals wieder so etwas wie Liebe empfinden kann. Doch als sie Sonya begegnet, fahren ihre Gedanken schlichtweg Achterbahn. Fand die Charaktere wirklich gut umgesetzt, sympathisch. Man konnte in vielen hinrichten, ihre Gedanken sogar verstehen, teilweise nachvollziehen. Nur Sonya ist in der Öffentlichkeit nicht so offen, für die Gefühle gegenüber Coley. Im Grunde ist es doch egal, wen, oder was wir lieben. Im Endeffekt, schlägt in uns dasselbe Herz, das ist doch das, was am Ende zählt.Eine tiefgründige, spannende und mitreißende Geschichte.
Guter queerer Roman
In queeren Kreisen ist Hayley Kiyoko mit ihrem Lied 'Girls like Girls' schon lange bekannt. Als ich gesehen habe, dass es nun ein Buch von ihr mit dem gleichen Titel gibt, wusste ich, dass ich es lesen muss. Coley ist neu in der Stadt und muss mit dem Suizid ihrer Mutter und dem Fakt, dass sie nun mit ihrem Vater zusammenleben muss, den sie seit ihrem 3. Lebensjahr nicht mehr gesehen hat, klarkommen. Dann trifft sie auf Sonya und ihre Freund*innen und verliebt sich sofort in das Mädchen. Sonya hingegen hat große Probleme damit zu akzeptieren, dass sie auf Frauen stehen und sich auch zu Coley hingezogen fühlen könnte. Anfangs hatte ich etwas Probleme in die Geschichte reinzukommen, vor allem da die Schreibweise etwas ungewohnt war, aber ab der Mitte des Buches habe ich richtig mitgefiebert. Meiner Meinung nach hätte das Ende noch etwas ausführlicher sein können, aber insgesamt ist es ein sehr gelungenes Buch, welches viele Emotionen enthält und Coleys Entwicklung sehr gut darstellt. Ich würde es jederzeit wieder lesen und mich auch über eine Fortsetzung freuen.
Vom Song zum Buch
Mir persönlich hat der Roman aus dem dtv Verlag mit knapp 320 Seiten von der Sängerin und Autorin, Hayley Kiyoko, sehr gut gefallen, aber ich muss sagen, es ist kein Buch für jeden. Die Hauptfigur, Coley, ein junges 17-Jähriges Mädchen, das mitten in der Selbstfindungsphase ist und sich noch sehr unsicher in ihrer sexuellen / emotionalen Identität ist, spielt die Hauptrolle. Sie muss bei ihrem Vater leben, zu dem sie keine tiefe Bindung hat. Ihr Verhältnis wird als sehr schlecht dargestellt. Coley hat eine on off Beziehung und gleichzeitig verwirrt sie ihre Gefühle zu Sonya. Auch die Figur der Sonya wird nicht wirklich gut ausgeformt, was vermutlich noch an der Unerfahrenheit der Autorin liegt. Der Schreibstil ist ansprechend und leicht. Für den Preis von 16,95 Euro bekommt einen soliden Roman. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen.
Emotional und aufwühlend
Dass Hayley Kiyoko mit ihrem Song „Girls like Girls“ einen riesen Hit landete, war mir bei meiner ersten Begegnung mit dem Roman gar nicht klar. Ich kannte weder den Song noch das berühmte Musikvideo dazu – habe mir beides aber nach der Lektüre angeschaut und wahrscheinlich auch mit ganz anderen Augen betrachtet als ich es sonst getan hätte.Der Klappentext hat mich einfach sofort in den Bann gezogen, denn die Tatsache, dass eine von zwei Parteien – in diesem Fall offensichtlich ineinander verliebte Mädchen – Angst hat, sich in der Öffentlichkeit verstecken will/muss oder ihre Gefühle leugnet, ist allgegenwärtig. Dies ist ein Thema, was mich immer und immer wieder fasziniert und aufwühlt.Wie tief wir in die Gefühlswelt der Protagonistin eintauchen, hat mich mehr als einmal zu Tränen gerührt. Der Roman besticht in meinen Augen durch die tiefgehende Auseinandersetzung mit den Charakteren, auf denen hier der Fokus liegt. Gefühle, Gefühle, Gefühle.Dementsprechend war es für mich trotz des flüssigen Schreibstils und der schnell zu erfassenden Handlung erstaunlich schwer, das Buch zu lesen. Dies ist aber keinesfalls negativ gemeint – es ist für mich eben keine Zwischendurch-Lektüre gewesen, sondern hat zur Auseinandersetzung mit meinen eigenen Gefühlen und meiner eigenen Vergangenheit geführt.Somit also ein toller Jugendroman, den ich mehr als gerne weiterempfehle!
Wenn aus einem Lieblingssong ein Herzensbuch wird
"Girls Like Girls" hat mich zurückversetzt in die Zeit, in der ich in meinem Kinderzimmer den gleichnamigen Song mit seinem einzigartigen Musikvideo entdeckt habe. Von diesem hat Hayley Kiyoko bewusst viele Details in ihren Debütroman eingebaut - von der Choker-Kette bis hin zum Fahrrad. So verfolgen wir Coley und Sonya, die herauszufinden versuchen, warum sie sich zueinander hingezogen fühlen und was das bedeutet. Ihre wunderschöne Geschichte spielt in 2006 - einem Jahr, in dem Queerness noch lange nicht so akzeptiert und offen ausgelegbt war wie heute. Die damit einhergehenden Unsicherheiten haben meine Sensibilität sowie mein Verständnis für die Schwierigkeiten des Coming-Outs noch einmal sehr verstärkt. Dieses Buch hat mir gezeigt, wie es außerhalb meiner regenbogenfarbenen Bubble aussieht, in der ich mich privat bewege. Ich habe sehr mit den Protagonistinnen gelitten und gefühlt, während sie versuchen, es anderen recht zu machen, sich dabei aber nicht selbst zu verlieren. Dadurch entsteht zwar relativ viel Drama, was angesichts des Alters und Unsicherheit der beiden aber wunderbar zum Buch passt. Abgerundet wird das Ganze durch einen flüssigen Schreibstil, der "Girls Like Girls" zwar nicht zu einem Highlight, aber zu einem sehr, sehr großen Herzensbuch für mich macht.
Ein Roman mit Tiefe
Zuerst muss ich erwähnen, dass ich mich das Buch angesprochen hat und ich es mir gekauft habe, bevor ich auf den Namen der Autorin geachtet und nachgedacht habe, warum mir dieser etwas sagt.Das Cover gefällt mir gut, weil es in diesem Buch um Coley geht, die auf unterschiedliche Arten zu sich selbst findet.Das Buch liest sich gut und flüssig, auch wenn "girls" gerne häte übersetzt werden können.Mich hat ihre Geschichte tief berührt, weil es eben nicht nur ein Jugendbuch mit der ersten großen Liebe ist. Es ist gefüllt mit Liebe, Herzschmerz, Familie und auch düsteren Themen wie Depressionen, die für viele noch immer ein Tabuthema sind.Ich muss sagen, dass ich insgesamt sehr positiv von dem Buch überrascht bin. Natürlich steht die Autorin für etwas und hat tolle Songtexte, doch ein ganzes Buch ist doch noch mal eine ganz andere Geschichte. Alle Achtung.
Pressestimmen
Und was soll ich sagen: Hayley Kiyoko kann nicht nur großartig singen, sondern auch tolle Geschichte...n schreiben. mehr weniger
@kiras.zeilen, 18.09.2023
Ein humorvolles und zugleich tiefgreifendes und mutmachendes Buch!
@ourbookwoorld, 17.06.2023
Für Leser:innen, die sich von großen Gefühlen nicht abschrecken lassen, ein Romance-Traum.
Wiebke Mandalka, 01.03.2023