Kleine Feuer überall
»Zu sagen, dass ich dieses Buch fantastisch finde, wäre ein Understatement. Es hat mich zu Tränen gerührt.« Reese Witherspoon
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Kleine Feuer überall
Vom Außenanstrich der Häuser bis zum Alltag ihrer Bewohner: Alles in Shaker Heights, einem beschaulichen Vorort von Cleveland, ist passgenau durchgeplant. Keiner verkörpert diesen Geist mehr als Elena Richardson mit ihrer Familie wie aus dem Bilderbuch. Sie hat ein gutes Herz, deshalb nimmt sie die alleinerziehende Künstlerin Mia Warren als Mieterin auf und behandelt deren Tochter Pearl auch sofort, als wäre sie ihr eigenes Kind. Sie überlässt nichts dem Zufall, darum gräbt sie heimlich in Mias mysteriöser Vergangenheit. Woher nur kommt diese magische Anziehung, die das Mutter-Tochter-Gespann auf alle Richardsons ausübt? Über das Gewicht von Geheimnissen und den verheerenden Glauben, das bloße Befolgen von Regeln könne Katastrophen verhindern.
Ebenfalls von Celeste Ng bei dtv erschienen sind:
»Was ich euch nicht erzählte«
»Unsre verschwundenen Herzen«
Bibliografische Daten
2. Auflage
Celeste Ng
Celeste Ng, geboren 1980, wuchs in Pittsburgh, Pennsylvania, und in Shaker Heights, Ohio, auf. Sie studierte Englisch in Harvard und Kreatives Schreiben an der University of Michigan. ›Was ich euch nicht erzählte‹ stand genauso auf der Bestsellerliste wie ›Kleine Feuer überall‹, das auch als Miniserie verfilmt wurde. Celeste Ng lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Cambridge, Massachusetts.
Brigitte Jakobeit
Brigitte Jakobeit lebt in Hamburg. Sie übersetzt u. a. William Trevor und Patti Smith und wurde mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet.
2 - 10 von 115 Leserstimme
intensiv
Im Haus der Familie Richardson brennt es, jemand hat alle Zimmer angezündet. Noch ist nicht ganz klar, wie es dazu kommen konnte, doch der Verdacht fällt schnell auf die rebellische Tochter. Eigentlich ist das Leben der Richardsons eine musterhafte Vorstadtidylle, Elena ist eine erfolgreiche Journalistin bei der Lokalzeitung, ihr Mann ein angesehener Anwalt und auch die Kinder verhalten sich mustergültig, bis auf die Jüngste. Doch dem Tag des feuers geht eine ganz eigene Geschichte voraus, denn nicht alles ist so, wie es von außen wirkt. Und da sind da noch Mia und Pearl, die neuen Mieter von nebenan.Der Anfang ging etwas langsam voran, doch dann entwickelte sich eine Spannung und Dringlichkeit, die mich zwang weiterzulesen. Celeste Ng erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Dabei sprigt sie zwar immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit, aber niemals wurde es unübersichtlich sondern sie webt dadurch ein Bild, das sich wie ein Puzzle nach und nach zusammensetzt. Die Figuren zeichnen sich v.a. dadurch aus, dass sie alle nicht so sind, wie sie zu sein scheinen. Sie alle haben Geheimnisse, Dinge die nur sie wissen, Dinge die sie verbindet oder auch voneinander trennt. Dabei schafft es Ng, die Figuren sehr vielschichtig darzustellen und sie für den Leser interessant zu machen. Man möchte erfahren, wie sich alles ereignet hat und was wirklich in der Vergangenheit passiert ist. Alle Figuren haben etwas eigenes, das sie lebendig erscheinen lässt.Die Handlung ist durch den zeitlichen Wechsel aber auch den Schreibstil sehr spannend aufgebaut. Man rätselt und versucht zu verstehen, was passiert ist, aber ganz klar wird es erst am Schluss. Der Schluss erklärt zwar, wie es zu dem feuer kam, doch den weiteren Verlauf lässt er offen. das gibt dem Leser die Möglichkeit sich eine eigene Fortsetzung zu erdenken.Celeste Ng hat wieder mal ein sehr spannendes Buch über Familien geschrieben, das uns zeigt, dass es nicht immer einfach ist, sich zwischen richtig und falsch zu entscheiden.
Geschichte hinter dem Offensichtlichen
Bereits der erste Roman der Autorin (Was ich euch nicht erzählte) hatte mich völlig in seinen Bann gezogen. Umso gespannter war ich, was mich nun hier erwarten würde. Das Cover zeigt einen blauen Himmel mit kleinen Wölkchen, im Vordergrund ein typisch amerikanisches Holz-Wohnhaus mit großem überdachtem Vorbau und Garage.Tatsächlich handelt es sich um einen tiefgründigen amerikanischen Familien- und Gesellschaftsroman, der sich rund um das Leben der sechsköpfigen Familie Richardson aufbaut. Der Vater ein gut verdienender Anwalt, die Mutter Elena Lokal-Journalistin, die vier Kinder Lexie, Trip, Izzy und Moody sind Teenager, die noch zu Hause wohnen. Zu Hause, das ist eben dieses schicke Einfamilienhaus im Stadtteil Shaker Heights, wo alles wohlsituiert, ordentlich und durchstrukturiert zugeht und man stets nach Perfektion strebt. Dieses Streben wird am besten durch Mutter Elena verkörpert, die ihr ein paar Straßen weiter stehendes Elternhaus bewusst an Menschen vermietet, denen es finanziell nicht so gut geht. Das ist Teil ihres „Sozialprojektes“. Seit rund einem Jahr lebt dort die künstlerische Fotografin Mia Warren mit ihrer etwa 15-jährigen Tochter Pearl.So richtig nimmt man Elena ihr soziales Engagement von Anfang an nicht ab – zu sehr ist sie sich des immensen Standesunterschiedes zwischen der Künstlerin „am Hungertuch“ und sich selbst bewusst. Der Einstieg in den Roman beginnt analog zum Titel: Das Haus der Richardsons wurde offensichtlich mit lauter kleinen Feuern angezündet. Zum Glück wurde niemand verletzt, aus dem Gespräch der Familienmitglieder wird deutlich, dass man Izzy, die jüngste Tochter, für die Brandstifterin hält. Sie scheint einen schwierigen Charakter zu haben und ist auch die einzige, die an diesem Abend nicht zu Hause ist. Kurz zuvor haben aber auch Mia und Pearl ihr Haus und die Stadt verlassen: Zufall? Von Beginn an möchte man wissen, wer für das Feuer verantwortlich war. Im Folgenden wird deshalb die ganze Geschichte in Rückblicken erzählt und zeigt die Entwicklung bis zum Feuer sorgsam auf. Mia und Pearl sind zwei Reisende, die bisher niemals lange an einem Ort geblieben sind. Pearl freut sich darauf, nun sesshaft zu werden, hat sie damit zum ersten Mal die Chance, sich einen Freundeskreis aufzubauen und eine Schule längerfristig zu besuchen. Sie freundet sich schnell mit dem gleichaltrigen Moody Richardson an. In Folge ist sie oft bei der Familie zu Gast, wird von den Familienmitgliedern freundlich empfangen, so dass sie auch mit den Geschwistern in Kontakt kommt. Izzy, die sich meist aus der Familie zurückzieht und dort als schwarzes Schaf gilt, freundet sich währenddessen mit Pearls Mutter Mia an. Das Mädchen ist fasziniert von deren künstlerischem Schaffen, von ihrer Freiheitsliebe. Sie besucht sie bald regelmäßig, um ihr zu assistieren. Nach und nach fasst Izzy Vertrauen zu Mia, die sich viel besser in sie hineinversetzen kann als die eigene Mutter. Zusätzlich wird Mia auch als Hausangestellte von den Richardsons eingestellt. Beide Familien vermischen sich auf diese Weise miteinander, was großes Konfliktpotential birgt, da hier zwei vollkommen unterschiedlicheLebensmodelle aufeinander prallen und sich aneinander reiben. Am Ende werden aber beide auch voneinander gelernt und profitiert haben…Das an sich ergibt schon einen spannenden Plot. Dieser wird aber gekonnt flankiert durch weitere Handlungsstränge: Da ist das Ehepaar McCullough, enge Freunde der Richardsons, die im Begriff stehen, ein asiatisches Mädchen zu adoptieren, das einst ausgesetzt wurde. Als die leibliche Mutter ihr Kind zurückfordert, kommt es zum Prozess, in dem sowohl Familie Richardson als auch Familie Warren Stellung beziehen werden.Auch die Frage nach Pearls Vater und damit Mias Vergangenheit wird gestellt. Hier greift Mrs Richardson in deren Privatsphäre ein und fördert das ein oder andere Geheimnis zutage. Ein großes Thema in diesem Roman ist das Muttersein: Was bedeutet Mutterschaft? Unter welchen Bedingungen kann man sie zurückweisen oder sich das Recht darauf verdienen, ohne selbst schwanger gewesen zu sein? Jede Mutter hat ihren festen Standpunkt und ist im Verlauf dennoch in der Lage, sich zu entwickeln. Ein weiteres Thema ist das Feuer. Celeste Ng schafft wunderbare Bilder und Metaphern, die in Bezug zum titelgebenden Feuer stehen.Das Besondere an diesem Roman ist, dass er niemals stigmatisiert und einfache Wahrheiten liefert. Er bietet wenig falsch/richtig oder gut/böse an, sondern zeigt die Zwischenräume auf, die Graubereiche. Er erzählt die Geschichten hinter dem Offensichtlichen, nimmt Bezug auf Biografien, die jeden Protagonisten zu dem gemacht haben, was er heute ist. So bleibt die gesamte Entwicklung nachvollziehbar und lässt ungemein viel Raum für eigene Gedanken, die man sich zwangsläufig machen muss.Der Erzählstil ist unaufgeregt und dennoch ganz nah bei den handelnden Personen. Der Roman hat mir außerordentlich gut gefallen, hat sich zum regelrechten Pageturner entwickelt, ganz ohne trivial oder oberflächlich zu sein. Er verbindet das Unterhaltsame mit dem Literarischen. Er ist einfach großartig und erhält meine volle Leseempfehlung!
Verstricktes Kleinstadtleben
Nach außen hin soll alles perfekt wirken in der amerikanischen Kleinstadt und besonders bei der Familie von Elena. Ihr ganzes Leben hatte sie vorausgeplant und diesen Plan penibel verfolgt. Großzügig vermietet sie ihre Zweitwohnung an Menschen, die ihrer Meinung nach eine Chance im Leben verdient haben. Doch dass die Ankunft von Mia, einer Künstlerin, und ihrer Tochter Pearl auch Elenas Leben nachhaltig verändern wird, damit konnte sie nicht rechnen.Ich hätte nicht gedacht, dass ich dieses Buch so spannend finden könnte aber es hat mich von Anfang bis Ende fasziniert. Die Verstrickungen zwischen den einzelnen Personen sind komplex und realistisch und es werden elementare Fragen über Gerechtigkeit gestellt. Das Buch ist eine Mischung aus Krimi, Teenage-Romanze und Tragikroman und erfüllt alle Kriterien für einen spannenden Leseabend.Besonders herausragend finde ich im Nachhinein, wie viel von der Handlung schon auf der ersten Seite gespiegelt wird. Teilweise werden Andeutungen gemacht, die man noch gar nicht verstehen kann und wenn man dann nach der Hälfte des Buches zur passenden Szene kommt, bemerkt man "Ah, richtig, davon wurde ja ganz am Anfang mal was erwähnt, darauf hat sich das also bezogen!"Rundum finde ich das Buch gelungen und der Titel "Kleine Feuer überall" passt nicht nur auf die Handlung im ersten Kapitel sondern tatsächlich auf das ganze Buch: Überall gibt es kleine Problemchen, kleine, vor sich hin kokelnde Feuerstellen, die nur entfacht werden müssen, dass sich ein Großbrand für eine Person und ihre Existenz aufbaut!
Kleine Feuer überall
Inhalt: Es brennt! In jedem der Schlafzimmer hat jemand Feuer gelegt. Fassungslos steht Elena Richardson im Bademantel und den Tennisschuhen ihres Sohnes draußen auf dem Rasen und starrt in die Flammen. Ihr ganzes Leben lang hatte sie die Erfahrung gemacht, »dass Leidenschaft so gefährlich ist wie Feuer«. Deshalb passte sie so gut nach Shaker Heights, den wohlhabenden Vorort von Cleveland, Ohio, in dem der Außenanstrich der Häuser ebenso geregelt ist wie das Alltagsleben seiner Bewohner. Ihr Mann ist Partner einer Anwaltskanzlei, sie selbst schreibt Kolumnen für die Lokalzeitung, die vier halbwüchsigen Kinder sind bis auf das jüngste, Isabel, wohlgeraten. Doch es brennt. Elenas scheinbar unanfechtbares Idyll – alles Asche und Rauch?Ich habe mir dieses Buch aufgrund der guten Rezensionen und des Klappentextes gekauft. Ich war gespannt, was sich hinter der Vorstadtidylle in Shaker Heights verbirgt und ich wurde nicht enttäuscht. Die ersten 100 Seiten kamen mir wie ein Highschool-Teenie-Roman vor, danach nahm die Geschichte aber an Fahrt auf und ich konnte es fast nicht mehr aus der Hand legen.Die Autorin hat das Buch so aufgebaut, dass zu jeder Hauptperson ein kleiner Extra-Erzähl-Strang über dessen bisheriges Leben gemacht wurde. Immer wieder ist sie in die Gegenwart zurückgekehrt, um die Handlung fortzusetzen. Das hat mir sehr gut gefallen.Die Personenanzahl war übersichtlich, manche Autoren „erschlagen“ einen mit zu viel Akteuren, so dass man nach der Zeit den Überblick verliert. Das war hier nicht der Fall und hat mir auch gut gefallen.Die Geschichte erzählt das Leben von Mia und ihrer Tochter Pearl. Auf ihrem Vagabundenleben sind sie in Shaker Heights gelandet und haben von Elena Richardson eine Wohnung gemietet. Eigentlich sollte dieser schöne Ort ihre Endstation sein, wo sie Wurzeln schlagen wollten. Elenas Sohn Moody freundet sich mit Pearl an, so dass Pearl bald im Hause Richardson ein und aus geht. Die Freundschaftsbande, auch zu den anderen drei Richardson-Kids werden immer stärker. Moodys Schwester Izzy, die in ihrer Familie als schwarzes Schaf gilt, hält sich viel bei Pearls Mutter auf, die nebenbei als Haushälterin für die Richardsons arbeitet. Alle sind auf die eine oder andere Weise miteinander verbunden, was manchmal sehr schön, manchmal aber auch sehr schwierig ist.Achtung Spoiler!!!Die Geschichte entwickelt sich weiter durch Höhen und Tiefen, bis zum großen Krach und Elena Richardson Mia und ihre Tochter von heute auf morgen auf die Straße setzt. Dies führt zu einer Kurzschlussreaktion von Izzy, die von jetzt auf gleich auf ihre Vertraute Mia, Pearls Mutter, verzichten muss. Mia und Pearl verlassen Shaker Heights und Izzy macht sich auf die Suche nach den beiden. Vorher will sie ihrer Familie, vor allem ihrer Mutter Elena, die sie für Mias und Pearls Abreise verantwortlich macht, aber noch einen Denkzettel verpassen, und legt in ihrem Elternhaus Feuer. Hier endet das Buch dann.Mich würde schon interessieren, wie es mit Mia und Pearl weitergeht. Ob sie ein neues Zuhause finden, ob Izzy irgendwann wieder mit den beiden vereint ist, ob Elena sich auf die Suche nach ihrer Tochter macht. Vielleicht gibt es ja mal einen 2. Band.Fazit: Eine interessante Geschichte über das Leben von Menschen in einer amerikanischen Vorstadt, die auch in anderen Städten spielen könnte. Die Personen kamen alle sehr sympathisch und gut beschrieben rüber. Mir hat das Cover auch sehr gefallen und ich würde mich freuen, wenn die Geschichte fortgesetzt würde.
Top
Es beginnt mit einem brennenden Haus und der fassungslosen Familie Richardson davor. Direkt im Anschluss erzählt uns Celeste Ng eine unglaubliche Geschichte. Shaker Heights, ein wohlhabender Vorort in Cleveland, ist eine Hochburg von Wohlstand, Regeln und Moral. Speziell Elena Richardson, die dort selbst aufgewachsen ist, hat diese Regeln alle verinnerlicht und ihre Ehe und Familie vollkommen darauf ausgerichtet. Alles beginnt, als die alleinerziehende Mutter Mia Warren mit ihrer Teenager-Tochter Pearl in ein kleines Mietshaus der Richardsons in Shaker Heights zieht. Schnell begegnen sich die Mitglieder beider Familien in ihrem Alltag und es gibt immer weitere enge Beziehungen von Mia und Pearl zu allen vier Richardson-Kindern. Bis sich aber im Umfeld beider Familien eine „Störung“ ereignet, deren Entstehung die Mutter Elena Richardson direkt Mia Warren zuschreibt. Von da an verfolgt Elena mit einer Verbissenheit und auch krimineller Energie Mias Leben. Für sich immer gerechtfertigt als Schutz ihres eigenen Umfelds und dem Einhalten ihrer moralischen Vorstellungen. Es ist unfassbar, was Elena damit an Schaden anrichtet. Es ist klar, dass sich das Bild der vielen kleinen Feuerstellen direkt auf das zerstörerische Treiben von Elena bezieht, die dies in ihrer Selbstherrlichkeit allerdings zu keinem Zeitpunkt wahrnimmt.Ich fand diese Begegnungen der beiden Familien Richardson und Warren perfekt erzählt und alle Charaktere perfekt gestaltet. Mich persönlich haben die beiden Töchter Izzy und Pearl besonders berührt, beide gleichermaßen ehrlich, empfindsam und sehr intelligent. Schon das erste Buch von Celeste Ng hatte ich begeistert gelesen und nun hat mich „Kleine Feuer überall“ in seinen Bann gezogen und ist mein Lesehighlight für dieses Jahr.
Perfekte Verknüpfung von Idylle und Verrat
Es brennt! In jedem der Schlafzimmer hat jemand Feuer gelegt. Fassungslos steht Elena Richardson im Bademantel und den Tennisschuhen ihres Sohnes draußen auf dem Rasen und starrt in die Flammen.Geheimnisse Intrige Feuer Künstler Verrat BürgerlichkeitQuelle: dtv VerlagIhr ganzes Leben lang hatte sie die Erfahrung gemacht, »dass Leidenschaft so gefährlich ist wie Feuer«. Deshalb passte sie so gut nach Shaker Heights, den wohlhabenden Vorort von Cleveland, Ohio, in dem der Außenanstrich der Häuser ebenso geregelt ist wie das Alltagsleben seiner Bewohner. Ihr Mann ist Partner einer Anwaltskanzlei, sie selbst schreibt Kolumnen für die Lokalzeitung, die vier halbwüchsigen Kinder sind bis auf das jüngste, Isabel, wohlgeraten. Doch es brennt. Elenas scheinbar unanfechtbares Idyll – alles Asche und Rauch?Zum Inhalt:In dem beschaulichen Vorort von Cleveland Shaker Heights ist alles perfekt. Alles ist geplant, angepasst und organisiert, es gibt keine bösen Überraschungen Klatschthemen betreffen eher die „Ausreißer“. Ein Paradebeispiel dieser Bewohner ist die Familie Richardson. Die Mutter Elena ist in Shaker Heights aufgewachsen und hat ein gutes Herz. Aus diesem Grund vermietet sie als gute Tat der alleinerziehenden Künstlerin Mia und ihrer Tochter Pearl eines ihrer Häuser. Pearl und Mia verstehen sich gut mit der Familie Richardson und so kommt es, dass sich Pearl mit Elenas Kindern anfreundet. Nur die Tochter Lizzie, der Rebell der Familie und Individualistin, sucht lieber den Kontakt zu Mia und verbringt viel Zeit mit ihr in ihrem Atelier. Denn beide sind anders als die Bewohner von Shaker Heights.Als in einem erbitternden Adoptionsstreit von Elenas Freundin Mia gegen die Interessen von Elena arbeitet und den Prozess zu gefährden droht, beginnt Elena, in Mias Vergangenheit zu stöbern und fördert ein großes und dunkles Geheimnis zu Tage. Mit dieser Waffe in der Hand verursacht Elena bereits kleine Feuer, die sich zu einem Großbrand innerhalb ihrer eigenen Familie ausdehnt. Denn auch innerhalb der Familie gibt es Geheimnisse und Verfehlungen, die die Fassade der Gutbürgerlichkeit von Shaker Heights gefährden. Und plötzlich verschwindet Lizzie spurlos…Celeste Ng, geboren und aufgewachsen unter anderem in Shaker Heights, der Kulisse ihres neuen Romans, wurde bekannt mit ihrem ersten Bestsellerroman „Was ich euch nicht erzählte“.Meine Meinung:Ich kannte bisher noch keinen Roman der Autorin und war sehr neugierig auf die Geschichte. Der Klappentext selber gab wenig Aufschluss über die Story und ich hatte völlig andere Erwartungen. Diese wurden allerdings mehr als positiv erfüllt. Die Geschichte handelt von der gutbürgerlichen Familie Richardson, allen voran Mutter Elena. Diese ist bereits in Shaker Heights aufgewachsen und die Zukunft der Kinder ist bereits durchgeplant. Als die eigenständige Mia mit ihrer Tochter Pearl in deren Leben tritt, bekommen diese plötzlich einen anderen Blick auf die Welt und ihren Möglichkeiten. Besonders Lizzie, die als Rebell der Richardsons einen dauernden Streit und Widerstand ausficht, fühlt sich deshalb von Mia angezogen.Der Blick in die Gutbürgerlichkeit und der Gegensatz des alternativen Künstlerdaseins, hat die Autorin auf intelligente Art miteinander verwoben. Beide Leben finden einen Gleichklang, der von Ereignissen und Geheimnissen überschattet wird. Der Kontrast und die Verflechtungen sind sehr gut nachzuvollziehen und ziehen den Leser in den Bann.Auch die brave und kokette Elena, die sich gerne als Retter und Verfechterin gegen Unrecht rühmt, zeigt plötzlich eine ganz andere Fassade, als Mia sich in einem Rechtsstreit einer Freundin gegen sie wendet.Der Leser erlebt einen unverfälschten Blick hinter die Fassade und Schein der amerikanischen Bürgerlichkeit. Für mich ein großartiges Buch, was zu Diskussionen animiert und zum Denken anregt.Für mich eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Erschienen 2018 im dtv VerlagISBN 978-3-423-28156-0382 Seiten
Wenn die Fassade bröckelt...
Celeste Ng ist mit "Kleine Feuer überall" ein wunderbar gesellschaftskritischer Roman gelungen, dessen Höhepunkt am Anfang steht.Im scheinbar idyllischen Shaker Hights brennt ein Haus. Die Tochter, in gewisser Weise das schwarze Schaf der Familie, wird verdächtigt.Es ist ein besonderes Feuer, angefacht durch kleine Feuer. Gelegt auf den Betten der Angehörigen - Kleine Feuer überall eben. Wie es dazu kommt erzählt die Geschichte in mehreren Handlungssträngen und aus vielen Perspektiven. Es ist ein kritischer Roman, der aufzeigt, wie verschiedene Welten aufeinanderprallen. Die Angepassten und die Unangepassten. Die, die Träume unterdrückt haben und die, die für ihre Träume leben und dafür bereit sind, aus Komfortzonen herauszutreten. Es geht aber auch um die erste Liebe, Verantwortung und das Erwachsenwerden. Und darum, wie wertvoll es ist, sich jemandem anvertrauen zu können und um den Aufbruch, der manchmal nötig ist um sich selbst entfalten zu können.Es ist ein Roman der leiserern Töne, der einen mitreißt und nachdenklich stimmt.Ich kann das Buch nur empfehlen.
Wieder unglaublich genau und berührend
Wie schon in ihrem ersten Buch „Was ich euch nicht erzählte“ schreibt Autorin Celeste Ng auch in diesem Roman wieder unglaublich genau, berührend und authentisch. Der Leser erfährt aus erster Hand von dem Brand und erlebt mit, wie die Familie Richardson fassungslos vor dem kaputten, unbewohnbaren Haus steht. Dann der Sprung in die Vergangenheit, wie die neuen Mieter, eine alleinerziehende Künstlerin Mia mit ihrer Teenagertochter Pearl auftauchen, und wie sich die Lebenswelten der beiden so unterschiedlichen Familien immer mehr mischen.Celeste Ng schreibt sprachlich gekonnt, fast schon poetisch. Immer wieder taucht das Feuer im Buch auf. Sie seziert gleichsam die Vergangenheit, die im aktuellen Brand gipfelt. Lügen, Geheimnisse, Eifersucht, Liebe und Ängste und vieles andere mehr spielen eine Rolle und werden in das Geschehen eingebunden.Das anfangs so idyllische Familienleben der Richardsons zerfällt immer mehr, wie die Fassade des Hauses durch den Brand. Eine Ruine entsteht – das beschreibt die Autorin unglaublich nah. Die Charaktere sind genau gezeichnet und sorgen beim Leser für Mitgefühl, Ablehnung und un-glaubliche Spannung. Wie schon der erste Roman hat mich auch „Kleine Feuer überall“ sehr berührt und bewegt. Eine durchdringende, emotionsgeladene und aus unterschiedlichen Perspektiven erzählte Geschichte, die bis zum Ende fesselnd ist.
Faszinierendes Buch über die amerikanische Gesellschaft
In der perfekt durchgeplanten Stadt Shaker Heights, ein Vorort von Cleveland; brennt ein Haus: das der Familie Richardson. Alle reden darüber, dass die jüngste Tochter, Isabelle, nun endlich durchgedreht ist und das Haus ihrer eigenen Familie angezündet hat. Doch wie konnte es so weit kommen?Schritt für Schritt entfaltet sich die Vorgeschichte. Wie die Mutter der Familie aus Herzensgüte ein kleines Mietshaus, das ihr gehört, an Bedürftige vermietet und dabei selbstverständlich erwartet, dass diese sich dankbar zeigen und wissen, wo ihr Platz im Leben ist. Dieses Mal hat sie sich die alleinstehende Künstlerin Mia ins Haus geholt, die mit ihrer Tochter Pearl nach jedem abgeschlossenen Kunstprojekt in eine neue Stadt zieht. Pearl ihrerseits sehnt sich nach Beständigkeit und Mia hat ihr versprochen, dass Shaker Heights der Ort ist, an dem sie sesshaft werden. In den Kindern der Richardsons findet Pearl direkt Freunde und diese wiederum sind sehr zu dem Mutter-Tochter-Gespann hingezogen. So verknüpfen sich die Leben und Schicksale immer weiter, bis sie fast voneinander unlösbar sind. Doch dann verstößt Mia gegen die Konventionen dieser kleinen perfekten Gemeinde, verlöst den Platz, den man ihr zugedacht hat und bringt damit alles ins Wanken ...Mit "Kleine Feuer überall" ist Celeste Ng wieder ein spannender Roman gelungen, der zwar seinen Ausgangspunkt in einer Straftat hat, an sich aber kein Krimi oder Thriller ist. Vielmehr geht es um die vielen Arten zwischenmenschlicher Verwicklungen, Missverständnisse und unerfüllte Erwartungen. Und auch darum, was Menschen sich im Falle von wahrgenommenen Normverletzungen gegenseitig antun können, ohne dabei einmal die Normen selbst zu hinterfragen. Die Autorin hat die Figuren sehr feinsinnig entworfen und analysiert und sehr lebensnah dargestellt. Elena Richardsons "entitlement" oder Privileg ist sicherlich schon vordergründig erkennbar, aber wie tief ihr Denken und Handeln davon durchdrungen sind, welche Vorurteile und Doppelmoral sie hegt, offenbart sich erst nach und nach. Dabei ist das Buch gleichzeitig keine Hetzschrift gegen die privilegierte Elite, sondern versucht zu sezieren, wie sie funktioniert. Elena greift mit solch überzeugter Selbstverständlichkeit in das Leben anderer ein und ist ignorant gegenüber den Auswirkungen ihres Handelns auf andere, dass beim Lesen durchaus Beklemmung aufkommt und man Elena immer wieder kräftig durchschütteln möchte. Vor allem aber ist es ein Buch über die amerikanische Gesellschaft und die Probleme ihrer Mittelschicht. Die Geschichte selbst wirkt zwar eher klein und unspektakulär, und Leser, die ein hohes Tempo und einen atemberaubenden Spannungsbogen im Stile von Krimis oder Thrillern erwarten, dürften enttäuscht sein, aber die Charakterstudien sind faszinierend und meiner Meinung nach der eigentliche Kernpunkt. Und auch die Dynamik von Geheimnissen spielt eine erhebliche Rolle.Alles in allem ist "Kleine Feuer überall" ein sehr empfehlenswertes Buch, das hinter die wohl gehüteten Fassaden blickt und von der zwischenmenschlichen Tragik lebt. Es ist ein Buch, das definitiv zum Nachdenken anregt und jede Menge Diskussionsstoff bietet.
Heisse Begebenheiten
Elena ist Lokaljournalistin und Ende 30. Fassungslos steht sie im Familienhaus und muss feststellen, dass jedes einzelne Schlafzimmer durch gelegte Feuer verwüstet wurde. Sie hat ihre eigene Tochter Izzy im Verdacht, fragt sich aber, welche Gründe sie haben könnte.... Selbst Elenas Leben ist ein Leben voller Erfahrung und Leidenschaft so wie verschiedene Bereiche des Feuers.Der vorliegende Roman hat mir sowohl sprachlich gut gefallen aber auch die handelnden Personen sind sehr gut dargestellt. Sie wirken authentisch und absolut glaubwürdig.Das Cover ist schlicht und trotzdem ansprechend gestaltet. Es passt stellt den Roman schon sehr gut dar und lässt mehr erahnen.Mein Fazit:Absolut lesenswert. Bei Gelegenheit gerne wieder.
Pressestimmen
Ng seziert klug und empathisch die strengen Regeln und Moralvorstellungen hinter dem amerikanischen ...Traum. mehr weniger
Judith Liere
›Kleine Feuer überall‹ ist ein vielschichtiges, intensives Drama über zerbrochene Idyllen.
Autorin Celeste Ng ist eine Meisterin darin, die Haarrisse in angeblich perfekten Familien und die G...räben zwischen verschiedenen weiblichen Lebensentwürfen fühlbar zu machen. mehr weniger
Ganz, ganz großartig...
Andrea Sawatzki, Schauspielerin,
Eine fesselnde Geschichte, die Fragen aufwirft.
Karin Prignitz, 16.05.2020
Spannend wie ein Krimi und toll geschrieben.
16.10.2018
Ein Roman wie ein Lehrstück für kreatives Schreiben.
Rainer Moritz, 30.08.2018
Wenn es sie tatsächlich gibt, die idealen Sommerbücher: ›Kleine Feuer überall‹ ist so eines.
Christine Westermann, 19.07.2018
Schicksalhaft, abwechslungsreich, traumhaft.
07.07.2018
Unter den Romanen zum Thema Familie ragt Celeste Ngs ›Kleine Feuer überall‹ besonders heraus.
Doris Kraus, 01.07.2018
Themen wie Klassenunterschiede, Alltags-Rassismus und Familiendynamik in eine fesselnde Geschichte z...u gießen, die nachhallt, ist das Erfolgsrezept von Celeste Ng. mehr weniger
17.06.2018
Die amerikanische Autorin Celeste Ng ist eine Meisterin darin, das bürgerliche Ideal literarisch zu ...dekonstruieren. mehr weniger
01.06.2018
In dem großartigen amerikanischen Roman ›Kleine Feuer überall‹ steht eine fast perfekte Familie vor ...den Trümmern ihres Hauses. mehr weniger
Sacha Verna, 01.06.2018
Celeste Ng hat ein Faible für die verborgenen Seiten der Menschen, die unerforschten Tiefen ihrer Be...ziehungen zueinander. mehr weniger
Roana Brogsitter, 09.05.2018
Bei ihr geht die bürgerliche Behaglichkeit in Flammen auf.
27.04.2018
Inferno der Vorstadt: In ›Kleine Feuer überall‹ erzählt Celeste Ng das amerikanische Glücksversprech...en als abgründiges Familiendrama. mehr weniger
Sofia Glasl, 26.04.2018
Celeste Ng gelingt es, Dunkles in wunderschöner Prosa zu erzählen.
Wofgang Hauptmann, 24.04.2018
Intime Kenntnis der Verhältnisse, tiefenscharfe Figurenzeichnung bis an die Ränder und eine raffinie...rte Dramaturgie - amerikanische Erzählkunst at its best! mehr weniger
Petra Kohse, 23.04.2018
Perfekt für sonnige Nachmittage und Leseabende - also eigentlich immer.
23.04.2018
(…) erneut besticht die Autorin durch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen in die aufgewühlten oder ...zerrissenen Seelen ihrer Figuren. mehr weniger
Peter Henning, 20.04.2018
Ein mit großem Herzblut geschriebener Roman, der viele große Fragen aufwirft, die hier nur am Beispi...el einer US-amerikanischen Musterstadt illustriert werden. mehr weniger
Ulrike Sárkány, 19.04.2018
Meisterin des Familien-Thrillers: Celeste Ng
Angela Wittmann, 11.04.2018
Ng ist auch mit ihrem zweiten Roman ein großer literarischer Wurf gelungen.
Barbara Tumfart
Ein kluger, spannender, entlarvender Roman.
Der sozialkritische Roman der internationalen Bestsellerautorin ist spannend erzählt und besticht du...rch seine makellose Eleganz. mehr weniger
Celeste Ngs grandioser Roman berührt und stellt die richtigen Fragen zur richtigen Zeit.
Ngs Zweitling erinnert in Ton und Tiefe an den jungen John Irving.
Das Buch ist ein virtuoser Gesellschaftsroman von suggestiver Kraft, ein Familien-Psychogramm, das L...ügengebäude und Selbsttäuschungen hinter weißen Gartenzäunen zum Einsturz bringt. mehr weniger
Verena Geiger
Der zweite unvergessliche Roman der Bestsellerautorin.
Ein eindringlicher Roman über das Gewicht von Geheimnissen und die Gefahr von Perfektion.
Ein Roman, der viel zu schnell zu Ende geht.
Lisa-Marie Röhling
Ein luftiges Buch, das zart an der Oberfläche eines scheinheiligen amerikanischen Bürgertums kratzt.
Katharina Hirschmann
Nach den fast 400 Seiten fragt sich der Leser: Wie? Der Roman ist zu Ende? Tolles Buch.
Fabelhaft! Vor allem die kleinen Feuer auch zwischen den Zeilen. Lesen!
Elvira Gordon-Pusch
Ein Buch, das Frauen mutig macht, ihren eigenen Weg zu gehen, auch wenn der unüblich scheint. Und ei...n Buch, das man innerlich noch Tage nach dem Fertiglesen mit sich herumträgt, weil man das Gefü hlhat, man habe eine Freundin dabei. mehr weniger
Gioia da Silva, 08.03.2024
Großartige zeitgenössische Geschichte über das Leben, Menschen, Familie-und nichts ist so, wie es au...f den ersten Blick scheint. mehr weniger
03.08.2023
Celestino Piatti wäre am 5. Januar 2022 hundert geworden - Zeit für eine große Rückschau.
15.11.2021
Ng besticht durch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen in die aufgewühlten oder zerrissenen Seelen i...hrer Figuren. mehr weniger
Birgit Prosinger, 01.01.2020
Eine so umwerfende, ungewöhnliche Familiengeschichte findet sich selten in der modernen Literatur.
Katrin Sommer, 12.08.2019
Ihr Familien- und Gesellschaftsroman ist spannend wie ein Thriller und wirft Fragen zu unterschiedli...chen Lebensformen, Rassismus, Mutter-Kind-Beziehung und Identitätsfindung in der Jugend auf. mehr weniger
20.06.2019
In ›Kleine Feuer überall‹ greift die Autorin Celeste Ng große Themen auf: Mutterliebe, Selbstverwirk...lichung, Rassismus und unterschiedliche Weltanschauungen - ein Roman, der fesselt und berührt. mehr weniger
24.02.2019
In Rückblenden leuchtet die 1980 in Hongkong geborene US-Amerikanerin Celeste Ng hinter den amerikan...ischen Traum - brillant geschrieben, vielschichtig und ungeheuer spannend. mehr weniger
Birgitta Lamparth, 14.12.2018
›Kleine Feuer überall‹ fesselt und berührt.
23.10.2018
Das Buch kommt nicht mit einem Paukenschlag daher, sondern ist auf feine und leise Art dramatisch – ...und elegant geschrieben noch dazu. mehr weniger
01.09.2018
Elegant und ohne den Leser zu erdrücken, greift Celeste Ng die ganz großen Themen auf: Mutterliebe, ...Selbstverwirklichung, Rassismus und unterschiedliche Weltanschauungen(...) mehr weniger
11.08.2018
›Kleine Feuer überall‹ setzt auch im Kopf des Lesers einiges in Brand: Überall werden Lunten gelegt,... die existenzielle Fragen berühren. mehr weniger
Brigitta Lamparth, 06.08.2018
Ein eidrücklicher Roman, der dazu ermutigt, eigene Wege zu gehen.
01.08.2018
Der Roman ist eine eindringliche Auseinandersetzung mit der Frage, was in den Augen einer Gesellscha...ft gute Kinder und gute Eltern ausmacht. mehr weniger
26.06.2018
›Kleine Feuer überall‹ ist flüssig und spannend erzählt, lässt den Leser nicht los.
Gustav Förster, 20.06.2018
Ein in sich geschlossener Roman, der zum Nachdenken, zum Diskutieren anregt. Was will man mehr!
Rainer Glas, 13.06.2018
Unbedingt mehr von dieser Schriftstellerin, ich freue mich schon auf ihr nächstes Buch.
Gabi Lohre, 08.06.2018
Armut und Klasse, diese beinharten Realitäten spielen eine Hauptrolle im Spiel der Kräfte, das Celes...te Ng hier eine faszinierend erzählte Geschichte bannt. mehr weniger
Bernadette Conrad, 01.06.2018
Komplexer und spannender geht es wirklich nicht.
Claudia Theurer, 14.05.2018
Die Beziehungen von Eltern zu ihren Kindern und von Kindern zu ihren Eltern thematisiert Celeste Ng ...in lebensnah skizzierten Szenen. mehr weniger
Alex Dengler, 14.05.2018
Gelassen im Ton, doch mit hoher Intensität erzählt Ng, wie das Leben einer vermeintlichen Bilderbuch...familie unwiederbringlich auseinanderfällt. mehr weniger
Martina Sulner, 12.05.2018
Mitreißender Roman!
09.05.2018
Celeste Ng erzählt ihre Geschichte in einer zurückgenommenen, aber atmosphärisch sehr dichten Weise ...und macht sie dadurch noch eindringlicher. mehr weniger
Silke Schröder, 08.05.2018
Wieder einmal macht Celeste Ng sichtbar, dass es zwischenmenschlich kein Schwarz/Weiß gibt, sondern ...ganz viele Grautöne, und auch leuchtende Farben. mehr weniger
Christine van der Kamp, 05.05.2018
Ein Familiendrama mit Feinschliff.
Werner Krause, 28.04.2018
›Kleine Feuer überall‹ ist ein elegant erzählter, psychologisch tiefsinniger und zugleich bitterböse...r Roman (...). mehr weniger
Stefanie Rufle, 26.04.2018
Die sozialpsychologisch ausgelotete, überaus packende Handlung hat Zeit und Ort, dabei birgt sie ein... Weltproblem. mehr weniger
Irmtraud Gutschke, 25.04.2018
Es ist faszinierend zu erleben, was die versierte Erzählerin aus der antagonistischen Familienkonste...llation entwickelt: viele kleine Feuer und ein großes Werk. mehr weniger
Günter Keil, 21.04.2018
Der Roman besticht durch seine beeindruckende Vielschichtigkeit, die sich ganz allmählich und ohne j...ede Effekthascherei vor dem Leser entfaltet. mehr weniger
Christel Engeland, 21.04.2018
Hier ist eine Autorin zu bewundern, bei der jedes Wort sitzt. Grossartig!
Peter Henning, 21.04.2018
Celeste Ng kennt sich aus mit den Themen, über die sie ihre Bücher schreibt.
Johanna Popp, 20.04.2018
Hintersinnige Parabel auf das heutige Amerika.
18.04.2018
Celeste Ng schildert grandios, wie die vielen kleinen Feuer, die im Leben der beiden Familien gelegt... werden, sich ausbreiten und letztendlich zu einem ›Flächenbrand‹ führen (...). mehr weniger
Giovanna Riolo, 16.04.2018
Celeste Ng baut von Seite zu Seite fast unmerklich eine unheimliche Spannung auf, die zum feurigen F...inale führt. mehr weniger
16.04.2018
Celeste Ng und das Dilemma nicht nur der US-amerikanischen Mittelschicht.
Irmtraud Gutschke, 15.04.2018