Der erste Fall für Julia Malmros und Kim Ribbing führt von einer Schäreninsel nach Shanghai und Kuba, von der Helligkeit eines Sommertages bis ins dunkelste Verlies. Und das ist nur der Anfang …
13,00 €
(0,00 € / )
lieferbar
- Versandkostenfreiin Deutschland
- Schneller VersandLieferung 2–3 Werktage
- Sichere ZahlungSSL-verschlüsselt
Refugium
»Einfach großartig, wie John Ajvide Lindqvist mit seinem glitzernden Monstertruck in die Krimilandschaft donnert.« Aftonbladet
Ein explosives Ermittler-Duo. Sie: Expolizistin und Krimiautorin im Karrieretief. Er: ein Hacker mit gequälter Seele. Sie ziehen einander an. Sie stoßen einander ab, aber sie müssen einander vertrauen.
Ursprünglich sollte Kim Ribbing, der die Spuren eines tiefen Traumas in sich trägt, die ehemalige Polizistin Julia Malmros bei Recherchen unterstützen. Doch dann erschüttert ein Verbrechen das sommerliche Leben in den Schären.
Mittsommer. Der längste Tag. Die dunkelste Nacht
Nicht weit von Julias Ferienhaus werden die Gäste eines Mittsommerfests grausam hingerichtet. Nur Astrid Helander, der Tochter der Familie, gelingt es, sich zu retten. Aber das junge Mädchen ist verstummt. Für Julia ist die Zeit gekommen, zu handeln.
Mit Gespür für dichte Atmosphäre und die psychologischen Feinheiten seiner Figuren schreibt John Ajvide Lindqvist einen vielschichtigen Thriller, der unter die Haut geht.
Während Kim sich auf die Spur der Täter setzt und ihnen im World Wide Web und rund um den Globus folgt, nutzt Julia ihre Kontakte zur Kriminalpolizei. Ausgerechnet ihr Exmann Johnny ist mit den Ermittlungen betraut. Wer steht hinter den Auftragskillern? Und was hat Kim Ribbing zu verbergen, der immer wieder im Alleingang arbeitet?
Für alle Fans der Millenium-Reihe und Leser:innen von skandinavischer Spannung.
Der Nr. 1 Bestseller aus Schweden
Bibliografische Daten
1. Auflage
John Ajvide Lindqvist
JOHN AJVIDE LINDQVIST, geboren 1968, wuchs in einem Stockholmer Vorort auf und verdiente sein Geld zunächst als Zauberer, bevor er sich dem Schreiben widmete. Mit seinem Debütroman ›So finster die Nacht‹ gelang ihm auf Anhieb der internationale Durchbruch. Der Stoff wurde in Hollywood verfilmt. Lindqvists Geschichten und Romane erscheinen in 25 Ländern und wurden vielfach ausgezeichnet.
Ricarda Essrich
Ricarda Essrich, geb. 1976, studierte in Köln Skandinavistik und Linguistik. Heute lebt und arbeitet sie als Fach- und Literaturübersetzerin in Düsseldorf und überträgt sowohl Romane als auch Sachliteratur aus dem Schwedischen, Norwegischen und Dänischen ins Deutsche.
Franziska Hüther
Franziska Hüther, geboren 1988, lebt als freie Übersetzerin aus dem Dänischen, Schwedischen und Norwegischen im Odenwald bei Darmstadt. Sie hat u. a. Werke von Kim Faber & Janni Pedersen und Marianne Kaurin ins Deutsche übertragen.
10 - 10 von 155 Leserstimme
Mega Auftakt!!
Zum Inhalt: Auf einer Mittsommerparty passiert ein schlimmes Attentat, alles Gäste der Feier sterben. Nur die Tochter eines reichen Unternehmers überlebt aber sie schweigt… Julia Malmros, eine Ex-Polizistin und Kim, ein Hacker werden plötzlich zu den Ermittelnden. Denn Julias Exmann soll die Ermittlungen aufnehmen und obwohl dieser ganz und gar nicht davon begeistert ist, gehen Julia und Kim dem Fall nach… Warum mussten alle bis auf Astrid auf der Party am Mittsommerabend sterben? Und wird sie irgendwann bereit sein über das Fest zu sprechen? Mein Fazit: Ich liebe schwedische Krimis/Thriller. Das Setting, die Atmosphäre und ganz besonders, wenn die Ermittler*innen Ecken und Kanten haben und wer solche Geschichten liebt, wird hier nicht enttäuscht. Kim hat eine wirklich krasse Vergangenheit und Julia ist sicherlich nicht die klassische Protagonistin. Spannung pur und mit vielen Wendungen habe ich absolut nicht gerechnet! Nachdem ich lange auf der Suche nach einer Reihe gewesen bin, die mich genauso abholt, wie die rund um „Sebastian Bergmann“. Bin ich hier fündig geworden. Von mir gibt es volle ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und ich freue mich auf die Folgebände.
Interessantes Ermittlerteam
Mit Refugium ist dem Autor Lindqvist ein spannender Auftakt zu seiner Stormland-Trilogie gelungen.An Mittsommer werden Olof Hellander, seine Frau und seine Partygäste erschossen. Nur die Tochter Astrid überlebt. Die Täter sind Profis. Zufällig ist Julia Malmros, ehemalige Polizistin, und ihr Freund Kim Ribbing, ein Hacker, in der Nähe und fortan in die Ermittlungen verwickelt. Denn der ermittelnde Polizist Jonny ist Julias Ex-Mann.Überzeugend ist die Darstellung der Charaktere, insbesondere von Julia Malmros und Kim Ribbing. Die Charaktere sind vielschichtig, außergewöhnlich und spannend. Auch wenn die Lebensgeschichte der beiden einen großen Teil des Buches einnimmt, kommt hier nie Langeweile auf. Die ausgefeilten Dialoge tragen hierzu ebenfalls bei. Die Verbindung der beiden zueinander ist ungewöhnlich und vermutlich gerade daher so interessant.Die Geschichte ist spannend, aber auch unterhaltsam und definitiv lesenswert.
Toller Auftakt einer neuen Reihe
Meinung: Die Geschichte entfaltet sich während des Midsommer-Fests, als etwas Unfassbares geschieht: Eine gesamte Partygesellschaft wird auf einer Insel ausgelöscht, doch einzig die jugendliche Tochter Astrid überlebt, indem sie sich in einem Versteck versteckt.Julia Malmros, eine ehemalige Polizistin, plant, genaue Recherchen für ihr neues Buch anzustellen und sucht daher Kontakt zu Kim Ribbing, der ihr bei den Ermittlungen helfen soll. Als das Verbrechen auf der benachbarten Insel geschieht, finden sich Julia und Kim plötzlich inmitten einer Mordermittlung wieder. Der Autor erzählt die Geschichte auf mehreren Ebenen und nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise durch die Handlung.Ein bemerkenswerter Aspekt des Buches sind die kurzen Kapitel, die den Lesefluss fördern. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, sodass man regelrecht in die Geschichte hineingezogen wird und gar nicht merkt, wie schnell die Seiten vorbeifliegen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und authentisch, aber besonders Kim Ribbing hat es mir angetan. Seine bewegende Vergangenheit, geprägt von Leid und Gewalt, hat mich tief berührt und schockiert zugleich. Es ist bewundernswert, wie der Autor es schafft, die Emotionen und die Tiefe der Figuren zum Ausdruck zu bringen.Obwohl der Anfang des Buches bereits blutig und spannend ist, habe ich im Verlauf der Geschichte einige blutige Szenen vermisst. Dennoch konnte mich die Handlung mit ihren Wendungen und Überraschungen weiterhin fesseln. Das Ende des Buches hält einen aufregenden Cliffhanger bereit, der meine Vorfreude auf die Fortsetzung der Reihe geweckt hat. Es ist definitiv ein gelungener Auftakt einer neuen Reihe, der Lust auf mehr macht.
Gelungener Trilogie Auftakt um eine international angelegte Verschwörung
Olof Helander gibt in seinem luxuriösen Anwesen im Schärengarten, das von seinem Handel mit Emissionsrechten finanziert worden ist, ein Mittsommer-Fest für wenige ausgewählte Gäste. Dazu zählt der chinesische Geschäftsmann Chen Bao, der ebenfalls in der Klimabranche tätig ist. Helanders vierzehnjährige Tochter Astrid ist nur widerwillig auf der Feier anwesend, um die Familie zu repräsentieren. Aber dann nehmen die Ereignisse eine unerwartete Wendung und Kommissar Johnny Munther hat an der Seite seiner Partnerin Carmen Sanchez in einem brutalen Mordfall zu ermitteln.John Ajvide Lindqvist hat mit seinem vorangestellten Prolog, der zeitlich im Mittsommer 2019 angesiedelt ist, einen starken Einstieg in seinen Thriller gefunden, indem die Spannungskurve darin nach nur wenigen Seiten von Null auf 100 hochgeschnellt ist. Die eigentliche Handlung von Refugium setzt dann fünf Monate zuvor im Januar 2019 ein und führt im ersten Teil, der den Titel “Julia und Kim” trägt, die beiden Protagonisten ein.Julia Malmros, die Anfang fünfzig ist, ist früher Kommissarin gewesen so wie bereits ihr nun an Demenz erkrankter Vater Polizist gewesen ist. Aus dem Dienst ist sie vor Jahren ausgeschieden, seit sie von den von ihr verfassten Kriminalromanen, die um Asa Fors kreisen, leben kann. Mittlerweile ist sie als Schriftstellerin derart erfolgreich, dass ihre Krimis als Serie verfilmt werden und ihr die Ehre zugestanden wird, eine Fortsetzung für die Millennium-Reihe um Journalist Michael Blomkvist und Hackerin Lisbeth Salander zu schreiben. Im Zuge ihrer Recherche wird für Julia vom Verlag der Kontakt zum Cracker Kim Ribbing hergestellt, der ihr das Basiswissen vermittelt, damit sie im Entwurf ihres Romans die Aktionen von Salander glaubwürdig wiedergeben kann.Kim, der Ende zwanzig ist, fällt durch seine äußere Erscheinung auf. Dessen ehemals blondes Haar ist lang gewachsen und schwarz gefärbt. Seine Statur ist beinahe zierlich, aber vom Turnen durchtrainiert und seine Haut ist von unzähligen Narben überzogen, die Zeugnis ablegen für die Folter, deren Opfer er in jungen Jahren geworden ist. Dabei wird Kims ihn noch heute belastende Vergangenheit erst nach und nach enthüllt.Neben der Perspektive von Julia und Kim werden einzelne Abschnitte aus Sicht von Astrid, der traumatisierten Zeugin des im Prolog erfolgenden Massakers, sowie von den in diesem Fall ermittelnden Polizisten Johnny, der sich durch seine penible Arbeitsweise auszeichnet, und seiner so cleveren wie sympathischen Partnerin im Job Carmen geschildert. Astrid, die sich in den sozialen Medien gegen die Massentierhaltung engagiert, ist ihren Eltern gegenüber ein rebellischer Teenager gewesen und hat ihre Ich-Bezogenheit herausgestellt, als sie mit den Gefühlen eines nerdigen Verehrers gespielt hat. Johnny, der Julias Ex-Mann ist, hat deren Scheidung nicht verwunden, wenn er jeden Vorwand dazu nutzt, sie zu kontaktieren, um sie zu einem Treffen zu überreden.Der grundlegende Aufbau von Refugium ließe sich als Variante eines Millennium-Romans beschreiben, bei dem die Geschlechter der beiden Hauptfiguren vertauscht worden sind. Kim übernimmt damit die Rolle von Salander und Julia die von Blomkvist. Auch kommen die beiden durch diverse Zufälle bedingt einer groß angelegten Verschwörung auf die Spur. Diese Parallelen greift Lindqvist jedoch selbst in einer geschickt in diesen Thriller integrierten Meta-Ebene auf, indem Julia einen neuen Millennium-Roman mit Arbeitstitel Stormland verfasst. Darin versucht sie die genannte Idee umzusetzen, um ihr Werk veröffentlichen zu können, ohne dass die Rechte der Millennium-Reihe dabei verletzt werden.Zudem wird die im weiteren Verlauf der Handlung von Refugium am Rande eingebundene Me-Too Geschichte, die aufgrund der vertauschten Rollen irritierend auf mich wirkte, bereits zuvor angedeutet. Denn Julia hat eine ebensolche für ihr Buch Stormland geschrieben, die sogar von ihrer kritisch eingestellten Lektorin positiv hervorgehoben wird. Was den Humor betrifft, haben mich gerade die Abschnitte, die rund um das Verlagswesen kreisen, überzeugt. Dazu zählen Julias konfrontatives Aufeinandertreffen mit ihrer neuen Lektorin, das sich daran anschließende Interview, das Julia im Fernsehen gibt, und die daraus resultierenden Ereignisse, die Julia zur Schlagzeile des Tages werden lassen. Mit dem satirisch scharfen Blick, den Lindqvist auf den Literaturbetrieb wirft, trifft er ins Schwarze.Abgesehen davon habe ich die in Refugium vorherrschende Stimmung, die trotz der expliziten sexuellen und teilweise recht grausamen Szenen eher humorvoll geraten ist und sich damit deutlich vom düsteren Ton der Vorlage abhebt, als wenig passend empfunden. Denn diese wollte sich für mich vor dem Hintergrund des eingangs geschilderten brutalen Massakers und anderer Straftaten aus Kims Jugend, aber auch aus seinen aktuellen Projekten, die vor Gewalt gegen Kinder nicht zurückschrecken, nicht zu einem stimmigen Ganzen fügen. Ebenfalls hat für mich die Chemie zwischen Julia und Kim nicht gestimmt, die nicht mehr als deren Bettgeschichte zu verbinden scheint. Das mag bei Kim wegen seiner schwierigen Vergangenheit nachvollziehbar gewesen sein, ist für mich aber in der Charakterisierung von Julia unglaubwürdig gewesen, wenn sie als erfahrene Frau eine ihrem Alter angemessene Reife missen ließ und sich in Kims Gegenwart noch kindischer als er verhalten hat.Ein zusätzlicher Kritikpunkt, der dem Autor wohl selbst aufgefallen ist, weil er diesen Julia an ihrem Roman Stormland bemerken lässt, ist die Häufung von Zufällen durch die die eigentliche Handlung dieses Thrillers überhaupt erst in Gang gesetzt und dann weiter am Laufen gehalten wird. Dazu zählen die Verbindung von Julia zum Fall Hellander, dem ihr Ex-Mann zugeteilt ist, ihre persönliche Beziehung zum Opfer, ein alter Fall aus Julias Zeit als Polizistin, der in die aktuelle Ermittlung hineinspielt, ein über die Recherche für ihren zweiten Asa Fors-Roman hergestellter Kontakt sowie der gleiche Therapeut, der Astrid und Kim nach ihren traumatischen Erlebnissen behandeln soll. Für mich ist das ab einem gewissen Punkt dann doch der eine Zufall zu viel gewesen.Dieser Thriller hätte stärker ausfallen können, wenn Lindqvist sich gerade im Kontext der von ihm inszenierten, sich auf internationalen Niveau bewegenden Verschwörung, die nach und nach aufgedeckt wird, nicht derart stark auf seine beiden Protagonisten fokussiert hätte. Stattdessen hätte er sich auf ein breiteres Figurenarsenal stützen können, so dass sich die hohe Zahl an Zufällen nicht auf Julia und Kim hätten konzentrieren müssen. Dadurch hätte sich Refugium auch deutlicher von der Millennium-Reihe abgrenzen können.
Spannend und ungewöhnlich
Das Cover mit dem entrindeten Ast passt sehr gut zur Story. Ein Gemetzel an Mitsommer, drei Ehepaare, Geschäftspartner, werden grausam hingerichtet, nur die 14jährige Tochter Astrid entkommt. Jonny und Carmen leiten die Ermittlungen. Jonnys Exfrau Julia, ehemals Polizistin, jetzt Autorin, mischt in den Ermittlungen mit und beginnt ein seltsames Verhältnis mit dem viel jüngeren Kim, der sie in IT-Fragen berät und als Hacker unterstützt. Mehrere Handlungsstränge nebeneinander machen das Buch sehr abwechslungsreich und vielschichtig. Kim hatte schreckliche Erfahrungen in einer psychiatrischen Einrichtung gemacht und sinnt auf Rache an dem verantwortlichen Arzt. Und genau bei dem landet Astrid nach dem Massaker. Julia soll die Fortsetzung der Milleniumreihe schreiben und stösst bei ihrer Lektorin nur auf Widerstand. Die Beziehung zwischen Julia und Kim zieht sich durchs ganze Buch. Die Ermittlungen, die nach nach China und schliesslich nach Norwegen führen, werden etwas verworren, aber sind immer spannend. Ein interessanter Auftakt zur angekündigten Dreierreihe.
Begeistert
Ich hatte in der Vergangenheit schon mit großer Begeisterung den Roman "So finster die Nacht" von John Ajvide Lindqvist gelesen, umso gespannter war ich auf dieses Buch!Ich habe Refugium in einem Rutsch durchgelesen, es ist nicht einfach spannend, Lindqvist ist einer der ganz wenigen Autoren, der in einem wirklich tollen Schreibstil seine Charaktere zum Leben erweckt. Es ist die beschriebene Menschlichkeit die mich an seinem Büchern so anrührt. Ich lebe mit diesen Charakteren, bin gespannt auf ihre Lebensgeschichten, lerne diese Persönlichkeiten im Laufe des Romanes zu verstehen. Refugium ist der erste Teil von angekündigten drei Teilen in denen die ehemalige Polizistin und jetzt Schriftstellerin Julia Malmros, gemeinsam mit Kim Ribbing, einen hochintelligenten IT-affinen jungen Mann spannende Fälle löst. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!
Großartiger Auftakt
Mittsommerparty auf der Schäreninsel. Die Ex Polizistin und Autorin Julia Malmros und der junge Hacker Kim Ribbing werden Zeuge wie ein Unternehmer und seine Gäste, bei der Mittsommerparty, brutal erschossen werden. Nur die kleine Tochter Astrid überlebt. Julia, die sich eigentlich auf Ihr neues Buch konzentrieren wollte fängt an, auf eigene Faust, zu ermitteln. Ganz zum Ärger Ihres Ex Mannes, dem Polizisten der den Fall übernommen hat. Es kommen bald unglaubliche Geheimnisse zu Tage.Man, was habe ich mich auf dieses Buch gefreut ? Ich liebe ja skandinavische Thriller und dieser hat es mir irgendwie angetan ?Es war mein erstes Buch von dem Autor und ich muss sagen, es hat mich sofort eingenommen. Ein fantastischer, bildlicher Schreibstil und somit für mich ein gelungener Auftakt der Stormland Triologie ?Ein hohes Niveau zieht sich durch das ganze Buch. Die beiden Charaktere Julia Malmros und Kim Ribbing nehmen hier, auch mit Ihrer etwas eigenartigen Beziehung, viel Raum ein, sind dabei aber absolut authentisch. Gerade Kim fand ich unheimlich Interessant und man will unbedingt mehr von Ihm wissen. Der Spannungsbogen ist von Anfang an sehr hoch und auch wenn sich der Autor manchmal sehr in Details verstrickt, fand ich es einfach fesselnd und habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen. Eine Geschichte, Wendungsreich mit viel Überraschungen und düsternder Stimmung, die einem zum mitraten einlädt. Die Story ist mitreißend, rasant, komplex und doch hier und da gespickt mit ein wenig Humor .? Das Ende fand ich grandios und nun freue mich wahnsinnig auf die Fortsetzung ????? 4,5 von 5 ?????
Gelungener Serienauftakt
Da John Ajvide Lindquist meist im Horror Genre vertreten war, hatte ich bisher noch nichts von ihm gelesen. Er war aber wohl als Nachfolgeautor der Millennium Reihe in die engere Auswahl gekommen; leider war sein Thriller dann doch als ungeeignet abgelehnt worden. Was tun mit dieser tollen Geschichte? Diese Begebenheit als Grundlage für eine eigene Trilogie verwenden. Die handelnden Personen jeweils dem anderen Geschlecht zu ordnen und den bereits geschrieben Thriller angleichen? Für mich eine gelungene Lösung.Julia Malmros, ehemalige Polizistin und mittlerweile erfolgreiche Kriminalautorin wird die Fortsetzung für Millennium (Band 7) angeboten. Zur Unterstützung ihrer rudimentären Computerkenntnisse bekommt sie Hilfe von Kim Ribbing, einem Cracker. Dieser wurde als Junge von seinem Großvater misshandelt und gequält, seine Eltern haben tatenlos zugesehen. Nun verfolgt er im Internet solche Taten und meldet sie anonym den Strafverfolgungsbehörden. Nachdem Julias Thriller abgelehnt wurde verkriecht sie sich in ihr Sommerhaus in den Schären. Dort bekommt sie eines Abends plötzlich Besuch von Kim. Ihr Wiedersehen wird gestört, als von der Nebeninsel eine große Schießerei zu vernehmen ist. Ein Jugendfreud Olof Helander, seine Frau und vier Gäste wurden niedergemetzelt. Nur die jugendliche Tochter Astrid überlebt traumatisiert.Als ausgerechnet ihr Exmann Jonny Munther die Ermittlungen aufnimmt, kann sich Julia nicht zurückhalten und sucht, mit Hilfe von Kim, ihre eigenen Wege, um die Täter zu finden.Mir gefiel die Handlung sehr gut, die Entstehungsgeschichte und die Abwandlung klasse. Der Autor sollte sich vielleicht in den Folgebänden abgewöhnen, die handelnden Personen immer mit vollem Namen zu erwähnen, es wirkte oft störend. Die übermenschlichen Handlungen waren amüsant, rasant zu lesen, sollten aber auch nicht übermäßig werden.Für mich war es ein gelungener Einstieg in eine neue Thriller Reihe und ich freue mich schon auf Band zwei, welcher nächstes Jahr erscheinen soll. Trotz kleiner Mängel vergebe ich volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung.
Guter Auftakt der Triologie
Für mich ist "Refugium" von John Ajvide Lindqvist ein spannender Auftakt für die Trilogie. Namentlich sagte mir der Autor bereits etwas, ein Buch von ihm habe ich allerdings bisher nicht gelesen. Das wird sich aufgrund seines flüssigen Schreibstils und aufgrund der guten Darstellung der handelnden Personen ändern.Die Geschichte beginnt mit dem Mittsommerfest der Familie Helander. Die Feier wird plötzlich unterbrochen, als maskierte Personen an ihrem Steg anlegen und alle Anwesenden erschießen. Einzig eine Person, die Tochter, überlebt und versteckt sich während des Angriffs….. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, während die handelnden Charaktere vielschichtig dargestellt werden und man einen guten Einblick über deren Vergangenheit bekommt.Für mich ist das eine Geschichte, die mich direkt mit der Leseprobe gefesselt hat und die mich bis zum spannenden Ende nicht mehr losgelassen hat. Mein einzig kleiner Kritikpunkt ist, dass es sich für mich nicht durchgängig als düsterer Thriller gestaltet hat. Nach der Leseprobe und auch in den ersten Kapiteln des Buchs kam dieses Gefühl auf, welches sich dann aber zum Ende als spannender Krimi gestaltet hat. Dennoch ist es für mich ein gelungenes Buch und ich freue mich bereits auf die weiteren Teile der Triologie.
Absolut packend und mit tollen Charakteren
Ich bin total begeistert. Dieser schwedische Thriller hat mich mehr als überrascht. Die Figuren Julia und Kim sind mir trotz ihrer Eigenheiten oder gerade deshalb sofort ans Herz gewachsen. Insbesondere Kim hat für mich Kultpotential. Intelligent, charismatisch, verletzlich, grausam und auf Rache aus. Der Fall ist spannend und hält die ein oder andere Überraschung parat. Ich hatte befürchte, dass die Verwicklungen zwischen Schweden, Norwegen, China und Kuba etwas undurchschaubar werden, aber das Gegenteil ist der Fall. Besonders gut gefallen mir die kurzen Kapitel und der rasante Schreibstil. Das erhöht den Lesefluss enorm. Neben den Hauptfiguren sind auch die anderen Figuren gut eingefangen. Die Schriftstellerfreundin, die Polizisten, Astrid - ich denke, auch hier gibt es noch Entwicklungspotenzial.die Beziehung zwischen Kim und Julia fand ich im ersten Moment etwas befremdlich, aber sie passt zu den ungewöhnlichen Figuren. Für mich bisher der Thriller des Jahres. Nur schade, dass man auf den nächsten Band 1 Jahr warten muss.