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»Mit ihrem flirrenden Liebesroman ›Schallplattensommer‹ geht die Sonne auf.« Angela Wittmann, Brigitte

Schallplattensommer

Als einzige junge Frau im Umkreis von dreizehn Kilometern ist Maserati Aufmerksamkeit gewohnt. Dabei will sie nur eines: Den Feriengästen die selbstgemachte Limonade ihrer Oma servieren und die Tage bis zur Volljährigkeit zählen. Mit der Liebe will sie nichts zu tun haben und noch weniger mit den Annäherungsversuchen der Söhne der reichen Familie, die gerade die Villa im Dorf gekauft hat.  Doch dann stellen Caspar und Theo verbotene Fragen: Warum hat Maserati kein Smartphone? Wovor hat sie solche Angst? Und wie kann es sein, dass ihr Gesicht das Cover einer alten Schallplatte ziert? Plötzlich steckt Maserati bis zum Hals in Geheimnissen zweier Familien und in der Verwirrung ihrer eigenen Gefühle.

Jetzt im Taschenbuch: Alina Bronskys nostalgisch, schöner Sommerroman.

Eine wunderbar unkitschige und doch emotionale Liebesgeschichte, die die Atmosphäre der ostdeutschen Provinz so glaubhaft schildert, dass man diese wie in einem Film vor sich zu sehen glaubt.


Bibliografische Daten

EUR 13,00 [DE] – EUR 13,40 [AT]
ISBN : 978-3-423-22052-1
Erscheinungsdatum: 18.04.2024
5. Auflage
192 Seiten
Format : 12,2 x 19,1 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Alina Bronsky

Alina Bronsky wurde 1978 in Jekaterinburg, Russland, geboren und lebt seit ihrer Kindheit in Deutschland. Ihr Debütroman ›Scherbenpark‹, der unter anderem für den Jugendliteraturpreis nominiert war, wurde auf Anhieb zu einem Bestseller und für das Kino verfilmt. Es folgten weitere hoch erfolgreiche Bücher wie der Roman ›Baba Dunjas letzte Liebe‹, der lange auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand und für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Alina Bronsky lebt mit ihrer Familie in Berlin.

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107 von 107 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.5 von 5 Sternen


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4 - 10 von 107 Leserstimme

lebies am 22.04.2022 12:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Tolle Liebesgeschichte Irgendwo im Nirgendwo

Ein schönes Cover, das aufgrund der Farbgestaltung ins Auge sticht und Lust auf einen Lesesommer macht. Zur Geschichte: Maserati lebt mit ihrer Oma in einem kleinen Dorf im Osten Deutschlands. In dem kleinen Imbiss, den die beiden betreiben, verkaufen sie Pommes und Omas selbstgemachte Teigtaschen. Die Schule ist für Maserati nebensächlich, denn oft genug muss sie sich mehr um ihre Oma und den Imbiss kümmern, als ihr eigentlich lieb ist. Doch plötzlich ändert sich etwas im Dorf und die trügerische Idylle, die Maserati bisher mühsam aufrecht erhalten hat, bekommt Risse als eine Familie die verfallene Villa am Ende der Dorfstraße renoviert und mit dem melancholischen Theo und dem Sonnyboy Caspar einzieht. Als dann auch noch Theo behauptet, Maserati zu kennen nimmt der Sommer im Dorf einen unerwarteten Verlauf. Alina Bronsky hat mit ihrem Roman ‚Schallplattensommer’ eine wunderbare authentische Teenager-Liebesgeschichte geschrieben, die sicherlich auch jedem Leser gefallen wird, der dem Teenageralter entwachsen ist. Ich würde soweit gehen, das Buch mit den Romanen von John Greene zu vergleichen. Wer also ‚Das Schicksal ist ein mieser Verräter’ und ‚Eine wie Alaska’ gerne gelesen hat, wird nicht enttäuscht werden. Fazit: Ein Buch, welches ich nur sehr empfehlen kann.

mplovesjb am 21.04.2022 13:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Sommer, Badespaß und eine Schallplatte

Maserati ist jung und eigensinnig, hat aber schon eine Menge mit ihren 16 Jahren erlebt. Nachdem die Mutter nur sehr sporadisch in ihrem Leben auftaucht, besteht ihr Leben vor allem aus Kellnern und Putzen in der kleinen Gaststätte der Oma. Es sind Sommerferien und es kündigen sich neue Besitzer der Villa am Ende der Straße an. Und mit der Familie, die einzieht, wird Maseratis Alltag auf den Kopf gestellt. Sie will gar nicht die Aufmerksamkeit der Cousins, Caspar und Theo, erwecken, aber dann ist es doch schön, sich zu unterhalten und so auch ein bisschen Verliebtheit hochkommt.Außerdem gibt es eine Schallplatte mit ihrem Bild darauf. Wie ist das möglich? Das kann nicht sein, daher machen sich Maserati und die beiden Cousins auf die Suche und forschen nach. Das Buch hat mich lange beschäftigt, vor allem weil nicht alle offenen Fragen beantwortet oder nur angedeutet wurden. Am liebsten hätte ich einen 2. Teil.

labbelman am 21.04.2022 12:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Teigtaschen, Kirschen und ein wenig Liebe...

Der Roman wurde mir von einer Freundin empfohlen und da mich das Cover enorm ansprach, versank ich auch direkt in der Lektüre.Es ist Sommer, die Feriengäste nerven und Maserati will eigentlich nur eins: ihre Ruhe. Als in der halb verfallenen Dorfvilla plötzlich Bewegung ist, wird auch ihre Neugier geweckt. Wer sind die neuen Bewohner und sind die nur da um zu stören oder bleiben sie wirklich für immer?Ich mag am Stil von Bronsky, dass sie vieles nicht direkt anspricht, sondern dass sich vieles zwischen den Zeilen abspielt und der Leser animiert wird selbst zu deuten und abzuschätzen was genau da alles läuft.Von den Figuren hat offenbar jeder den Schalk gefressen, denn sie sind fast alle recht bissig unterwegs und tragen kein Blatt vor dem Mund. Solche Menschen sind mir deutlich lieber als diejenigen, die mit allen gut klar kommen wollen und sich deswegen verstellen.Die Idylle des Dorfes und die Beschreibungen des Sommers haben mich gecatched, weil ich an eigene Sommer aus der Jugend gedacht habe und mich dadurch den Figuren nahe gefühlt habe.Das offene Ende hat mich erst etwas ratlos zurückgelassen, aber da ich nicht mit einem Happyend gerechnet habe, erscheint es mir passend zum Gesamtkonzept.Fazit: Es ist immer gut auf eine Empfehlung zu hören, daher rate ich euch gern zu dieser Lektüre.

nicigirl85 am 21.04.2022 12:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Covergirl statt Landmädchen?

Maserati fällt in ihrem Dorf nicht nur aufgrund ihres Namens auf, sondern weil sie nahezu das einzige junge weibliche Wesen in der Umgebung ist. In der Gaststätte der Großmutter kellnert sie, doch hat sie das überhaupt nötig? Was ist ihr Geheimnis?Ein beobachtender Erzähler führt uns durch die Handlung, so dass wir als Leser einen guten Überblick über die Figuren haben.Mir haben am Roman vor allem die Schilderungen von Sommer, Ferien und Idylle gefallen, auf die man beim Lesen einfach Lust bekommt. Zudem werden Themen wie erste Liebe, Freundschaft, Pflege von Angehörigen und mehr beleuchtet, was fast ein wenig viel für dieses schmale Buch ist. Und immer kommt alles mit leisen Tönen und eher zwischen den Zeilen.Maserati als Hauptfigur fand ich einfach klasse, da sie trotz allem für das bisschen Familie, was ihr geblieben ist, alles gibt. Ihre leicht schnoddrige Art symbolisiert hervorragend den Teenager, der mitten in der Findungsphase steckt.Mein liebster Charakter war jedoch die Oma, die manchmal doch mehr mitbekommt als man glauben mag. Und ihre Kochkünste, sowie ihr Eifer und Fleiß sind legendär. Von den drei Jungen hat mir persönlich am besten Georg gefallen, weil er ohne wenn und aber für andere da ist. Die anderen beiden haben natürlich ihre Päckchen zu tragen und dennoch habe ich sie so ein wenig als verwöhnte Jungs empfunden, die zu sehr in Watte gepackt werden. Caspers Spitznamen für Maserati hingegen sind einfach nur herrlich lustig.Fazit: Gelungene Lektüre vor allem für junge Leute in der Entwicklungsphase. Unterhaltsam, aber nicht unbedingt ihr bestes Buch.

mike nelson am 19.04.2022 11:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Geschichte mit Tiefgang

Alina Bronsky hat uns mit "Schallplattensommer" eine stille und fast schon beiläufig beginnende Geschichte geschenkt, die sich aber Seite um Seite in all ihrer Tiefe erschließt. Aliona Bronsky erzählt in der für sie typischen 'Kürze' (manchmal bedarf es nicht erst 1000 Seiten für eine gute Geschichte!) eines 200-Seiters vom Gedanken- und Gefühlsdurcheinander des 16-jährigen Mädchens mit Namen 'Maserati', die in diesem Sommer ihren mehr oder weniger nicht gefeierten 17. Geburtstag erlebt. In einem Sommer, der sie - an der Stufe zum Erwachsenwerden - mit ihrer Vergangenheit konfrontiert... einer Vergangenheit, von der sie sich gerne für immer distanzieren würde. Ein Plattencover, welches eine ihr zum verwechseln ähnliche Frau zeigt, blendet dann aber genau das in ihr Leben ein, was sie immer nur ausblenden wollte: Maserati ist das Kind eines Starlets, einer Mutter, die unfähig war, für ihre Kinder da zu sein, sich statt dessen ihrer fragwürdigen und alkoholseligen Karriere gewidmet hat. Aber Maserati ist nicht die einzige Jugendliche mit einer nicht optimalen Kindheit. Caspar und Theo, als 'neureiche' Teenager frisch in den Ort gezogen, haben auch ihr Kreuz zu tragen, wenn auch in anderer Weise: Todessehnsüchtig und wohlstandsvernachlässigt. Und da ist noch Maseratis Oma, der taubstumme Georg und Theos Mutter Johanna. Eine regelrechte Sommer-Gewitterlage. Ein wunderbares Buch, welches man wegen seiner Kürze zweimal lesen kann und wegen seiner Tiefe zweimal lesen muss!!!

dj79 am 18.04.2022 12:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Melancholisch witzige Geschichte um Liebe und Familie

Maserati ist sechzehn, kellnert im Ausflugslokal ihrer Oma. Obwohl sie nicht regelmäßig genug zur Schule geht, scheint sie mit ihrem Leben zufrieden zu sein. Doch dann zieht nebenan in die alte, verfallene Villa eine reiche Familie mit zwei Jungen in Maseratis Alter ein. Nicht nur wegen der lärmenden Renovierungsarbeiten ist es jetzt mit der ländlichen Ruhe vorbei.In dem Wunsch Maserati kennen zu lernen, stochern Caspar und Theo in ihrem Leben ohne Smartphone und Fernsehen herum. Als sie Maseratis Konterfei auf einer alten Schallplatte entdecken, manövrieren sie mit ihrer ewigen Fragerei Maseratis Leben ins Chaos. Sämtliche Konstanten kommen ins Wanken, das Zusammenarbeiten mit der Oma im Lokal, ihre Freundschaft zu Georg, einem ihrer Mitschüler.Alina Bronsky führt uns in ein Feuerwerk aus widersprüchlichen Gefühlen, ergründet mit Maserati die Frage nach der Liebe und die Bedeutung von Familie. Gleichzeitig entwickelt sich ein Abenteuer für die jungen Leute zur Findung des eigenen Selbst. Immer wieder werden Maserati, Caspar und Theo fehlgeleitet durch Missverständnisse, die durch unüberlegte, cool sein wollende Kommentare entstehen.Sprachlich bleibt sich die Autorin treu. Ich liebe ihren bittersüßen Tonfall, auch wenn er hier aus Richtung der Oma nicht ganz so spitz wie sonst rüberkam. So liest sich der Roman zügig, lässt einen hin und wieder schmunzeln. Ich mag Bronskys Art, schwierigeren Themen die negative Energie zu nehmen und gleichzeitig eine gewisse Ernsthaftigkeit mitschwingen zu lassen. Ich habe diese turbulente Feriengeschichte genossen und empfehle sie gern weiter.

karschtl am 16.04.2022 16:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein Sommer voller Jungs, Kirschen und Musik

Es ist ein Sommeroman, aber keineswegs leichte Kost. Doch für leichte Kost ist Alina Bronsky nun auch wahrlich nicht bekannt. Für (Lebens-)Geschichten von leicht skurillen Personen schon eher. Und genau das bekommt man hier. Wir begleiten Maserati (nein, der Name wird nicht näher erklärt) einen Sommer lang, in dem sie neue Bekanntschaften macht und alte verliert. Oder vielleicht doch nicht? Alina Bronsky lässt da einiges offen, auch so ein Stilmittel von ihr. Jedenfalls bin ich am Ende des Romans leicht unbefriedigt und würde nur zu gerne wissen, wie es denn nun weitergehen wird in Maseratis Leben...Auf den ersten Blick würde man das Buch wohl dem Genre "Coming-of-Age"-Roman zuschreiben, allerdings impliziert das, dass der/die ProtagonistIn im Laufe der Geschichte erwachsen wird. Ich denke, Maserati war bereits zu Beginn 'erwachsen', obwohl sie da erst 16 ist. Was sie alles an Last & Bürde schultern muss (und es ohne auch nur drüber nachzudenken auch tut), ist mehr als so mancher erwachsene Mensch.An einer Stelle im Buch wird Maserati in Bezug auf einen anderen Dorfbewohner gefragt "was ist seine Geschichte?" Sie zuckt bloss mit den Achseln und meint, nicht jeder hätte eine Geschichte. Da bin ich allerdings anderer Meinung, und sowohl besagter Dorfbewohner als auch sie selbst - aber auch die anderen Personen in diesem Roman - habe alle ihre ganz eigene Geschichte.Ich hab diese sehr gern verfolgt, auch wenn ich nur einen kleinen kurzen Einblick erhalten habe. Doch allein schon der Schreibstil von Alina Bronsky macht es wert, "Schallplattensommer" zu lesen.

ivchen am 16.04.2022 09:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ruhiger entspannter Sommerroman

Mich hat als erstes das Cover sofort angesprochen. So ruhig und leicht melancholisch wie das Cover ist das gesamte Buch. Die Farben und Gestaltung passen perfekt zum Inhalt. Es geht um die 16jährige Maserati, die mit ihrer schon leicht dementen Oma ein kleines Café betreibt. Man erfährt zwar nicht wo, aber ich habe mir sofort ein Café in Italien an einem See vorgestellt. Eines Tages ziehen in den kleinen Ort eine neue Familie mit 2 Jungen die in dem Alter von Maserati sind. Beide tragen ein Geheimnis mit sich herum. Beide finden Interesse an Maserati. Aber auch Maserati trägt ein Geheimnis mit sich... warum sieht sie aus wie das Cover einer alten Schallplatte? Und warum lebt sie mit ihrer Oma allein und warum hag sie kein Handy und verabscheut das Internet? Das Buch hat einen sehr lockeren Schreibstil. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben und man kann sich genau ausmalen wie sie aussehen. Es vermittelt eine typische Sommerstimmung... Sonne, Wasser, Eis essen , die erste Liebe

rinochka am 15.04.2022 19:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein Sommer mit vielen Geheimnissen

Das Buchcover ist schön und passt gut zu dem Buch.Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut, man kommt schnell in die Geschichte rein. Ganz toll fand ich die Atmosphäre bei diesem Buch, was unter anderem durch die sprunghafte Erzählung mit vielen Andeutungen erzeugt wird.Maserati, die Protagonistin, ist ein sehr starkes Mädchen, das, obwohl sie ein schweres Leben hat und viele schlimme Sachen erlebt hat, nicht verbittert wurde und sich um die anderen Menschen aus ihrem Umfeld kümmert. Ja, sie macht sicherlich Fehler, z.B. ihren Umgang mit Georg fand ich nicht in Ordnung, sie steht aber zu ihren Fehlern. Die anderen Charaktere sind ebenfalls authentisch und interessant.Bei diesem Buch handelt es sich zwar um eine Sommergeschichte und um die erste Liebe, doch das Buch hat auch traurige Themen, die nicht zu vernachlässigen sind. Wen das bei einem Sommerbuch nicht stört, dem würde ich Schallplattensommer empfehlen.

mrs-lucky am 15.04.2022 09:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

die erste Liebe und viele Geheimnisse

Alina Bronskys aktueller Roman „Schallplattensommer“ spielt in einem kleinen verschlafenen Dorf, in dem die Hauptfigur Maserati im Umkreis von 13 km das einzige Mädchen ist. Maserati ist vor ein paar Jahren mit ihrer Großmutter dort hingezogen, in einer kleinen Gastwirtschaft versorgen sie Einheimische und Sommergäste mit selbstgemachten Teigtaschen und Limonade. Als die alte Villa in der Nachbarschaft renoviert sind und eine Familie mit zwei Jungen in ihrem Alter dort einzieht, ist Maserati wenig begeistert, Aufmerksamkeit kann sie gar nicht gebrauchen, weckt aber gerade mit ihrer verschlossenen und kratzbürstigen Art das Interesse von Caspar und Theo. Und wie kann es sein, dass sie einem Mädchen auf dem Cover einer alten Schallplatte so verblüffend ähnlichsieht?Die Geschichte mutet an wie eine Sommerromanze mit dem Flair einer jugendlichen ersten Liebe, doch tragen viele der Hauptfiguren einige belastende Geheimnisse mit sich herum. Insbesondere Maseratis Familiengeschichte wirft viele Fragen auf, die im Verlauf nach und nach ein wenig gelüftet werden. Das Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Einerseits finde ich es gut eingefangen, wie die Jugendlichen zwischen der Euphorie der ersten Liebe mit Sorgen und Ängsten zu kämpfen haben. Es zeigt sich an einigen Stellen, dass der erste Eindruck oft trügt, und dass man einen Menschen erst näher kennenlernen muss, um sich eine Wertung erlauben zu können.Insgesamt wirkt es jedoch sehr oberflächlich, die schicksalhaften Ereignisse aus Maseratis Vergangenheit werden wie beiläufig eingeflochten, wodurch sie als Figur lange schemenhaft und wenig greifbar wirkt. Bei der Anlage der Charaktere ist die Autorin für meinem Geschmack etwas über das Ziel hinausgeschossen, schon Maseratis Hintergrund und Name wirken sehr abgehobenen, in Mischung mit Caspar und Theo kommt hier zu viel „Geldadel“ zusammen, was der Geschichte etwas die Glaubwürdigkeit nimmt.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Brigitte
Mit ihrem flirrenden Liebesroman ›Schallplattensommer‹ geht die Sonne auf.

Angela Wittmann, 06.07.2022

Brigitte Woman
Schnell, rotzfrech und sehr unterhaltsam sind die Romane von Alina Bronsky.

Antje Liebsch, 01.07.2022

MDR Kultur
Die Autorin hat wieder einen Roman vorgelegt, der eindringlich von Themen wie Demenz, Selbstmord und... Vernachlässigung erzählt und dabei tatsächlich auch kitschfrei, spannend und witzig ist. mehr weniger

Britta Selle, 29.06.2022

NZZ am Sonntag
Maserati und die beiden Jungengeraten in einen Gefühlsstrudel von Liebe und Eifersucht. Bronsky zei...chnet sie mit all ihren Unsicherheiten, Kränkungen und Sehnsüchten. mehr weniger

Andrea Lüthi, 26.06.2022

Süddeutsche Zeitung
[Alina Bronsky] setzt damit in diesem sommerlich flirrenden, so kirschensatt wie liebeshungrig daher...kommenden Coming-of-Age-Roman bei gleich mehreren Jugendlichen tief greifende Entwicklungen in Gang. mehr weniger

Antje Weber, 03.06.2022

WDR 5, Neugier genügt
›Schallplattensommer‹ ist ein Entwicklungsroman, der mit feiner Beobachtungsgabe die Lebenswirklichk...eit dreier Jugendlicher auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden abbildet. mehr weniger

Juliane Krebs, 16.05.2022

Ö1, Jugendbuch des Monats
Alina Bronsky weiß, was sie tut - und sie kann es. Was sich nicht zuletzt daran zeigt, dass man beim... Lesen trotz aller erzählerischer Finten und Konstruktionen die emotionale Nähe zu Maserati niemals verliert. mehr weniger

Karin Haller, 01.05.2022

Frankfurter Allgemeine Zeitung
Alina Bronsky ist Fachfrau im lakonischen Erzählen schwieriger Lebensläufe. […] Bronskys Charaktere ...sind wie Umrisse, eine Menge ist gar nicht erzählt, nur angedeutet, eine bewährte Technik, die Bronskys Beobachtungen und kurze, intensive Ereignisse als Gegenstück ergänzen. mehr weniger

Eva-Maria Nagel, 25.04.2022

WDR 5, Scala
Eine wunderbare Liebesgeschichte mit doppeltem Boden.

Jana Magdanz, 19.04.2022

WDR 1LIVE
Mir gefällt der Schreibstil der Autorin supergut, sie schafft so eine total tolle Atmosphäre und fin...det wundervolle sprachliche Bilder für die Umgebung und auch die Figuren, sogar für das Essen. (…) Ich habe es ziemlich schnell durchgesuchtet. mehr weniger

Simone Sohn, 13.04.2022

Deutschlandfunk, Die besten 7
Es ist pfiffig geschrieben, sehr versiert geschrieben […] – der Humor entsteht aus Maseratis Sicht d...er Dinge, aus ihrer verschmitzten, manchmal auch sehr klugen, hellen Beobachtungsgabe. mehr weniger

Sylvia Schwab, 01.04.2022

General-Anzeiger
eine flirrend schöne Liebesgeschichte, die das Genre des „Coming-of-Age“-Sommerromans zwar nicht neu... erfindet, ihm jedoch eine originelle Variante hinzufügt. mehr weniger

Claudia Wallendorf, 12.07.2025

Augsburger Allgemeine
Für alle, die im Liegestuhl nicht nur seichte Unterhaltung lesen möchten und Lust auf eine kitschfre...ie Liebesgeschichte zur Sommerlektüre haben. mehr weniger

Birgit Müller-Bardorff, 12.07.2022

diepresse.com
So ein Sommerbuch ist ›Schallplattensommer‹, eine raffiniert erzählte Dreiecksgeschichte.

Rosa Schmidt-Vierthaler, 08.07.2022

Schweiz am Wochenende
Auch ›Schallplattensommer‹ ist eine atmosphärisch-schöne Sommerlektüre. Alina Bronsky entpuppt sich ...hier wiederholt als gute Alltagsbeobachterin mit Blick auf die feinen Zwischentöne. mehr weniger

Caroline Graber, 02.07.2022

Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Buch des Monats
Lakonisch erzählt Bronsky von der Einsamkeit, den Kränkungen und den Sehnsüchten einer heranwachsend...en jungen Frau, ohne sich in Details zu verlieren. Gerade hier liegt eine der Stärken des Romans. mehr weniger

01.07.2022

DB mobil
Alina Bronsky schafft mit ›Schallplattensommer‹ eine schöne Leichtigkeit.

01.07.2022

Bonifatiusbote
›Schallplattensommer‹ ist ein Jugendroman, der auch Erwachsene fesseln wird.

26.06.2022

schmitzkatze
Alina Bronskys Roman überzeugt mit seiner eigenwilligen Protagonistin.

Maike Michelis, 01.06.2022

Buch-Magazin
Eine trügerisch schöne Liebesgeschichte von Bestsellerautorin Alina Bronsky.

01.06.2022

BÜCHER Magazin
Alina Bronsky hat mit ›Schallplattensommer‹ einen Roman verfasst, der, ohne in Klischees zu verfalle...n, Maseratis Gefühlschaos feinfühlig darstellt. mehr weniger

01.06.2022

Freistunde
Passend für einen Nachmittag am See mit Sonnenbrille und selbst gemachter Limonade.

Anna-Lena Weber, 13.05.2022

Münchner Merkur
Ein atmosphärisch dichter Roman über ein starkes Mädchen und eine nicht ganz so einfache Liebe.

Dominique Salcher, 03.05.2022

Yango Medien
Gefühlschaos und Familiengeheimnisse – spannende Liebesgeschichte.

Beate Schräder, 01.05.2022

Der Tagesspiegel
Das wird im Lauf der Sommerferienwochen klar, die Alina Bronsky atmosphärisch, aber auch ein wenig a...temlos und auslassungreich skizziert. mehr weniger

Gunda Bartels, 08.04.2022

jugendbuch-couch.de
›Schallplattensommer‹ erzählt von Menschen, die gleich sind und zugleich verschiedener nicht sein kö...nnten. Sie sind jung und frei aber zugleich verwundbar und haben Geheimnisse und Ängste, die sie den anderen gegenüber verheimlichen wollen. mehr weniger

Laura Müller, 01.04.2022

Buchmedia Magazin
Dieses Buch empfehle ich allen Jugendlichen, die nach einer spannenden, tiefgründigen Geschichte suc...hen und nach einem Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. mehr weniger

Theresa Reitter-Metz, 01.04.2022

Falter Sonderthemen
Auch in ›Schallplattensommer‹ gelingt es ihr, über Themen wie Selbstmord, Medien, Mobbing, Demenz un...d soziale Ausgrenzung nonchalant und ohne Larmoyanz oder moralischen Zeigefinder zu schreiben. Bronsky tritt damit einmal mehr den Beweis an, dass Unterhaltung nicht seicht sein muss. mehr weniger

Kirstin Breitenfellner, 16.03.2022