Hey, ich bin der kleine Tod … aber du kannst auch Frida zu mir sagen
Eine liebevolle, witzige und wundersame Auseinandersetzung mit einem ungewöhnlichen Thema: Dem Tod.
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Hey, ich bin der kleine Tod … aber du kannst auch Frida zu mir sagen
Samuel geht niemals raus. Nie! Viel zu gefährlich!
Doch eines Tages steht plötzlich ein kleines Mädchen mit schwarzem Umhang und Sense vor ihm. „Hallo, ich bin der kleine Tod, aber du kannst auch Frida zu mir sagen!“ Natürlich will Samuel, dass Frida sofort wieder verschwindet, aber nee, Frida bleibt. Schließlich hat der große Tod sie geschickt. Samuel soll ihr das Leben zeigen. Ausgerechnet Samuel, der nie (wirklich nie!) rausgeht. Denn Risiken aller Art und Naturgewalten lauern da, und nicht zu vergessen: Kinder! Die größten Keimschleudern überhaupt. Perfekt, findet Frida. Denn was sie Samuel verschwiegen hat: Ihre große Prüfung wird sein, ihn zu holen. Zumindest glaubt sie das.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Anne Gröger
Anne Gröger studierte Drehbuch an der Hamburg Media School. Seit Ende ihres Studiums arbeitet sie als freie Autorin für Film, Fernsehen und Hörspiele. Mit ihrem Debut "Hey, ich bin der kleine Tod" schrieb sie sich direkt ins Herz der Leser und gewann unter anderem den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis, den Korbinian und war Teil der Besten 7 des Deutschlandfunk.
Fréderic Bertrand
Fréderic Bertrand hat Grafikdesign in Bremen studiert. In den Fächern Illustration und Trickfilm hat er besonders gut aufgepasst. Nun wohnt er in Berlin und zeichnet Bilder für Kinderbücher.
5 - 10 von 58 Leserstimme
Ein Kinderbuch erster Klasse
„Hey, ich bin der kleine Tod…“ ist das beste Kinderbuch, das ich in den letzten Jahren in der Hand gehalten habe. Die Schriftstellerin schafft es, ein ernstes Thema - Samuels Angst vor dem Tod, vor der Krankheit, der Ansteckung, dem Leben - in ein Buch für Kinder ab etwa 10 Jahren umzusetzen. Der Schreibstil ist gut zu lesen und an vielen Stellen brachte mich das Buch zum Lachen. Auch die Gedanken von Frieda, dem kleinen Tod über Freundschaft sind sehr berührend.Beeindruckt hat mich auch, dass der Tod als Freund beschrieben wird, der uns auf unserem Weg begleitet. Das Buch bietet außerdem viele Ansatzpunkte, um mit einem Kind über den Tod oder über Krankheiten ins Gespräch zu kommen, egal ob das Kind selber mit diesem Thema schon mal in Berührung gekommen ist. Aber auch, wenn das Buch einfach nur so, ohne Anlass gelesen wird, ist es ein wunderbarer, unterhaltsamer Kinderoman.
Ernstes Thema federleicht verpackt
Autorin Anna Gröger gelingt es mit ihrem Kinderbuch "Hey, ich bin der kleine Tod … aber du kannst auch Frida zu mir sagen" ein ernstes und eher totgeschwiegenes Thema kindgerecht und teilweise auch sehr lustig aufzubereiten und so verständlich zu machen. Mir persönlich liegt das Thema sehr am Herzen, da im vergangenen Jahr ein geliebter Mensch von uns gegangen ist und unsere beiden Söhne so das erste Mal mit dem Thema Sterben/Tod in Berührung gekommen sind. Mit diesem Buch werden wir das Thema erneut aufgreifen und so hoffentlich gefühlvoll und kindgerecht beim zusammen lesen einen Bezug und Verständnis aufbauen. Nach der Lektüre sind wir hier jedenfalls ziemlich angetan von der Herangehensweise der Autorin. Die Handlung hat einen ernsten Kern wartet aber auch mit einigen humorvollen Stellen auf. Die Kernaussage des Buches wird dabei aber nie außer Acht gelassen und kindgerecht vermittelt. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und machte auf mich insgesamt einen guten Eindruck. Was die Illustration des Buches angeht, bin ich leider etwas Zwiegspalten. Hier hätte ich mir etwas mehr Finesse gewünscht und eine vielleicht farbigeren Anstrich. Insgesamt bin ich jedoch sehr angetan von diesem Kinderbuch. Nicht jede/r Autor/in traut sich an ein so heikles Thema. Besonders wenn es um das angesprochene Lesealter geht. Daher von mir vier ausgesprochen starke Sterne.
Zwei ziemlich gegensätzliche Freunde in einem wunderbar warmherzigen Buch
Bei diesem preisgekrönten Kinderbuch von Anne Gröger war ich ehrlich gesagt schon sehr gespannt wie die Autorin den heiklen Spagat zwischen Kinderbuch und dem Thema Tod meistern würdeGleich auf den ersten Seiten merkt man was für ein wunderbar warmherziges Kinderbuch man in den Händen hält. Mit so viel Gefühl und vielen lustigen Szenen wird dem Thema Tod die dramatische Schwere genommen. Es geht um Samuel, einen Jungen der schon einiges mitgemacht hat und aus Angst vor Gefahren nicht so gerne rausgeht. Dann besucht ihn aber Frida, die ihn um genau das bittet, denn sie möchte das Leben kennenlernen. Das duo könnte nicht unterschiedlicher sein, aber genau das ist die Basis für ihre Freundschaft. Für Kinder ab zehn Jahren ist das ein absolut empfehlenswertes Buch das sehr viel Freude verbreitet und deshalb erhält es von uns fünf von fünf lesenswerten Schreibfedern.
Sehr gut gemacht, kommt hier extrem auf die Zielgruppe an
Die für mich wichtigste Frage zu diesem Buch blieb unbeantwortet. Wer gibt seinem Kind so ein Buch zu lesen? Präventiv als Literatur um sich mit dem Thema Tod zu beschäftigen? Da gehört schon Mut dazu. Aus konkretem Anlass, zum Beispiel dem nahenden Tod eines Verwandten? Da gibt es sicher Bücher, die das besser ansprechen, wenn die Person schon älter ist. Das Buch aus der Distanz gelesen, ich bin gerade nicht mit dem möglichen Tod einer nahen Person konfrontiert und habe keine kleinen Kinder, ist einfach ein tolles Leseerlebnis. Ein gutes Konzept zum Thema, dass auch Kinder sterben können, und der Tod wird hier als Person dargestellt, mit Ecken und Kanten wie man so sagt. Es gibt fiktiv sogar den kleinen Tod, eine Azubine, die auch noch lernen muss, was der Tod sein bedeutet und was Leben ist. Hier wird geschmunzelt, es werden Streiche ausgeheckt und es gibt keine Tabus. Ein Schmankerl, dass der kleine Tod Frida heisst, vielleicht erkennt der eine oder andere den Bezug zu Frida Kahlo.Ein NoGo ist eigentlich die Bezeichnung der kleine Tod. Ich hatte diesen Begriff immer als problematisch im Hinterkopf, konnte damit aber nichts direkt verbinden. Bis ein Besucher das Buch sah und anmerkte, dass das ja ein Begriff für einen Orgasmus sei. Ok, Kinder kennen den vermutlich nicht, aber dieses Buch wird eher von Erwachsenen für Kinder gekauft.Zur Zielgruppe: Es braucht schon einen konkreten Anlass um so ein Buch einem Kind zu lesen zu geben, eher es mit ihm zu lesen. Die Qualität für die , ich nenne es mal spezifische Anwendung, kann nur von Fachleuten beurteilt werden. Aus der emotionalen Distanz heraus finde ich es absolut gelungen und kindgerecht.
Ein ernstes Thema gelungen umgesetzt
Anne Gröger hat ein sehr wichtiges und ernstes Thema in ihrem Kinderbuch „Hey, ich bin der kleine Tod … aber du kannst auch Frida zu mir sagen“ aufgegriffen. Samuel verbrachte sein bisheriges Leben aufgrund einer angeborenen Autoimmunerkrankung im Krankenhaus. Nach seiner Entlassung trifft er auf die lebenshungrige Frida. Das Cover passt gut zum Inhalt und hat meine beiden Töchter direkt angesprochen.Der Schreibstil ist lustig, flüssig und gut verständlich für die empfohlene Altersgruppe. Aufgelockert wird der Text durch passende Illustrationen und kurze Tagebucheinträge.Ich hatte vorher Befürchtungen, dass Teile des Buches meiner sensiblen Tochter zu nahe gehen würden. Aber Kinder kennen Gefühle von Abschiednehmen, Trauer und machen sich Gedanken über den Tod, haben Fragen dazu, man kann sie nicht vor diesen schmerzlichen Erfahrungen schützen. Der Autorin ist es gelungen, die ernste Thematik humorvoll und kindgerecht umzusetzen und wichtige Botschaften zu vermitteln. Die Kinder lernen etwas über den Umgang mit kranken oder ehemals kranken Kindern und dass man die kleinen Augenblicke des Lebens genießen sollte.Wir empfehlen dieses tiefgründige, hoffnungsvolle und berührende Buch gerne weiter.
Wer hätte das gedacht...
..., dass der Sensenmann Helfer hat?! Allerdings finde ich diese Vorstellung sehr naheliegend. Der Sensenmann ist wahrscheinlich gar nicht der workaholic, für den man ihn halten könnte, wenn man bedenkt, wie viel es in seinem Business zu tun gibt. Zudem sind seine Mitarbeiter keine gefühllosen Miniausgaben des Sensenmannes. Frida ist für die jüngeren Sterbefälle zuständig. Ist das Zufall oder hat der Sensenmann doch ein Herz und ist dies seine Art, den Sterbenden die Angst zu nehmen, indem er seine Helfer, die gewisse Ähnlichkeit mit den Sterbenden haben, schickt? Das Buch ist eine liebevolle Art, den jungen Lesern die Zusammenhänge zwischen Leben und Tod nahezubringen.Der Schreibstil ist locker-humorig, aber dabei nicht pietätlos; er wird der Zielgruppe gerecht und ist leicht verständlich. Insgesamt sehr lesens- und empfehlenswert.
Einfach herrlich komisch
Samuel lebt eigentlich schon sein ganzes Leben im Krankenhaus, da sein Immunsystem kaputt ist. Dank einer erfolgreichen Stammzellentransplantation geht es ihm aber endlich wieder gut und er darf nach Hause und ein normales Leben ohne Schutzanzug und Isolation führen. Doch auf einmal steht die kleine Frida bei ihm im Zimmer und stellt sich als der kleine Tod vor, der - ausgerechnet von ihm?! - alles über das Leben lernen soll. Samuel steht auf einmal vor ganz neuen Herausfoderungen, da Frida tatsächlich nichts vom Leben (und Manieren) kennt.Anne Größer hat mit "Hey, ich bin der kleine Tod... aber du kannst auch Frida zu mir sagen"ein herrlich komisches und teils bissiges Jugendbuch verfasst, dass gleichzeitig aber auch auf traurige Schiksale aufmerksam macht. Unterstützung hat sie von Frédéric Bertrand, der hierfür wunderbare Illustrationen gezeichnet hat. Die Charaktere sind alle sehr liebenswert: der überkorrekte Samuel, die quirlige Frida, die bestimmende Emily mit ihrer Beinprothese und ihr kleiner Bruder Charly, der mit seiner Neurodermitis zu kämpfen hat. Hier kann sich jeder in den vier Kindern wiederfinden. Fazit: Meine Tochter und ich sind uns einig, dass es ein sehr lustiges Buch ist, bei dem wir uns teilweise wirklich kringelig gelacht haben, da hier komplette Gegensätze aufeinanderprallen. So etwas kann gar nicht immer glatt gehen.
Eine ungewöhnliche Freundschaft
Das Cover ist mit dem Sensenmädchen und Samuel passend gestaltet.Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und ist mit sarkastischen und amüsanten Einlagen gespickt. Mittendrin tauchen Tagebucheinträge von Frida auf.Samuel, 11 Jahre, hat Probleme mit seinem Immunsystem und ist längere Krankenhausaufenthalte gewohnt. Er geht sehr abgeklärt mit seiner Krankheit um und schottet sich von allem ab. Bis Frida, der kleine Tod, seine Welt auf den Kopf stellt.Überall begegnet den Kindern der Tod. Ob es sich um ein totes Tier handelt oder fiktive Tode in Filmen, man kann die Kinder nicht davor abschirmen. Dieses Buch hilft dabei, diese ernste Thematik den Kinder näher zu bringen.Die vorliegende Geschichte zeigt auch auf, dass man seine Träume leben und jeden Tag seines Lebens genießen soll.Fazit:Ein lehrreiches und lustiges Buch über den Tod!
Unfassbar großartig! – Einfach lebensfroh! (schwierige Themen kindgerecht, hoffnungs- & humorvoll verpackt)
Als das Buch bei mir zu Hause eingezogen ist, hat es direkt Groß und Klein in den Bann gezogen. Alle die das Buch entdeckten, egal ob Oma, Tante, Neffe, etc. waren sofort davon begeistert. Nicht nur das Cover begeisterte alle direkt, sondern auch beim Reinlesen entdeckten die ersten witzige Buchmomente, unter anderem sind hier die lustigen Notizzettel von Frida dem kleinen Tod zu nennen und zum anderen die Art und Weise wie die Geschichte aus Samuels Sicht erzählt wird. Auch die Illustrationen, die sich im Buch auf den verschiedensten Seiten entdecken lassen, machen neugierig – neugierig auf die Geschichte, auf mehr. Ich habe bereits jetzt schon mehrere Familienmitglieder, die sich um das Buch reißen und sich jetzt schon darauf freuen so bald wie möglich in die Geschichte rund um Samuel und Frida abzutauchen.Nun zur eigentlichen Bewertung des Covers und der Geschichte:Das Cover ist ein Traum, künstlerisch echt fantastisch umgesetzt. Sehen zu können, wie die beiden Protagonisten aussehen und wie unterschiedlich sie einfach sind, ist klasse. Mir gefällt besonders das Spiel mit dem Scheinwerferlicht und auch, dass die zwei Protagonisten in einer Art Comicstil gezeichnet wurden. Man könnte meinen die beiden Charaktere entspringen einer Zeichentrickserie. Mir gefällt auch sehr wie die Farbkomposition gewählt wurde und wie das Cover nicht nur die Unterschiede der beiden Protagonisten hervorhebt, sondern auch wie bereits durch ihre Gesichter so viele unterschiedliche Gefühle transportiert werden und auch eine anbahnende Freundschaft angedeutet wird. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieses Cover viele Kinder zu diesem Buch greifen lässt! Aber auch Eltern, Großeltern, Tanten und Onkel können von diesem Buch angesprochen und in den Bann gezogen werden.„Hey, ich bin der kleine Tod, aber du kannst auch Frida zu mir sagen“ ist ein Kinderbuch, welches seines Gleichen sucht. Es sprüht nicht nur vor Charm und Witz, sondern ist zugleich auch sehr berührend, emotionale und Mut spendend. Es spricht die verschiedensten Themen an. Ganz zentral sind hier allerdings die Themen Tod, Krankheit, Angst und Freundschaft. Besonders interessant und bemerkenswert an diesem Kinderbuch finde ich, dass es es schafft all die bereits genannten Themen kindgerecht zu verpacken und entsprechend zu erklären. Auch wenn die Themen Ängste und Tod ganz zentral in diesem Buch sind, herrscht keine bedrückende Stimmung. Sie kommt lediglich an wenigen Stellen einmal auf. Viel mehr strotzt dieses Buch nur vor Optimismus und Humor und zeigt, wie wichtig es ist trotz all seiner Ängste, sich nicht von diesen unterkriegen zu lassen, sondern sich diesen zu stellen, an die eigenen Fähigkeiten und die eigene Zukunft zu glauben und sich nicht in seinen eigenen Ängsten zu verlieren. Aber auch wie wichtig Freundschaften sind und wie sehr sie einen dabei unterstützen können die eigenen Träume zu erfüllen und Ängste zu überwinden ist ein absolut wichtiges und treibendes Element der Geschichte.Dieses Kinderbuch kommt bei all dem aber auch mit wirklich tollen Charakteren um die Ecke, die dazu einladen sich mit ihnen zu identifizieren, die den Wunsch in einem auslösen sie besser kennenzulernen und die einfach nur sympathisch und toll gestaltet sind. Besonders in den Bann zieht einen dabei Frida, die als kleiner Tod, das Leben erst noch kennenlernen „möchte“ und zum Ziel hat einmal der große Tod zu werden. Aber auch Simon hält viele Überraschungen für die großen und kleinen Leser*innen parat und macht mit Frida zusammen eine ziemlich große Entwicklung durch, die den ein oder anderen auch überraschen dürfte. Aber auch neben den beiden Protagonisten gibt es auch noch ein paar andere Charaktere, die man im Lauf der Geschichte ins Herz schließt und die maßgeblich zum Voranschreiten der Geschichte und der Charakterentwicklung der Protagonisten beitragen. Von wem ich hier genau spreche und wie dies genau von stattgeht muss jeder selbst beim Lesen der Geschichte herausfinden. Ebenfalls ein großartiges Element der Geschichte ist, dass man die Hauptgeschichte aus der Innensicht von Simon erzählt bekommt, aber durch Fridas Notizzettel auch immer wieder die Geschichte oder einzelnen Situationen aus ihrer Sicht erleben kann, was dafür sorgt, dass das Buch bis zum Ende abwechslungsreich und wirklich spannend bleibt.Ebenfalls zu erwähnen ist noch, dass das Kinderbuch ist mit unfassbar vielen wunderschönen Szenen gespickt, die alle Leser*innen (unabhängig vom Alter) zum Nachdenken anregen und ihm/r in kindgerechter Form Lebensweisheiten vermitteln, die es wert sind, dass man sich diese öfter zu Herzen nimmt und sie in den eigenen Alltag/ins eigene Leben integriert.Eine Sache gibt es aber immer noch, die ich noch gerne erwähnen möchte. Aufgrund der klaren und kindgerechten Sprache, der klaren Satzstruktur und den recht kurzen Sätzen, eignet sich dieses Buch sowohl für Kinder, die schon (gut und gerne) eigenständig lesen (etwa ab der 3./4. Klasse ab 9/10 Jahren), es eignet sich aber auch genauso gut als tolles Vorlesebuch, welches mit vielen sehr schönen Illustration ausgestattet ist, welche die Geschichte und das wundervolle Leseerlebnis noch einmal unterstützen. Die Geschichte ist fortwährend spannend geschrieben und der Schreibstil unglaublich wundervoll mit all seiner Klarheit und seinem Humor.Es handelt sich hierbei also um ein absolut gelungenes Debüt von Anne Gröger und wir können hoffentlich in Zukunft noch viele weitere so wunderschöne, berührende, bewegende und Mut machende Geschichten von ihr erwarten, lesen und miterleben.Ich bin mir sicher, dass dieses Buch noch viele Kinder und Eltern (, Großeltern und viele mehr) begeistern wird!Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!
Schwieriges Thema unglaublich witzig angepackt
Samuel hat mehr Zeit im Krankenhaus, als zu Hause verbracht und ist dem Tod schon öfter von der Schippe gesprungen. Als eine Behandlung nun endlich anschlägt, darf er nach Hause. Kaum dort, taucht da plötzlich dieses kleine, nervige Mädchen auf und stellt alles auf den Kopf. Frida – ihres Zeichens Azubi vom Tod. Ihre Prüfung: Samuel holen. Denn der Tod tötet nicht selbst, sondern holt nur die Verstorbenen. Nebenbei will Frida aber auch so viel wie möglich vom Leben lernen, wenn sie jetzt kurzfristig schon mal Mensch sein darf und hängt daher wie eine Klette an Samuel. Samuel will Frida loswerden, weil sie nervt (sie schläft in seinem Bett, pinkelt auf seinen Teppich, will ständig kuscheln, futtert ohne Ende und ihr Mund steht auch nie still. Frida will Samuel loswerden, weil es Aufgabe ihrer Prüfung ist. So arbeiten die beiden gegeneinander, nur um dann festzustellen, dass das Leben da draußen doch eigentlich mega cool ist und zusammen viel mehr Spaß macht. Wäre da nur nicht die Tatsache, dass Frida aus einem ganz bestimmten Grund da ist. Das Cover zeigt ziemlich gut, wie es um die beiden Figuren bestellt ist: Frida draufgängerisch und frech, Samuel genervt und abweisend. Und genau das ist Programm. Samuels Angst vor dem Sterben, sein Kampf mit der Krankheit und die Sorgen, die er sich rund um dieses Thema macht, werden deutlich aufgezeigt. Doch immer mit einer Leichtigkeit und viel Humor, so dass es zwar berührend, aber auch sehr lustig ist. Es gibt aber auch traurige Passagen, die mir schon ein Tränchen entlockt haben. Nur um im nächsten Moment über Frida und ihre aberwitzigen Ideen und Aktionen wieder loszuprusten. Sehr gekonnt schafft die Autorin die Balance zwischen dem so schwierigen Thema Sterben und einer urkomischen Komödie. Dank ihres lockerflockigen, sehr gut zu lesenden Schreibstils, der vielen urkomischen Ideen und rabenschwarzen Einfälle und natürlich auch der perfekt passenden, ausdrucksstarken Illustrationen überwiegen hier Humor und spaßige Unterhaltung, ohne dass der Tod und unser Umgang mit ihm seine Bedeutung verliert. Am besten haben mir Fridas Eintragungen in ihr Notizbuch gefallen… ich musste oft SO lachen! Rabenschwarz, super trocken, naiv und einfach umwerfend komisch! In meinem Herzen hat sich Frida auf jeden Fall ein festes Plätzchen gesichert. Ich liebe diese kleine Nervensäge mit ihren neu entdeckten menschlichen Empfindungen! Fazit: ein Buch, das sich auf irre lustige, teils rabenschwarze Art und Weise um ein so schwieriges, ernstes Thema dreht und es dabei dennoch schafft, nicht einfach nur ulkig zu sein, sondern auch sehr berührend und tiefsinnig. Ein kleines Meisterwerk für Klein und Groß und zurecht ausgezeichnet mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis.
Pressestimmen
Locker und leicht aufgeschrieben. Und so witzig, dass man bei der Lektüre zuweilen Lach-Tränen in de...n Augen hat. mehr weniger
Angela Sommersberg, 11.02.2022
Ein Kinderroman, der das Leben feiern möchte.
Ute Wegmann, 06.11.2021
Anne Gröger ist es auf fabelhafte Weise gelungen, ein ernstes Thema in eine witzige und skurrile Ges...chichte zu verpacken. Die verrückten Abenteuer ihrer höchst charmanten Helden garantieren jede Menge Lacher, ohne dabei den Ernst der Thematik in den Hinte mehr weniger
30.10.2021
Samuel und Frida: die Geschichte einer fantastischen Freundschaft.
Thomas Anz, 19.10.2021
Mit so viel Charme erzählt, so heiter und leicht, dass man aus dem Schmunzeln nicht mehr herauskommt.... mehr weniger
Sylvia Schwab, 13.10.2021
Gröger erzählt spannend, ständig kommt es zu Showdowns zwischen Frida und Samuel, ein Trupp Pfadfind...er stößt dazu, die Handlung ist actionreich, hat viele witzige Dialoge. mehr weniger
Stefan Hauck
Wegen seiner giftgrünen Farbe sticht das Buch optisch heraus und auch die beiden Comicfiguren Frida ...und Samuel wirken sympathisch, obwohl Samuel etwas zerknautscht dreinblickt. mehr weniger
Benjamin Tüngethal
Ein bisschen makaber, aber herrlich schräg und weise.
Beate Schräder
Eine von Anne Gröger witzig geschriebene Geschichte, die wichtige Themen behandelt, nachdenklich mac...ht und das Leben feiert. mehr weniger
Die gewitzten Zeichnungen von Fréderic Bertrand tun ein Übriges, um dem Thema Tod und der Frage, was... im Leben wichtig ist, unbefangen und mitunter schallend lachend begegnen zu können. mehr weniger
Anette Elsner, 28.10.2023
Ein wunderbarer Kinderroman, der von der Schönheit des Lebens und dennoch ernsthaft über Krankheiten... und den Tod erzählt! mehr weniger
Jurybegründung Paul Maar-Preis 2022, 22.09.2022
Temporeiche Dialoge und überzeugende Figuren eröffnen einen neuen Blick auf das Leben und das Sterbe...n. mehr weniger
13.07.2022
Ein bisschen makaber, aber herrlich schräg und weise.
Beate Schräder, 27.12.2021
Locker und mit viel Situationskomik geschrieben, feiert diese Geschichte das Leben.
11.11.2021
Eine vielversprechende neue Stimme der Kinderliteratur.
08.11.2021
Herrlich komisch erzählt Anne Gröger die Erlebnisse von Samuel und seinem Weg der Genesung. (…) Lese...nswert für Menschen jeden Alters ab 10. mehr weniger
01.11.2021
Das Buch ist spannend und so fesselnd, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. Und Angst? Br...aucht man beim Lesen nicht zu haben. Hier geht es um Freundschaft. mehr weniger
Clara Frischkemuth, 22.10.2021
Viele sehr lustige Zeichnungen verbildlichen das Chaos, welches Frida in Sams Leben bringt und unter...streichen sehr gut den lockeren Ton der Geschichte. mehr weniger
Alexandra Fichtler-Laube, 07.09.2021
Mutig, ungewöhnlich und mit einem überraschenden Ende ein wirklich lesenswertes Kinderbuch
Maren Bonacker, 14.08.2021