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Kleine Feuer überall

Vom Außenanstrich der Häuser bis zum Alltag ihrer Bewohner: Alles in Shaker Heights, einem beschaulichen Vorort von Cleveland, ist passgenau durchgeplant. Keiner verkörpert diesen Geist mehr als Elena Richardson mit ihrer Familie wie aus dem Bilderbuch. Sie hat ein gutes Herz, deshalb nimmt sie die alleinerziehende Künstlerin Mia Warren als Mieterin auf und behandelt deren Tochter Pearl auch sofort, als wäre sie ihr eigenes Kind. Sie überlässt nichts dem Zufall, darum gräbt sie heimlich in Mias mysteriöser Vergangenheit. Woher nur kommt diese magische Anziehung, die das Mutter-Tochter-Gespann auf alle Richardsons ausübt? Über das Gewicht von Geheimnissen und den verheerenden Glauben, das bloße Befolgen von Regeln könne Katastrophen verhindern.

Ebenfalls von Celeste Ng bei dtv erschienen sind:
»Was ich euch nicht erzählte« 
»Unsre verschwundenen Herzen«

Bibliografische Daten

EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-43380-8
Erscheinungsdatum: 20.04.2018
2. Auflage
368 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem amerikanischen Englisch von Brigitte Jakobeit
Autor*innenporträt

Celeste Ng

Celeste Ng, geboren 1980, wuchs in Pittsburgh, Pennsylvania, und in Shaker Heights, Ohio, auf. Sie studierte Englisch in Harvard und Kreatives Schreiben an der University of Michigan. ›Was ich euch nicht erzählte‹ stand genauso auf der Bestsellerliste wie ›Kleine Feuer überall‹, das auch als Miniserie verfilmt wurde. Celeste Ng lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Cambridge, Massachusetts.

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Übersetzer*innenporträt

Brigitte Jakobeit

Brigitte Jakobeit lebt in Hamburg. Sie übersetzt u. a. William Trevor und Patti Smith und wurde mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet.

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115 von 115 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.69 von 5 Sternen


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4 - 10 von 115 Leserstimme

milkysilvermoon am 27.05.2018 18:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein Funke, ein Knistern, ein Lodern, ein Brand

Shaker Heights im US-Bundesstaat Ohio im Jahr 1998: Elena Richardson, eine fast 40-jährige Lokaljournalistin, steht fassungslos vor dem Haus ihrer Familie. In jedem der Schlafzimmer hat jemand ein Feuer gelegt. War es ihre jüngste Tochter, Sorgenkind Isabelle, genannt Izzy? Und, falls ja, warum hat sie so etwas getan? Ihr ganzes Leben lang hat Mrs. Richardson die Erfahrung gemacht, „dass Leidenschaft so gefährlich ist wie Feuer“. Deshalb passte sie nach Shaker Heights, den wohlhabenden Vorort von Cleveland, in dem der Anstrich der Häuser ebenso geregelt ist wie der sonstige Alltag der Bewohner. Ihre Ehe mit Bill, einem Anwalt, verläuft ohne Schwierigkeiten, auch ihre übrigen drei Kinder Trip, Lexie und Moody machen ihr keine Sorgen. Doch mit dem Brand droht Elenas Idylle in Flammen aufzugehen…„Kleine Feuer überall“ von Celeste Ng ist eindrucksvoller Roman über Lügen, Geheimnisse und andere Katastrophen, die ein geregeltes Leben durcheinanderbringen können.Meine Meinung:Eingeteilt ist der Roman in 20 Kapitel. Erzählt wird im auktorialen Stil, der die Ereignisse aus der Sicht der Hauptpersonen beleuchtet. Nach der Schilderung des Brandes folgt ein Zeitsprung in die Vergangenheit, der dem Leser Stück für Stück offenbart, wie es soweit kommen konnte. Insgesamt ist der Roman mit Raffinesse konstruiert. Geschickt werden unterschiedliche Stränge der Erzählung miteinander verwoben. Der Aufbau der Geschichte ist sehr gut durchdacht und äußerst gelungen.Auch sprachlich konnte mich ab der ersten Seite begeistern. Das schriftstellerische Können der Autorin zeigt sich beispielsweise daran, dass die Feuer-Metapher sich gekonnt durch den gesamten Roman zieht. Der angenehme Schreibstil lässt viele Bildern entstehen und schwenkt den Fokus gekonnt von einer Person zur anderen, ohne dass die Geschichte ins Stocken gerät oder unübersichtlich wird. Dabei wird der Roman zu keiner Zeit langatmig, sondern bleibt – auch dank einiger Wendungen und Überraschungen - durchweg spannend.Gut gefallen haben mir ebenfalls die Charaktere. Authentisch und glaubwürdig werden die Akteure und deren Handeln dargestellt. Dabei gibt es viele Grautöne. Sowohl die Mitglieder der Familie Richardson als auch die 36-jährige Künstlerin Mia Warren und ihre 15-jährige Tochter Pearl werden als vielschichtige Personen beschrieben, die nicht nur gute, sondern auch schlechte Seiten haben. Bewusst wird der Finger in Wunden gelegt, um zu zeigen, wie Lebensentwürfe aufeinanderprallen und welche Erlebnisse ein Schicksal bestimmen können.Auch thematisch ist der Roman recht komplex. Dabei werden zentrale Fragen aufgeworfen: Lässt sich das Leben regeln? Wie wichtig ist Liebe, wie wichtig Wohlstand, wie wichtig Moral? Wie sollte man mit Fehlern umgehen? Was muss eine Familie aushalten? Mit ihrer Geschichte legt die Autorin eine interessante Gesellschaftstudie vor, die zum Nachdenken anregt. Schritt für Schritt werden Oberflächlichkeit, Arroganz und Egoismus entlarvt. Doch dabei verzichtet die Autorin bewusst auf den erhobenen Zeigefinger und lässt dem Leser den Raum, sich seine eigene Meinung zu bilden.Das schlichte und gleichzeitig ansprechende Cover passt gut zum Inhalt des Romans. Auch der Titel, der sich am amerikanischen Original orientiert, ist sehr treffend.Mein Fazit:„Kleine Feuer überall“ von Celeste Ng ist ein besonderer Roman, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird und schon jetzt als eines meiner Lesehighlights in diesem Jahr bezeichnet werden kann. Ich kann die Geschichte wärmstens empfehlen und freue mich schon auf die angekündigte Verfilmung.

langeweile am 23.05.2018 14:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Es brodelt hinter der Fassade

Die Geschichte beginnt mit einem Paukenschlag. Das Haus der Familie Richardson einer vermeintlichen Vorzeigefamilie aus Shaker Heights,einem beschaulichen Vorort von Cleveland, steht in Flammen.Die Familie,bestehend aus Vater,Mutter und vier Kindern steht fassungslos vor den Trümmern ihrer Existenz. Lediglich Izzy fehlt.Sie ist das jüngste Kind der Familie und eckt mit ihrer rebellischen Art des Öfteren an. Hat sie das Feuer gelegt?Danach gewährt die Autorin ,auf eine sehr behutsame und dennoch eindringliche Weise,tiefe Einblicke in das Seelenleben der Familie Richardson und deren Umgebung. Die Mutter Elena ist der Mittelpunkt der Familie, die treibende Kraft sozusagen. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagiert sie sich auch im sozialen Bereich. Als die alleinerziehende Künstlerin Mia mit ihrer Tochter Pearl , in eines ihrer Häuser einzieht, wird der Haushalt der Familie komplett auf den Kopf gestellt. Zuerst ist es Pearl,die den Kontakt zu den Richardsons sucht,danach fühlt sich auch Izzy immer mehr zu Mia hingezogen. Als Mia dann noch eine Tätigkeit als Haushälterin bei der Familie antritt, werden die Verknüpfungen der unterschiedlichen Menschen immer enger. Meine Meinung: Der Autorin ist es gelungen eine Gesellschaftstudie zu präsentieren,welche dem Leser tiefe Einblicke in das Leben einer vermeintlichen „Vorzeigefamilie“und deren Umgebung, gewährt. Durch den Spannungsaufbau ,der sich nach und nach entwickelte ,wurde es fast unmöglich,das Buch aus der Hand zu legen.Die Beschreibung der einzelnen Personen war sehr detailliert,ich hatte klare Bilder im Kopf und fühlte mich fast als Familienmitglied.Fazit:Bereits das erste Buch der Autorin habe ich mit Begeisterung gelesen. Auch mit ihrem Nachfolgewerk konnte sie mich erneut überzeugen.Ich spreche eine Leseempfehlung aus und vergebe fünf Sterne.

daffodil am 23.05.2018 13:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Eine perfekte Welt?

Shaker Hights ist eine perfekte amerikanische Kleinstadt: alles ist sorgfältig geplant, die Hausfassade hat eine genau festgelegte Farbe, das Gras darf nie höher als 15 cm sein, die Schulen sind perfekt ausgestattet. Hier lebt es sich doch schön?Man sieht es am Beispiel der Richardsons: großes Haus, angesehene Berufe, soziales Engagement, vier Kinder, vier Autos. So wohlhabend, dass die Mieter des kleineren Zweithauses nur wenig Miete zahlen müssen. Gern vermeintlich benachteiligte Mitmenschen. So wie die geheimnisvolle Mia, engagierte, aber wenig begüterte Künstlerin, alleinstehende Mutter mit Tochter Pearl. Sie führte bisher ein unstetes Leben, verweigert sich dem Kommerz, lebt für ihre Kunst und Ihre Tochter. Ihre Bilder könnten viel Geld einbringen, aber das ist nicht Mias Intention.Moody Richardson ist beeindruckt von Pearl, seine unangepasste Schwester Izzy bewundert Mias Freigeist und ihre ungewöhnlichen Fotos. Pearl hingegen ist fasziniert von Trip Richardson, dem personifizierten Mädchenschwarm und Schwester Lexie, beliebt, schön, gute Noten, stylische Kleidung. In Shaker Hights ist die vorherrschende Einigkeit dahin: ein Prozess spaltet die Einwohner. Wer darf Baby Mirabelle / Mai Ling aufziehen? Die Mutter, die sie ausgesetzt hat oder die McCulloughs, die eine liebevolle und sorglose Umgebung bieten?Elena Richardson hinterfragt die Anziehungskraft von Mia und Pearl auf ihre Kinder. Sie möchte Mias Geheimnis unbedingt kennen und schreckt weder vor übergriffigen Nachforschungen oder vor lebensverändernden Folgen zurück.Auch Lexie stellt eigene Interessen rücksichtslos über die aller anderen.Ein wunderbares Buch. Schonungslos und mit spitzer Feder entlarvt Celeste Ng Oberflächlichkeit, Selbstgefälligkeit und Arroganz. Gleichzeitig schildert sie Mut, Unangepasstheit, Stärke und Geradlinigkeit. Sie wirft problematische moralische Fragen auf, fordert den Leser, Stellung zu beziehen. Wunderbar zu lesen.

jonas1704 am 18.05.2018 23:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Eindrucksvolle Menschenporträts

Buchkulisse ist Cleveland, Ohio und spezieller ein Vorort namens Shaker Heights wo alles seinen, richtigen, Weg geht und das Leben der Bewohner bis ins kleinste Detail programmiert ist. Hier lebt auch die gut situierte Familie Richardson. Der Vater ist Rechtsanwalt und die Mutter Journalistin. Die vier Kinder leben auch alle nach den Regeln, bis auf Izzy, die jüngste Tochter, die das sogennante schwarze Schaf der Familie und deren Sorgenkind ist. Sie soll auch diejenige sein die offenbar Feuer in ihrem schönen Haus gelegt haben soll, denn das Haus brennt plötzlich lichterloh.Unterdessen zieht die Künstlerin Mia mit ihrer 15-jährigen Tochter Pearl in die Gegend ein. Der gleichaltrige Sohn der Richardsons ist total von ihrem chaotischen Lebenstil fasziniert, denn dieser passt überhaupt nicht zu dem Vorort und ist total unkonventionell. Pearl auf der anderen Seite, gefällt das Haus der Richardsons sehr und ihr gefällt es auch, dass ihre Mutter Mia als Haushälterin bei den Richardsons arbeitet. Die Familien nähern sich durch die Ereignisse, bis Mia und Pearl eines Tages verschwinden.Die Autorin Ng Celeste beschreibt in ihrem eindrucksvollen Familienroman die zwischenmenschlichen Beziehungen. Und das sehr unterhaltsam und raffieniert, so dass ich für dieses Buch gerne eine Leseempfehlung gebe.

sassenach123 am 15.05.2018 15:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Nach dem Feuer

Nach dem FeuerShaker Heights, ein kleiner Vorort Cleavelands. Alles scheint perfekt zu sein, ein Leben hier scheint erstrebenswert. Elena Richardson lebt ihren Traum in Shaker Heights. Sie hat vier Kinder bekommen, einen erfolgreichen Mann geheiratet und arbeitet selbst bei einer Zeitung. Dort verfasst sie zwar nur Lokalnachrichten, im Gegensatz zu ihrem ursprünglichen Traum, aber man muss auch Opfer bringen, damit alles perfekt funktioniert, so argumentiert sie.Die ersten drei Kinder, Lexie, Trip und Moody sind ihr ganzer Stolz. Izzy, das letzte der Richardson Kinder, ist eher rebellisch und provoziert ihre Mutter zu ihrem Leidwesen sehr gern.Als Mia Warren mit ihrer Tochter Pearl eine Wohnung der Familie anmietet, freundet Pearl sich mit Moody und dann mit dem Rest der Sprösslinge an. Schnell wird klar, dass das Leben der beiden Familien nicht unterschiedlicher sein könnte. Mia bricht häufig ihre Zelte ab, und reist dann mit Pearl in eine andere Stadt, wo sie mit ihren wenigen Habseligkeiten wieder von vorne anfangen. Mia ist Fotografin, kann aber nicht ausschließlich von ihrer Kunst leben und verdingt sich mit Aushilfsjobs. Sie haben zwar nicht viel, aber sie haben sich, so in etwa lautet Mias Lebensphilosophie. Aus diesem Hintergrund wird der Leser in einen sehr interessanten Strudel über Werte des Lebens gerissen. Viele Erlebnisse aus den beiden Familien werden erzählt, und die Autorin gibt zwar die Richtung vor, lässt den Leser aber entscheiden über richtig und falsch. Mehr noch, sie macht oft deutlich das es nicht immer eine klare Abgrenzung zu diesen Werten geben kann. Der Roman beginnt mit einem Feuer und im Grunde endet er auch mit einem Feuer. Symbolisch findet das Feuer in diesem Werk von Celeste Ng häufig Erwähnung, der Titel der deutschen Ausgabe "Kleine Feuer überall" gefällt mir daher ausgezeichnet. Dies ist das zweite Buch der Autorin, das ich nun gelesen habe, und sie konnte mich mit beiden voll und ganz überzeugen. Eine Vielschichtigkeit erwartet den Leser, der Roman lädt wirklich dazu ein, in sich zu gehen und die eigenen Werte zu überdenken, zumindest hat er das bei mir bewirkt.

krimielse am 14.05.2018 21:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Brandbeschleuniger

Leerstellen interessieren die Autorin Celeste Ng in ihrem neuem Werk „Kleine Feuer überall“. Zurückgelassen von Personen, die verschwinden und Lücken hinterlassen, wie in diesem Fall die Außenseiterin Izzy, die jüngste Tochter und Teil der Vorzeigefamilie Richardson im sauber gefegten Cleveland-Vorort Shaker Heights. Oder auch die Paradiesvögel und Lebenskünstler Pearl und ihre Mutter Mia, die von Mrs Richardson aus Nächstenliebe in deren kleinem Reihenhaus eingemietet wohnen.Der Entwurf eines Familienpsychogrammes mit tiefem Blick hinter die Kulissen der blankgeputzten und auf den ersten Blick beneidenswerten und perfekten Vorort-Familie Richardson mit auf den zweiten Blick gar nicht so glatten und glücklichen Figuren besticht durch großes Einfühlungsvermögen und zeigt zerrissene Seelen, die nach Heilung suchen.Es ist ein ausgesprochenes Vergnügen, sich von Celeste Ng vom Weg abbringen zu lassen und ihr ins Dickicht zu folgen, wobei man das Gefühl hat, als Leser selbst nur ganz knapp dem Abgrund entkommen zu sein.Die Geschichte beginnt mit dem Ende, nämlich dem brennenden Haus der Familie Richardson, mit einer fassungslosen Mrs Richardson auf dem Rasen, die gemeinsam mit ihrer ältesten Tochter und ihrem Sohn dem Untergang ihres glanzvollen Heimes zusehen. An alle Regeln des wohlhabenden Shaker Heights hat sich Mrs Richardson ihr Leben lang gehalten, ob das Verstecken der Mülltonnen hinter dem Gebäude, den farblich passenden Anstrich des Hauses oder das Alltagsleben der Bewohner betreffend, weshalb sie und ihr Ehemann auch so gut in diese perfekte und exklusive Umgebung passen. Und dann legt ausgerechnet ihre jüngste missratene Tochter Isabel ihren schönen Lebensplan in Schutt und Asche, indem sie das Elternhaus anzündet und verschwindet - gleich zwei Lücken hinterlassend.Der Stein kam ins Rollen mit dem Einzug der mittellosen Künstlerin Mia Warren und ihrer Tochter Pearl, an der Mrs Richardson als großmütige Vermieterin ihre Sozialkompetenz unter Beweis stellen will. Beim aufeinander Zubewegen werden die Gegensätze zwischen den beiden Familien immer deutlicher, und zum Entsetzen von Mrs Richardson, die über alles Kontrolle ausüben muss, fühlen sich ihre drei perfekten und verwöhnten Kinder zur geheimnisvollen Mia und ihrer Tochter mit ihrer unkomplizierten Lebenseinstellung hingezogen. Mrs Richardson gräbt und stößt auf Mias gut gehütetes Geheimnis und die Situation eskaliert.Äußerst geschickt gelingt es der Autorin, die Gefühle ihrer Figuren zu transportieren, die zunächst unter einer Milchglasschicht schlummernd mit großer Kraft zutage treten. Die perfekte Familie Richardson zerbröselt unter ihren fähigen Blicken und verliert ihren arrangierten Zauberglanz, wird menschlich und wenig später abgründig. Und Mia zieht nach der Aufdeckung ihres Geheimnisses wieder als Vagabund mit ihrer Tochter weiter, wie schon so oft, mit nichts als einen mit ihren Habseligkeiten vollgestopftem Golf. Flucht wo Bleiben versprochen war. Als Leser geht man fassungslos den Weg der Demontage beider Familien mit, hilflos und ohne Häme zeigt Celeste Ng den Abgrund schon mehrfach aus der Ferne, bevor sie ihre Charaktere allesamt hineinstürzen lässt. Bravo dafür!In meinen Augen völlig zu recht wurde auch dieser zweite Roman der Autorin nach ihrem glanzvollen und preisgekrönten Debüt beim Erscheinen in den USA gefeiert, denn ihre Art, den Leser höchst gekonnt und wie eine Zauberin nahe an ihre Figuren heranzuführen ist außergewöhnlich fesselnd, spannend und zugleich von großer Sorgfalt und Vorsicht und Empathie für alle ihre Charaktere geprägt.

eleisou am 10.05.2018 22:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Es ist nicht alles Gold was glänzt

Der neue Roman von Celeste Ng verspricht ebenso viele gemütliche Lesestunden wie ihr Vorgänger und lässt den Leser nachdenklich zurück. Begonnen wird der Roman mit einer Vorzeigefamilie in dem amerikanischen Vorortin Shaker Heights, einem Vorort von Cleveland Ohio, welche in einer absoluten Familienidylle zu wohnen scheint. Der Vater, erfolgreicher Rechtsanwalt, die Mutter, teilzeitarbeitende Journalistin, die vier Vorzeigekinder, alle scheinbar makellos, ausser vielleicht der jüngsten, leben nach strengen Regeln und lassen die Fasade nach aussen hin keinen Kratzer bekommen. Als Mrs Richardson der alleinerziehenden Fotografin Mia Warren und ihrer 15jährigen Tochter Pearl eine zweite Wohnung überlässt, fangen die Schwierigkeiten an. Die Familien und somit die verschiedenen Charaktere vermischen sich und als dann noch ein Brand im Haus der Richardsons gelegt wird und es gleichzeitig in alles sechs Schlafzimmern brennt, stellt sich die Frage, wer war der Brandstifter? Nach und nach entblösst die Autorin die Geheimnisse und Besonderheiten der Mitglieder. Das Ende bleibt überraschend auch wenn etwas weniger erhofft. Man freut sich jetzt schon auf die nächste Geschichte.

readaholic am 10.05.2018 19:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wie Phoenix aus der Asche

Die Geschichte handelt von zwei Familien: der gutsituierten Familie Richardson mit ihren vier Kindern und ihren Mietern, der alleinerziehenden Mia Warren und ihrer Tochter Pearl.Das Leben dieser beiden Parteien könnte unterschiedlicher nicht sein. Familie Richardson lebt seit jeher ein bürgerliches Leben in der Mustergemeinde Shaker Heights, in der alles und jedes geregelt ist, sogar die Farbe, in der die Häuser gestrichen sein dürfen, während die unkonventionelle Künstlerin Mia von Gelegenheitsjobs lebt und mit ihrer Tochter ein Nomadenleben führt. Sobald Mia eines ihrer Kunstprojekte zu Ende gebracht hat, ziehen sie weiter. Dieses Mal soll es anders werden, sie wollen sich in Shaker Heights niederlassen, doch die äußeren Umstände lassen dies nicht zu.Gleich zu Beginn brennt das Haus der Richardsons ab. Offensichtlich handelt es sich um Brandstiftung. Der Verdacht drängt sich auf, dass die jüngste Tochter der Richardsons, Izzy, dafür verantwortlich ist. Wie es dazu kam, wird dem Leser nach und nach klar. Während es Pearl sehr zu den Richardsons zieht, ist Izzy fasziniert von Mia und ihrer Kunst. Mia, die zunächst nicht viel mit dem Rest der Richardsons zu tun hat, beginnt auf Bitte von Mrs. Richardson, die glaubt, ihr damit einen Gefallen zu tun, als Haushaltshilfe stundenweise bei ihren Vermietern zu arbeiten und bekommt so einen guten Einblick in deren Leben. Gleichzeitig beginnt Caroline Richardson, die als Journalistin für eine Lokalzeitung arbeitet, in Mias Leben herumzuschnüffeln. Sie ahnt, dass Mia ein Geheimnis hat, das sie unbedingt aufdecken will... Die Leseprobe von „Kleine Feuer überall“ sprach mich nicht sonderlich an, aber ich muss sagen, der erste Eindruck hat getrogen, denn es ist ein wundervolles vielschichtiges und fesselndes Buch, das mich nicht losließ.

glücksklee am 08.05.2018 20:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Uneingeschränkte Leseempfehlung

Nach „Was ich euch nicht erzählte“ legt die Autorin Celeste Ng mit „Kleine Feuer überall“ ihren zweiten Roman vor. „Was ich euch nicht erzählte“ zählt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, daher war ich entsprechend neugierig auf den „Neuen“ aus der Feder von Celeste Ng und meine Erwartungen entsprechend hoch. Zur HandlungWorum geht es in „Kleine Feuer überall“ eigentlich? In einem malerischen Vorort, so scheint es, führt Celeste Ng ihren Lesern eine augenscheinliche Bilderbuchfamilie vor Augen: Die Richardsons. Vater, Mutter, vier Kinder. Nur die Jüngste rebelliert offensichtlich und sichtbar gegen die starren Regeln und Konventionen, die das Leben in Shaker Heights ausmachen. Und dann tritt eine ganz und gar unkonventionelle Familie in das Leben der Richardsons. Die neuen Mieter der Mutter (die Künstlerin Mia und ihre Tochter Pearl) sind für nahezu alle Familienmitglieder auf die eine oder andere Art faszinierend. Während diese beiden Familien sich erst näherkommen, entwickelt sich aus der Unterschiedlichkeit der beiden Lebensmodelle und vor dem Hintergrund wohlgehüteter Geheimnisse eine Anspannung, die sehr wohl zu Feuer und Rauch führen kann…Meine MeinungAuch wenn die Handlung relativ einfach klingt, fasziniert es mich, wie es der Autorin gelingt, dass man so unglaublich gefesselt ist von den Charakteren, den Situationen und Bildern, die einem vor Augen geführt werden. Es ist eine Kunst, wie die Autorin gezielt einzelne Puzzleteile Stück für Stück zusammenfügt und emotional fesselnd eine Geschichte von Familie, von Träumen und Hoffnungen, von Selbstbild und Fremdbild, von Schein und Sein und noch vielem mehr erzählt. Eindringlich werden einem die verschiedenen Charaktere und deren Beweggründe nähergebracht, sodass einen die Ereignisse wirklich erschüttern und mitnehmen. Von mir erhält „Kleine Feuer überall“ daher definitiv fünf von fünf Sternen und eine unbedingte Leseempfehlung!

dreamer am 08.05.2018 20:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Genauso großartig wie der erste Roman

Ihr mochtet den ersten Roman von Celeste Ng (Was ich euch nicht erzählte) aus dem Jahr 2016? Dann werdet ihr auch den neuen Roman (Kleine Feuer überall) lieben. Wiederum schafft es Celest Ng, eine Reihe von Charakteren vorzustellen, die ausgearbeitet und lebendig wirken. Hat man den Roman ausgelesen, fragt man sich, wie es mit ihnen allen weitergeht. Wie entwickelt sich der weitere Lebensweg von Izzy? Was hält das Leben noch für Mia und ihre Schwester Pearl bereit? Sie alle sind mir während ich „Kleine Feuer überall“ gelesen habe, ans Herz gewachsen. Es sind mehrdimensionale Charaktere, die sowohl gute als auch schlechte Seiten besitzen. Man kann ihre Handlungen von einem neutralen Standpunkt aus absolut nachvollziehen - anhand der von der Autorin bereitgestellten Informationen und Hintergründe. Das beschauliche Vorstadtleben, das man vielleicht aus amerikanischen TV-Serien kennt, wird einem vor Augen geführt mit all den Vorgaben, den kleinen und großen, ausgesprochenen und nicht ausgesprochenen Regeln, die damit einhergehen, wenn man dazugehören will. Aber Celeste Ng hebt auch den Schleier und gewährt einen Blick hinter die Kulissen. Entsprechen die Handlungen von Mrs. Richardson wirklich den Idealen, die sie sich auf die Fahnen geschrieben hat? Ist Izzy wirklich so ein Unruhestifter, wie ihre Mutter immer annimmt?Sprachlich wunderschön und emotional berührend erzählt Celeste Ng eine Geschichte, die einem im Gedächtnis bleiben wird. Fünf Sterne von mir für diesen Roman!

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Stern
Ng seziert klug und empathisch die strengen Regeln und Moralvorstellungen hinter dem amerikanischen ...Traum. mehr weniger

Judith Liere

Freundin
›Kleine Feuer überall‹ ist ein vielschichtiges, intensives Drama über zerbrochene Idyllen.

DONNA
Autorin Celeste Ng ist eine Meisterin darin, die Haarrisse in angeblich perfekten Familien und die G...räben zwischen verschiedenen weiblichen Lebensentwürfen fühlbar zu machen. mehr weniger

flair
Ganz, ganz großartig...

Andrea Sawatzki, Schauspielerin,

Neue Westfälische
Eine fesselnde Geschichte, die Fragen aufwirft.

Karin Prignitz, 16.05.2020

Flow
Spannend wie ein Krimi und toll geschrieben.

16.10.2018

Deutschlandfunk Kultur
Ein Roman wie ein Lehrstück für kreatives Schreiben.

Rainer Moritz, 30.08.2018

WDR
Wenn es sie tatsächlich gibt, die idealen Sommerbücher: ›Kleine Feuer überall‹ ist so eines.

Christine Westermann, 19.07.2018

Der Standard
Schicksalhaft, abwechslungsreich, traumhaft.

07.07.2018

Die Presse am Sonntag
Unter den Romanen zum Thema Familie ragt Celeste Ngs ›Kleine Feuer überall‹ besonders heraus.

Doris Kraus, 01.07.2018

n-tv.de
Themen wie Klassenunterschiede, Alltags-Rassismus und Familiendynamik in eine fesselnde Geschichte z...u gießen, die nachhallt, ist das Erfolgsrezept von Celeste Ng. mehr weniger

17.06.2018

DONNA
Die amerikanische Autorin Celeste Ng ist eine Meisterin darin, das bürgerliche Ideal literarisch zu ...dekonstruieren. mehr weniger

01.06.2018

Brigitte Woman
In dem großartigen amerikanischen Roman ›Kleine Feuer überall‹ steht eine fast perfekte Familie vor ...den Trümmern ihres Hauses. mehr weniger

Sacha Verna, 01.06.2018

B5 aktuell
Celeste Ng hat ein Faible für die verborgenen Seiten der Menschen, die unerforschten Tiefen ihrer Be...ziehungen zueinander. mehr weniger

Roana Brogsitter, 09.05.2018

Süddeutsche Zeitung
Bei ihr geht die bürgerliche Behaglichkeit in Flammen auf.

27.04.2018

Süddeutsche Zeitung
Inferno der Vorstadt: In ›Kleine Feuer überall‹ erzählt Celeste Ng das amerikanische Glücksversprech...en als abgründiges Familiendrama. mehr weniger

Sofia Glasl, 26.04.2018

APA - Austria Presse Agentur
Celeste Ng gelingt es, Dunkles in wunderschöner Prosa zu erzählen.

Wofgang Hauptmann, 24.04.2018

Berliner Zeitung
Intime Kenntnis der Verhältnisse, tiefenscharfe Figurenzeichnung bis an die Ränder und eine raffinie...rte Dramaturgie - amerikanische Erzählkunst at its best! mehr weniger

Petra Kohse, 23.04.2018

Für Sie
Perfekt für sonnige Nachmittage und Leseabende - also eigentlich immer.

23.04.2018

Spiegel Online
(…) erneut besticht die Autorin durch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen in die aufgewühlten oder ...zerrissenen Seelen ihrer Figuren. mehr weniger

Peter Henning, 20.04.2018

NDR Kultur
Ein mit großem Herzblut geschriebener Roman, der viele große Fragen aufwirft, die hier nur am Beispi...el einer US-amerikanischen Musterstadt illustriert werden. mehr weniger

Ulrike Sárkány, 19.04.2018

Brigitte
Meisterin des Familien-Thrillers: Celeste Ng

Angela Wittmann, 11.04.2018

bn Bibliotheksnachrichten (Salzburg)
Ng ist auch mit ihrem zweiten Roman ein großer literarischer Wurf gelungen.

Barbara Tumfart

Bücher Magazin
Ein kluger, spannender, entlarvender Roman.

Leut' und Leben
Der sozialkritische Roman der internationalen Bestsellerautorin ist spannend erzählt und besticht du...rch seine makellose Eleganz. mehr weniger

rmagazin
Celeste Ngs grandioser Roman berührt und stellt die richtigen Fragen zur richtigen Zeit.

Style - Schweizer Illustrierte
Ngs Zweitling erinnert in Ton und Tiefe an den jungen John Irving.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Das Buch ist ein virtuoser Gesellschaftsroman von suggestiver Kraft, ein Familien-Psychogramm, das L...ügengebäude und Selbsttäuschungen hinter weißen Gartenzäunen zum Einsturz bringt. mehr weniger

Verena Geiger

Buch-Magazin
Der zweite unvergessliche Roman der Bestsellerautorin.

Buch aktuell
Ein eindringlicher Roman über das Gewicht von Geheimnissen und die Gefahr von Perfektion.

Weser Kurier
Ein Roman, der viel zu schnell zu Ende geht.

Lisa-Marie Röhling

Wiener Zeitung
Ein luftiges Buch, das zart an der Oberfläche eines scheinheiligen amerikanischen Bürgertums kratzt.

Katharina Hirschmann

Hannover live
Nach den fast 400 Seiten fragt sich der Leser: Wie? Der Roman ist zu Ende? Tolles Buch.

Frankfurter Stadtkurier
Fabelhaft! Vor allem die kleinen Feuer auch zwischen den Zeilen. Lesen!

Elvira Gordon-Pusch

NZZ
Ein Buch, das Frauen mutig macht, ihren eigenen Weg zu gehen, auch wenn der unüblich scheint. Und ei...n Buch, das man innerlich noch Tage nach dem Fertiglesen mit sich herumträgt, weil man das Gefü hlhat, man habe eine Freundin dabei. mehr weniger

Gioia da Silva, 08.03.2024

Die Zeit Newsletter Was wir lesen
Großartige zeitgenössische Geschichte über das Leben, Menschen, Familie-und nichts ist so, wie es au...f den ersten Blick scheint. mehr weniger

03.08.2023

PAGE
Celestino Piatti wäre am 5. Januar 2022 hundert geworden - Zeit für eine große Rückschau.

15.11.2021

PTA heute
Ng besticht durch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen in die aufgewühlten oder zerrissenen Seelen i...hrer Figuren. mehr weniger

Birgit Prosinger, 01.01.2020

Südthüringer Zeitung
Eine so umwerfende, ungewöhnliche Familiengeschichte findet sich selten in der modernen Literatur.

Katrin Sommer, 12.08.2019

Stadt-Anzeiger Opfikon
Ihr Familien- und Gesellschaftsroman ist spannend wie ein Thriller und wirft Fragen zu unterschiedli...chen Lebensformen, Rassismus, Mutter-Kind-Beziehung und Identitätsfindung in der Jugend auf. mehr weniger

20.06.2019

Sonntagsjournal der Bremervörder Zeitung
In ›Kleine Feuer überall‹ greift die Autorin Celeste Ng große Themen auf: Mutterliebe, Selbstverwirk...lichung, Rassismus und unterschiedliche Weltanschauungen - ein Roman, der fesselt und berührt. mehr weniger

24.02.2019

Allgemeine Zeitung
In Rückblenden leuchtet die 1980 in Hongkong geborene US-Amerikanerin Celeste Ng hinter den amerikan...ischen Traum - brillant geschrieben, vielschichtig und ungeheuer spannend. mehr weniger

Birgitta Lamparth, 14.12.2018

Grafenauer Anzeiger
›Kleine Feuer überall‹ fesselt und berührt.

23.10.2018

Schädelspalter - Hannovers Stadtillustrierte
Das Buch kommt nicht mit einem Paukenschlag daher, sondern ist auf feine und leise Art dramatisch – ...und elegant geschrieben noch dazu. mehr weniger

01.09.2018

Oberösterreichische Nachrichten
Elegant und ohne den Leser zu erdrücken, greift Celeste Ng die ganz großen Themen auf: Mutterliebe, ...Selbstverwirklichung, Rassismus und unterschiedliche Weltanschauungen(...) mehr weniger

11.08.2018

Darmstädter Echo
›Kleine Feuer überall‹ setzt auch im Kopf des Lesers einiges in Brand: Überall werden Lunten gelegt,... die existenzielle Fragen berühren. mehr weniger

Brigitta Lamparth, 06.08.2018

ettlingen.de
Ein eidrücklicher Roman, der dazu ermutigt, eigene Wege zu gehen.

01.08.2018

Straubinger Tagblatt
Der Roman ist eine eindringliche Auseinandersetzung mit der Frage, was in den Augen einer Gesellscha...ft gute Kinder und gute Eltern ausmacht. mehr weniger

26.06.2018

Delmenhorster Kreisblatt
›Kleine Feuer überall‹ ist flüssig und spannend erzählt, lässt den Leser nicht los.

Gustav Förster, 20.06.2018

Lesenswert
Ein in sich geschlossener Roman, der zum Nachdenken, zum Diskutieren anregt. Was will man mehr!

Rainer Glas, 13.06.2018

Neue Westfälische
Unbedingt mehr von dieser Schriftstellerin, ich freue mich schon auf ihr nächstes Buch.

Gabi Lohre, 08.06.2018

St. Galler Tagblatt
Armut und Klasse, diese beinharten Realitäten spielen eine Hauptrolle im Spiel der Kräfte, das Celes...te Ng hier eine faszinierend erzählte Geschichte bannt. mehr weniger

Bernadette Conrad, 01.06.2018

Hallo München
Komplexer und spannender geht es wirklich nicht.

Claudia Theurer, 14.05.2018

denglers-buchkritik.de
Die Beziehungen von Eltern zu ihren Kindern und von Kindern zu ihren Eltern thematisiert Celeste Ng ...in lebensnah skizzierten Szenen. mehr weniger

Alex Dengler, 14.05.2018

Hannoversche Allgemeine Zeitung
Gelassen im Ton, doch mit hoher Intensität erzählt Ng, wie das Leben einer vermeintlichen Bilderbuch...familie unwiederbringlich auseinanderfällt. mehr weniger

Martina Sulner, 12.05.2018

SuperIllu
Mitreißender Roman!

09.05.2018

hallo-buch.de
Celeste Ng erzählt ihre Geschichte in einer zurückgenommenen, aber atmosphärisch sehr dichten Weise ...und macht sie dadurch noch eindringlicher. mehr weniger

Silke Schröder, 08.05.2018

Cuxhaven Kurier am Sonntag
Wieder einmal macht Celeste Ng sichtbar, dass es zwischenmenschlich kein Schwarz/Weiß gibt, sondern ...ganz viele Grautöne, und auch leuchtende Farben. mehr weniger

Christine van der Kamp, 05.05.2018

Kleine Zeitung
Ein Familiendrama mit Feinschliff.

Werner Krause, 28.04.2018

booksection.de
›Kleine Feuer überall‹ ist ein elegant erzählter, psychologisch tiefsinniger und zugleich bitterböse...r Roman (...). mehr weniger

Stefanie Rufle, 26.04.2018

nd.DerTag
Die sozialpsychologisch ausgelotete, überaus packende Handlung hat Zeit und Ort, dabei birgt sie ein... Weltproblem. mehr weniger

Irmtraud Gutschke, 25.04.2018

Straubinger Tagblatt
Es ist faszinierend zu erleben, was die versierte Erzählerin aus der antagonistischen Familienkonste...llation entwickelt: viele kleine Feuer und ein großes Werk. mehr weniger

Günter Keil, 21.04.2018

General-Anzeiger
Der Roman besticht durch seine beeindruckende Vielschichtigkeit, die sich ganz allmählich und ohne j...ede Effekthascherei vor dem Leser entfaltet. mehr weniger

Christel Engeland, 21.04.2018

Schweiz am Wochenende
Hier ist eine Autorin zu bewundern, bei der jedes Wort sitzt. Grossartig!

Peter Henning, 21.04.2018

Oberbayerisches Volksblatt
Celeste Ng kennt sich aus mit den Themen, über die sie ihre Bücher schreibt.

Johanna Popp, 20.04.2018

Annabelle (Zürich)
Hintersinnige Parabel auf das heutige Amerika.

18.04.2018

Freiburger Nachrichten
Celeste Ng schildert grandios, wie die vielen kleinen Feuer, die im Leben der beiden Familien gelegt... werden, sich ausbreiten und letztendlich zu einem ›Flächenbrand‹ führen (...). mehr weniger

Giovanna Riolo, 16.04.2018

Freiburger Nachrichten
Celeste Ng baut von Seite zu Seite fast unmerklich eine unheimliche Spannung auf, die zum feurigen F...inale führt. mehr weniger

16.04.2018

nd.DerTag
Celeste Ng und das Dilemma nicht nur der US-amerikanischen Mittelschicht.

Irmtraud Gutschke, 15.04.2018

Buchjournal
Leichtfüßig, doch mit analytisch scharfer Beobachtungsgabe dringt Celeste Ng in das Seelenleben ihre...r Protagonisten vor, ergründet Selbstbilder, Träume, Begrenztheiten. mehr weniger

01.04.2018