Der neue große Roman von SPIEGEL-Bestsellerautor Matt Haig.
9,99 €
(0,00 € / )
Wird sofort digital versendet
- Versandkostenfreiin Deutschland
- Schneller VersandLieferung 2–3 Werktage
- Sichere ZahlungSSL-verschlüsselt
Wie man die Zeit anhält
Seit kurzem lebt Tom Hazard wieder in London, wo er die faszinierende Camille kennenlernt. Auf Anhieb fühlt er sich zu ihr hingezogen. Doch er trägt ein Geheimnis in sich, von dem niemand etwas wissen darf: Tom sieht aus wie 40, in Wirklichkeit aber ist er schon über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, das Paris der 20er-Jahre erlebt und regelmäßig eine neue Identität angenommen. Eins war er dabei über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Während er Camille nun näherkommt, verändert sich für ihn alles.
Bibliografische Daten
2. Auflage
Matt Haig
Matt Haig wurde 1975 in Sheffield geboren und hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über 30 Sprachen übersetzt wurden. In Deutschland bekannt wurde er mit dem Bestseller ›Ich und die Menschen‹.
7 - 10 von 121 Leserstimme
Die Albas...
Tom, 42, Geschichtslehrer in eine Londoner Schule. Keiner kann das Geschichte so lebendig bei bringen wie Tom, nämlich er ist alt, sehr alt und er hat die ganzen alten Geschichten mit erlebt. Er hat schöne aber auch schlechte Zeiten mit eigenen Augen gesehen, viele gute aber auch böse Menschen getroffen, trotzdem füllt er sich einsam und verloren in der Welt. Was ist Zeit? Was ist Alter? Bin ich alt genug oder bin zu jung? Wie kann man über Zeit bestimmen oder bestimmt Zeit über mich, über meine alter? Bin ich alt genug wenn ich mit Shakespeare anstoße oder alt genug wenn ich Smartphone besitze? Was Einfluss über meine Entscheidungen, die Zeit oder der Alter? Wenn ich mit 90 Jahren Fallschirm springen will, ist die Zeit Punkt richtig oder wenn ich mit 13 Führerschein machen will, bin ich alt genug? Wer entschiedet über meiner Schicksal?....Genau so fühle ich mich, seit dem ich das Buch gelesen habe. Es hat mich auf eine spanende und zugleich emotionale Zeitreise mit genommen. Ich hab mit Tom gelitten, gelebt, geliebt. Eine grandiose Idee, über 400 Jahre alten Geschichte mit heute vermengen und in einen schönen grünen Buch rein zu packen. Matt Haigs schreib still ist einfach nur wunderschön, flüssig und gefühlvoll. Es hat mich von ersten Seiten schon in den Bann gezogen. Sehr schöne, interessante, spanende Geschichte.Wohlverdienten 5 Lesesterne von mir.
Tolles Thema, nicht ganz so spannend umgesetzt
Also von der Leseprobe war ich hellauf begeistert: das Thema unheimlich spannend, toller Schreibstil, ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Es fing auch richtig gut an und das Thema gefällt mir nach wie vor super, aber wer Spannung erwartet wird hier enttäuscht.Das Buch handelt von Tom (einer seiner vielen Namen im Laufe der Jahrhunderte), er altert sehr viel langsamer als normal, sieht aus wie Anfang 40 und ist doch schon über 400 Jahre alt. Gerade zur Zeit der Hexenverfolgung ist so etwas natürlich sehr gefährlich, nicht nur für ihn, sondern auch für alle die er liebt - wie er schmerzhaft feststellen muss. Er verliebt sich und bekommt eine Tochter, um seine Familie nicht zu gefährden muss er sie verlassen. Irgendwann findet er heraus dass seine Tochter diese Besonderheit geerbt hat und er wird sie über Jahrhunderte suchen. Aber es gibt noch mehr Menschen wie ihn, sie nennen sich "Die Albatrosse" - eine Gesellschaft die den "Albas" hilft und für die man alle paar Jahre Aufträge erledigen muss.Neben der Suche zu sich selbst, der Suche seiner Tochter geht es noch um Camille und man ahnt es direkt, er verliebt sich in sie, aber kann das gut gehen? Ein oberstes Gebot der Albas lautet "Liebe nie".Das Buch spielt teilweise in der Gegenwart aber auch sehr viel in der Vergangenheit. Tom erzählt von seinem Leben als "Alba". Was ich toll fand, waren die Schilderungen vom Leben zu der jeweiligen Zeit, das scheint alles sehr gut recherchiert worden zu sein und hat Spaß gemacht zu lesen. Trotzdem hatte ich beim lesen immer das Gefühl "da muss doch noch was kommen". Gegen Ende wird es dann auch ein wenig spannender.Insgesamt ein schön zu lesendes Buch!
Gefangener der Zeit?
Tom Hazard nimmt einen neuen Job als Geschichtslehrer in London an. Sein Unterricht ist farbig und lebendig. Das ist kein Wunder, denn er sieht aus, als wäre er um die 40 Jahre alt, ist aber in Wirklichkeit sagenhafte 439 Jahre! Das darf niemand wissen, denn sonst wäre sein Leben in Gefahr. Ein Leben, das so lang und ereignisreich und einsam ist, das er aber dennoch liebt. Da tritt die Lehrerin Camille in sein Leben und Tom spürt, dass eine dramatische Wendung naht …Schon allein die Idee ist faszinierend: wie wäre es, so lange leben zu können – eben einfach nur extrem langsam zu altern, immun gegen fast alle Krankheiten zu sein, die Entwicklung der Menschen und die ganzen Veränderungen quasi hautnah zu erleben? Ja, klingt erst mal toll. Doch wenn man Toms Geschichte erst kennt, ist „forever young“ vielleicht doch nicht mehr so erstrebenswert. Und wenn ich überlege, was ich allein in meinen paar Lebensjahren (im Vergleich zu Toms) an Veränderungen miterlebt habe, vermisse sogar ich Dinge aus meiner Kindheit oder wünsche mir Dinge von heute trotz aller Annehmlichkeiten doch wieder weg.Durch Toms Augen sehe ich, dass es von heutiger Sicht toll wäre, mal in diese, mal in jene Zeit springen zu können – aber immer wieder „nach Hause“ kommen zu können – aber nicht unbedingt die vielen Jahre von Anfang bis Ende mitmachen zu müssen. Shakespeare hätte ich schon gern kennengelernt, aber der Pest wäre ich eindeutig gern aus dem Weg gegangen. Die roaring twenties wären super zu erleben, aber die Kriege nicht. Doch Tom muss Tag für Tag durch all die Jahre, verliert endlos viele Menschen, da er sich immer wieder neue Flecken suchen muss, um ein Leben zu leben, immer wieder aus seiner Umgebung heraus, um nicht aufzufallen – und doch fällt er auf, brennt sich ins Gedächtnis seiner Mitmenschen ein, hinterlässt Spuren.Mit Tom lernen wir eine Reihe von Persönlichkeiten und Zeiten kennen, die in die Geschichte eingegangen sind. Die einzelnen Kapitel sind jeweils recht kurz, doch sagen sie immer so viel mehr aus, als man in diesen wenigen Seiten vermuten würde. Matt Haig fasst sich also erfolgreich extrem kurz, bläht nichts unnötig auf, um Seiten zu machen. Es entsteht eine ganz eigene Philosophie, die dazu anregt, noch lange nach Beenden des Buches Zeit anders zu sehen – und mit Glück auch: zu nutzen.Weite Teile des Buches ziehen ihre Spannung daraus, dass Tom immer in der Gefahr lebt, trotz seiner Ortswechsel wiedererkannt zu werden. Auch die Suche nach Marion zieht einen guten, stabilen Spannungsbogen. Die dritte Komponente ist „Die Gesellschaft“. All dies im Wirbel der Zeitsprünge, die nicht chronologisch, sondern wild wirbelnd, wie Toms Gefühle, sind. Wie man aus diesem Buch sein persönliches Fazit ziehen mag, ist jedem natürlich selbst überlassen. Für mich ist es ein Anstoß, darüber nachzudenken, wie weit ich mich fremdbestimmen lasse oder lassen möchte und wie viel Freiheit ich mir selbst lasse. Auch sehe ich den Faktor Zeit jetzt tatsächlich mit anderen Augen – nicht er bestimmt, wie großartig mein Leben ist!Mich hat die Lektüre dieses Buches sehr bereichert. Deshalb bewerte ich es auch mit den vollen fünf Sternen und trage es tief in meinem Herzen.
Du hast alle Zeit der Welt, womit nutzt du sie?
Du hast alle Zeit der Welt, womit nutzt du sie?Wie man die Zeit anhält von Matt Haig, erschienen im dtv Verlag am 20.04.2018. Tom Hazard versucht sich durch sein Leben zu mogeln. Unauffällig, ohne Freunde und nur nicht verlieben. Er wurde am 3. März 1581 geboren und hat eine besondere Eigenschaft. Er altert sehr sehr langsam und ihm kann praktisch keine Krankheit etwas anhaben. Heute arbeitet er als Geschichtslehrer, wer wäre besser geeignet als einer der die Geschichte gelebt hat sie zu erzählen? Wenn da nicht immer diese Erinnerungen wären, die ihn quälen, die ihm Kopfschmerzen bereiten, die ihn wünschen lassen, er wäre doch nicht ins moderne London gekommen und er hätte diese bezaubernde Französischlehrerin nie gesehen. Tom hat den Namen Hazard wohl nicht unbegründet gewählt. Jemand der augenscheinlich nicht altert ist in einer Gesellschaft, die an Hexen und Dämonen glaubt nicht gut gelitten gewesen und das Wissen um diese Langlebigkeit ist gefährlich da die heutige Gesellschaft versuchen würde einem diese Gnade zu entreißen. Ein Aspekt dieses Buches ist, dass Tom Mitglied einer Gesellschaft ist, die Langlebige aufspürt und ihnen dann hilft unauffällig zu bleiben. Die erste Direktive ist aber auch gleich eine, die Einsamkeit vorprogrammiert: Du darfst dich niemals verlieben. Niemals. Matt Haig wirft einen mit seinen Romanen immer wieder in neue Welten. Hier führt er uns in Zeitsprüngen durch Jahrhunderte Geschichte, die wir quasi miterleben, die vor unseren Augen lebendig wird, die man quasi fühlen kann. Tom Hazard ist kein wirklicher Zeitreisender, trotzdem nimmt er den Leser mit auf seine Zeitreisen in die Vergangenheit, die er selbst erlebt hat. Wir erleben die Hexenverfolgungen, lernen Rose, die große Liebe von Tom kennen, gehen an Bord mit Captain Cook und treffen ihn als Klavierspieler in der Zeit des Jazz. Tom ist unglücklich, depressiv, hat die Nase davon voll die normalen Menschen, Eintagsfliegen, immer wieder die gleichen Fehler wiederholen zu sehen und er versucht sich unauffällig durch ein Leben zu mogeln, welchem er überdrüssig ist. Ohne Liebe, ohne Freunde, einsam und ohne Hoffnung, dass da noch etwas kommen wird da seine wahre Liebe vor 400 Jahren gestorben ist und er schon aus Vernunftgründen nicht wieder lieben darf. Matt Haig lässt mit seiner modernen Sprache auch zu, dass junge Leser diesen Roman mögen werden und philosophische Sätze sind spärlich gesät. Es geht in diesem Buch darum, wie man die Lebenszeit nutzen will und ob man sich darin fremdbestimmen lassen möchte. Zwei sehr wichtige Themen, gerade auch für junge Leute. Mir ist Tom nicht so nahegekommen, da er sich etwas stark in seiner verflossenen Liebe verkrampfte und mehr vom Philosophiestudenten der Veganer ist hatte als von einem Mann des 16. Jahrhunderts der sich bis in unsere Zeit durchs Leben kämpft.
Gedanken über die Zeit
Tom Hazard altert langsamer als normale Menschen. Er wurde vor über 400 Jahren geboren, sieht aber aus wie 40. Aufgewachsen in einer Welt voller Aberglaube und Hexenverfolgung lernt er schnell dass er sich und sein "Andersein" vor anderen Menschen verheimlichen muss. Dadurch geht er auch keine emotionalen Bindungen mehr ein. Einzig zu Hendrich und der sog. Albatros-Gesellschaft, ein loser Bund Gleichgesinnter, hält er Kontakt und sie helfen ihm auch regelmäßig ein neues Leben zu beginnen. Hendrich hilft Tom , seine Tochter, die offensichtlich die gleiche Veranlagung hat wie er, zu suchen, dafür fordert er aber von Tom Gefallen ein. Ein seinem aktuellen Leben als Lehrer lernt Tom Camille kennen und entwickelt Gefühle für sie. Doch wie soll er damit umgehen? Ich kenne Matt Haig von seinem Roman "Ich und die Menschen". Schon da habe ich seinen etwas anderen Blickwinkel auf die Menschheit kennen und lieben gelernt. Und auch dieses Mal lernen wir mit Tom einen Menschen kennen der ein ungewöhnliches Weltbild vermittelt. Eigentlich der Wunsch fast jeden Menschens: Unsterblichkeit. Tom lebt diese fast und ist dennoch nicht glücklich. Seine Probleme und Gefühle sind zutiefst menschlich und dadurch so nachvollziehbar. Er ist kein Übermensch, will einfach nur ein normales Leben. Und man gönnt es ihm so sehr, denn Tom ist einfach nur sympathisch.Ein bisschen Neid kam beim Lesen dann doch schon mal auf, denn Tom hat auch einige sehr bekannte Personen in seinem Leben getroffen. Matt Haig schreibt wunderschön, fast schon philosophisch. Das Buch regt zum Nachdenken an und hat mir trotz seiner Ruhe und Unaufgeregtheit viel Lesevergnügen bereitet.
Die Geister all der anderen Jetzts
Schon "Ich und die Menschen" von Matt Haig hat mich wunderbar unterhalten, zum Lachen gebracht und angerührt. Das trifft auch auf seinen neuen Roman zu.Tom Hazard kam im 16. Jahrhundert zur Welt. Er ist nicht unsterblich, aber er altert unglaublich langsam und ist gegen die meisten Krankheiten immun. Nur sehr wenige Menschen teilen diesen Gendeffekt. Sie nennen sich selbst Albas, da man den Albatros für besonders langlebig hält. Angeführt wird der Orden vom geheimnisvollen Hendrich. So privilegiert so einen Dasein auch erscheinen mag, zwingt es die Albas doch, immer wieder neue Identitäten anzunehmen, um unentdeckt zu bleiben, und von geliebten Menschen endgültig Abschied zu nehmen. So hat Tom einst seine große Liebe Rose an die Pest verloren. Zu spät erfährt er, dass auch ihre gemeinsame Tochter Marion eine Alba ist. Marion ist verschwunden, und Tom begibt sich auf eine jahrhundertelange Suche nach ihr.Die Erzählung erfolgt nicht chronologisch, sondern mäandert durch die Jahrhunderte und über die Kontinente. Nach und nach entfaltet sich die ganze Tragik von Toms Existenz, die dennoch mit angenehm leichter Hand berichtet wird. Schon Faust ging mit dem Teufel den Pakt ein, er dürfe ihn in Fesseln schlagen, wenn er zum Augenblick spräche: "Verweile doch, du bist so schön!" Um ähnlich große Fragen geht es auch hier: "Wenn ich ohne Zweifel leben könnte, was würde ich tun?... Wenn ich lieben könnte, ohne die Angst verletzt zu werden?... Wenn ich die Zeit nicht fürchten würde, keine Angst davor hätte, wen sie mir nimmt?... Welche Wege würde ich gehen?... Kurz, wie würde ich leben?" Die Erzählung gleitet jedoch nie ins Abstrakt-Philosophische, sondern bleibt stets spannend, da Tom erfahren muss, dass sein Orden nicht das ist, was er scheint. Und so beginnt auch für den Langlebigen ein rasender Wettlauf mit der Zeit...Das Titelbild mit seinen sanften Tönen in Blau und Grün ist einfach wunderschön und illustriert den Titel herausragend. Es war mir ein Vergnügen, Tom auf der Suche nach seinem persönlichen Rezept zum Stopp der Zeit zu begleiten.
Lebendige Geschichte
Tom Hazard ist Geschichtslehrer an der Londoner Oakfield School. Tom ist 439 Jahre alt. Die Geschichte die er unterrichtet, hat Tom selbst mitgemacht. Er lebt den Wunsch, von denen viele träumen und leidet. Mehr sollte ich nicht zum Inhalt von “Wie man die Zeit anhält” von Matt Haig erzählen, ohne etwas vorwegzunehmen. Aus meiner Sicht ist es auch der wichtigste Aspekt.Es geht in dem Roman vor allem um Geschichte. Immer wieder schweift Tom in Gedanken ab, erzählt sehr anschaulich von historischen Persönlichkeiten und seinem Schicksal.Den Rahmen für diese Ausflüge in die Vergangenheit bildet eine am Anfang interessante und zum Ende hin spannende Geschichte in der Gegenwart. Ich finde es wichtig zu erwähnen, dass sein Alter eine Anomalie ist. Ich hatte gehofft, dass die in den ersten Seiten angerissene Erklärung noch vertieft werden würde. Allerdings wissen selbst die Betroffenen nicht, wie sie Zustande gekommen sind. Falls jemand einen fiktiven Wissenschaftsroman erwartet, wäre es also eine Enttäuschung.Matt Haigs Roman wechselt häufig von Gegenwart zur Vergangenheit, ohne den Lesefluss zu beeinträchtigen. Ich fand das Buch teilweise sehr bedrückend. Was vor allem an der depressiven Hauptfigur lag. Trotzdem liegt den Zeilen eine gewisse Leidenschaft zugrunde.
Schöne Unterhaltung
Klappentextauszug: Keiner lehrt Geschichte so lebendig wie er ‒ und das hat einen guten Grund: Tom Hazard, Geschichtslehrer und verschrobener Einzelgänger, sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Eines war er über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Denn die Nähe zu anderen Menschen wäre höchst gefährlich gewesen. Jetzt aber tritt Camille in sein Leben. Und damit verändert sich alles.Die Geschichte von Tom Hazard hat mir ein paar schöne Lesestunden verschafft. Ab und an dachte ich, der Roman geht schon eher in die Jugendbuchrichtung. Ich könnte mir zumindest gut vorstellen, dass es auch lesebegeisterten Teenagern gefallen könnte in die Geschichte des unsterblichen Geschichtslehrers abzutauchen. Der Schreibstil war ansprechend und auch der Aufbau der Story war gut. Ab und an waren ein paar Längen drin, die mich ein bisschen gestört haben. Aber im Großen und Ganzen ein schönes Buch!
Realistisch verträumt!
Realistisch verträumt!Tom ist über 400 Jahre alt und gehört der Albatros Gesellschaft an. Alle acht Jahre muss er einen Auftrag erfüllen und bekommt im Gegenzug eine neue Identität inklusive neuem Leben. Er trat der Gesellschaft nur bei, weil ihm versichert wurde, dass ihm bei der Suche nach seiner Tochter geholfen wird. Der verträumte Schreibstil sorgt dafür, dass man richtig im Buch versinken kann. Trotz der Zeitsprünge ist alles stetig nachvollziehbar und verständlich. Besonders gut gefällt mir, dass immer mal wieder geschichtliche Geschehnisse mit eingebracht und erläutert werden, was immer wieder das Interesse des Lesers weckt. Es fiel mir schwer mich mit den Charakteren anzufreunden, da mir neben Rose, Omai und Tom alle irgendwie merkwürdig vorkommen. Zusammenfassend gefiel mir das Buch sehr gut und war sehr interessant.
Eine beeindruckende Zeitreise
Inhalt:
Tom ist über 400 Jahre alt,sieht aber aus wie 40,dies verdankt er einer besonderen "Veranlagung".
Als seine Mutter ermordet wird,flieht Tom nach London,um dort mit dem spielen der Laute Geld zu verdienen.
Dort lernt er Rose kennen und lieben und bekommt mit ihr seine Tochter Marion.
Es dauert nicht lange und Toms "Veranlagung" sorgt für Probleme und er verlässt seine kleine Familie.
Tom erfährt,dass er mit seiner Besonderheit nicht alleine ist und schließt sich der "Albatros Gesellschaft" an.
Die erste Regel dieser Geselschaft lautet: Du darfst dich nicht verlieben!
Tom geht als Geschichtslehrer an eine Londoner Schule,dort lernt er Camille kennen und die Geschichte nimmt ihren Lauf...
Meinung:
Das Cover ist sehr schön gestaltet und sticht sofort ins Auge.Der Schreibstil ist angenehm zu lesen.
Matt Haig hat es geschafft,geschichtliches mit Fiktion und Realität in einem Buch zu vereinen.
Tom Hazard wächst einem sofort ans Herz und man hofft auf einen guten Ausgang seiner Geschichte.
Das Buch ist wie eine kleine Zeitreise,es gibt wechselnde Orte und Zeitangaben,jedoch nicht in chronologischer Reihenfolge,deshalb empfehle ich,wenn man dieses Buch liest,sollte man nebenbei kein anderes lesen.
Am Ende des Buches gibt es dann auch noch eine unerwartete Wendung mit der ich so nicht gerechnet habe.
Am besten gefallen haben mit folgende Sätze:
Seite 167: Ein Kuss ist wie Musik.Er kann die Zeit anhalten...
Seite 331: Die Menschen,die du liebst,sterben nie.
Fazit:
Ein wirklich unterhaltsames Buch,dass einen auch mal zum Lachen bringt aber auch zum Nachdenken anregt.
Ich kann es nur empfehlen!
Pressestimmen
Ein wunderschönes, magisches Buch, das direkt ins Herz zielt.
Cathrin Brackmann, 03.07.2018
Perfektes Buch für den Urlaub, in dem Zeit keine Rolle spielt.
15.06.2018
Dank Haigs warmherziger Weltsicht und der netten Liebesgeschichte ein gelungener Zeitvertreib.
Angela Wittmann, 06.06.2018
Matt Haigs Roman ist ungewöhnlich, spannend, fantasievoll und in England ein Bestseller.
09.05.2018
›Wie man die Zeit anhält‹ ist romantisch, dramatisch, sentimental
Gustav Gaisbauer
Absolut lesenswert!
Karl Aulbach
Ein magischer, brillant erzählter, bisweilen tragischer und faszinierender Roman zum Nachdenken und ...Verlieben. mehr weniger
Ein philosophisches Buch mit Tiefgang, Humor, Spannung und einem zutiefst menschlichen Protagonisten..., dem man viele LeserInnen wünscht. mehr weniger
Anita Ruckerbauer
Absolut lesenswert!
Ein wunderbares, pantasievolles Buch.
30.09.2021
›Wie man die Zeit anhält‹ ist ein berührender Roman über die Liebe und Zeit.
20.11.2019
›Wie man die Zeit anhält‹ ist eine inspirierende Geschichte, die Philosophie und Dramatik gekonnt mi...teinander verbindet. mehr weniger
Elena Meyer-Thamer, 23.10.2019
Haigs Roman wirft ein fast philosophisches Licht auf die Zeit und auf das, was sie mit den Menschen ...macht. mehr weniger
27.07.2018
Matt Haigs ›Wie man die Zeit anhält‹ ist berückend brillantes Erwachsenen-Romantasy.
11.07.2018
Matt Haigs Roman wirft leichtfüßig kluge Fragen auf.
04.07.2018
Matt Haigs ›Wie man die Zeit anhält‹ ist berückend brillantes Erwachsenen-Romantasy.
20.06.2018
Dem Buch liegt ein schönes Gedankenspiel zugrunde.
14.06.2018
Matt Haig nimmt die Leser mit auf eine ganz spezielle Reise, an die man immer gern zurückdenkt.
01.06.2018
Ein kluges, warmherziges und doch so spannendes Buch.
23.05.2018