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Eine vielversprechende neue Stimme der Kinderliteratur

Hey, ich bin der kleine Tod … aber du kannst auch Frida zu mir sagen

Samuel geht niemals raus. Nie! Viel zu gefährlich!

Doch eines Tages steht plötzlich ein kleines Mädchen mit schwarzem Umhang und Sense vor ihm. „Hallo, ich bin der kleine Tod, aber du kannst auch Frida zu mir sagen!“ Natürlich will Samuel, dass Frida sofort wieder verschwindet, aber nee, Frida bleibt. Schließlich hat der große Tod sie geschickt. Samuel soll ihr das Leben zeigen. Ausgerechnet Samuel, der nie (wirklich nie!) rausgeht. Denn Risiken aller Art und Naturgewalten lauern da, und nicht zu vergessen: Kinder! Die größten Keimschleudern überhaupt. Perfekt, findet Frida. Denn was sie Samuel verschwiegen hat: Ihre große Prüfung wird sein, ihn zu holen. Zumindest glaubt sie das.

Bibliografische Daten

EUR 8,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-43975-6
Erscheinungsdatum: 17.09.2021
1. Auflage
208 Seiten
Sprache: Deutsch
Lesealter ab 10
Autor*innenporträt

Anne Gröger

Anne Gröger studierte Drehbuch an der Hamburg Media School. Seit Ende ihres Studiums arbeitet sie als freie Autorin für Film, Fernsehen und Hörspiele. Mit ihrem Debut "Hey, ich bin der kleine Tod" schrieb sie sich direkt ins Herz der Leser und gewann unter anderem den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis, den Korbinian und war Teil der Besten 7 des Deutschlandfunk.

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Illustrator*innenporträt

Fréderic Bertrand

Fréderic Bertrand hat Grafikdesign in Bremen studiert. In den Fächern Illustration und Trickfilm hat er besonders gut aufgepasst. Nun wohnt er in Berlin und zeichnet Bilder für Kinderbücher.

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58 von 58 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.81 von 5 Sternen


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2 - 10 von 58 Leserstimme

cabotcove am 28.10.2021 16:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Die freche Auszubildende des Todes

Die freche Auszubildende des Todes Das gezeichnete Cover ist sehr lustig gestaltet und auch der Titel ist witzig gewählt, das hat uns beides bereits sehr gut gefallen.208 Seiten lang ist diese Geschichte und für junge Leser*innen ab 10 Jahren geeignet, wobei unser Testkind ein Jahr jünger ist, aber schon länger auch Bücher für ältere Leser ohne Probleme liest und dieses hier war da keine Ausnahme und sie konnte es auch schon mit 9 Jahren prima lesen.Vom Schreibstil her einfach lesbar und sehr gut verständlich. Auch ungeübtere Leser *innen können hier leicht mithalten.Hier haben wir ein Buch mit einer Message:Samuel ist seit seiner Geburt krank: er leidet unter einer Autoimmunerkrankung und als ein kleines Mädchen namens Frida bei ihm auftaucht, mit schwarzer Kutte und Sense, denkt er, sein letztes Stündlein hätte geschlagen...Frida ist 11 Jahre alt und will Samuel, den ihr großer Boss, der Tod, ihr zugeteilt hat, genauso schnell loswerden wie er sie - doch das ist gar nicht so einfach...Die Geschichte ist witzig geschrieben, hat aber auch eine gewisse Tiefe – von daher denken wir auch, dass die Altersempfehlung absolut gut gewählt und zutreffend ist.

mschili am 25.10.2021 22:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Beste Unterhaltung

Schon der Titel ist lustig und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, dachte ich mir, das könnte gut werden. Der kleine Tod, losgelassen auf die Menschheit, muss sich dort erstmal zurechtfinden.Samuel ist ihre Anlaufstelle und gleichzeitig ihr Projekt. Er hat eine Immunschwäche, deretwegen er sein bisheriges Leben in Krankenhäusern verbracht hat. Doch dann gibt es einen Lichtblick. Denn die Ärzte haben eine Methode gefunden bei der ihm geholfen werden kann. Soweit so gut, doch Sam bleibt weiterhin in seiner Sicherheitsblase bis irgendwann die kleine freche Frida auftaucht und sein Leben durcheinanderwirbelt.Was habe ich gelacht, wie Frida sich teilweise verhalten hat. Sie hat ja keine Ahnung wie es bei den Menschen zugeht und tappt so von einem Fettnäpfchen ins nächste. Denn das mit dem Essen, Klo gehen, aber auch mit den Menschen ist alles gar nicht so leicht. Am lustigsten sind Fridas Einträge ihrer Sicht der Erlebnisse. Diese Bucheinträge haben mich so oft zum Lachen gebracht, denn Frida hat einfach keinen Schimmer, was sie mit ihrem Verhalten so anrichtet. Schön fand ich, dass die beiden gemeinsam die Welt erkunden. Denn Samuel kennt sich zwar theoretisch aus, praktisch hat er aber noch nichts erlebt und so stolpern beide von einem ins nächste Abenteuer. Sam ist etwas zurückhaltend und auch ängstlich, Frida das Gegenteil und eher vorlaut und Regeln findet sie doof. Man merkt wie überspitzt es dargestellt wird, auch wenn manches vielleicht noch etwas sichtbarer angemerkt hätte müssen, damit auch jedes Kind merkt, dass es so nicht richtig ist.Doch alles in allem lernen sich die beiden immer besser kennen und es entsteht Vertrauen.Ein schönes, lustiges, leicht makabres Buch über den kleinen Tod und Samuel, die beide gemeinsam die Welt erkunden gehen.

blumme am 23.10.2021 07:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Berührender Thema

Also gleich zu Beginn: das Buch ist wirklich ganz ganz toll. Das Thema - Tod bei noch jungen Menschen - sogar noch Kindern - ist ein sehr belastendes Thema. Meiner Meinung nach hat die Autorin es ganz liebevoll und mit der richtigen Portion Humor geschafft die Geschichte zu erzählen. Kinder und Erwachsene können bei dem Buch gleichermaßen lachen und mitfühlen. Die Handlung hat einen ernsten Kern aber sie wird mit einigen humorvollen Stellen aufgelockert. Die Kernaussage des Buches wird dabei aber nie außer Acht gelassen und kindgerecht vermittelt. Ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich das Buch für Kinder empfehle, damit sie sich mit dem Thema Tod beschäftigen, wenn in der Familie selbst noch kein Todesfall war. Vielleicht ist es doch für ältere Kinder gedacht, da die Geschichte doch sehr zum Nachdenken anregt. Also für ältere Kinder und Erwachsene eine klare Empfehlung! Sehr sehr toll.

merle88 am 21.10.2021 20:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Wundervolles und berührendes Leseerlebnis

Inhalt:Samuel leidet seit seiner Geburt an einer Autoimmunerkrankung. Als eine kleine Gestalt mit schwarzer Kutte und Sense bei ihm auftaucht, denkt er: Das war’s! Unter der Kutte sieht Frida aber aus wie ein ganz normales Mädchen. Ihr Boss, der große Tod, hat ihr den Elfjährigen zugeteilt. Doch der ist ganz schön langweilig. Frida will raus! Samuel auf keinen Fall! Denn draußen ist es gefährlich: Unfallrisiken aller Art lauern da, Naturgewalten und Kinder – die größten Keimschleudern überhaupt! Perfekt, denkt Frida. So richtig hat sie noch nicht verstanden, was ihr Auftrag ist. Sie will Samuel loswerden – und er sie! So betreten die beiden gemeinsam eine Welt, die der Menschenjunge genauso wenig kennt wie die freche Auszubildende des Todes …Meinung:Samuel hat ein sehr anfälliges Immunsystem und ist daher äußerst vorsichtig, was den Umgang mit anderen Menschen und deren möglichen Keimen angeht. Raus vor die Tür geht er so gut wie nie. Schließlich lauern dort jede Menge Gefahren, beispielsweise Kinder, die größten Keimschleudern überhaupt, auf Samuel. Doch dann tritt eines Tages Frida in sein Leben. Das Mädchen stellt sich als der kleine Tod vor und erklärt Samuel, dass der große Tod sie geschickt hat. Frida soll lernen, wie die Menschen denken, fühlen und wie ihr tägliches Leben aussieht. Nur ist das mit Samuel gar nicht so einfach. Denn Samuel geht bekanntlich nie vor die Tür und hat alles andere als ein ganz normales Kinderleben. Eine Sache hat Frida Samuel zudem verschwiegen. Denn Fridas große Prüfung wird es sein, ihren ersten Menschen „zu holen“ und das soll ausgerechnet Samuel sein.Als ich zum ersten Mal den Klappentext gelesen habe, war ich sofort sehr fasziniert von dieser Idee. Der kleine Tod, der Samuel holen und dabei das menschliche Leben kennenlernen soll? Das klang mal nach einer etwas anderen Geschichte.Und diese habe ich auch ab der ersten Sekunde geliefert bekommen. Denn Frida und Samuel sind zwei ganz außergewöhnliche Charaktere.Zu Beginn der Geschichte lernt der Leser den Jungen Samuel kennen. Aufgrund seines schrottreifen Immunsystems sind bereits die harmlosesten Krankheiten für ihn nicht ungefährlich. Dank einer Stammzellentransplantation soll Samuels Immunsystem rundum erneuter und gestärkt werden. Doch noch ist ungewiss, ob die Transplantation funktionieren wird.Samuel ist ein sehr außergewöhnliches und reinliches Kind. Aufgrund seiner Vorgeschichte bekommt er schon das Grausen, wenn nicht alle Gegenstände seines täglichen Lebens in aller Regelmäßigkeit desinfiziert werden. Das Spielen und Reden mit anderen Kindern kommt für Samuel daher überhaupt nicht infrage. Schließlich sind Kinder die bekanntlich schlimmsten Keimschleudern. Allgemein verlässt Samuel das Haus nur für seine regelmäßigen Krankenhausbesuche und das auch nur im Schutzanzug.Als Leser hat mich Samuels bisheriges Leben sehr traurig gestimmt. Denn dem Jungen sind viele schöne Momente des Lebens aufgrund seiner Angst vor möglichen Krankheiten verwehrt geblieben. Aber auch seine Eltern leiden unter dem Leben, dass sie mit Samuel führen. Sein Vater wünscht sich nichts sehnlicher als einfach nur mal auf den Spielplatz mit Samuel gehen zu können. Die Situation sorgt dafür, dass auch die Eltern untereinander sich nicht immer grün sind und es daher zu Streitigkeiten zwischen ihnen kommt.Wer jetzt jedoch meint, eine furchtbar traurige Geschichte präsentiert zu bekommen, der irrt sich. Denn Anne Gröger hat es geschafft die ernsten und traurigen Themen kindgerecht zu verpacken. Und schließlich ist da noch der kleine Tod namens Frida. Frida ist zum ersten Mal auf der Erde und muss daher Alles mögliche erst noch kennenlernen, vor allen Dingen Regeln! Aber auch simple Dinge wie das Hungergefühl oder zu wissen, wann muss ich aufs Klo sind für Frida Neuland. Zudem liebt Frida es in den Sachen von Samuel herumzuwühlen, um immer wieder neue Dinge zu entdecken. Daher ist Samuel gerade zu Beginn seines Aufeinandertreffens mit Frida ziemlich gestresst. Denn sein Kinderzimmer gleicht jedes Mal einem Schlachtfeld, wenn Frida mit diesem fertig ist.Doch im Laufe der Handlung nimmt die Beziehung zwischen Samuel und Frida eine ganz neue Ebene an. Sie werden Freunde. Und Samuel beginnt sein Leben bewusster wahrzunehmen. Er geht so weit auch mal Risiken einzugehen und verlässt das Haus freiwillig. Mich hat die Entwicklung sowohl von Samuel als auch von Frida sehr berührt.Dennoch besitzt die Geschichte auch wahnsinnig viele lustige Momente. Denn Frida ist aufgrund ihrer Neugierde immer für die ein oder andere Überraschung gut!Auch ein paar Illustrationen finden sich im Buch wieder. Diese wurden von Fréderic Bertrand gezeichnet. Wer mich kennt der weiß, dass ich seinen Zeichenstil sehr schätze und es mag wie toll er vor allen Dingen Menschen jedes Mal aus Neue zeichnet. Fazit:Dieses Buch ist ein wirklich wundervolles und berührendes Leseerlebnis. Die Frage nach dem Tod wird hier wie nebenbei eingeflochten und kindgerecht verarbeitet. Aber auch Samuels Angst vor einer erneuten Krankheit und die witzige Frida sind schöne Komponenten in der Geschichte. Dieses Buch meistert den Spagat zwischen ernsten Themen und dem humorvollen Grundton auf perfekte Art und Weise!Ich vergebe sehr gute 4,5 von 5 Hörnchen.

mrsalexa am 16.10.2021 23:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Schwieriges Thema locker verpackt

Als ich den Titel las, wurde ich direkt neugierig. „Mal was ganz anderes“ dachte ich mir. Nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, war meine Neugierde noch mehr geweckt. Ein Buch das sich mit einem schweren Thema befasst und für die Kleinen aufbereitet. Das muss man lesen!Im Buch geht es primär um Samuel, der aufgrund einer schweren Erkrankung viel Zeit im Krankenhaus verbracht hat. Er hat bereits in seinem jungen Leben sehr viel mitgemacht und viel erlebt, was viele Erwachsene (zum Glück) nicht erleben müssen. Er hat bereits einen guten Freund an den Tod verloren und ist selbst schon mehrfach beinahe gestorben. Kein Wunder, das er alles vermeiden oder sogar eliminieren will, was ihn verletzen und somit auch potentiell umbringen könnte: Bakterien, Schmutz, verschiedenste Gegenstände wie z.B. Spielgeräte, etc…. Und auch Gefühle scheint er nicht mehr an sich ran lassen zu wollen. Seine Eltern spricht er mit ihren Vornamen an, schließlich hörte er auf der Kinderstation im Krankenhaus oft wie nach Mama und Papa geschrien wurde… Eigentlich hätte Samuel glücklich sein können. Die letzte Therapie hat angeschlagen, er darf das Krankenhaus verlassen und gilt als geheilt. Doch Samuel kann sich nicht freuen. Er kann nicht aus seiner Haut, macht weiter wie bisher. Bis der kleine Tod plötzlich vor ihm steht. Sie stellt sich als Frida vor. Sie möchte die Nachfolgerin des großen Tods werden und hat die Aufgabe bekommen zu lernen wie es ist ein Mensch zu sein. Und Samuel soll es ihr zeigen. Doch Samuel will ihr nicht das Leben zeigen. Er kann es eigentlich auch nicht. Schließlich vermeidet er alles was zum Leben eines Kindes dazugehört. Es hätte ihn bis vor kurzem auch noch umbringen können. Wie also bekommt er es hin dem kleinen Tod das Leben zu zeigen ohne sich und sein Leben zu gefährden? Und was ist das für eine Prüfung die Frida machen muss?Dieses Buch bekommt von mir eine absolute Kaufempfehlung! Locker, leicht geschrieben bringt die Geschichte ein schweres Thema den Kindern mit Humor näher. Es ist nicht nur ein Buch über das Sterben, sondern ein Buch über Mut, Freundschaft und dem überwinden von Angst. Das Buch zeigt: Man sollte das Leben genießen und immer das Beste daraus machen, auch wenn es schwere Zeiten gibt.

caro_0905 am 12.10.2021 14:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Einfach toll

Dieses Buch ist eine Bereicherung der Bücherwelt. Wie oft muss an sich mit dem Thema Tod auseinandersetzen? Für erwachsene Menschen ist das schon kein leichtes Thema. Wie gehen wir mit diesem Thema um, wenn Freunde oder Familie sterben? Wie geht manselbst damit um, wenn man des öfteren dem Tod schon nahe war? Was machen wir mit der Zeit, die uns bleibt bzw. geschenkt wird? Schwere Fragen für einen Erwachsenen. Doch wie gehen Kinder mit dieser Thematik durchs Leben? Hier wird mit viel Humor, ohne jegliche Ernsthaftigkeit zu verlieren das Thema "der Tod" angegangen. Als Leserbekommt man verschiedene Sichtweisen auf das Leben, auf den Tod. Ein Buch was zum Nachdenken anregt aber auch sehr herzerwärmend ist. Anne Gröger hat ganz tolle Figuren geschaffen und somit ein wundervolles Buch. Aus meiner Sicht, definitiv eine Buchempfehlung, wert!

olivia_liest am 06.10.2021 10:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Cooles Buch mit schwierigen Thema

Das Cover schreckt zuerst ein wenig ab. Das Thema „Tod“ in einem Kinderbuch - keine leichte Kost, denkt man. Der Schreibstil der Autorin ist lustig, einfach und wirklich sehr sehr realitätsnah. Ein Kind das jahrelang im Krankenhaus behandelt wurde, dort gelebt hat und plötzlich gesund ist, muss sich im normalen Alltag erst zurecht finden und das ist nicht einfach. Seine Angst vor allen möglichen Gefahren auf dieser Welt, beherrschen seinen Alltag, ihm scheint dies jedoch nicht so sehr zu stören, mehr seinen Eltern. Er ist ein kluger Bub der genauestens über Krankheiten, Keime und mögliche Gefahren Bescheid weiß. Wie wird es weitergehen mit ihm, wird er wieder ein „normales“ Leben führen können und seine Ängste minimieren?! Spannende Frage für wissbegierige Kinder die sich für Themen wie Krankheit, Tod, Sterben interessieren.

retemirabile am 05.10.2021 22:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Guter Gesprächsstoff mit Kindern

Der 11-jährige Samuel ist krank und infektanfällig, seit er denken kann. Dass er nun plötzlich gesund sein soll, erfüllt ihn mit Skepsis. Erst als der kleine Tod Frida auf ihn losgelassen wird, setzt sich Samuel mit seiner Außenwelt auseinander und lernt langsam, Vertrauen aufzubauen. Die Geschichte ist sehr liebenswert und thematisiert Krankheit und Tod sehr empathisch. Etwas irritiert war ich vom Tempo: Obwohl das Buch einen anfangs sehr ins Geschehen wirft, tritt es danach erstmal stark auf die Bremse und braucht eine Weile, um wieder aus dem Knick zu kommen. Dann werden jedoch leider ein paar Gedankenschritte übersprungen, so dass die Wandlung, die die beiden Protagonist*innen durchmachen, nicht ganz verständlich werden. Nichtsdestotrotz ein lesenswertes Buch, sollte sicherlich mit lesenden Kindern vor-, zwischen- und nachbesprochen werden.

baby666 am 27.09.2021 10:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Samuel und der Tod

Das Cover ist sehr schön und lustig gestaltet.Anne Gröger hat hier ein Buch für Kinder ab zehn Jahren geschrieben,das ein Thema bearbeitet, welches von den Menschen möglichst "totgeschwiegen"wird.Dieses handelt von dem kranken Samuel ,der alles dafür tut nicht sterben zu müssen, doch sein Immunsystem macht es ihm schwer.Dem Tod ist er schon einige Male begegnet. Doch als er endlich nach langen Klinikaufenthalten als gesund nach Hause darf kommt der Tod zurück. Dieses Mal als der kleine Tod oder auch Frida.Sie ist ein nerviges kleines Mädchen, dass die Menschen kennen lernen soll und somit ihre Prüfung absolvieren. Doch das Ganze kommt anders als geplant.Ein wunderschön geschriebenes Buch, das das Thema Sterben und Krankheit auf eine lustige Art den Kindern beschreibt und näher bringt ohne die Ernsthaftigkeit zu verlieren.

willimona am 27.09.2021 08:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein witziges Buch zu einem ernsten Thema

Meine beiden Söhne (9 und 11 Jahre) und ich haben dieses Buch jeder für sich mit Begeisterung gelesen. Samuel, der bisher aufgrund seiner Krankheit den größten Teil seines Lebens im Krankenhaus verbracht hat und in ständiger Angst vor Keimen und Krankheiten lebt, wird durch Frida (den kleinen Tod) unbeabsichtigt in ein normales Leben gebracht. Dabei gibt es ziemlich oft Chaos, das ich manchmal etwas übertrieben fand, meine Jungs hingegen sehr lustig. Ist ja auch ein Kinderbuch! Eigentlich hatte Frida ja einen ganz anderen Auftrag vom großen Tod bekommen, aber so nach und nach werden Samuel und Frida Freunde und das Ganze nimmt eine überraschende Wendung. Insbesondere der Schluss ist sehr überraschend und hat bei meinem 9-jährigen zunächst zu Tränen geführt, bevor er das Buch ganz bis zum Ende gelesen hatte.Die Bilder in dem Buch sind klasse und ergänzen den Text sehr gut. Auch der Einband hat uns sehr gut gefallen. Absolute Leseempfehlung von uns!

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Kölner Stadt-Anzeiger
Locker und leicht aufgeschrieben. Und so witzig, dass man bei der Lektüre zuweilen Lach-Tränen in de...n Augen hat. mehr weniger

Angela Sommersberg, 11.02.2022

Deutschlandfunk
Ein Kinderroman, der das Leben feiern möchte.

Ute Wegmann, 06.11.2021

ORF.at
Anne Gröger ist es auf fabelhafte Weise gelungen, ein ernstes Thema in eine witzige und skurrile Ges...chichte zu verpacken. Die verrückten Abenteuer ihrer höchst charmanten Helden garantieren jede Menge Lacher, ohne dabei den Ernst der Thematik in den Hinte mehr weniger

30.10.2021

Süddeutsche Zeitung
Samuel und Frida: die Geschichte einer fantastischen Freundschaft.

Thomas Anz, 19.10.2021

Deutschlandfunk Kultur
Mit so viel Charme erzählt, so heiter und leicht, dass man aus dem Schmunzeln nicht mehr herauskommt.... mehr weniger

Sylvia Schwab, 13.10.2021

Buchkultur
Gröger erzählt spannend, ständig kommt es zu Showdowns zwischen Frida und Samuel, ein Trupp Pfadfind...er stößt dazu, die Handlung ist actionreich, hat viele witzige Dialoge. mehr weniger

Stefan Hauck

boysandbooks.de
Wegen seiner giftgrünen Farbe sticht das Buch optisch heraus und auch die beiden Comicfiguren Frida ...und Samuel wirken sympathisch, obwohl Samuel etwas zerknautscht dreinblickt. mehr weniger

Benjamin Tüngethal

Westfälische Nachrichten
Ein bisschen makaber, aber herrlich schräg und weise.

Beate Schräder

Sortimenterbrief
Eine von Anne Gröger witzig geschriebene Geschichte, die wichtige Themen behandelt, nachdenklich mac...ht und das Leben feiert. mehr weniger

Thüringer Allgemeine
Die gewitzten Zeichnungen von Fréderic Bertrand tun ein Übriges, um dem Thema Tod und der Frage, was... im Leben wichtig ist, unbefangen und mitunter schallend lachend begegnen zu können. mehr weniger

Anette Elsner, 28.10.2023

Ein wunderbarer Kinderroman, der von der Schönheit des Lebens und dennoch ernsthaft über Krankheiten... und den Tod erzählt! mehr weniger

Jurybegründung Paul Maar-Preis 2022, 22.09.2022

Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Korbinian - Paul Maar-Preis für junge Talente 2022, Nominierung Shortlist
Temporeiche Dialoge und überzeugende Figuren eröffnen einen neuen Blick auf das Leben und das Sterbe...n. mehr weniger

13.07.2022

Westfälische Nachrichten
Ein bisschen makaber, aber herrlich schräg und weise.

Beate Schräder, 27.12.2021

Börsenblatt
Locker und mit viel Situationskomik geschrieben, feiert diese Geschichte das Leben.

11.11.2021

Oberösterreicherin
Eine vielversprechende neue Stimme der Kinderliteratur.

08.11.2021

Delmenhorster Kreisblatt
Herrlich komisch erzählt Anne Gröger die Erlebnisse von Samuel und seinem Weg der Genesung. (…) Lese...nswert für Menschen jeden Alters ab 10. mehr weniger

01.11.2021

Flensburger Tagblatt
Das Buch ist spannend und so fesselnd, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu lesen. Und Angst? Br...aucht man beim Lesen nicht zu haben. Hier geht es um Freundschaft. mehr weniger

Clara Frischkemuth, 22.10.2021

kinderbuch-couch.de
Viele sehr lustige Zeichnungen verbildlichen das Chaos, welches Frida in Sams Leben bringt und unter...streichen sehr gut den lockeren Ton der Geschichte. mehr weniger

Alexandra Fichtler-Laube, 07.09.2021

Gießener Allgemeine
Mutig, ungewöhnlich und mit einem überraschenden Ende ein wirklich lesenswertes Kinderbuch

Maren Bonacker, 14.08.2021

NEWSBEREICH

Aktuelles

Preise & Auszeichnungen

›Korbinian – Paul Maar-Preis für junge Talente‹ 2022 für Anne Gröger

Anne Gröger wurde für ihr Debüt ›Hey, ich bin der kleine Tod … aber du kannst auch Frida zu mir sagen... mit dem ›Korbinian – Paul Maar-Preis für junge Talente‹ 2022 ausgezeichnet. Der Nachwuchspreis, seit 2017 KORBINIAN – Paul Maar-Preis, für deutschsprachige Autorinnen und Autoren, wurde vom Kinderbuchautor Paul Maar mitinitiiert. Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur schreibt den Preis aus, Paul Maar und das Bayernwerk stiften das Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro.

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