Nach zwei Jahrzehnten kehren drei Brüder zum Ort ihrer Kindheit zurück, um die Asche ihrer Mutter zu verstreuen. Eine Reise durch die Zeit zeigt: Der Kampf um die Liebe der Mutter hat immer noch kein Ende gefunden.
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Die Überlebenden
Nach zwei Jahrzehnten kehren die Brüder Benjamin, Pierre und Nils zum Ort ihrer Kindheit – ein Holzhaus am See – zurück, um die Asche ihrer Mutter zu verstreuen. Eine Reise durch die raue, unberührte Natur wie auch durch die Zeit. Im Kampf um die Liebe der Mutter, die abweisend und grob, dann wieder beinahe zärtlich war, haben die Jungen sich damals aufgerieben bis zur Erschöpfung. Heute fühlen sie sich so weit voneinander entfernt, dass es kein Aufeinanderzu mehr zu geben scheint. Und doch ist da dieser Rest Hoffnung, den Riss in der Welt zu kitten, wenn sie sich noch einmal gemeinsam in die Vergangenheit vorwagen.
Bibliografische Daten
2. Auflage
Alex Schulman
Alex Schulman, geboren 1976, ist einer der populärsten schwedischen Schriftsteller. Sein Roman ›Die Überlebenden‹, 2021 bei dtv erschienen, wurde in 30 Sprachen übersetzt. Mit ›Verbrenn all meine Briefe‹, bei dtv 2022, gelang ihm in Schweden 2018 der Durchbruch als literarischer Autor.
Hanna Granz
Hanna Granz, geboren 1977, hat unter anderem Werke von Patrik Svensson, Tove Alsterdal, Johanne Lykke Holm und Tone Schunnesson ins Deutsche übersetzt.
6 - 10 von 148 Leserstimme
Aufarbeitung eines Familientraumas
Das Buch beginnt am Ende. Nils, Benjamin und Pierre sind am Sommerhaus, wo sie in ihrer Kindheit die Sommer verbracht haben, um den letzten Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen und ihre Asche dort am See zu verstreuen.Bei diesem Buch einfach nur zu sagen, das es mir gefallen hat, würde diesem Buch nicht gerecht werden. Es ist eine Geschichte, die mich von Anfang an gefesselt hat, ich spürte teilweise eine unterschwellige Angst um die Kinder ob der auch unterschwellig zwischen den Sätzen liegenden Aggression und tiefen Verletzung, von der bis zum Ende nicht ganz klar war, was genau den Ausschlag gegeben hat.Von Anfang an wurde eine ganz merkwürdige Atmosphäre geschaffen, was auch daran lag, dass Benjamins Blickwinkel genutzt wurde, der der Beobachter in der Familie war, derjenige, der die feinen zwischenmenschlichen Schwingungen lesen konnte. Es gibt eine Szene einer Autofahrt, die ganz bedrohlich wirkte und wo die Spannung immer stärker wird allein durch die intensive Beschreibung von Benjamins Beobachtungen.In dieser Szene wird die Spannung mit jedem Wort fühlbarer und so ist es auch an anderen Stellen im Buch. Alex Schulman hat eine Art, sich ganz intensiv auszudrücken und verstärkt so die Geschichte noch. Diese Spannung, das Ungewisse wird bis zum Ende des Buchs aufrechterhalten.Am Ende des Buchs wird es ganz intensiv und die Gefühle von mir als Leserin sind Achterbahn gefahren, so sehr hat es mich mitgenommen, was diese Familie an Seelenschmerz durchleiden musste.Es ist immer ein Balanceakt, eine solche Geschichte, wie „Die Überlebenden“ zu erzählen ohne ins Kitschige abzudriften oder zu stark aufzutragen, obwohl die Realität ja meist härter ist, als eine Geschichte. Alex Schulman erzählt es so, dass es echt wirkt, die Eltern, die drei Jungen und die drei Männer, die sie werden. Der Schmerz und das Trauma sind greifbar.
Fällt ein Stein ins Wasser.....
Benjamin, Nils und Pierre, nach langen Jahren der Abwesenheit fahren die drei Männer zum letzten Mal zu ihrem ehemaligen Sommerhaus. Es war der letzte Wunsch ihrer Mutter, dass deren Asche dort am See verstreut wird. Die Brüder haben sich voneinander entfernt. An diesem Ort der Kindheit kommen sie wieder zutage: unverarbeitete Konflikte, ungesagte Erinnerungen.Der schwedische Schriftsteller Alex Schulmann erzählt in seinem Debütroman von den „Überlebenden“, von der Vergangenheit bis ins Heute und vom Heute in Rückwärtsschritten, bis sich jetzt und damals annähern.Wie wuchsen diese Jungs auf? Die Eltern waren Alkoholiker, Akademiker jedoch ohne jeglichen Ehrgeiz und Antrieb. Ein ständiges Schwanken zwischen dem Überschwang des Vaters und der herablassenden Gefühlskälte der Mutter. Es bahnt sich etwas in diesem letzten Sommer damals in dem roten Holzhaus am See. Etwas das so einschneidend ist, dass auch die schon längst erwachsenen Brüder davon zehren.Die abwechselnd vorwärts und rückwärts gerichteten Kapitel lassen eine gewisse Dynamik entstehen. Die endgültige Tragweite und Tragik des Geschehenen entfalten sich erst auf den letzten Seiten.„Das Gewicht all dessen, was in diesem Moment passiert, ist groß. Doch das meiste ist längst geschehen. Was sich hier…abspielt…ist nur der letzte Ring auf dem Wasser, der am weitesten vom Einschlagpunkt entfernt ist.“Wenn ein Stein ins Wasser fällt, sehen wir auf der Oberfläche noch einige Zeit die Kreise, die der Einschlag mit sich zieht. Doch der Stein selbst liegt schon lange verborgen am Grunde des Sees.Habe ich zunächst noch überlegt, worauf der Autor eigentlich mit seiner Geschichte hinauswill, was das Besondere - abgesehen von der Komposition der Erzählung, die fand ich von Anfang an genial - an dieser Geschichte sein sollte, kommt eine völlig überraschende Wendung, die alles in ein anderes Licht rückt.Ein großartiges Manöver, das nur ein Risiko mit sich bringt: beinahe hätte mich der Autor ab der Hälfte des Buches verloren. „Die Überlebenden“ ist also kein Buch für Ungeduldige. In diesem Buch über Familie, Zusammenhalt und Schuld läuft es am Ende auf eines hinaus: Versöhnung.
Bittersüße Familiengeschichte
Die Brüder Benjamin, Pierre und Nils treffen sich nach dem Tod der Mutter, um ihre Asche an dem alten Ferienhaus, in dem die Familie früher die Sommer verbrachte. Schon auf den ersten Seiten wird klar, dass das Verhältnis der Brüder schwierig ist. Inwiefern das mit dem letzten Sommer der Familie am See zusammenhängt, wird in Rückblicken erzählt: Der Autor erzählt abwechselnd aus der Vergangenheit und der Gegenwart, wobei der Schwerpunkt die Kindheit des Erzählers Benjamin und seiner Brüder ist. In schönen Bildern und einen flüssigen und poetischen Schreibstil wird von einer Kindheit erzählt, die problematisch, aber trotzdem nicht ohne schöne Momente ist. Benjamin als der mittlere Bruder ist dabei der ideale Erzähler, der einerseits noch kindlich ist, aber andererseits langsam beginnt Muster und Verhaltensweisen der Erwachsenen zu verstehen. Ein berührender, aber auch spannend zu lesender Coming-of-age Roman. Die Charaktere sind lebensecht gestaltet und diese Mehrdimensionalität macht sie greifbar und interessant.
Aussergewöhnliche Geschichte
Der Roman "Die Überlebenden" von Alex Schulman ist ein sehr aussergewöhnliches Buch. Es wird die Geschichte der drei Brüder Nils, Benjamin und Pierre erzählt. Der Tod der Mutter gibt Anlass zurück zu blicken auf die Kindheit der Brüder. Diese Rückblenden werden aus der Perspektive von Benjamin erzählt und sind immer wieder zwischen die Kapitel aus der Gegenwart geschoben.Doch das eigentlich Interessante ist die Erzählweise. Die Gegenwart und die Ereignisse rund um die Rückkehr an den Ort ihrer Kindheit wird rückwärts erzählt. Wir erleben also zuerst was unmittelbar beim Verstreuen der Asche der Mutter geschieht und erfahren dann nach und nach was bereits der ganze Tag über geschehen war. Diese Erzählweise bereichert das Buch ungemein und macht einen grossen Teil der Spannung aus.Die Sprache ist ist fliessend und gut zu lesen.Insgesamt ein interessantes und spannendes Buch, das sich um die Geschichte der drei Brüder dreht.
Entfremdung
Die Brüder Benjamin, Pierre und Nils treffen sich an einem Holzhaus am See, einem Ort ihrer Kindheit, wo sie die Asche ihrer Mutter verstreuen sollen. Was sich im ersten Moment nach einem von Trauer und Stille geprägten Moment anhört, artet direkt in einen handfesten Streit aus und lässt die vielen Emotionen und Differenzen erahnen, deren Grundstock vor vielen Jahren gelegt wurde.Das Buch ist fiktiv und doch spürt man deutlich, dass Alex Schulman seine eigenen Erfahrungen, Gedanken und Gefühle einfließen lässt und mit dem Buch verarbeitet. Die Frage „Was ist passiert?“ steht ganz klar im Zentrum des Romans.Als Leser beobachtet man die drei Brüder, versteht vieles zunächst nicht und schaut umso interessierter zu. Die Kindheit war von einem sehr schwierigen Verhältnis zu den Eltern, deren Unberechenbarkeit, einem Mangel an Liebe, Alkoholmissbrauch und einer Rivalität zwischen den Brüdern geprägt, die immer um die Aufmerksamkeit der Eltern konkurrierten. Man erfährt von den Ereignissen vor 20 Jahren und parallel von den aktuellen Geschehnissen. Beide Handlungsstränge wechseln sich ab und laufen aufeinander zu. Der Autor verwendet dabei eine klare Sprache und schafft einen Kontrast zwischen der idyllischen Umgebung und den Geschehnissen und Reibereien innerhalb der Familie.Ein beeindruckendes Buch über eine Familie, die eigentlich aus fünf Einzelkämpfern besteht.
Spannende Familiengeschichte mit Skandinavien-Flair
Am Anfang habe ich eine Weile gebraucht, um rein zu finden in die Welt der drei Brüder Benjamin, Pierre und Nils in ihrem roten Holzhaus am See und die Suche nach dem, was sie voneinander entfernt hat - schließlich sind sie schon als Kinder sehr verschieden. Alex Schulmanns Sprache ist nüchtern und sachlich, und zu Beginn habe ich eine gewisse Nähe zu seinen Figuren vermisst. Dann habe ich aber verstanden, dass genau das gewollt ist. Dass dadurch die Stimmung innerhalb der Familie atmosphärisch am besten transportiert wird, unter der die drei Jungs so gelitten und an der sie ihr Leben lang zu knabbern haben: das unberechenbare, meist distanzierte und von Alkohol und Egoismus geprägte Verhalten ihrer Eltern und die Suche nach Sehnsucht und Anerkennung. Die Handlung wird abwechselnd in zwei Zeitebenen erzählt: einmal beginnend in jenem Sommer, als sie noch Kinder waren, und einmal rückwärts von dem Zeitpunkt an, an dem sie sich als erwachsene Männer wieder im Sommerhaus zusammenfinden, um die Asche ihrer Mutter zu verstreuen.Was in dem Sommer am See wirklich passiert ist, was die Familie für immer verändert hat, erfährt der Leser erst ganz am Ende. Ein Ende, das ich überhaupt nicht hätte kommen sehen, und das heftig und klug zugleich ist.
Brüder
Dem schwedische Schriftsteller Alex Schulman ist mit seinem Roman „Die Überlebenden“ ein brillantes Werk gelungen.Die Überlebenden sind drei Männer Niels, Benjamin und Piere,, die ihre Mutter beerdigen und gleichzeitig an ihre Kindheit denken.Der Autor ist selber zwei Brüdern aufgewachsen. So kann er viele Aktionen der Jungen richtig lebendig werden.Benjamin ist der Icherzähler. So wie die drei jetzt sind, hat ihren Anfang vor über zwanzig Jahren. Mit den Eltern bewohnten sie immer ein Sommerhaus auf dem Land. Leider ist das Leben keine Idylle, aber die drei kennen es nicht anders. Die Eltern sind Alkoholiker und kümmern sich wenig. Besonders um Liebe der Mutter bemühen sie sich sehr. Die ist manchmal ganz lieb, aber dann gibt es drastige Strafen. Der Autor versteht es die Erwachsenen Brüder und die Kindheit mit besonderer Raffinesse zu schreiben.Der Roman ist oft ziemlich bedrückend, ist aber dann wieder einfühlsam.Es ist eine besonders starke Lektüre.
Auswirkungen der Kindheit
Alex Schulman beschreibt diese Familiengeschichte in einem besonderen Zeitgefüge. Er beginnt die Geschichte mit dem Ende und rollt sie dann aus der Vergangenheit her auf. Wobei er abwechselnd von Heute und von Damals erzählt. Der Zeitstrang „Heute“ bewegt sich rückwärts, der der „Vergangenheit“ vorwärts. Das ist sehr interessant zu lesen, nach und nach entblättert sich das Familiengefüge.Drei Brüder treffen anlässlich der Beerdigung der Mutter wieder aufeinander. Sie haben kein gutes Verhältnis und es kommt zum Streit, als sie mit der Urne am Ferienhaus am See die Asche verstreuen wollen. Durch die Rückblicke erfährt man, dass die Kindheit in diesem nach außen so paradiesischem Gefilde alles andere als schön war. Die Eltern versüßen sich das Nichtstun mit Alkohol und wiegeln die Kinder mit ihrem Verhalten gegeneinander auf. Die Behandlung der Kinder ist unglaublich lieblos und so kann man verstehen, warum sie sich so auseinanderentwickelt haben. Auch wenn am Ende noch ein Geheimnis gelüftet wird, dass Ansätze einer Erklärung für dieses Verhalten bietet, konnte ich es nicht billigen. Der Roman liest sich wie eine aufschlussreiche Studie, die ich, obwohl ich durchweg alle Personen unsympathisch fand, mit Interesse gelesen habe.
Eine tragische Familiengeschichte, die einen erschüttert und nachdenklich macht!
SchwedenIn seiner Not bittet Benjamin die Polizei um Hilfe, da die Situation an dem einsam gelegenen Sommerhaus seiner Familie zu eskalieren beginnt. Es sollte ein besinnliches Treffen mit seinen beiden Brüdern Nils und Pierre werden, bei dem sie die Asche ihrer Mutter im angrenzenden See verstreuen und von ihr in Ruhe Abschied nehmen wollten. Jahrelang haben sie ein getrenntes Leben geführt und keinen Kontakt untereinander gehabt. Doch dieser Ort lässt ihre ganzen bedrückenden Kindheitserinnerungen wieder hochkommen, die sie alle noch nicht restlos verarbeitet haben. Auf „Die Überlebenden“ und den Autor Alex Schulman bin ich durch eine andere buchbegeisterte Leserin aufmerksam geworden, mit der ich zusammen diesen Roman gelesen habe. Es ist eine dramatische und tragische Geschichte, die mich trotz der beklemmenden Atmosphäre nicht losgelassen hat. Die landschaftlich wunderschön beschriebene und idyllische Kulisse steht in einem krassen Kontrast zu den Geschehnissen im Buch. Der Roman zeigt die Stärken und Schwächen der Menschen auf, die sie in sich tragen und was dies bei jedem einzelnen für Auswirkungen hat. Durch den ruhigen Erzählstil des Autors, bei dem sein Rückwärtserzählen der Geschichte ein reizvolles aber gewöhnungsbedürftiges Stilmittel ist, bleibt man die ganze Zeit neugierig, was am Anfang von allem passiert ist. Das Aufrollen der Kindheitserlebnisse der drei Brüder, die ständigen Reibungspunkte in der Familie, die gefühlte Lieblosigkeit der Eltern, ihr gestörtes Verhalten und ihr desaströser Lebensstil erschüttern einen. Gefühlt war ich beim Lesen ein Beobachter, bei dem sich das Geschehen wie in einem Film vor den eigenen Augen abspielt und einen dabei in eine nachdenkliche und bedrückende Stimmung versetzt. Eine richtige Nähe und Sympathie zu den Charakteren konnte ich nicht aufbauen, aber sie haben bei mir großes Mitleid, Unverständnis und Bestürzung ausgelöst. Richtig bewegt hat mich der Brief der Mutter zum Ende der Geschichte hin, in dem sie sich Fehler eingesteht und der ein schreckliches Geheimnis in sich birgt. Hier wird einem erst einmal bewusst, wie raffiniert der Autor ein Ereignis am Anfang des Romans beschrieben hat, dass ich ganz anders interpretiert hatte. Der Ausgang der Geschichte, der sich aus dem Polizeieinsatz am Anfang ergibt, bleibt in diesem Roman offen und jeder Leser kann sich gedanklich selber „seinen“ Schluss schreiben. Ich würde mir für Benjamin, Nils und Pierre wünschen, dass sie wieder näher zueinander finden und sich gemeinsam Halt, Vertrauen und Zuneigung schenken können.Mit „Die Überlebenden“ konnte mich der Autor nicht vollständig abholen, aber die Geschichte wirkt definitiv noch nach.
Ergreifende und tiefgehende Geschichte über Brüder
Die Bücher aus dem Dtv Verlag sind mir immer eine Freude, sie treffen ganz oft meinen Lesegeschmack und auch bei "Die Überlebenden" war es so. Das Cover hat mich sofort angesprochen und als ich die Inhaltbeschreibung las, war mir klar, das Buch musst du lesen. Und wenn man den Schutzumschlag abmacht, ist diese Nussfarbe wunderschön.In der Geschichte begleiten wir die drei Brüder Benjamin, Pierre und Nils, die nach nach vielen Jahren wieder zu ihren Heimatort fahren in das Sommerhaus, wo sie aufgewachsen sind. Es ist gleichzeitig auch ein Wiedersehen der Brüder, da sie sich sehr lagen nicht gesehen haben und garnicht wissen, wie es dem anderen so ergangen ist und wie ihr Leben gerade verläuft.Somit treffen sie sich, um die Asche ihrer Mutter zu vergraben und es wird eine Reise in die Vergangenheit...Der sympathische Autor Alex Schulman hat hier einen sehr ergreifenden Familienroman geschrieben und ich denke, dass es das was er beim Lesenden erzeugen wollte auch vielmals geschafft hat. Es ist auch durchaus eine bedrückende Geschichte, die einen melancholisch traurig stimmt, vor allem in diesen Zeiten wo sich viele teilweise lange nicht sehen konnten. Aber es ist auch eine Geschichte, in der man sich vielleicht auch wieder findet. Es geht um die Beziehung zu Eltern und Geschwistern, die nicht immer reibungslos verläuft und vielleicht verpasst man auch vieles.Der Schreibstil ist sehr schön und sanft, auch wenn es eine eher schwere Lektüre ist, hat es etwas leichtes und zärtliches an sich, so wie das Buch selbst. Auch die Perspektive des Ich-Erzählers hat sehr gut gepasst.Für mich ein tolles Debüt und Leseempfehlung!
Pressestimmen
Ich habe ein sehr dunkles, düsteres Märchen gelesen. Kunstvoll.
Katrin Schumacher
Sie werden um diese Brüder weinen. Um die Männer, die sie wurden, um die Jungen, die sie waren, um d...ie Unschuld, die sie verloren haben. Brillant, eindringlich und unvergesslich. mehr weniger
Frederik Backman, Autor von ›Ein Mann namens Ove‹
Ein Meisterwerk.
Thomas Böhm
Ein Buch wie ein Pfeil. Präzise und schmerzhaft über eine tief dysfunktionale Familie – und gleichze...itig spannend und funkelnd schön. mehr weniger
Doris Dörrie
Es gibt diese unheimlich interessante literarische Bewegung, dass er einerseits vorwärts erzählt und... die Rahmenhandlung rückwärts erzählt. Es ist jenseits des dunklen Geheimnisses ein Roman über Geschwisterbeziehungen. Lesen! mehr weniger
Sandra Kegel
Der Roman ist genial gebaut. Er ist Fiktion: aber scheint am Ende echte Wirklichkeit in diese Fiktio...n eindringen zu lassen. Ich weiß nicht, ob ich das je so gekonnt in einem Roman gelesen habe. mehr weniger
Gert Scobel
Ein wichtiges Buch. Mitreißend, fesselnd, atemlos, bezwingend.
Andrea Sawatzki
In seinem Romandebüt ›Die Überlebenden‹ erzählt Alex Schulman von einer durchschnittlich dysfunktion...alen Familie. Die Wucht und die Nuancen der Gefühle, die er erzeugt, sind atemberaubend. mehr weniger
Werner Bartens
Alex Schulman gelingt mit ›Die Überlebenden‹ ein belletristisches Debüt, das den Traum vom schwedisc...hen Sommer zerschmettert. mehr weniger
Elisa von Hof
Der Roman ›Die Überlebenden‹ von Alex Schulman ist eine bezwingend klar erzählte Geschichte über ein...e Kindheit in Ungeborgenheit. mehr weniger
Katharina Granzin
Schulman, der schon meherere Sachbücher veröffentlicht hat, bleibt bei seinem ersten Roman sehr nah ...an den Figuren. mehr weniger
Cornelia Geissler, 04.11.2021
Funkelndes Porträt dreier Brüder, die mit ihren trinkenden Eltern klarkommen müssen.
27.10.2021
Sehr langsam entblättert sich in diesem raffiniert komponierten Text, der von hinten nach vorne erzä...hlt und dennoch nirgends kompliziert ist, ein Drama, das unbedingt herzzerreißend ist. mehr weniger
Thomas Andre, 19.10.2021
So fulminant dieser Roman beginnt, so geht er auch weiter. Ein sehr skandinavisch düsteres Buch. Und... doch ist es nicht ohne lichte Momente, bis zu seinem überraschenden Ende. mehr weniger
Meike Schnitzler, 13.10.2021
Wunderschön.
01.10.2021
Ein meisterhaftes, formstrenges, ein tief anrührendes Buch.
Anna Hartwich, 17.09.2021
Klug konstruiert und sprachlich zurückhaltend enfaltet ›Die Überlebenden‹ eine stille Wucht ohne Pat...hos. Ein tieftrauriges und schmerzhaftes Buch - und genau deswegen eines, das glücklich machen kann. mehr weniger
Peter Twiehaus, 10.09.2021
Mit ›Die Überlebenden‹ ist dem Autor ein dichtes Debüt gelungen.
05.09.2021
Alex Schulman, geboren 1976, schafft in seinem Roman eine exzellente Verbindung von Autobiographisch...em und Fiktion (...). mehr weniger
Ulrich Noller, 31.08.2021
Eine spannend komponierte, verstörende Kindheitsgeschichte mit Gänsehautmomenten, in der es um Reden... und Schweigen, Vergeben und Vergessen geht. Starke Empfehlung. mehr weniger
Maria Holgersson
Schmal, leise und gewaltig: ein absolutes Lieblingsbuch indiesem Herbst.
Ein stilles und zugleich aufwühlendes Buch - man mag es nicht aus der Hand legen. Ein ganz großes Le...seerlebnis. mehr weniger
Susanne Dietrich
Ein Buch wie ein tiefer, anrührender See, der still aussieht, aber bis obenhin angefüllt ist mit Äng...sten, Sehnsucht, Rivalität und Unverstandenem, Grausamkeiten und trostloser Trauer. mehr weniger
Anke Wittkopp
Alex Schulman erzählt in seinem beeindruckenden und emotional sehr berührenden Debütroman, der dazu ...mit einem überraschenden Ende aufwartet, auf zwei Ebenen. mehr weniger
Seine Figuren bewahren bis zuletzt eine faszinierende Mehrdeutigkeit; keine von ihnen lässt sich auf... einem Gut-Böse-Schema eindeutig zuordnen. mehr weniger
Rainer Moritz, 21.04.2022
Ein aufwühlender, düsterer Roman, jedoch sehr lesenswert.
Ruth Ragettli, 14.01.2022
Ergreifend und ganz anders als das meiste, das man an schwedischer Literatur gewohnt ist.
11.01.2022
Zurecht erfährt das Werk des schwedischen Autors eine breite Leserschaft, wird in ihm doch eine zent...rale Erzählung der kulturellen Identität Schwedens problematisiert und zugleich ein klassischer Fehler familiärer Erziehung identifiziert. mehr weniger
Marcel Remme, 08.01.2022
Ein Buch für all jene, die spannende und hervorragend konsturierte Familiengeschichten lesen möchten.... mehr weniger
16.12.2021
Der internationale Bestseller aus Schweden, über Hoffnung, über Versöhnung, über Leben.
, 15.12.2021
Bedrückend und anrührend, meisterhaft konstruiert.
Ulrich Waschki, 12.12.2021
Mein Fazit: ein tolles Debüt, vielschichtig und überaus fesselnd erzählt.
Ute Rodde, 22.11.2021
Über Hoffnung, über Versöhnung, über Leben
22.11.2021
Ein gelungens Romandebüt des schwedischen Autors: literarisch erzählt, raffi niert konstruiert - un...d mit einem atemberaubendem Schluss! mehr weniger
15.11.2021
Kommen Sie mit auf eine literarische Reise aus einer scheinbaren Hoffnungslosigkeit heraus in ein se...lbstbestimmtes Leben! Ein wunderschönes Buch, das Sie nicht verpassen sollten. mehr weniger
Sylvia Jongebloed, 09.11.2021
Alex Schulman hat den Kunstgriff gewagt, die Geschichte von hinten aufzurollen - und es ist ihm herv...orragend gelungen. mehr weniger
Bettina Wendland, 01.11.2021
Wer gerne skandinavische Bücher liest, dem wird diese deutsche Erstausgabe helfen, einen neuen Schri...ftsteller zu entdecken. Es lohnt sich. mehr weniger
Petra Breuig, 30.10.2021
Es ist eine klare, echte, gleichzeitig aber aufwühlende Geschichte, die dem Leser vor Augen führt, w...as im Leben wirklich wichtig ist. mehr weniger
Hannah Umlauf, 11.10.2021
Keine Ferien auf Saltkrokan.
02.10.2021
Ein sehr intensives und anspruchsvolles Debüt.
01.10.2021
Die feinen Schwingungen zwischen den Brüdern hält er mit der gleichen Intensität fest wie Gerüche, F...arben, überhaupt die ganze Sinnlichkeit einer rauen Natur. mehr weniger
18.09.2021
Alex Schulman gelingt ein Roman von hoher Intensität.
Martin Meyer, 11.09.2021
Eine Reise durch die Natur, die Zeit, den Kampf um Liebe, Hoffnung.
09.09.2021
Mit präziser Sprache erschafft Schulman eine Welt, in der die kleinen, alltäglichen Dinge von den gr...oßen menschlichen Hoffnungen, Sehnsüchten und Ängsten erzählen. mehr weniger
04.09.2021
Es ist ein lesenswerter Roman, voller Tiefe und intensiver Innenbetrachtung eines zerrütteten Famili...enlebens mit einem überraschenden Ende. mehr weniger
Claudine Borries, 29.08.2021
Im Rückblick emotionsgeladener Erinnerungen brechen tiefe Narben auf, die von Schuld sprechen, aber ...auch die Hoffnung auf Vergebung schürt. Leseempfehlung! mehr weniger
24.08.2021
Ein Lese-Erlebnis mit langem, intensiven Nachhall.
Werner Krause, 23.08.2021
Den Namen Alex Schulman sollte man sich auf jeden Fall merken.
Mirjam Martins, 22.08.2021
Diese Familiengeschichte ist ohne jede Romantik und deshalb umso bewegender.
Tanja Ochs, 21.08.2021
In einer klaren, reflektierenden aber auch poetischen, einfühlsamen Sprache fächert Alex Schulman da...s Leben der drei Brüder von ihrer Kindheit bis ins Erwachsenenalter auf, in dem sie nie gelernt haben, über Gefühle und einschneidende Erlebnisse, die Frag mehr weniger
Sabine Wagner, 21.08.2021
›Die Überlebenden‹ – eine emotional aufwühlende Familiengeschichte über die Wucht des Lebens.
Frank Zabel, 20.08.2021
Selten habe ich ein Buch mal wieder so intensiv erlebt, so reflektiert betrachtet und nicht einfach ...nur hingenommen, sondern richtiggehend aufgesogen. Ein tolles Buch! mehr weniger
Bianca Magens, 20.08.2021
Alex Schulman hat mit seinem Romanerstling ›Die Überlebenden‹ einen fulminanten Start hingelegt, vie...lschichtig, psychologisch genau, formal überzeugend. mehr weniger
Jutta Duhm-Heitzmann, 20.08.2021
Eine schmerzhafte, außergewöhnlich klug komponierte Geschichte, die man nicht vergisst.
Esther Willbrandt, 10.08.2021